DE78459C - Hängebahn - Google Patents

Hängebahn

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Publication number
DE78459C
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DE
Germany
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carriage
track
rail
wheels
overhead conveyor
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78459D
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English (en)
Original Assignee
A. HUBER, Köln a. Rh., Gereonsmühlengasse 9
Publication of DE78459C publication Critical patent/DE78459C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/22Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
    • E01B25/26Switches; Crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Hängebahn.
Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung soll bezweckt werden, bei sich kreuzenden Gleisen schwebender Transportbahnen den Uebergang des Laufwagens von einem Gleis in das andere ohne Anwendung einer besonderen Vorrichtung, vielmehr nur_ durch den Wagen selbst auszuführen, sowie bei kreuzendeu oder abzweigenden Gleisen die Gleisrinnen zu überfahren, ohne dafs die Räder in dieselben einfallen bezw. Stöfse beim Ueberfahren erhalten.
Die Einrichtung ist durch die Fig. 1 bis 6 der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Ansichten dargestellt.
Sie besteht im wesentlichen aus einem Laufwagen A1 dessen Achse α auf jedem Ende mit zwei Rädern r r1 ausgerüstet ist. Diese Räder sitzen lose auf der Achse und können sich unabhängig von einander drehen, zu welchem Zweck zwischen jedem Räderpaar noch je eine Trennungsscheibe b angeordnet sein kann.
Diese Achse α ist in der Mitte zwischen den Räderpaaren mit einer Verstärkung α1 versehen, an welche sich die nach unten gehende Tragstange c anschliefst. Letztere ist auf jeder der beiden Schmalseiten mit einer Aussparung c1 versehen, in welcher je eine drehbare Führungsrolle d angeordnet ist.
Es ist jedoch nicht nöthig, dafs jedes Räderpaar, wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, aus zwei gleich grofsen Rädern besteht, sondern es können auch Räder von verschiedener Gröfse und selbst mehrere angewendet werden, welche zur Erreichung der gleichen Wirkung dienen, d. h. der Haupttragachse in der Richtung ihrer senkrechten Mittelebene eine Stütze zu geben beim Ueberfahren der' Gleise (s. Fig. 4).
Die Hülfsräder können auf der glatten Bahn todtlaufen (s. Fig. 2); sie sind nur nöthig und müssen in Thätigkeit treten beim Ueberfahren fremder Gleise.
Zum Tragen der Laufwagen dienen Schienen, die aus Winkeleisen (Fig. 2) oder dergl. hergestellt sind, deren zwei neben einander mit entsprechendem Zwischenraum so angeordnet sind, dafs die Tragstange c mit den Führungsrollen d in dem verbleibenden Schlitz genügenden Raum haben.
Diese Schienen e werden an Hängelagern, Tragstützen oder dergl. so befestigt, . dafs die Laufwagen frei verkehren können.
An den Stellen, wo zwei Gleise sich schneiden, sind die Schienen passend ausgespart.
Bei Gleiskreuzungen, welche sich nicht rechtwinklig, sondern in einem Winkel z. B. von 50° schneiden, überschreitet zunächst das äufsere Rad r1 den Schlitz der Kreuzung, während die Last auf dem inneren Rade r ruht, beim weiteren Vorrücken kommt das innere Rad r über den Schlitz, wenn das äufsere Rad r1 schon wieder auf der Schiene ruht und die Last trägt. Bei dem Räderpaar auf der anderen Seite geht es umgekehrt, hier überschreitet zunächst das innere Rad den Schlitz und überläfst die Last dem äufseren Rade, während alsdann das äufsere Rad den Schlitz überschreitet, die Last dem nunmehr wieder unterstützten inneren Rade überlassend.
Von den in der Zeichnung angegebenen vier Rädern überschreitet also jedes einzelne den Schlitz zu einer anderen Zeit, so dafs mindestens immer ein Rad auf jeder Seite die Last trägt und folglich die ununterbrochene, ganz gleichmäfsige Unterstützung der Last beim Ueber-
schreiten der Schienenkreuzungen vollkommen gesichert ist.
In gleicher Weise vollzieht sich das Ueberfahren einer einfachen Weiche, jedoch nur auf einer Seite des Laufwagens.
