DE79253C - Antrieb für Dreschtrommeln mittels zweier von dem Antriebsrad abhebbarer Reibungsräder - Google Patents

Antrieb für Dreschtrommeln mittels zweier von dem Antriebsrad abhebbarer Reibungsräder

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DE79253C
DE79253C DENDAT79253D DE79253DA DE79253C DE 79253 C DE79253 C DE 79253C DE NDAT79253 D DENDAT79253 D DE NDAT79253D DE 79253D A DE79253D A DE 79253DA DE 79253 C DE79253 C DE 79253C
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Germany
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drive
friction
rollers
drive wheel
drum
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79253D
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English (en)
Original Assignee
P.T. BUAAS, Aalborg, Dänemark
Publication of DE79253C publication Critical patent/DE79253C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/56Driving mechanisms for the threshing parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Frictionsantrieb wird die Bewegung von einem gröfseren, auf der Antriebsachse angebrachten Rade durch zwei Frictionsrollen auf eine dritte Frictionsrolle, welche auf der Trommelachse befestigt ist, übertragen. Die beiden Zwischenrollen sind in einer an einem Ende drehbar befestigten Gabel gelagert, welche an ihrem dem SchwingungspuTikte entgegengesetzten Ende zur Aus- und Einrückung der Dreschmaschine gehoben oder gesenkt wird, wobei im ersteren Falle, d. h. bei Aufserbetriebsetzung der Dreschmaschine, die unter Federdruck stehende Frictionsrolle der Trommelachse durch die Zwischenrollen gleichfalls gehoben wird, was dadurch ermöglicht wird, dafs die Trommelachse an dem ihrer Frictionsrolle entgegengesetzten Ende in einem Kugellager gehalten ist. 1 Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Seitenansicht des Frictionsantriebes in Ruhestellung ;
Fig. 2 ist eine Oberansicht desselben;
Fig. 3 veranschaulicht die Befestigung der Antriebsvorrichtung auf dem Holzgestell der Dreschmaschine.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen das Kugellager für die Trommelachse in Vorderansicht mit theilweisem Schnitt und im Längsschnitt.
Oberhalb des Antriebsrades A ist eine Gabel B angebracht, in welcher Reibrollen E F gelagert sind. Die Gabel B schwingt um den Punkt b und kann durch die am entgegengesetzten Ende angebrachte Schraube L und Handrad C gehoben oder gesenkt werden.
Eine dritte Reibrolle D ist auf der Welle G der Dreschtrommel über den Rollen EF befestigt. Das der genannten Rolle D entgegengesetzte äufserste Ende der Welle G ist in einem Kugellager K in Lagerschalen M, deren Form aus Fig. 5 ersichtlich, gelagert, und es kann, da Deckel O und Lagerstuhl U einen Zwischenraum belassen und die Auflage- und Berührungsflächen der Lagerschalen M Kugelflächen bilden, die Achse G senkrecht bewegt werden.
Eine über der Achse G angebrachte Feder H mit Druckstück H1 dient dazu, die Reibrolle D gegen die Rollen E F zn drücken bezw. die Achse G in ihrer Lage zu halten, wobei durch Schraube K1 eine stärkere oder schwächere Anspannung der Feder H bewirkt wird.
Will man die Maschine in Betrieb setzen, so hebt man- durch entsprechende Drehung des Handrades C und "der Schraube L zunächst die Reibrollen EF von dem Antriebsrade A ab, wodurch gleichzeitig Rolle D mit ihrer Welle G nach aufwärts bewegt wird.- Sobald nun das Antriebsrad A die genügende Geschwindigkeit erhalten hat, senkt man die Rollen EF durch entsprechende Drehung der Schraube L mittels Handrades C gegen das Antriebsrad A, wobei durch die Feder H mit Druckstück H1 die Welle G mit Reibrolle D gleichzeitig gesenkt wird, ohne dafs die Rollen EFD aufser Berührung kommen.
Treten nun die Frictionsrollen E F mit dem Antriebsrade A in Berührung, so erfolgt gleichzeitig der Antrieb der Dreschtrommel, ohne dafs hierbei ein Stofsen stattfindet, indem sich die Rollen EF gegen das schon in Gang befindliche Antriebsrad senken.
Durch den neuen Frictionsantrieb wird eine bessere Friction erreicht, als dies mit Hülfe einzelner Frictionsrollen der Fall ist, weil die zwei Rollen EF sich dem Antriebsrade A besser anschmiegen und gleichzeitig besser und kräftiger gegen die Frictionsrolle D auf der Trommelwelle G wirken. Die Antriebsscheibe A läfst sich durch Riemenübertragungen ohne Weiteres zum Betriebe von Häckseloder anderen Maschinen benutzen, wenn die Dreschmaschine durch Heben der Gabel B, wie in Fig. ι gezeigt, aufser Verbindung mit der Antriebsscheibe gebracht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Frictionsantrieb für Dreschmaschinen, gekennzeichnet durch zwei in einer beweglichen Gabel (B) angeordnete Frictionsrollen (EFJ, auf welchen die unter Federdruck stehende, auf der Trommelwelle (G) angebrachte Frictionsrolle (D) ruht, und welche die Drehung von dem Antriebsrad (A) auf die Trommel übertragen, zum Zweck, durch Heben der Gabel (B) mit ihren Frictionsrollen (EF) gleichzeitig die Frictionsrolle (D) und die Trommelwelle (G) heben, also aufser Berührung mit der Antriebsscheibe (A) bringen zu können und durch Senken der Gabel (B), wobei die Frictionsrollen (DEF) durch Feder (H) in Berührung bleiben, eine stofsfreie Inbetriebsetzung der Dreschtrommel nach erfolgtem Antrieb der Scheibe (A) zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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