DE79709C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE79709C DE79709C DENDAT79709D DE79709DA DE79709C DE 79709 C DE79709 C DE 79709C DE NDAT79709 D DENDAT79709 D DE NDAT79709D DE 79709D A DE79709D A DE 79709DA DE 79709 C DE79709 C DE 79709C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- disc
- balls
- holes
- game
- throw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 241000288673 Chiroptera Species 0.000 claims 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 claims 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 7
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/02—Shooting or hurling games
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Golf Clubs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gesellschaftsspiel,
bei welchem jeder Mitspielende einen mechanisch in die Höhe geworfenen Ball
mittelst eines Schlägers nach einer Scheibe hin zu schleudern bezw. in ein bestimmtes Loch
derselben hineinzuschlagen sucht. Die Scheibe enthält eine Anzahl verschieden grolser Löcher,
die numerirt sind. Derjenige, der seinen Ball in das kleinste Loch bringt, ist der Gewinner.
Die Spielvorrichtung besteht aus einem Tisch α mit der die Bälle hochwerfenden Einrichtung,
vor welchem die Spieler Aufstellung nehmen, und einer Scheibe b, die in einer
Entfernung von etwa drei Metern hinter dem Tische auf einem geeigneten Gestell angebracht
ist.
Die Bälle c liegen in den -auf der Tischplatte
α in einer Reihe angeordneten Auswerfern d, welche mit den durch den Tisch
nach unten geführten Enden je auf einer Feder f stehen, deren freies Ende gegen eine
Daumenscheibe g anliegt. Die sämmtlichen Daumenscheiben sitzen auf einer gemeinschaftlichen
Achse h, welche am Ende des Tisches, zweckmäfsig mittelst Uebersetzungsräder \ ^1,
durch eine Kurbel k in Umdrehung versetzt werden kann. Die Daumenscheiben drücken
bei der Drehung in der Richtung des Pfeils (Fig. 2) die Federn abwärts und bringen dieselben
in Spannung; letztere werden aber nach dem Vorbeipassiren der Daumen plötzlich freigelassen
und schlagen dann gegen die Enden der Auswerfer derart, dafs die in denselben liegenden Bälle auf eine gewisse Höhe geworfen
werden, ausweicher sie,zurückkommend, von den Spielern mit den Schlägern s nach der
Scheibe hin geschleudert werden. Es wird von der Geschicklichkeit jedes Mitspielenden
abhängen, seinen Ball so zu treffen, dafs derselbe möglichst in das kleinste, mit der höchsten
Nummer bezeichnete Scheibenloch hineinfliegt.
Damit nach dem Wurf jeder in ein Loch gekommene Ball selbst anzeigt, welches Loch
der Scheibe er passirte, ist letztere an ihrem unteren Ende mit einer Reihe Auslauflöchern ο
versehen, welche mit den Scheibenlöchern durch Rinnen oder Rohre r verbunden sind.
Vor den Auslauflöchern sind Kästen i angeordnet, in welche die Bälle hineinlaufen und
unter welchen Nummern anzeigen, mit welchen Scheibenlöchern sie in Verbindung stehen.
Um die Spieler auf den Zeitpunkt, in welchem sie den Ball schlagen müssen, kurz vorher
aufmerksam zu machen, ist noch eine Glockensignalvorrichtung vorgesehen, welche
ebenfalls von. der Welle h aus in Thätigkeit gesetzt wird, und welche zweckmäfsig zwei
hinter einander folgende Signale angiebt, und zwar ein Singnal etwas vor, das andere Signal
wenige Augenblicke nach dem Hochwerfen der Bälle. Zum Anschlagen der beiden Glocken m
und η sind die federnden Hämmer ρ und q
mit Zugstangen u bezw. u1 verbunden, welche
vorn mit Nasen versehen sind, die unterhalb der auf der Welle h sitzenden Daumenscheiben
WW^ liegen, so dafs bei der Drehung dieser Scheiben die Zugstangen an den Nasen nach
vorn gezogen und nach dem Vorbeigang der Daumen losgelassen werden. Hierbei gehen
die Stangen u u] durch den Zug der die
Hämmer tragenden Federn schnell zurück und veranlassen so den Anschlag der Hämmer an
die Glocken. Die Zugstangen erhalten in Schlitzen t auf dem festen Stifte ν die erforderliche
Führung. Um die Glockensignale zu verschiedenen Zeitpunkten nach einander abzugeben,
werden die Daumenscheiben»'»'1 entsprechend
gegen einander versetzt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Ballwurf-Spiel, bestehend aus einer Vorrichtung, welche eine Anzahl Bälle (c) durch Auswerfer (d) in die Höhe schleudert, und einer Scheibe (b) mit Löchern, in welche die Bälle von den Spielenden mittelst Schläger hineingeschlagen werden. Ein Spiel ■ der unter ι. gekennzeichneten Art, bei welchem die Einwurf löcher der Scheibe durch Rohre (r) mit am unteren Ende der Scheibe angeordneten Auslauflöchern verbunden sind, aus welchen die in die Einwurflöcher geworfenen Bälle in Auffangekästen (i) laufen.
Ein Spiel der unter ι. gekennzeichneten Art, bei welchem eine Signalvorrichtung zugleich mit der Auswerfvorrichtung in Thätigkeit gesetzt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79709C true DE79709C (de) |
Family
ID=352324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79709D Active DE79709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79709C (de) |
-
0
- DE DENDAT79709D patent/DE79709C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3034323C2 (de) | Trainingsgeraet fuer ballspiele | |
| DE2547756A1 (de) | Trainiergeraet zum schlagen von baellen | |
| DE202006020029U1 (de) | Trainiervorrichtung | |
| DE484221C (de) | Vorrichtung zum Werfen von Baellen | |
| DE79709C (de) | ||
| DE202015105203U1 (de) | Kinderspielzeug | |
| DE2145349A1 (de) | Geschicklichkeitsspiel | |
| DE29622337U1 (de) | Tischtennis-Trainingseinrichtung mit Ballrücklauf | |
| DE4217507A1 (de) | Vorrichtung zum Spielen von Tischtennis | |
| DE463405C (de) | Wurfspielzeug | |
| AT97420B (de) | Zielscheibe für Wurfspiele. | |
| DE394239C (de) | Zielscheibe fuer Wurfspiele | |
| DE498870C (de) | Fussball-Tischspielapparat | |
| DE693381C (de) | Kegelspiel mit Muenzeinwurf | |
| DE600382C (de) | Vorrichtung zum Hochschleudern und Wiederauffangen von Spielbaellen | |
| DE830917C (de) | Ballschlaeger und -faenger | |
| DE2836657A1 (de) | Hockey-spielgeraet | |
| AT153311B (de) | Geschicklichkeitskampfspiel. | |
| AT85738B (de) | Schießspiel. | |
| DE618827C (de) | Schleuderspiel | |
| DE682624C (de) | Kampfspiel | |
| DE2208592A1 (de) | Fallspiel | |
| DE589891C (de) | Doppelkugelspiel mit gegenlaeufig zu bespielenden Spielfeldern | |
| CH129430A (de) | Wurfspielapparat. | |
| DE56643C (de) | Spielzeug |