Um mit dem Laufwagen aus einem Gleis in das andere, dieses durchschneidende zu fahren, bringt man den Wagen auf den Kreuzungspunkt, wo die Schienen an den spitzen Einmündungswinkeln so viel gekürzt sind, dafs die Tragstange c mit den beiden Führungsrollen d darin gedreht werden kann, und dreht denselben einfach in die Richtung des anderen Gleises, in welches man nun ohne Weiteres nach beiden Richtungen einfahren kann. Die Drehung des Wagens kann auf allen oder auch nur auf zwei Rädern ausgeführt werden; soll z. B. die Drehung nur auf den inneren Rädern erfolgen, so sind bei Anordnung der Gleise die Schienen für die äufseren Räder entsprechend auszusparen.
■ Soll der Uebergang des Wagens aus einem Gleis in das andere, mit diesem sich kreuzende Gleis bewerkstelligt werden, ohne dafs, wie vorhin beschrieben, auf dem Kreuzungspunkte angehalten wird, so kann dieses mit Hülfe der nachstehend beschriebenen Einrichtung geschehen (Fig. 5).
In der Kreuzung zweier Schienenstränge, und zwar an den stumpfen, entsprechend abgerundeten Winkeln w wird auf dem Rande der unteren Seite der Schiene eine nach unten vorspringende Zwangsschiene wx und rückwärts davon der Nocken w2 angebracht. An der Zugstange c jedes Wagens werden die Arme c°, welche an ihren vorderen Enden mit entsprechend gestalteten Nasen c'2 ausgestattet sind, so angebracht, dafs sie in fester Führung mit einer leichten Bewegung nach oben geschoben und hier festgestellt werden können.
Um einen in Bewegung befindlichen Laufwagen, ohne anzuhalten, in das andere Gleis überzuführen, werden die Arme hochgestellt, so dafs bei der Kreuzung die Nase des entsprechenden Armes hinter die Zwangsschiene gelangt. Infolge der eigenthümlichen Form der Nase kann dieselbe den Raum zwischen Zwangsschiene und Nocken w'1 nicht ohne Weiteres durchlaufen, sondern sie wird so lange aufgehalten, bis durch den nunmehr eintretenden Curvenlauf des Wagens die Nase in die Stellung kommt, die ihr den Austritt wieder gestattet. Dieses ist aber erst möglich, wenn auch der Laufwagen in das andere Gleis eingelenkt hat. Die Fahrt setzt also jetzt ungehindert ihren Lauf im anderen Gleis fort, ohne dafs ein Stillstehen des Wagens eingetreten ist.
Fig. 6 zeigt die Einrichtung einer Weiche.
Die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform ermöglicht es, auch bei rechtwinklig sich kreuzenden Gleissträngen (Fig. 9) den Wagen ohne Weiteres von dem einen in den anderen, rechtwinklig dazu laufenden Strang durch einfache Drehung überzuführen. Zu diesem Zwecke ist senkrecht über der Kreuzungsstelle eine Scheibe s oder dergl. fest aufgehängt. Die Hauptachse α des .Laufwagens trägt hierbei über ihrer Verstärkung a1 und von derselben ausgehend einen gegabelten Arm g, dessen beide Zinken gl auf ihrer inneren Seite je ein Hülfsrad r° tragen. Diese Räder r° sind drehbar gelagert und kommen, sobald der Wagen mit seiner Achse nahe der Gleiskreuzungsstelle anlangt, auf die obere Fläche der Scheibe s zu liegen, so dafs nunmehr der Wagen und die an ihm hängende Last von diesen Hülfsrä'dern r° bezw. der Scheibe 5 getragen wird. Man kann alsdann den Wagen drehen, wobei die Räder r° auf der Scheibe s einen Kreisbogen beschreiben. Die Gleise müssen an der Kreuzungsstelle eine entsprechende Aussparung besitzen, um die Drehung der Tragstange mit ihren Führungsrollen bewerkstelligen zu können.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Eine Hängebahn, bei welcher die Laufwagen aus dem einen Schienengleis in das kreuzende durch einfaches Drehen um ihre Verticalachse übergeführt werden können, gekennzeichnet durch die Ausrüstung des Laufwagens mit nur einer Haupttragachse (a), welche auf jeder Seite zusammen mit mindestens zwei unabhängig von einander sich drehenden Rädern (r rl) ausgerüstet ist, die unausgesetzt eine gleichmäfsige Unterstützung der Last sichern, wenn eines derselben bei Gleiskreuzungen oder Weichen den fremden Gleisschlitz überfährt.
  2. 2. Eine Hängebahn der durch Anspruch 1. geschützten Art, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Zwangsschiene (wl) auf der unteren Seite der Kreuzungsecke und eines an der Tragstange des Laufwagens beweglich angeordneten Armes(c°J,-der, nach oben gerückt, über die Zwangsschiene (wx) greift und mit Hülfe eines hinter der letzteren befindlichen Nockens (w 2_) den Curvenlauf des Wagens in das andere Gleis veranlafst, ohne dafs derselbe in der Kreuzung angehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78459D Hängebahn Expired - Lifetime DE78459C (de)

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