DE77928C - Schraubensicherung mit einem Mutter und Legscheibe verbindenden Splint - Google Patents

Schraubensicherung mit einem Mutter und Legscheibe verbindenden Splint

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DE77928C
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nut
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Active
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DENDAT77928D
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English (en)
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F. R. BODLEY, West Dulwick, Park Road, 9 Alleyne
Publication of DE77928C publication Critical patent/DE77928C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
    • F16B39/10Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down by a plate, spring, wire or ring immovable with regard to the bolt or object and mainly perpendicular to the axis of the bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schraubensicherung, welche sich sehr billig herstellen lä'fst und in einfacher und praktischer Weise arbeitet. Die Schraubensicherung ist hauptsächlich für Bolzen und Muttern zur Befestigung von Eisenbahnschienen bestimmt, ist aber auch zur Sicherang anderen Zwecken dienender Muttern und Bolzen verwendbar, sofern diese grofsen Erschütterungen ausgesetzt sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Ansicht eines Bolzens mit festgelegter Mutter,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Sicherungsvorrichtung,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Fig. 1, in Richtung des Pfeiles χ gesehen,
Fig. 4 eine Unteransicht der Mutter,
Fig. 5 einen Verticalschnitt nach Linie 1 - 1 der Fig. 4,
Fig. 6 einen Sicherungsstift oder Splint und
Fig. 7 eine zur Verwendung kommende Scheibe in Oberansicht.
An dem Gewindetheil des Bolzens α werden zwei V-förmig gestaltete Längsnuthen b b angeordnet, welche tiefer als das Gewinde gehalten werden. Die beiden Nuthen erhalten zweckmäfsig eine Entfernung von einander, welche einem Viertel des Bolzenumfanges entspricht.
Die Mutter d ihrerseits wird mit einem versenkten Loch c versehen.
Eine Scheibe e wird an ihrem inneren Rand mit einem Zahn oder Vorsprung f ausgestattet und erhält eine Anzahl Löcher h, welche sich, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in bestimmten Entfernungen von einander. befinden.
Der zur Anwendung gelangende Stift oder Splint i ist an dem einen Ende mit einem Kopf versehen und an dem anderen Ende gespalten.
Die Wirkungsweise der Schraubensicherung ist folgende:
Der Stift i wird in das Loch c der Mutter g gesteckt. Der Kopf des Stiftes liegt hierbei in der Versenkung der Mutter, damit er über die untere Mutterfläche, welche ja auf die betreffenden verschraubten Flächen zu liegen kommt, nicht hinausragt.
Hierauf wird die Mutter c auf den zugehörigen Bolzen α geschraubt. Hat die Mutter die gewünschte Lage erhalten, so wird die besonders zu diesem Zweck construirte Scheibe e über den Bolzen aufgebracht, und zwar derart, dafs der Zzhnf in eine der Nuthen b zu liegen kommt. Ein Loch h der Scheibe wird sich dann gerade über dem gespaltenen Ende des Stiftes i befinden. Die durch die Spaltung gebildeten Enden werden sodann geöffnet und über die Scheibe gebogen, wobei die letztere mit der Mutter eine · feste Verbindung erhält. Da der Zahn/ in einer Nuth b gehalten wird, kann sich natürlich die Scheibe e nicht drehen, so dafs auch ein Bewegen der Mutter d ausgeschlossen ist.
Wünscht man die Mutter loszulösen,, so werden die Schlitzenden des Stiftes i zusammengekniffen oder -gedrückt, damit man die Scheibe e von dem Stift i und dem Bolzen α fortziehen kann, worauf die Mutter d wieder frei ist und sich drehen läfst.
Die Lage der Löcher h in der Scheibe e wird vortheilhaft in folgender Weise bestimmt und angeordnet:
Sie sind zum Scheibenmittelpunkt concentnsch angeordnet, und die zur einen Seite des Zahnes/ liegenden Löcher stehen gegenüber den vollen Theilen auf der anderen Zahnseite, so dafs die Scheibe, wenn sie über dem Bolzen α aufgebracht ist und eines ihrer Löcher nicht mit der Lage des Stiftes i übereinstimmt, beim Abnehmen und Umkehren derselben ein Loch gefunden werden kann, welches genau mit der Lage von i correspondirt und sich über demselben richtig einzustellen vermag.
Um die Stelle, an welcher der Zahn f sitzt, nicht zu schwächen, wird hier kein Loch angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schraubensicherung, dadurch gekennzeichnet, dafs' ein durch eine Mutterbohrung (c) gesteckter Splint (i) in eines der in einer über die Mutter gelegten Scheibe (e) vorhandenen Löcher (h) greift und so zwischen Mutter und Legscheibe eine, feste Verbindung herstellt, wobei die letztere durch Eingriff eines Zahnes in eine Bolzennuth (b) ein Drehen der Mutter verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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