DE77595C - Rollschuh mit Antrieb der Vorderrolle durch die Sohlenplatte beim Verlegen des Körpergewichts nach vorn - Google Patents
Rollschuh mit Antrieb der Vorderrolle durch die Sohlenplatte beim Verlegen des Körpergewichts nach vornInfo
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- DE77595C DE77595C DENDAT77595D DE77595DA DE77595C DE 77595 C DE77595 C DE 77595C DE NDAT77595 D DENDAT77595 D DE NDAT77595D DE 77595D A DE77595D A DE 77595DA DE 77595 C DE77595 C DE 77595C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/24—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
- B62M1/28—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by the use of flexible drive members, e.g. chains
-
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/12—Roller skates; Skate-boards with driving mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMTVt
KLASSE 77: Sport.
:(Grafsch. Lancaster).
nach vorn.
Bei der vorliegenden Erfindung ist das vordere Leitrad eines jeden Rollschuhes so
mit einem vertical beweglichen Rahmen oder einer Sohlenplatte verbunden, dafs durch die
beim Austreten stattfindende Abwärtsbewegung des Fufses des Rollschuhläufers, d. h. wenn
das Körpergewicht des letzteren auf der Sohlenplatte ruht, die vordere Führungsrolle in eine
schnellere Umdrehung versetzt wird.
Das Führungsrad sowie das hintere Rad sind durch ein bewegliches Gestell mit einander
verbunden, von welchem ein Theil als Auflager für den Fufs dient. · Die Rollen oder
Räder können mit elastischen Bandagen oder mit elastischen Scheiben versehen werden, um
die Vibration zu verringern.
Der nach dieser Erfindung construirte neue Rollschuh ist in den beiliegenden Zeichnungen
veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Rollschuhes, bei welchem die verschiedenen Theile in ihrer
normalen Lage sich befinden, Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, bei. welcher jedoch der bewegliche
Rahmen oder die Sohlenplatte abwärts bewegt ist; Fig. 3 ist eine Ansicht von
oben, theilweise im Schnitt, aus welcher die Anordnung des beweglichen Rahmens und. der
Kugellager ersichtlich ist; Fig. 4 ist eine Ansicht von oben, in welcher der Rahmen abwärts
bewegt ist, Fig. 5 ist ein Schnitt im gröfseren Mafsstabe des einen Endes der vorderen
Radachse und der an derselben angebrachten Kupplung. Fig. 6 ist ein Schnitt in der Linie 8-9 in Fig. 5. Fig. 7 ist eine Endansicht,,
bei welcher behufs gröfserer Klarheit einige Theile entfernt gedacht sind.
1,2 sind das vordere und hintere Rad des Rollschuhes. Das vordere Rad hat einen etwas
gröfseren Durchmesser als das hintere und sind beide Räder mit einer geeigneten elastischen,
z. B. pneumatischen Bandage versehen. Die Achse 3 des hinteren Rades 2 ist mittelst
federnder, gebogener Stangen 4 mit dem beweglichen Rahmen, der im Weiteren als Sohlenplatte
bezeichnet werden soll, verbunden, während das vordere Ende derselben mit der Achse 5 des Vorderrades 1 fest verbunden ist.
Die Sohlenplatte besteht aus zwei röhrenförmigen, . teleskopartig in einander schiebbaren Theilen 6
und 7, welche die Fersenplatte 8 und die Zehenplatte 9 tragen. Eine Schelle mit Schraube 10
dient dazu, diese Theile in jeder gewünschten Lage fest mit einander zu verbinden; auf diese
Weise kann die Länge des Rollschuhes mit Leichtigkeit nach Belieben eingestellt werden. Das
hintere Ende der Sohlenplatte endigt in ein rechtwinklig zu letzterem angeordnetes Querstück 11,
an welchem die vorderen Enden der federnden Stangen 4 . befestigt sind; die anderen Enden
der federnden Stangen sind mit den Enden der Achse 3 des hinteren Rades fest verbunden
(s. Fig. ι bis 4). Diese Federn dienen dazu, die Vibration zu verringern, sowie ein Schrägstellen
des hinteren Rades zu ermöglichen, wenn der Rollschuhläufer eine ringförmige
Bahn beschreiben will; hierbei wird die eine
Feder mehr als die andere abwärts gedrückt, das Vorderrad wird gleichzeitig in derselben
Richtung, aber nicht so stark sich schräg einstellen.
