DE56643C - Spielzeug - Google Patents

Spielzeug

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Publication number
DE56643C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
balls
pawl
ball
toy
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56643D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. WATSON in Eniield und R. J. HOOPER-RASTRICK in Wandsworth, England
Publication of DE56643C publication Critical patent/DE56643C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
    • A63F7/06Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey or football
    • A63F7/066Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey or football the playing bodies being projected by means of compressed air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
(England).
Spielzeug.
Bei der in der Fig. 1 gezeichneten Hauptansicht bezeichnet A eine Röhre, welche sowohl horizontal als auch vertical liegen kann, und welche entweder gerade oder in beliebigem Winkel gebogen oder auch beliebig gekrümmt sein kann. An dem einen Ende der Röhre befindet sich eine Vorrichtung, mittelst welcher eine Kugel oder ein Cylinder oder auch ein beliebig anders geformter Körper fortgeschleudert wird, so dafs dieser Körper bei Beendigung seines Laufes im Innern der Röhre eine bestimmte Lage erreichen mufs. Die Kraft, durch welche der Körper fortgeschleudert wird, kann sowohl durch eine Feder, als auch durch Luftdruck, durch Dampf oder durch irgend ein anderes Mittel hervorgebracht werden. In der Zeichnung sind zwei Vorrichtungen, die eine ..für Federkraft, die andere für Luftdruck ■ dargestellt. An dem entgegengesetzten Ende der Röhre befindet sich eine Glocke. oder ein beliebig anderes Instrument, welches anzeigt, wenn die Kugel diese Entfernung erreicht hat. Unterhalb dieser Glocke ist diese Röhre in Abtheilungen getheilt, welche von aufsen durch die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Vorrichtung kenntlich gemacht sind. An den mit b bezeichneten Stellen ist die Röhrenwand ausgeschnitten und durch Glasscheiben c ersetzt. Gegenüber einer jeden Glasscheibe (auf der anderen Seite der Röhre) befindet sich ein Einschnitt d, in welchem eine Klinke e bewegt werden kann. Die Art und Weise, wie die Glasscheiben an der Röhre befestigt sind und wie die Klinke e, Fig. 3, functionirt, ist aus den Fig. 1 bis, 3 klar ersichtlich. Sämmtliche Klinken sind durch eine Stange C mit einander verbunden und können sämmtlich durch eine Bewegung dieser Stange ausgelöst werden.
Nachdem die Kugel z. B. durch eine Feder geschleudert ist, bewegt sie sich im Innern der Röhre fort, indem sie hierbei an den einzelnen Klinken, welche ihrem Stofs ausweichen, vorbeiläuft. Sobald die Kraft der Kugel durch das Anschlagen an die Klinken so weit geschwächt ist, dafs sie eine Klinke nicht mehr zu bewegen vermag, fällt sie zurück und wird nun durch die nächste unter ihr befindliche Klinke, welche einem Stofs in dieser Richtung nicht ausweicht, aufgehalten. Die Lage, welche die Kugel nunmehr erreicht hat, ist durch die Glasscheiben c von aufsen ersichtlich, und, wie schon gesagt, kann jeder Höhenlage ein gewisser Werth beigemessen werden, welcher den Gegenstand des Spieles ausmacht.
Nachdem ein Spiel beendet ist, werden die in der Röhre befindlichen Kugeln'durch einen Druck auf die Stange C ausgelöst und fallen nunmehr an den Punkt zurück, von welchem sie ausgegangen waren. Der Ausgangspunkt ist in den Fig. 8 bis 9 dargestellt. Es ist hier D eine Federklappe, welche die zurückkommenden Kugeln abzulenken zwingt in eine von der Hauptröhre abgezweigte kurze Röhre E, von welcher die Kugeln dann durch
die entgegengesetzte Oeffnung wieder vor das treibende Instrument gelangen können. Diese Vorrichtung kann auch durch die in den Fig. 5 bis 7 gezeigte Modification ersetzt werden, bei welcher die Nebenröhre E fortgelassen und dafür ein Schieber / genommen ist. Der Schieber / läuft auf einem Rahmen / und enthält eine Glasscheibe H, durch welche die Kugeln von aufsen gesehen werden können.
Man kann dieses Spielzeug auch nach der Art eines Automaten herstellen, derart, dafs die zurückgekommenen Kugeln aus der Zweigröhre E, Fig. 8, nur durch den Einwurf eines Geldstückes unter Vermittelung eines geeigneten Apparates entnommen werden können.
Man kann das Spielzeug auch so anordnen, dafs nicht eine, sondern mehrere Röhren A neben oder über einander angeordnet werden, wobei dann so viele Theilnehmer auf einmal spielen können, wie Röhren vorhanden sind, und wobei dann sämmtliche Spieler die Kugeln zu derselben Zeit fortschleudern.
Schliefslich kann man auch nicht nur eine, sondern zwei und noch mehr Kugeln auf einmal in derselben Röhre bewegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spielzeug, gekennzeichnet durch eine in der Längsrichtung in Abtheilungen getheilte Röhre, welche an einem Ende eine Schleudervorrichtung und am anderen Ende eine Signalvorrichtung trägt und bei welcher jede Abtheilung mit einer in das Innere der Röhre hineinragenden Klinke und mit einer Seitenöffnung versehen ist, in Verbindung mit einer die Klinken aufserhalb der Röhre verbindenden Abstellstange, zum Zwecke, Kugeln oder anders gestaltete Körper im Innern der Röhre fortzuschleudern und die durch Vermittelung einer Klinke und einer Seitenöffnung festgestellte Lage der betreffenden Kugel zum Gegenstand eines Spieles zu machen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56643D Spielzeug Expired - Lifetime DE56643C (de)

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