DE415648C - Schlittenschaltung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Schlittenschaltung fuer Rechenmaschinen

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DE415648C
DE415648C DER58135D DER0058135D DE415648C DE 415648 C DE415648 C DE 415648C DE R58135 D DER58135 D DE R58135D DE R0058135 D DER0058135 D DE R0058135D DE 415648 C DE415648 C DE 415648C
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Description

  • Schlittenschaltung für Rechenmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschieben des Schlittens an Rechenmaschinen, welche in bekannter Weise aus einer-den Schlitten betätigenden Schnecke oder endlosen Schraube besteht. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß diese Schnecke oder endlose Schraube auch den an sich bekannten einzelnen Zahn oder seine Tragvorrichtung betätigt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist schematisch auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, wobei Abb. i eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, Abb. 2 eine Vorderansicht und Abb.3 eine Aufsicht der Schlittenschaltung ist.
  • Abb. ¢ zeigt in Aufsicht die Einrichtung zur Verschiebung des Einzahnes.
  • Abb. 5 bis 7 zeigen Einzelheiten.
  • Mit Bezug auf die Abb. i bis 3 ist mit i die Stirnwand des gewöhnlichen Einstellmechanismus (der nicht auf der Zeichnung veranschaulicht ist) und mit 2 der Schlitten bezeichnet. Letzterer ist in der üblichen Weise verschiebbar mit Bezug zum Einstellmechanismus angeordnet. Zu diesem Zwecke ist vorliegende Anordnung getroffen.
  • Zwischen dem Schlitten und dem Einstellmechanismus ist eine Schnecke oder endlose Schraube 3 angeordnet (Abb. 2 und 3). Diese Schnecke ist in Abb. i hinter die Räder 7 und 9, die unten näher erläutert werden, verlegt und deswegen unsichtbar. Die Welle 27 der Schnecke verläuft in der Bewegungsrichtung des Schlittens 2, d. h. parallel zur Welle des nicht gezeigten Einstellmechanismus. Der Schlitten 2 ist mit mehreren Zähnen ¢i versehen, die vorzugsweise auf einer mit dem Schlitten fest verbundenen Zahnstange :4 angeordnet sind. Es ist aber ersichtlich, daß der Schlitten 2 bzw. die Zahnstange q. auch nur mit einem Zahn 41 versehen werden kann. Der Zahn oder die Zähne 41 kämmen mit den Gewinden 5 der Schnecke. Auf der Welle 27 ist ein Zahnrad 7 angeordnet. Dieses Zahnrad ist mit Zahnlücken 7" versehen (Abb. 5 und 6), so daß die Zähne 7' des Rades nach der gezeigten Ausführungsform in vier Gruppen von je zwei Zähnen vorgesehen sind. Neben den Zahnlücken befindet sich ein Zahn 8', der in einer anderen senkrechten Ebene liegt und zweckmäßig auf einer besonderen Scheibe 8 jedoch fest mit dem Rade 7 angeordnet ist. In derselben Ebene wie das Rad 7 sind zwei Zahnbogen 12, 13 vorhanden, die als Tasten 29, 3o ausgebildet und um den Drehpunkt 14 drehbar sind. Die Zahnbogen kämmen, wenn sie in ihre Arbeitslage gebracht werden, mit diametral einander gegenüberliegenden Teilen des Rades 7. Die Zahnbogen 12, 13 sind mit Riegelklinken 15, r6 versehen, die sich in derselben Ebene wie die Scheibe 8 befinden und dazu bestimmt sind, mit den Zähnen 8' in Eingriff zu kommen. Diese Klinken werden durch Federn beeinflußt und legen sich normalerweise gegen je einen Stift 28 an dem betreffenden Zahnbogen.
  • Die Zahnbogen 12, 13 sind ferner in ihrer Längsrichtung mit je zwei Riegelflächen 17 versehen, wobei die eine vor und die zweite hinter den Zähnen in der jeweiligen Bewegungsrichtung angeordnet sind.
  • Die unten beschriebene Vorrichtung dient zum schrittweisen Verschieben des Schlittens. Zwecks wahlweisen oder beliebigen Verschiebens dient folgende Vorrichtung Auf der Welle 27 der Schnecke 3 ist ein Zahnrad 9 befestigt, das mit einem Zahnrad i o kämmt, welches durch eine von Hand zu bedienende Scheibe i i auf der Welle des Zahnrades io bewegt werden kann.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Soll der Schlitten um eine Wertstufe nach links verschoben werden, dann wird die Taste 29 betätigt, wodurch der segmentförmige Zahnbogen 12 nach oben bewegt wird. Die Klinke 15 wird dadurch mit einem der Zähne 8' in Eingriff kommen und so bewirken, daß die Scheibe 8 und somit das Rad 7 so weit gedreht werden, daß der erste Zahn des Zahnbogens 12 mit den Zähnen 7' des Zahnrades 7 in Eingriff kommt (Abb. 7). Während der Aufwärtsbewegung des Zahnbogens 12 werden das Zahnrad 7 und die Schnecke 3 in Richtung des Uhrzeigers gedreht (Abb. i), dadurch der Zahn oder die Zahnstange ¢ und der Schlitten nach links verschoben. Die Steigung der Schraube ist eine derartige, daß, wenn der Zahnbogen seine Bewegung ausgeführt hat, dann der Schlitten seine neue Wertstellung erreicht hat. Der Zahnbogen 12 läuft bei der Abwärtsbewegung in den nächsten Zahnzwischenraum 7" des Zahnrades 7, wobei die Klinke oder der Arm 15 ohne Wirkung an der Scheibe 8 vorbeigeht. Falls das Zahnrad 7 nicht richtig für den nächsten Arbeitsvorgang eingestellt sein sollte, dann werden die Zähne des Zahnbogens 12 die Zähne 7', welche den Zahnzwischenraum 7" bilden, berühren, so daß die richtige Stellung des Rades 7 erreicht wird. Die zur Verriegelung dienenden Flächen 17 sorgen für ein richtiges Anhalten der Bewegung des Zahnrades 7.
