DE800760C - Druckluftbremse mit vom Bremsgestaenge getrenntem Bremskolben - Google Patents

Druckluftbremse mit vom Bremsgestaenge getrenntem Bremskolben

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DE800760C
DE800760C DEA168A DEA0000168A DE800760C DE 800760 C DE800760 C DE 800760C DE A168 A DEA168 A DE A168A DE A0000168 A DEA0000168 A DE A0000168A DE 800760 C DE800760 C DE 800760C
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DE
Germany
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brake
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rod
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DEA168A
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ANC ETS F A SANSENS DIESEL MOT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/08Brake cylinders other than ultimate actuators
    • B60T17/081Single service brake actuators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Druckluftbremse mit vom Bremsgestänge getrenntem Bremskolben Die Erfindung bezieht sich auf Druckluftbrernsen mit für den Bremskolben und das von diesem getrennte Bremsgestänge gesonderter Rückholfeder. Bei den bekannten Ausführungen dieser Art ist die Kolbenrückholfeder innerhalb des Bremszylinders, die Gestängeriickholfeder außerhalb am Gestänge angeordnet.
  • Bei Druckluftbrernsen dieser Art mit mechannischer Lastabbrenismiig ändern sich entsprechend der jeweiligen Wagenbelastung die Hebelarme des Hebels, der die Bremskolhenkraft auf das Bremsgestänge überträgt. Dabei ändern sich auch die Hebelarme, mit denen die Gestängeriickbolfeder an dem Bremsgestänge angreift. jedoch ändern sie sich bei den vorbekannten Einrichtungen nicht in demselben Verhältnis, in (-lern sich die Hebelarme des die Bremskolbenkraft übertragenden Hebels ändern. weil die !lchse der Gestängerückliolfeder einen anderen Abstand vom Hebeldrehpunkt hat als die Achse des Bremskolbens. Das hat den Nachteil, daß sich das von dem Bremskolben ausgeübte 'Moment nicht in dem gleichen Verhältnis ändert wie (las -Moment, das die an dem Hebel angreifende Gestängeriickholfeder erzeugt. Die Erfindung 1)ez%ceckt, diesen Nachteil zu vermeiden. Sie erreicht dies in erster Linie dadurch, daß die Gestängerückholfeder gleichachsig zu (lern Bremskolben angeordnet wird.
  • Eine besonders vorteilhafte .\usführungsform der Erfindung ist die Anordnung der Gestängeriickholfeder zwischen einem @@'iderlager am Gestiinge und einem Widerlager am Bremskolben.
  • Da hierbei Gestängerückholfeder und Kolbenriiclcliolfe(ler hintereinandergeschaltet sind, wird die Gest'ingerückholfeder so bemessen, daß ihre Federkraft von der Kolbenrückholfeder stets überwunden wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei der Entfernung der Kolbenstange vorn Bremskolben, z. B. bei Handbremsung oder bei Anordnung eines besonderen Anlegezylinders, nur die Gestängerückholfeder zusammengedrückt wird, der Bremskolben dagegen in seiner Ruhelage verbleibt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei .1u";füliriiiigsl>eisl>ielen veranschaulicht, bei denen die Gestä ngerückholfeder zwischen einem Widerlager Ani Gestänge und einem Widerlager am Bremskolben angeordnet ist, und zwar zeigt Fig. i einen Bremszylinder gemäß der dung irr Ansicht und teilweisem Schnitt, Fig.2 einen Bremszylinder mit Anlegezylinder gemäß der Erfindung in Ansicht und teilweisem Schnitt.
  • Innerhalb des Bremszylinders i ist gleichachsig zu diesem die Kolbenrückholfeder 3 angeordnet, die den Bremskolben 5 in der dargestellten Ausgangslage zu halten sucht. Bei dein Ausführungsbeispiel nach Fig. i stützt sich die Breniskolbenst@inge 7 mit einem kugeligen Ende 9 in einer entsprechenden Pfanne des Kolbens 5 gegen diesen. Eine die Kolbenstange 7 umschließende, ebenfalls gleichachsig zum "Zylinder i angeordnete Gestängerückholfeder 1 i liegt einerseits an einem Ani Stangenende 9 sitzenden Widerlager 13 an und andererseits an einem Bund 15 eines Rohres 17 an, (las ain Kolben 5 befestigt und zwischen den beiden Federn 3 und i i angeordnet ist.
