DE801015C - Beschickungsvorrichtung, insbesondere fuer Schachtoefen - Google Patents

Beschickungsvorrichtung, insbesondere fuer Schachtoefen

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DE801015C
DE801015C DEP2454A DEP0002454A DE801015C DE 801015 C DE801015 C DE 801015C DE P2454 A DEP2454 A DE P2454A DE P0002454 A DEP0002454 A DE P0002454A DE 801015 C DE801015 C DE 801015C
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DE
Germany
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cone
loading device
sheet metal
hood
furnace
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Expired
Application number
DEP2454A
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English (en)
Inventor
Hans Pasker
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SUEDDEUTSCHE KALKSTICKSTOFF-WERKE AKT -GES
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
SUEDDEUTSCHE KALKSTICKSTOFF-WERKE AKT -GES
SKW Trostberg AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung, insbesondere für Schachtöfen
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Beschickungs-
    v()rrichtung. die insl>csondere für Schachtöfen ge-
    eignet ist, in denen Mineralien im Dauerbetrieb ge-
    braniit werden. Dabei ist es erwiinmht, daß <las
    grobe Material in die Mitte des Ofens zu liegen
    kommt, tun den Widerstand für die Verbrennungs-
    Inft zu \erringeni, so clal@ diese sich gleichmäßig
    über den Ofemluerschnin verteilt. Ferner soll der
    lireiitisti)ft bei der Buschickting niiigliclist gleich-
    niätig über den ()fciguerschnitt verteilt tverden,
    jedoch der Ofenrand iniiglichst frei vorn Brennstoff
    bleiben. uni starkes Randfeuer und damit vorzeitigen
    I@utterverschleil:@ und übennähige Strahlungsverluste
    zu vermeiden.
    Zur Erreichung dieser leiden Ziele sind bereits
    verschiedene 13esc hickungsvorrichtungen bekannt.
    Diese bestellen aus mechanischen Vorrichtungen.
    tvie I:reisfi)rmig bewegten \-ci-teilern. drehenden
    Füllrümpfen mit mehreren Auslat;fr))lircii ti. dgl.
    IM hal)en alle den Nachteil, daß sie maschinell an-
    müssen. Kraft verbrauchen und
    niit ciucin "feil der Antriebsvorrichttuigen in den
    heißen Abgasen de; Ofens liegen, s() daß ein sicherer
    MAMA nicht gewährleistet ist.
    Daneben gibt cs ortsfeste Beschickungsvorrich-
    tungen, Z. B. kcgclföriliige 1'>escllicktttigmeller, die
    (las Gut in die 1\'-aiir_lzone des Schachtofens führen.
    N<)n «-o es unter seinem natürlichen 13öschungs-
    winkel zur ()Mitte rutscht. Die bekannten Ver-
    teilei-kegel sind aller in keiner Weise geeignet, eine
    gleichmäßige Verteilung des Brennstoffs über den
    ()fenduerschnitt, geschweige denn eine Freilassung
    der l-andzone von I3reinistoft zu erzielen.
    1 )ir l:rtin,linig Bist die Aufgabe, sowohl die er-
    wünschte \-erteilung des Brennstoffes als auch eine
    l4@schickung des Ofens finit Mineralien in der Weise.
    d;)s gn)he Maturial in die (-)feiiniitte gelangt
    -i hilf( ciiier ortsfesten Beschickungsvorrichtung,
    ,litie maschinellen Antrieb zu erreichen. Sie geht hierbei von einer bekannten, als Verteiler dienenden 1legelliaube aus. die gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß unter der Kegelhaube eilt weiterer Blechkegel mit durchbrochener Mantelfläche konzentrisch angeordnet und die Spitze der @larilterlicgcnden @c#gelliatil>c# alniehinbar. r. 13. durch .\ufklappen zti iittlietl ist. Solange die obere hrgelhaube geschlossen ist, wirkt diese beint Aufsc@iiitten der b'hneralien so, daß diese zum Ofenrand geführt lverden und von dort unter eiern natürlichen l@iiscliuilgs%vinkel nach der Mitte des Ofens weiterrollen, wobei die gröbsten Stucke sich am Fulie des l:i@sciltlngsl;c@reis und (latiiit in der Mitte des Ofens ansaniniehi. \Vird Hrenlistoff aufgegeben, so wird die ollere Kegelhaube geöffnet, so daß der beispielsweise durch einen Kaskadentrichter geschüttete Brennstoff auf den unteren durchbrochenen blechkegel gelangt, teilweise über dessen lZand abgleitet, zum größeren Teil aber durch die Durchbrechungen der Haube fällt und sich auf diese Weise gleichinäßig über den Ofenquerschnitt verteilt. Der Basisdes durchbrochenen Blechkegels ist so bemessen. daß die Randzone der Ofenbeschickulig von Brennstoff frei bleibt. Daher hat der durchbrochene Blechkegel an seiner Basis im allgemeinen einen geringeren Durchmesser als die obere Kegelhaube.
  • Weitere Merkmale und Vorteile des Erfmdungsgegenstaildes ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt durch (las obere linde eines Schachtofens mit Beschickungsvorrichtung.
  • Fig.2 zeigt den Grundriß des für sich dargestellten durchbrochenen Blechkegels und deren Lage im Ofenschacht.
  • Das 1Zohgut gelangt auf dem üblichen Wege, z. B. über ein Förderband i. auf die Rtltsclle 2 und fällt durch einen Kaskadentrichter 3, der die Entmischung des groben vom feinen Material verhindert, auf die Kegelhaube d. Über diesen Mantel rutscht das Material in Richtung der gezeichneten Pfeile zur Randzone des Ofens und rollt von dort teilweise nach der Mitte des Ofens weiter, wobei sich insbesondere die gröbsten Stücke 1d am Fuße des Böschungskegels ansammeln und somit in die Ofenmitte gelangen.
  • Bei Aufgabe von Brennstoff wird die Spitze 6 der oberen Kegelhaube geöffnet, beispielsweise dadurch, I daß die all einem Scharnier 5 angelenkte Spitze ' niittuls einer von aul3en zu bedienenden Stange 13 :itifg:l;lappt und dadurch in die gestrichelt gezeichnete Stellung 6" gebracht wir(l. 1)ie l\'egelsllitze kann auch auf andere Weise aligeliotntneti, z. 13. zur Seite gezogen werden. Ferner wäre es möglich, die ganze oliel-e Kegelhaube zti entfernen. bei dem gezeichneten Ausfiihrungsl>eispiel gelangt der Brennstoff nach dein Aufklappen des oberen Haubenteiles 6 auf den unteren, mit Durchbrechtuigen versehenen Blechkegel 7. Ein Teil des Brennstoffes rutscht über dessen Rand, während der größere Teil durch die I )urchbrechungen hindurch auf die Ofenbeschickung fällt. Diese Durchbrechuti-en bestellen bei (lern gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einer kreisfcirinigen Mittelöffnung (9 und mehreren radial gerichteten, sektorförinigen Ausschnitten B. Die Ausschnitte sind so verteilt und bemessen, daß eitle n u *#glichst gleichmäßige Verteilung des Brennstoffes gewährleistet ist.
  • Die Kegelhauben .1 und der Blechkegel 7 sind durch Stege io starr miteinander verbunden und mittels Ketten i r am oberen Teil der Schachtmauer 12 des Ofens aufgehängt. Sie können auch auf andere geeignete Weise Befestigt seil].

