DE77929C - ROYLE'scher Dampfwasserableiter mit einem im Gehäuse eingeschlossenen Streckbande - Google Patents

ROYLE'scher Dampfwasserableiter mit einem im Gehäuse eingeschlossenen Streckbande

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DE77929C
DE77929C DENDAT77929D DE77929DA DE77929C DE 77929 C DE77929 C DE 77929C DE NDAT77929 D DENDAT77929 D DE NDAT77929D DE 77929D A DE77929D A DE 77929DA DE 77929 C DE77929 C DE 77929C
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Germany
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housing
royle
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steam trap
stretch band
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77929D
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English (en)
Original Assignee
J. J. ROYLE, Gt. Bridgewater Str., Manchester, Engl
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/02Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally
    • F16T1/04Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally by expansion rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Dampfwasser-Ableiter von der in der Patentschrift Nr. 2401 dargestellten Art, bei denen das Wasser selbstthätig infolge der Ausdehnung und Zusammenziehung besonderer Metalltheile abgeleitet wird, und besteht darin, dafs anstatt zweier Metallstreifen nur einer angewendet wird, sowie in der Anordnung desselben innerhalb des Gehäuses. Bei dem erwähnten Dampfwasser-' Ableiter ist der Uebelstand bemerkbar, dafs die von den Metallbändern bethätigten Ventilspindeln undicht werden und ein Ausströmen des Wassers durch den Ventilsitz ermöglichen. Bei dem neuen Dampfwasser-Ableiter ist das Ventil ohne Spindel angeordnet und ruht unmittelbar auf dem Metallstreifen.
Der neue Apparat ist in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 im Verticalschnitt und in Fig. 3 in Oberansicht, theilweise im Schnitt veranschaulicht; Fig. 4 und 5 sind Ansichten des Ventiltellers und -Sitzes.
A ist das vortheilhaft aus Messing hergestellte Gehäuse, welches mit Dampf- bezw. Dampfwassereinlafs C, Dampfwasserauslafs D versehen ist. B ist ein Metallband, welches vortheilhaft aus Stahl besteht, dessen Ausdehnungscoefficient jedoch geringer sein mufs, als derjenige des Gehäuses A. Das Band kann an dem einen Ende in dem Gehäuse eingegossen sein, während das andere Ende durch eine Stopfbüchse geht und mittelst einer Mutter H befestigt wird. In der Eintrittsöffnung C befindet sich der Ventilsitz E, welcher mit nach unten ragenden Führungsarmen G für den Ventilteller F versehen ist. Letzterer ist unten abgerundet und ruht auf dem Bande B, welches lose, d. h. etwas nach unten gebogen (Fig. 2) in dem Gehäuse angeordnet ist, um ein Oeffhen des Ventiles zu ermöglichen.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Tritt Dampf in das Gehäuse A ein, so dehnt sich dasselbe aus und spannt das Band; bei Ansammlung von Dampfwasser bei C kühlt sich das Gehäuse ab, und das Band tritt in die gebogene Lage zurück, so dafs das Ventil F sich öffnen kann und den Austritt des Wassers bei D gestattet; nach erfolgtem Ablaufen des Wassers tritt der Dampf wieder ein und verursacht ein abermaliges Anspannen des Bandes und demzufolge ein Schliefsen des Ventiles.
Es ist vortheilhaft, das Band B als Kernstange beim Giefsen des Gehäuses zu verwenden, wobei das eine Ende desselben in dem Gehäuse eingegossen wird. Obwohl man andere Ventilanordnungen treffen kann, z. B. durch Führung des Ventiltellers mittelst eines unten an" demselben befindlichen Stiftes in einem Loch des Bandes, hat sich doch die oben beschriebene Anordnung am besten bewährt. Auch kann man das Band an beiden Enden in dem Gehäuse eingiefsen; in diesem Falle aber mufs dasselbe zweitheilig sein und in der Mitte auf irgend eine Weise vereinigt werden, um die nöthige Biegung zu erhalten. Eine Verstellung des Ventiles könnte in diesem Falle durch Hoch- oder Niederschrauben des Ventilsitzes E erfolgen.
Bei dem oben beschriebenen Ventil rindet die Wirkung an der Luftseite desselben statt, so dafs wenig oder gar kein Druck in dem Gehäuse vorhanden ist. Man könnte jedoch auch durch Anordnung des Ventiles F an dem Ausgang D den vollen Dampfdruck in dem Gehäuse wirken lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Ein Dampfwasser-Ableiter, gekennzeichnet durch ein innerhalb des Gehäuses (A) liegendes, den Ventilteller tragendes Metallband (B), dessen eines Ende mit dem Gehäuse fest verbunden ist, während das andere Ende durch eine Mutter (H) eingestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77929D ROYLE'scher Dampfwasserableiter mit einem im Gehäuse eingeschlossenen Streckbande Expired - Lifetime DE77929C (de)

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