  • Beim Breiasen mit Druckluft schiebt der Kolbei) 5 die Kolbenstange 7 mit starrer Kraftübertragung Tiber das kugelige Stangenende 9 nach rechts, wobei die Feder 3 zusammengedrückt wird. Die Feder i i hingegen wird nicht zusammengedrückt, weil ihre Widerlager 13 und 15 wegen der unveränderten Lage der Stange 7 gegenüber dem Kolben 5 ihren Abstand nicht ändern. `Fenn zur Beendigung des Bremsens die Druckluft aus dem Zylinder i abgelassen wird, entspannt sich die Feder 3 wieder und schiebt den Kolben 5 in seine Ausgangslage zurück. Dabei wird auch über das lZohr 17 und die innere Feder i i die Kolbenstange 7 mitgenommen und damit das Brernsgestä nge zurückgeholt. Die Kolbenrückholfeder 3 bewirkt also in diesem Falle über die Gestängerückholfeder i1 gleichzeitig auch die Rückliolung des Gestänges. Sie muß also so stark bemessen sein, rlaß sie die Kraft für beide Arbeitsleistungen gleichzeitig aufbringen kann.
  • Beim Bremsen von Hand wird die Kolbenstange 7 nach rechts gezogen, wobei nur die innere Feder i i zusammengedrückt wird. Der hierbei von der Feder i i auf das Widerlager 15 ausgeübte Druck reicht nämlich nicht aus, um die Vorspannung der starken Feder 3 zu überwinden. Der Kolben 5 behält daher seine Lage bei, und die Kolbenstange 7 liebt sich von ihm ab. Bei Beendigung der Handbremsung schiebt die sich entspannende Feder i i die Kolbenstange 7 wieder bis zur Anlage an dem Kolben 5, wobei das Bremsgestänge zurückgeholt wird.
  • 1)a die Gestängerückholfeder i i gleichachsig zum Bremszylinder und damit auch zur Kolbenstange liegt, ist erreicht, daß bei Ilebelarmänderungen rin Gestänge das Verhältnis der vom Bremskolben und der von der Gestängerückholfeder herrührenden Momente gleichbleibt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist ein besonderer Anlegezylinder i 9 vorhanden, dessen Kolben 20 bewirkt, claß vor dem eigentlichen Bremsen die Bremsbacken an die Räder angelegt werden. Zu diesem Zweck ist die Kolbenstange 21 des Anlegezylinders i9, die mit einem abgerundeten Ende abliebbar an dein Kolben 2o anliegt, mit einer Verlängerung des Bremshebels 22 verbunden, an dem die Bremskolbenstange 7 angreift.
  • Die Gestängerückholfeder i i liegt bei diesem Ausführungsbeispiel nicht unmittelbar an dein Widerlager 15 an. Sie stützt sich vielmehr über eine Scheibe 23 und ein Kugellager 24 gegen eine Mutter 25, die sich ihrerseits über ein Kugellager 26 gegen das Widerlager 15 stützt. Die 'Mutter 25 ist mit einem nicht selbsthennnenden Gewinde auf die Kolbenstange 7 geschraubt. Sie besitzt einen nach dem Bremskolben 5 hin gerichteten Kragen 27, der bis nahe an einen "Bund 28 auf der Innenseite des Rohres 17 reicht.
  • Soll mit Druckluft gebremst werden, so schiebt zunächst der Kolben 20 des Anlegezylinders i9 die Stange 21 nach außen, wodurch der 13remsl1ebel 22 so weit geschwenkt wird, daß sich die Bremsbacken an die Räder anlegen. Dabei wird die Kolbenstange 7 nach rechts durch die Mutter 25 hindurchgezogen, die sich dabei dreht und über das Kugellager 26 gegen das mit dem Bremskolben 5 verbundene Widerlager 15 stützt. Die hierbei auf den Kolben 5 ausgeübte Kraft genügt nicht, um die Vorspannung der starken Feder 3 zu überwinden. Der Kolben 5 behält daher zunächst seine Lage bei. Wenn die Anlegebe-,vegung des Bremsgestänges beendet ist, wird zur Erzielung der Bremskraft der Kolben 5 mit Druckluft beaufsehlagt. Dieser bewegt sich nach rechts, wobei die Feder 3 zusammengedrückt -,wird. Dabei legt sich der Bund 28 gegen den Kragen 27 der Mutter 25. Infolge der zwischen beiden Teilen auftretenden Reibung kann sich die Mutter 25 hierbei nicht drehen, sich also auch nicht auf der Kolbenstange 7 entlang schrauben. Sie Nvirkt daher wie ein fest auf der Kolbenstange sitzender Bund. Infolgedessen wird die Kolbenstange 7 bei der Bewegung des Kolbens 5 nach rechts mitgenommen und überträgt so die Bremskraft auf das Bremsgestänge.
