DE79495C - Automatisch wirkender, immerwährender Kalender - Google Patents

Automatisch wirkender, immerwährender Kalender

Info

Publication number
DE79495C
DE79495C DENDAT79495D DE79495DA DE79495C DE 79495 C DE79495 C DE 79495C DE NDAT79495 D DENDAT79495 D DE NDAT79495D DE 79495D A DE79495D A DE 79495DA DE 79495 C DE79495 C DE 79495C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
lever
date
calendar
clock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79495D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. F. Dl'PONT, Betbeniville, Marne, Frankr
Publication of DE79495C publication Critical patent/DE79495C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/257Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator drum-shaped or three-dimensional shaped
    • G04B19/2573Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
    • G04B19/2578Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released by their own energy source which is released at regular time intervals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1894 ab.
Dieser neue immerwährende Kalender unterscheidet sich von den bereits bestehenden nicht allein durch seine vollständige Unabhängigkeit einer von Hand aus täglich einzustellenden Vorrichtung, als auch durch den Vorzug, ihn mit Hülfe jeder beliebigen Uhr und einer an dieser leicht anzubringenden Vorrichtung betreiben zu können, d. h. eine selbstthätige Einstellung der Tage und Monate der gemeinen, wie auch der Schaltjahre zu bewirken.
An Hand der beiliegenden Zeichnung wird der Kalender wie folgt charakterisirt.
Der Kalender besteht aus drei über einander gelagerten Walzen oder Trommeln , deren oberste, mit sieben Flächen versehen, den einzelnen Wochentagen entspricht, während die mittelste das Datum angiebt, d. h. die Zahlen von ι bis 31. Die dritte und unterste, mit zwölf Flächen versehene Walze zeigt die Monate bezw. Jahre an. Die oberste oder Wochenwalze steht, wie schon erwähnt, unter Einflufs einer Uhr und wird von dieser mittelst einer weiterhin noch näher zu beschreibenden Vorrichtung bewegt, gegenüber den anderen beiden Walzen, die jede mit besonderem Federaufzug versehen sind, und zwar ist die die Datumwalze bezw. ^Scheibe bethätigende Feder in einem Gehäuse H gelagert, in welchem sie nach Ablauf mittelst des seitlichen Hebels K wieder aufgezogen werden kann. Die die Monatstrommel treibende Feder ist in dieser Trommel selbst angeordnet und wird nach Ablauf durch den seitlichen Hebel L aufgezogen. Die Wirkungsdauer der beiden sich abwickelnden Federn kann sich auf mehrere Jahre, ja auf Jahrzehnte erstrecken und ist vollständig abhängig von der Gröfse der Federn . selbst.
Der auf der rechten Seite des Kalenders befindliche Hebel /, Fig. 3, mit seiner behufs Stellens vorgesehenen Handhabe J1 wirkt in dem Moment hemmend oder freigebend auf das Räderwerk N V bezw. auf die hiermit in Verbindung stehende Treibfeder, mithin auf die Monatswalze, wenn er von dem im Innern der Datumwalze befindlichen Nocken J" niedergedrückt wird. Dies geschieht bei jedem einmaligen Umgang der letzteren. Zur Regelung im Schaltjahr dient eine eigenthümliche, auf der linken Seite der Monatswalze befestigte und sich mit dieser drehende Curvenscheibe F, auf deren Stirnfläche mit seinem einen Arm der Hebel ~D schleift und so den abwechselnden Erhöhungen und Vertiefungen folgt, während der andere den Bewegungen des ersteren genau folgende Hebelarm seine Bewegung auf den senkrechten Arm 0 überträgt und diesen steigen oder sich senken läfst, wodurch mittelst des an letzterem festsitzenden Seitenarmes B die Zapfen entsprechend den Zahlen 29, 30, 31 der Datumwalze je nach Stellung der Scheibe F hindurchschlüpfen oder gehemmt werden. Die ab-, wechselnden Erhöhungen und Vertiefungen letzterer Scheibe entsprechen den Längen der Monate oder den Unterschieden zwischen den " Monaten mit 30 und mit 31 Tagen.
Um bei Wiederkehr eines Schaltjahres durch den Kalender ebenfalls automatische Anzeige zu erhalten, ist ein Planetenrad G auf der linken Seite der Monatswalze angeordnet, welches auf seiner hinteren Achse in der Ebene
der Curvenscheibe F eine daumenartige Erhöhung E trägt. Das Planetenrad rollt auf einem auf einer Feder festzustellenden, auf der Monatsachse sitzenden Trieb P. Die letzterwähnte Feder, auf der Zeichnung nicht ersichtlich, dient zum Reguliren dieser Räder und Einstellen für das Schaltjahr bezw. auch der hiermit in Uebereinstimmung zu bringenden Monatswalze, welch letztere nach Ablauf von vier Jahren bezw. nach vier Umdrehungen ein Schaltjahr anzeigt. Da sich das Rad G in dieser Zeit nur einmal um seine Achse dreht, so wird der daumenartige Ansatz E gerade nach aufsen zu liegen kommen, infolge dessen der auf dem Umfang der Scheibe F schleifende Hebel D nicht ganz auf F fällt, sondern von dem Daumen aufgefangen wird. Hierdurch bekommt der senkrechte Arm ο eine derartige Stellung, dafs er den 29. Zapfen festhält bezw. hiermit den Monat Februar auf 29 Tage einstellt.
Um nun den Kalender in Bewegung zu setzen, wird der auf der Achse g festsitzende Ankerhebel A mittelst der in der Zeichnung dargestellten Kette χ mit dem in einer Uhr befindlichen Winkelhebel T U, Fig. 6, verbunden. Dieser steht mit dem Stundenrad R dieser Uhr so in Verbindung, dafs nach Ablauf von 24 Stunden der Hebel T mit der Kette χ gehoben wird, wodurch mit Hinzuthun des eigenthümlich gestalteten Ankers A die eine Hälfte der kommenden Tagesbezeichnung auf der obersten Walze im Kalender vor dem Schlitz sichtbar wird. Da aber der Hebel T nur vorübergehend durch den im Stundenrad befindlichen Stift gehoben wird, so unterliegt er gleich wieder einem ihn nach abwärts ziehenden Hebelsystem o1 h mit Feder h\ Fig. 5, welch letzteres den Anker sammt der Kette wieder abwärts zieht, wodurch nun die ganze Tagesbezeichnung vor dem Schlitz erscheint. Mit diesem gleichzeitigen Heben und Senken des Ankerhebels A findet nun auch mittelst des Doppelhebels cy und des Armes -B eine Auslösung bezw. Hemmung der Datumwalze statt und hiermit ein gleichzeitiges Erscheinen des neuen Datums vor dem mittelsten Schlitz. Bei Ablauf des Monats erscheint, wie schon beschrieben, vor dem untersten Schlitz der neue Monat.
Es erübrigt noch zu erwähnen, dafs die an dem senkrechten Arm o1 befindliche Handhabe m zum Reguliren der Datumwalze dient.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein automatisch wirkender, durch jede beliebige Uhr in Bewegung zu setzender immerwährender Kalender, dadurch gekennzeichnet, dafs eine am Stundenrad der Uhr anzubringende Vorrichtung mittelst Kette und Ankers A auslösend und hemmend sowohl auf die Wochenwalze, als auch auf die durch eine Feder anzutreibende Datumwalze wirkt, deren am Boden befindlicher Nocken J" bei jedem Umgang mittelst des Hebels J auf die ebenfalls durch Federtrieb bewegte Monatswalze auslösend wirkt, durch welche vermöge der linksseitigen, der Dauer der Monate entsprechenden wellenartigen Scheibe F eine Bewegungsübertragung mittelst Hebels D nach der Datumwalze erfolgt und hier das betreffende Datum einstellt.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Kalender die Anordnung eines sich alle vier Jahre um seine Achse drehenden Planetenrades G mit auf seiner Achse sitzendem daumenartigen Ansatz E, vermittelst dessen durch Hebel D eine Hemmung des 29. Zapfens der Datumwalze stattfindet, hierdurch das Schaltjahr kennzeichnend.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79495D Automatisch wirkender, immerwährender Kalender Expired - Lifetime DE79495C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE79495C true DE79495C (de)

