DE79985C - - Google Patents

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DE79985C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/015Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets
    • B26D7/016Back gauges

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1894 ab.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung bezweckt eine wesentliche Arbeitsverminderung beim Beschneiden von Papier, Büchern u. s. w.
Mit den bisher üblichen Bewegungsarten des Anlegewinkels an Beschneidmaschinen ist die Einstellung jeweilig nur einer Entfernung vom Schneidmesser möglich. Es mufs daher alles auf zwei gegenüberliegenden Seiten zu beschneidende Material nach erfolgtem ersten Schnitte vom Tische entfernt, bezw. seitwärts abgelegt werden. Erst nachdem alle Stöfse auf der ersten Seite beschnitten sind, kann der Anlegewinkel durch Verdrehung der Spindel in eine zweite Schnitteinstellung gebracht und die Stöfse auf der andern Seite beschnitten werden.
Vermittels der neuen Vorrichtung ist es dagegen ermöglicht, durch das Umlegen eines Hebels η eine Verschiebung der Gewindespindel und somit auch des Anlegewinkels a von beliebig abzugrenzender Länge zu bewirken, so dafs nach dem ersten Schnitte E sofort ein zweiter Schnitt E1 erfolgen kann, wozu es nur einer Drehung des zu beschneidenden Materiales bedarf.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht mit der Stellung E für den ersten Schnitt und Fig. 2 eine solche mit verschobener Gewindespindel und Stellung E1 des Anlegewinkels für den zweiten Schnitt.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht.
Die Fig. 4 und 5 sind Schnitte durch das vordere Lager.
Fig. 5 zeigt das hintere Lager der Gewindespindel.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch den Hebel k,
Fig. 7 eine Ansicht des Hebels k, von oben gesehen, mit punktirter Stellung desselben nach der Verschiebung.
Der Anlegewinkel a, Fig. 1 bis 3 und 5, ist durch eine Gewindespindel b mittels der Gewindemutter q, Fig. i, 2 und 5, auf dem Tische c verstellbar, um die Entfernung E vom Schneidmesser M für jeweilig einen Schnitt genau zu bestimmen.
Entgegen der bisherigen Anordnung läfst sich die Spindel b in ihren Lagern d und d} verschieben und wird die Gröfse dieser Verschiebung an einer Seite durch den Bund oder Stellring e, an der anderen durch Gegenmuttern ff begrenzt.
Auf der Spindel b sitzt zwischen zwei Stellringen h h ein loser Ring g, der zwei Zapfen i trägt, über welche die Gabelklaue eines Hebels k greift. Letzterer hat seinen Drehpunkt in dem am Tische befestigten Bolzen /, während der längere Hebelarm auf einem Ansätze des Tisches gleitet und in einen Zapfen m endigt.
Dieser Zapfen greift in den Schlitz eines zweiten Hebels n, welcher seitlich am Tische angebracht ist und in dem Bolzen ρ seinen Drehpunkt hat.
Infolge dieser , Anordnung läfst sich die Spindel b in der genauen Entfernung E für den ersten Schnitt feststellen, nachdem der Hebelmechanismus in die gezeichnete Stellung
der Fig. ι und 4 gebracht ist, so dafs der Bund e an dem Lager d zur Anlage kommt und die Einstellung des Anlegewinkels α vom Schneidmesser M durch Drehung an der Spindelkurbel erfolgt ist.
Zwischen dem Lager J1 und den Gegenmuttern ff bleibt hierbei ein freier Raum. Durch den Abstand, welchen die Gegenmuttern // von dem Lager J1 erhalten, ist die Länge der Spindelverschiebung gegeben, und somit auch der Unterschied, welcher sich zwischen dem ersten und zweiten Schnitt bezw. zwischen den Entfernungen E und E1 des Anlegewinkels α vom Schneidmesser M ergiebt.
Die Handhabung der Vorrichtung geschieht nun in folgender Weise: Nachdem die Stellung E des Anlegewinkels α und sodann der erste Schnitt erfolgt ist, wird der mit Kugelgewicht (Feder oder Sperrrad) versehene Hebel η in die Stellung, wie Fig. 2 und 5 zeigen, umgelegt, wodurch gleichzeitig der Hebel k vermittels seiner Gabelklaue eine Verschiebung des Ringes g, somit auch eine solche der Gewindespindel b sammt der Mutter q und dem Anlegewinkel α bewirken wird.
Die Verschiebung wird sich so weit erstrecken, als es die Stellung der Gegenmuttern ff zuläfst, bezw. bis dieselben zur Anlage an das Spindellager dj kommen.
Das durch den ersten Schnitt bearbeitete Material wird nun umgedreht, so dafs die eben beschnittene Seite an dem verschobenen Anlegewinkel anliegt, und der zweite Schnitt bezw. das Beschneiden der zweiten Seite kann erfolgen.
Wird hierauf Hebel η in seine erste Stellung zurückgebracht, so kann eine neue Partie für den ersten Schnitt angelegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung an Papier- u. dergl. Beschneidmaschinen zum Einstellen des Anlegewinkels (a) in zwei verschiedenen Entfernungen vom Schneidmesser (M), dadurch gekennzeichnet, dafs eine Gewindespindel (b), welche, wenn durch eine Kurbel, ein Handrad oder dergleichen gedreht, den Anlegewinkel in eine bestimmte Schnitteinstellung (E) bringt, in ihren Lagern (d und dj durch Hebel (n und k) vermittels eines Ringes (g) mit Zapfen (i) verschoben werden kann, wobei sie den Anlegewinkel in eine zweite, durch Gegenmuttern (ff) regulirbare Entfernung (E1) vom Schneidmesser, d. h. in eine zweite Schnitteinstellung bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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