DE79567C - - Google Patents

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DE79567C
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    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/02Designs imitating natural patterns wood grain effects

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

PATENTAM
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1893 ab.
Die durch Beizen, Einbrennen mittelst Walzen, Platten u. s. w. erzeugten künstlichen Fournirplatten aus minderwerthigem Material besitzen den Fehler, dafs das Muster nur oberflächlich in die Platte eindringt und daher beim Abputzen allmälig verschwindet unter Hinterlassung einer hellfleckigen Zeichnung.
Zur Beseitigung dieses Mangels wird die Fournirplatte nach vorliegender Erfindung auf beiden Seiten derart mit genau einander gegenüberstehenden Brandmustern versehen, dafs an den Brandstellen die Bräunung durch die ganze Holzdicke hindurchgeht und infolge davon das Muster auch beim Abhobeln bestehen bleibt.
Die Herstellung einer solchen Fournirplatte geschieht demnach beispielsweise folgendermafsen:
Zwei gleich grofse Walzen werden derart gravirt, dafs beim Aufeinanderlegen derselben die herausgravirten Maserzeichnungen sich genau decken, also beide Walzen Spiegelbilder derselben Zeichnung bezw. Gravirung zeigen.
Die Walzen werden nun stark erhitzt und durch eine Kurbel und Kammräder gleichzeitig bewegt. Zwischen beide Walzen wird das zu masernde Fournir hindurchgedreht, nachdem zuvor die Walzen so nahe an einander gebracht wurden, dafs sie einen bestimmten Druck auf das Fournir ausüben. Die stark erhitzten Walzen brennen dann das Muster gleichzeitig auf beiden Seiten des Fournirs ein, so dafs die Bräunung sich im Innern der Platte begegnet und das Holz durch die ganze Dicke derselben stark gebräunt wird.
Nimmt man ein derart auf beiden Seiten gebräuntes Fournir und schabt die Oberfläche desselben allmälig ab, so wird fortwährend das Muster stark sichtbar bleiben. Auf diese Weise ist erreicht, dafs das gebrannte Fournir dem Natur-, Maser- und Pyramidenfournir in jeder Beziehung gleicht, d. h. helle und dunkle Maserzeichnungen aufweist,' welche beim Abputzen stets in Zeichnung und Farbe sich ähnlich bleiben.
An Stelle der gravirten Walzen können auch gravirte Platten angewendet werden, welche , Spiegelbilder derselben Zeichnung tragen. An einer Kniehebelpresse wird anstatt des Tisches unten ein Heizkopf angebracht, dessen Innerem genügend Gas und Luft zugeführt werden kann. Auf diesen Heizkopf wird zunächst die eine Platte gelegt und durch starke Erhitzung das Muster auf die eine Seite des Fournirs eingeprefst. Hiernach wird die andere Platte mit der Spiegelbildzeichnung aufgelegt und das Fournir auch auf der entgegengesetzten Seite durch Brennen mit demselben Muster versehen, und zwar genau übereinstimmend mit dem ersten Muster.
In gleicher Weise können auch auf beliebige helle Fournire von beiden Seiten her Ornamente und Figuren eingebrannt werden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Fournirplatte, welche auf beiden Seiten derart mit genau einander gegenüberstehenden Brandmustern versehen ist, dafs an den Brandstellen die Bräunung durch die ganze Holzdicke hindurchgeht und infolge davon das Muster auch beim Abhobeln bestehen bleibt.
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