Family

ID=352130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT79495D Expired - Lifetime DE79495C (de) Automatisch wirkender, immerwährender Kalender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE79495C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE79495C (de) Automatisch wirkender, immerwährender Kalender
DE565455C (de) Selbsttaetige Uhrwerkaufziehvorrichtung
DE512601C (de) Staudenhalter
DE244728C (de)
DE643674C (de) Gucklochverschluss mit einer ringfoermige Durchbrechungen aufweisenden Durchsichtblende
DE22715C (de) Kontroiapparat mit Zählwerk und Uhr zum selbstthätigen Registriren vorgenommener Wägungen
DE7638C (de) Kalenderwerk
DE574056C (de) Verstellbarer Haspel
DE346414C (de) Bilderwechselrahmen fuer Bandreklame
DE609381C (de) Kalenderuhr
AT164238B (de) Schaltvorrichtung für Dauerkalender mit einer Tag-, einer Datums- und einer Monatstrommel
DE440551C (de) Hilfssteuervorrichtung fuer Arbeitszeit-Kontrolluhren mit zwei zu bestimmten Zeiten miteinander je einen Schaltvorgang bewirkenden Schaltwerken
DE287444C (de)
DE96562C (de)
DE20401C (de) Kontrol-Apparat zur Messung von Zug-Geschwindigkeiten beim Passiren von gröfseren Eisenbahnbrücken und anderen Bahnstrecken
DE208236C (de)
DE181911C (de) Arbeitszeitkontrollvorrichtung.
DE568751C (de) Automatisches Kalenderwerk
DE49305C (de) Knopfaufzug an Taschenuhren. •
DE195946C (de)
DE536586C (de) Anzeigevorrichtung fuer Arbeits- und Verlustzeiten
DE603018C (de) Selbstverkaeufer mit einer Kupplung zwischen einer von Hand zu drehenden Welle und einem Zahnrad
DE642317C (de) Vorrichtung zum Projizieren lebender, aus parallel oder winklig zueinander stehendenStrichen bestehender Bilder mit einem vor oder hinter ihnen beweglich angeordneten Liniengitter
DE40710C (de) Selbstthätige Kalendervorrichtung
DE917513C (de) Anzeigewerkeinstellmechanismus fuer eine Registrierkasse oder Buchungsmaschine