DE79046C - Wegemesser für Fahrräder - Google Patents

Wegemesser für Fahrräder

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DE79046C
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DE
Germany
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pointer
spindle
wheel
pawl
bicycles
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Application number
DENDAT79046D
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J. ROTHERHAM, H. ROTHERHAM u. K. ROTHERHAM, Coventry, Engl
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C22/00Measuring distance traversed on the ground by vehicles, persons, animals or other moving solid bodies, e.g. using odometers, using pedometers
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/08Design features of general application for actuating the drive

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
Wegemesser für Fahrräder.
Vorliegende Erfindung bildet ein Wegemesser, welcher die von einem Fahrzeug, beispielsweise einem Zwei- oder Dreirad oder einem Wagen, zurückgelegte Entfernung zu jeder Zeit genau angiebt.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt durch den Apparat,
Fig. 2 eine Oberansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Unteransicht der Zeiger, sowie der Platte, welche den zum Bethätigen der Zeiger dienenden Mechanismus trägt, und
Fig. 4 eine Detailansicht eines Zählwerkes.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird der Apparat in bekannter Weise von dem Rad des Fahrzeuges aus durch Frictionsrolle D und Schnecke C angetrieben. Letztere greift in ein auf einem Zapfen G des Gehäuses A drehbar gelagertes Schneckenrad H ein, in dessen oberer Fläche ein nach oben ragender Stift / vorgesehen ist. Ungefähr in der Mitte des Gehäuses ist eine horizontale Platte J befestigt, durch welche ein Zapfen R hindurchgeht, an dessen unterem Ende das Sperrrad P befestigt ist, während derselbe oberhalb der Platte J einen Zeiger S trägt. Bei einer jeden Umdrehung des Schneckenrades H wird das Sperrrad P durch folgende Einrichtung um einen Zahn weiter gedreht:
An der unteren Seite der Platte J befindet sich ein im Kreisbogen geformtes flaches Gleitstück K, welches mit Schlitzen L L1 versehen ist und durch die durch letztere hindurchgesteckten und in der Platte / befestigten Schrauben, Stifte oder dergleichen M M1 in Stellung gegen die Platte in der Weise gehalten wird, dafs dasselbe um die Länge der Schlitze LL1 hin- und hergleiten kann. Das Gleitstück K trägt an seiner unteren Fläche eine unter Federwirkung stehende, in das Sperrrad P greifende Klinke O, sowie zwei an entgegengesetzten Seiten desselben angeordnete Anläufe NN1, welche in den von dem Stift / bei Drehung des Rades H beschriebenen Weg hineinragen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Drehen des Schneckenrades H durch die Frictionsrolle D und Schnecke C wird der Anlauf N von dem Stift / berührt, wodurch das Gleitstück K auf seinen Führungsstiften verschoben und die Klinke O um einen Zahn weiter gerückt wird. An der entgegengesetzten Seite seines Kreislaufes angelangt, berührt der Stift / den zweiten Anlauf N1 und schiebt das Gleitstück K in seine ursprüngliche Stelle zurück, wodurch das Sperrrad P von der Klinke O um einen Zahn gedreht wird. -Die an der Platte / befestigte Klinke Q verhindert einen Rückgang des Rades P. Die Bewegungsübertragung von dem Fahrzeugrad auf die Rolle D, Schnecke C, Schneckenrad" H und Sperrrad P geschieht vortheilhaft in solchen Verhältnissen, dafs bei einem jeden zurückgelegten Kilometer das Rad P eine Umdrehung vollzieht. Ein zweiter Zeiger T, welcher durch beliebig angeordnete Uebersetzung von der Spindel R aus bethä'tigt werden kann, zeigt auf einem Zifferblatt Z die Anzahl der zurückgelegten Kilometer
an, während der Zeiger S Bruchtheile eines Kilometers anzeigt.
Statt ein gewöhnliches Zählwerk anzuwenden, um den Zeiger T zu bethä'tigen, kann man die in Fig. 4 veranschaulichte Vorrichtung benutzen , welche in folgender Weise functionirt:
Auf der Spindel R über der Platte J ist ein Sperrrad X lose angeordnet, in welches eine yon dem bei V1 drehbar gelagerten Hebelarm V getragene Klinke W eingreift. Der Arm V ist an einem Ende gabelartig ausgebildet und umfafst ein an der Spindel R festsitzendes Excenter U. Wenn der Zeiger S und Spindel R eine Umdrehung vollzogen haben, so wird der Arm V durch das Excenter U vermittelst der Klinke W das Sperrrad X um einen Zahn weiter drehen. Ein Rückgang des Sperrrades X wird durch eine an der Platte J angebrachte federnde Klinke F verhindert. Hat das Rad X einhundert Zähne, so zeigt bei einer vollzogenen Umdrehung desselben der Zeiger T einhundert Kilometer an. Der Zapfen G kann nach unten verlängert werden und zur Aufnahme eines Armes E benutzt- werden, dessen anderes Ende mit einer Klemmvorrichtung F versehen ist, mittelst deren der Apparat in der erforderlichen Lage, also mit der Rolle D gegen die Peripherie eines der Fahrzeugräder, an dem Fahrzeug befestigt werden kann.
Der Apparat kann auch für andere Mafssysteme, sowie auch in anderen Verhältnissen ausgeführt werden.

Claims (2)

' Patent-Ansprüche:
1. Ein Wegemesser für Fahrräder, bei welchem die Umdrehungen des Schneckenrades (H) dadurch auf die Zeigerspindel (R) übertragen werden, dafs ein mit Klinke (O) versehenes Gleitstück (K) von einem am Schneckenrade befindlichen Stift (I) mittelst der Anläufe (NN1) bei jeder Umdrehung des Schneckenrades hin- und hergeschoben und somit das an der Spindel (R) befindliche Sperrrad (P) um einen Zahn weiter gedreht wird.
2. Bei dem unter i. gekennzeichneten Apparat eine Bewegungsübertragung auf den zweiten Zeiger, gekennzeichnet durch einen mittelst auf der ersten Spindel sitzenden Excenters bethätigten, drehbar an der Platte (J) angebrachten Hebel (V), dessen Klinke (W) in ein auf der Zeigerhülse befestigtes Sperrrad (X) eingreift und letzteres bei einer jeden Umdrehung der ersten Zeigerspindel um einen Zahn weiter dreht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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