  • Wird bei Beendigung des Bremsens die Druckluft aus dem Zylinder i abgelassen, so schiebt die Feder 3 den Bremskolben 5 in seine Ausgangslage zurück. Außerdem entspannt sich aber auch die Feder i i und zieht dabei die Kolbenstange 7 durch die Mutter 25 hindurch nach links. Dies ist möglich, weil sich der Bund 28 bei der Rückbewegung des Kolbens 5 von dein Kragen 27 abgehoben hat und sich infolgedessen die Mutter 25 nunmehr wieder drehen kann.
  • Bei Bremsung von I-land wird die Kolbenstange? durch die Mutter 25 hindurch nach rechts gezogen (wobei sich die Stange 21 von (lern Kolben 20 des Anlegezylinders ig abhebt) und lediglich die Feder t i gespannt. Hierbei kann sich die :Mutter 23 dellen, (1a ihr Kragen 27 außer Berührung mit dein Bund 28 bleibt. Der Kolben 5 behält seine Lage bei, weil die Spannung der Feder i i, die Tiber die Teile 23 bis 26 atif das mit dein Kolben verbundene \Viderlager t 3 übertragen wird, nicht ausreicht, um die Vorspannung der Feder 3 zu Überwinden. Bei Beendigung der llandbrenisung zieht die sich entspannende Feder i t die Kolbenstange 7 wieder durch die sich hierbei ungehindert drehende -Mutter 25 hindurch.

Claims (6)

  1. PATEN TASSI'R('l'.IIR: i. Drucklufthreinse mit vom Bremsgestänge getrenntem Bremskolben und einer Kolben- und Gestängerückholfeder, dadurch gekennzeichnet, (laß die Gest<ingerückholfeder (ii) gleichachsig zu dem lireinszylinder (i) angeordnet ist.
  2. 2. Drucklufthrenise nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Gestä ngerückliolfeder ( i t) zwischen einem Widerlager (T3) am Bremsgestiinge (7) und einem Widerlager (15) am 13reinskolben (5) angcor(inet und so bemessen ist, claß ihre Federkraft von der Kolbenrückholfeder (3) Überwunden wird.
  3. 3. Drucklufthremse nach Artspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, (1a13 die Gestängerückholfeder (i i) innerhalb des Bremszylinders (i) angeordnet ist.
  4. 4. Drucklufthreinse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da13 die Gestängerückholfeder (i i) in einem rolirf<)rmigen Ansatz (17) des Breniskolhens (5) angeordnet ist.
  5. Druckluftbremse nach Anspruch 2 bis finit Anlegezylinder, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (i5) der Gestiingerückholfeder (i1) am Bremskolben (5) mit (lern BremsgeStänge (7) in einer als Gesperre wirkenden Form verbunden ist.
  6. 6. Druckluftbremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das `Viderlager der Gestängerückholfeder (i i) am Bremskolben (5) als eine denn Breinskolhen drehbare, in nicht selbstlienimendem Gewinde des Gestä1tges geführte Mutter (25) ausgebildet ist, die unter "Zwischenschaltung von Kugellagern (24, 26) gegen die Gestängerückholfeder und den Bremszylinderholhen abgestützt ist, wenn eine von der Kolbenstatrge ausgehende Kraft auf den Kolben übertragen wird, und gegen den Kolben in einer Reihungsfläche abgestützt ist, wenn eine vom Kolben ausgehende Kraft auf die Kolbenstange übertragen wird.
DEA168A 1949-11-01 1949-11-01 Druckluftbremse mit vom Bremsgestaenge getrenntem Bremskolben Expired DE800760C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223867B (de) * 1962-09-28 1966-09-01 American Brake Shoe Co Am Drehgestell eines Eisenbahnwagens befestigte Bremseinheit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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