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFIE: i. Beschickungsvorrichtung, insbesondere für Schachtöfen, finit voll einer Kegelhaube gebildetein ortsfesten Verteiler. dadurch gekennzeichnet, daß unter der Kegelhaube (4) ein weiterer Blechkegel (7) mit durchbrochener Mantelfläche kotizetitriscli angeordnet und die Spitze (6der darüherliegenden Kegelhaube (:f) abnehmbar. z. B. durch Aufklappen zu öffnen ist. z. Beschicktitigsvorrichtung nach :'\nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der durchbrochene Blechkegel (7) an seiner Basis einen geringeren Durchmesser aufweist als die Kegelhaube (-!'i. 3. Beschickungsvorrichtung nach den :\llsprücherl i oder 2, dadurch g=ekennzeichnec daG die Durchbrechungen des Blechkegels (,^) radial gerichtete, sektorförinige Ausschnitte sowie eine kreisförmige Öffnung all der Stütze des Kegels bilden. Beschickungsvorrichtung nach den :%InsPrüchell i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelhaube (d) und der Blechkegel (7) starr miteinander verbunden und gemeinsam im oberen Ofenteil, z. 13. durch eine Aufhängung, befestigt sind.
DEP2454A 1948-10-02 1948-10-02 Beschickungsvorrichtung, insbesondere fuer Schachtoefen Expired DE801015C (de)

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DE (1) DE801015C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952528C (de) * 1953-03-12 1956-11-15 T An Tesch Aktiebolag Beschickungsanordnung fuer Schachtoefen, vorzugsweise Hochoefen
DE2752565A1 (de) * 1976-11-29 1978-06-01 Hawley Manufacturing Corp Haube fuer oefen mit einer beschickungsoeffnung
US4497609A (en) * 1981-03-10 1985-02-05 Skf Steel Engineering Aktiebolag Method and device for continuous supply of lumps of material to a shaft
EP0196487A1 (de) * 1985-03-15 1986-10-08 Paul Wurth S.A. Einrichtung zum Verteilen von Beschickungsgut in einem Fülltrichter eines Schachtofens
FR2606424A1 (fr) * 1986-07-30 1988-05-13 Zhdanovskij Metall Inst Dispositif de chargement d'un haut fourneau
EP0400309A3 (de) * 1989-06-02 1991-04-03 Maerz Ofenbau AG Beschickungsvorrichtung zur wechselweisen Einfüllung und Verteilung von Feststoffen zweier Kornklassen

Cited By (6)

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DE2752565A1 (de) * 1976-11-29 1978-06-01 Hawley Manufacturing Corp Haube fuer oefen mit einer beschickungsoeffnung
US4497609A (en) * 1981-03-10 1985-02-05 Skf Steel Engineering Aktiebolag Method and device for continuous supply of lumps of material to a shaft
EP0196487A1 (de) * 1985-03-15 1986-10-08 Paul Wurth S.A. Einrichtung zum Verteilen von Beschickungsgut in einem Fülltrichter eines Schachtofens
FR2606424A1 (fr) * 1986-07-30 1988-05-13 Zhdanovskij Metall Inst Dispositif de chargement d'un haut fourneau
EP0400309A3 (de) * 1989-06-02 1991-04-03 Maerz Ofenbau AG Beschickungsvorrichtung zur wechselweisen Einfüllung und Verteilung von Feststoffen zweier Kornklassen

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