  • Soll der Schlitten nach rechts verschoben werden, dann wird der Zahnbogen 13 in derselben Weise betätigt, wodurch jedoch das Zahnrad 7 und die Schnecke 3 in der dem Uhrzeiger umgekehrten Richtung gedreht werden.
  • Soll der Schlitten um eine gewisse Anzahl von Stufen verschoben werden, dann wird die Scheibe i i so lange gedreht, bis der Schlitten die in Frage kommende Stellung erreicht hat. Die Zahnbogen 12 und 13 werden hierbei in ihrer Ruhestellung gehalten und kommen nicht mit dem Zahnrad 7 in Eingriff. Um die Stellung des Schlittens beobachten zu können, kann die Scheibe i i mit einem Zeiger 18 versehen sein, der während der Bewegung der Scheibe über eine Skala gleitet, die in der Stirnwandung i der Maschine angebracht ist.
  • In der Abb. ¢ ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die die Verbindung zwischen der Schnecke und dem einzelnen Zahn bei einem festen Quotientmechanismus zeigt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Schnecke außer mit dem Schlitten direkt oder indirekt mit dem üblichen einzelnen Zahn in Eingriff kommt. Zwischen der Schnecke und dem einzelnen Zahn ist ein Getriebe angeordnet. Dieses Getriebe besteht aus zwei segmentförmigen Zahnstangen i9 und 2o, die miteinander verbunden sind und um eine Welle 21 eine Schwingbewegung ausführen können. Die eine segmentförmige Zahnstange i9 steht hierbei mit der Schnecke 3 in Eingriff, während die andere Zahnstange mit einer Zahnstange 22 kämmt, zu der der einzelne Zahn gehört. Das Getriebe ist so ausgebildet, daß der einzelne Zahn in einem kleineren Grade bewegt wird als der Schlitten oder umgekehrt.
  • Aus der oben beschriebenen Ausführungsform ist ersichtlich, daß der einzelne Zahn in derselben Weise verschoben wird wie der Schlitten längs der Zahnräder, jedoch in einer entgegengesetzten Richtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlittenschaltung für Rechenmaschinen, welche aus einer den Schlitten betätigenden Schnecke oder endlosen Schraube besteht, dadurch gekennzeichnet, daß genannte Schnecke oder endlose Schraube (3) auch den an sich bekannten einzelnen Zahn oder seine Tragvorrichtung (22) betätigt. Schlittenschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schnecke (3) und dem einzelnen Zahn ein besonderes Getriebe eingeschaltet ist, das aus zwei segmentförmigen Zahnstangen (i9, 2o) besteht, die miteinander verbunden sind, wobei die eine Zahnstange (i9) mit der Schnecke (3) und die andere (2o) mit dem einzelnen Zahn oder seiner Tragvorrichtung (22) kämmt. 3. Schlittenschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die segmentförmigen Zahnstangen (i9, 2o) von verschiedenem Durchmesser derart sind, daß der einzelne Zahn eine Übersetzung ins Langsame erfährt. ¢. Schlittenschaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahnrad (7) auf der Schneckenwelle (27) befestigt ist, während zwei als Tasten (29, 3o) ausgebildete Zahnbogen (12, 13) in Eingriff mit dem Zahnrad (7) gebracht werden können, um die Schnecke (3) in der einen oder anderen Richtung zu drehen. 5. Schlittenschaltung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnbogen (12, 13) mit Klinken oder Armen (15 ,16) versehen sind und in der Bewegungsbahn derselben ein oder mehrere Zähne (8') angeordnet sind, die entweder auf dem Zahnrade (7) sitzen und in einer anderen Ebene sich befinden als die Zähne (7') des Rades (7) oder auf einer besonderen Scheibe (8) an der Seite des Zahnrades (7) angeordnet sind, wobei das Zahnrad (7) in der achsialen Richtung der Zähne (8') mit einem Zahnzwischenraum (7") versehen ist. 6. Schlittenschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Zahnzwischenraumes (7"), auf den Umfang bezogen, der Zähnezahl des Zahnbogens (12 bzw. 13) entspricht. 7. Schlittenschaltung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnbogen (12, 13) auf der einen und anderen Seite der Zähne mit einer zur Verriegelung dienenden Fläche (17) versehen sind, um das Zahnrad (7) festzulegen.
DER58135D 1922-03-28 1923-03-29 Schlittenschaltung fuer Rechenmaschinen Expired DE415648C (de)

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