DE79883C - - Google Patents

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DE79883C
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Germany
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cylinder
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plate
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/04Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
    • B05C1/08Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line
    • B05C1/0821Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line characterised by driving means for rollers or work

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SB: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. August 1894 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung veranschaulichte Maschine dient zum Lackiren von Blech-, Pappe- und dergl. biegsamen Platten. Die Maschine zeichnet sich dadurch aus, dafs der rotirende Cylinder bei einer Umdrehung zweimal benutzt werden kann und dafs kein Greifer zum Erfassen der Platte erforderlich ist.
Das Lackiren erfolgt mit Hülfe von Walzen, welche fortwährend mit flüssigem Lack benetzt werden und denselben an die zwischen ihnen und dem Cylinder hindurchgeführten Platten abgeben.
Die Maschine ist folgendermafsen eingerichtet:
Der zur Bewegung der Blech- etc. Platten dienende Cylinder Z wird mittels zweier Zahnräder α und b von der Vorgelegewelle c aus angetrieben. Um die eingangs erwähnte zweimalige Benutzung desselben zu ermöglichen, ist an dem Getriebe eine Hemmung angebracht, durch die der Cylinder während einer Umdrehung zweimal für kurze Zeit festgestellt wird. Diese Hemmung wird dadurch gebildet, dafs an zwei um i8o° gegen einander versetzten Stellen des Zahnrades α und ebenso an einer Stelle des halb so grofsen Antriebsrades b die Zahnreihe unterbrochen ist. Die Unterbrechungen sind concentrisch zur Achse c ausgeführt und bilden an dem Rad a concave Vertiefungen Ut1, an dem Rad b hingegen eine convexe, etwas längere Erhöhung b1. Beim Zusammentreffen zweier solcher Stellen αλ und bx gleitet das Rad b eine Zeit lang unter dem Rad α hinweg, ohne es mitzunehmen, so dafs dieses letztere so lange stehen bleibt.
Bei diesem Stillstand, während dessen das Lackwerk vom Cylinder abgehoben ist und einen kleinen Zwischenraum zwischen sich und dem letzteren läfst, geschieht die Anlage der zu lackirenden Platte. Die letztere wird zu diesem Zweck von einem über dem Cylinder Z angebrachten schrägen Tisch d aus eingelegt und sitzt mit der Unterkante auf einem über dem Cylinderumfang vorspringenden Stift s auf. Bei der nun beginnenden Drehung des Cylinders wird zunächst dieser Stift zurückgeschoben und gleichzeitig das die Lackirwalzen enthaltende sogenannte Lackirwerk L an den Cylinder angeprefst. Die eingeschobene Platte wird daher zwischen den Lackwalzen und dem Cylinderumfang hindurchgezogen und dabei von den ersteren mit dem gewünschten Ueberzug versehen.
Die erwähnte Bewegung des Anlagestiftes und des Lackwerkes wird von der Antriebwelle c aus mittels beiderseits angebrachter Excenter- oder Nockenscheiben e e\ und eines mit den vorgenannten Theilen verbundenen Hebelwerkes auf nachstehende Weise hervorgerufen.
Angenommen, die Maschine befinde sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung, so wird zu Beginn der Umdrehung ein an der Scheibe e bezw. βλ angebrachter Nocken f die Gleitrolle g des um den festen Punkt h drehbaren Hebels i heben. Der letztere steht durch eine Stange k mit dem um die Achse / drehbaren Lackwerk L in Verbindung. Bei der genannten Hebung der Rolle g wird der Hebel i sammt der Stange k nach aufwärts bewegt und das
durch die Feder m angeprefste Lackwerk vom Cylinder abgehoben. Die zu lackirende Platte kann also eingelegt werden und sitzt mit ihrer Unterkante auf dem über den Cylinderumfang vorspringenden Anlagestift s auf. Der letztere ist an dem einen Ende des an die Feder ο angehängten Doppelhebelsppj befestigt, dessen anderes Ende eine Rolle q trägt.
Bei der gezeichneten Stellung befindet sich die genannte Rolle unter dem Vorderende r, einer kreisrund gebogenen Gleitschiene r. Die letztere ist um einen Punkt η drehbar und steht durch die Stange t mit dem Ende U1 eines zweiarmigen Hebels u in Vebindung, der um den Punkt ν drehbar und andererseits an der Stange k befestigt ist. Wenn daher in der geschilderten Weise die Stange k mittels des Nockens f gehoben wird, so wird gleichzeitig die Stange t sammt der Rolle q niedergedrückt und infolge dessen der Stift s nach auswärts geschoben.
Ist nun bei der beschriebenen Stellung der Theile L und s die zu lackirende Platte eingelegt, so werden nach dem Hinweggleiten des Nockens f unter der Rolle g durch die Feder m das Lackwerk L mit seinen Walzen w W1 fest gegen den Cylinder und an die zu lackirende Platte angeprefst, durch die Feder ο hingegen der Anlagestift nach einwärts geschoben.
Während des Hindurchführen der eingelegten Platte bleiben sämmtliche Theile in der beschriebenen Stellung. Ist die Platte hindurchgezogen, so wird dieselbe über einem schrägen Tisch χ abgenommen. Die in Betracht kommenden Theile sind so bemessen und angeordnet, dafs nach der Fertigstellung einer Platte der Nocken f wieder zur Berührung mit der Rolle g kommt und der gleiche Vorgang sich von neuem wiederholt.
Das mehrerwähnte Lackwerk L besteht aus einem System dicht an einander liegender Walzen mit elastischer Oberfläche, welche von einer auf der Welle / sitzenden Walze y aus durch Friction angetrieben werden. Die letztgenannte Walze rotirt in einem den flüssigen Lack enthaltenden Behälter \ und übermittelt den Inhalt dieses Behälters in bekannter Weise an die Lackirwalzen WW1. Der Antrieb des Lackwerkes erfolgt von der Vorgelegewelle c aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Lackiren von Blech-, Pappe- und dergl. biegsamen Platten, dadurch gekennzeichnet, dafs der zum Transportiren der Platten dienende Cylinder (Z) während einer Umdrehung zweimal gehemmt und dafs mittels einer auf der Antriebwelle sitzenden Nockenscheibe (e) bei jedesmaligem Stillstand des Cylinders ein Hebelwerk bethätigt wird, welches den Anlagestift (s) für die eingeführten Platten in die Gebrauchsstellung vorschiebt und gleichzeitig das Lackwerk vom Cylinder abhebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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