DE80180C - - Google Patents

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DE80180C
DE80180C DENDAT80180D DE80180DA DE80180C DE 80180 C DE80180 C DE 80180C DE NDAT80180 D DENDAT80180 D DE NDAT80180D DE 80180D A DE80180D A DE 80180DA DE 80180 C DE80180 C DE 80180C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
SPONHOLZ & WREDE in BERLIN. Präcisionsgesperre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. August 1894 ab·
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Sperrung für intermittirend rotirende Scheiben. Es soll diese Sperrung auch dann unbedingt sicher wirken, wenn gröfsere Krafteinwirkungen auftreten.
Die Sperrung wird durch einen in Vertiefungen des Scheibenumfanges eingreifenden Riegel bewirkt, welcher in seiner Sperrstellung durch einen Kniehebel unterstützt und in dieser Stellung festgehalten wird.
In der Zeichnung ist k die intermittirend rotirende Scheibe, welche an ihrem Umfang in bekannter Weise mit regelmäfsigen Vertiefungen versehen ist. Zur Sperrung dient der Riegel g.
In der festen Führung α ist der durch Feder beständig vorgedrückte Schieber e gelagert, welcher an seinem freien Ende mit der angelenkten, als Kniehebel wirkenden Klinke f versehen ist. Die Klinke wird durch eine Feder gegen den Riegel g und für gewöhnlich in eine Vertiefung m desselben gedrückt. Ist letzteres der Fall, so dient die Klinke f zur Sicherung des Sperrriegels g.
Die Aus- und Einrückung des Sperrriegels, sowie der Sicherung geschieht durch folgende Vorrichtung:
Auf dem Schieber b sitzt fest der Anschlag c, welcher, wenn der Schieber b in der Pfeilrichtung bewegt wird, gegen den drehbaren Daumen d stöfst, so dafs letzterer den Schieber e zurückbewegt. Hierbei wird zunächst die Klinke/ sich abwärts neigen, bis die kleine Nase 0 derselben gegen eine entsprechende Kante des Schiebers e stöfst, worauf dann die Klinke f mit dem Schieber e zurückgeht.
Der in einer Aussparung des Schiebers b angeordnete, bei ρ drehbare Keil h greift über den Stift q des Riegels g und zieht letzteren aus der jeweiligen Vertiefung des Sperrscheibenumfanges heraus, so dafs die Scheibe bis zur nächsten Vertiefung rotiren kann.
Eine in der Zeichnung nicht angegebene Feder drückt den Riegel g gegen den Scheibenumfang, so dafs bei der Ankunft der nächsten Vertiefung der Riegel sofort einfällt. Der Daumen d hat den Schieber e freigegeben; es kann also letzterer auch durch die Feder vorgedruckt werden, um die Sicherungsklinke f in die Arbeitsstellung zu bringen. Die freie Bewegung des Riegels g nach oben, nachdem derselbe durch den Keil h herabgezogen worden ist, wird dadurch erreicht, dafs an dem freien Ende des Keiles h ein prismatischer Ansatz vorgesehen ist, welcher als eigentlicher Keil wirkt und den Stift q freigiebt, sobald er an letzterem vorbeigelangt ist.
Wie ersichtlich, könnte die Aufwärtsbewegung des Riegels g statt durch eine besondere Feder auch durch die entsprechend verbreiterte Feder i, welche den Keil h für gewöhnlich gegen die Oberkante der Schieberaussparung drückt, bewirkt werden.
Wird der Schieber b in umgekehrter Richtung bewegt, so gleitet der Stift q an der oberen Kante des an dem freien Ende des drehbaren Keiles h befindlichen prismatischen
Ansatzes entlang, wobei sich dieser Keil h senkt, um dem Stift den Weg freizugeben. Der drehbare Daumen d gleitet an der oberen Kante des Ansatzes c, ohne den Schieber e zu beeinflussen. Der durch Feder vorgedrückte Stift / bringt dann den Daumen d stets wieder in seine Normallage.
Die Sperrung könnte natürlich auch für jede andere intermittirende Bewegungsvorrichtung benutzt werden.

Claims (1)

  1. Pat E nt-Ansprüche:
    Präcisionsgesperre, dadurch gekennzeichnet» dafs der Sperrriegel in seiner Arbeitsstellung durch eine kniehebelartig wirkende Klinke unterstützt und somit gesichert wird.
    Eine Sperrung nach Anspruch ι., bei welcher die Sicherungsklinke sowohl als auch der Sperrriegel durch Vermittelung desselben Schiebers ausgerückt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE80180C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4592294A (en) * 1985-03-28 1986-06-03 Dmi, Inc. Knife applicator for dry and liquid fertilizer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4592294A (en) * 1985-03-28 1986-06-03 Dmi, Inc. Knife applicator for dry and liquid fertilizer

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