Das vordere Ende der Sohlenplatte trägt ein röhrenförmiges Querstück 12, an welchem ein
Arm 13 so befestigt ist, dafs er unter die vordere Radachse und über diese hinaus vorspringt
(Fig. ι und 2). An dem Arm 13 befindet sich
eine Kette 14, welche an dem Umfange einer Trommel 15 befestigt ist; die Trommel 15 ruht
auf Kugellagern 16, 17 (Fig. 5), welche um die Achse 5 herum angeordnet sind, und dient die
Kette als Kupplung. Die Trommel 15 ist mit zwei Sperrklinken 18, 18 (Fig. 5 und 6) versehen,
die mit dem Sperrrad 19, welches an dem äufseren Flantsch der Nabe 20 des Vorderrades
befestigt ist, in Eingriff stehen. Innerhalb des vertieften ä'ufseren Theiles der Trommel
15 ist eine Spiralfeder 21 angeordnet, von
welcher das eine Ende mit Trommel 15, das andere mit dem Theil 22 des Kugellagers verbunden
ist. Diese Feder ist in entgegengesetzter Richtung wie die Kette 14 aufgewunden, so
dafs, wenn die Kette sich abwickelt, die Feder sich aufwickelt, d. h. spannt, so dafs, wenn
das Gewicht, welches den Arm 13 niederdrückt, nicht mehr wirkt, die Feder 21 in Thätigkeit
tritt und die Sohlenplatten 6, 7 sowie den Arm 13 in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückhebt.
Federn können ferner noch angeordnet sein, um die Sperrklinken 18, 18 mit den Zähnen 19 des Sperrrades in Eingriff zu halten;
am besten sind jedoch die Sperrklinken auf den den Schneiden entgegengesetzt liegenden
Enden mit Gewichten belastet, so dafs bei einer schnellen Umdrehung die belasteten Arme
durch die Centrifugalkraft nach aufsen sich bewegen, wodurch die Schneiden der Sperrklinken
mit den Zähnen des Sperrrades in Eingriff treten.
Das Führungsrad 1 wird in seiner relativen Lage zu dem hinteren Rad 2 mittelst zweier
Verbindungsstücke 23 gehalten, welch letztere einen Theil des Rollschuhrahmens bilden, und
mit dem einen Ende an der Achse 5 befestigt, während sie mit dem anderen Ende an einem
Bolzen 24 drehbar befestigt sind, welcher durch das Querrohr 12 (Fig. 3) hindurchgeführt ist;
ein Theil des Körpergewichtes des Rollschuhläufers· wird von den Federn 4 getragen und
der übrige Theil von der Kette 14.
Die Feder 21 ist so beschaffen, dafs sie aufgewunden
hinreichend stark ist, um die Sohlenplatte in die in Fig. 1 dargestellte Lage zu
heben, wenn das Gewicht des Rollschuhläufers zu wirken aufhört; ein Querstück 25, das die
Verbindungsstücke 23 mit einander verbindet, begrenzt die Aufwärtsbewegung der Sohlenplatten
6, 7. 26 ist eine Schutzvorrichtung, um den_Staub von den Kugellagern abzuhalten.
Die hintere Rolle kann sich nach beiden Richtungen drehen, während die vordere Rolle
sich nur nach einer Richtung nach vorwärts drehen kann, indem die Drehung in entgegengesetzter
Richtung durch das mit demselben verbundene Sperrrad verhindert wird; die Bewegung
der Trommel 15 wird durch die Kette 14 regulirt und begrenzt. Bei der in der
Zeichnung dargestellten Construction ist die Länge der Kette 14 so bemessen, dafs die
Trommel nur ungefähr 3/4 Umdrehung machen
kann. Wie aus obiger Beschreibung leicht verständlich, wird die bewegliche Sohlenplatte,
wenn das Körpergewicht des Rollschuhläufers auf dem vorderen Theil des Fufses ruht, die
in Fig. 2 dargestellte Lage annehmen; hierbei wird durch die Kette die Trommel 15 etwas
gedreht und so die Führungsrolle stark angetrieben; wenn der Fufs gehoben und für den
nächsten Stofs vorwärts bewegt wird, so werden das vordere Ende der Sohlenplatte 6, 7 und
der Arm 13 wieder gehoben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rollschuh, dessen Vorderrad (1) in einer an der Sohlenplatte (7) drehbaren Gabel (23) gelagert ist und durch einen Arm (13) der Sohlenplatte vermittelst Kette (14), Kettentrommel^) und Schaltgesperres (18, 19) beim Verlegen des Körpergewichts nach vorn Drehung empfängt, während beim Abheben des Rollschuhes vom Boden eine Feder (21) die Kettenrolle (ι 5) in entgegengesetzter Richtung dreht und dadurch die Kette (14) wieder aufwickelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77595C true DE77595C (de) |
Family
ID=350391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77595D Expired - Lifetime DE77595C (de) | Rollschuh mit Antrieb der Vorderrolle durch die Sohlenplatte beim Verlegen des Körpergewichts nach vorn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77595C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203650B (de) * | 1960-07-08 | 1965-10-21 | Walter Kleinmann | Rollschuh |
-
0
- DE DENDAT77595D patent/DE77595C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203650B (de) * | 1960-07-08 | 1965-10-21 | Walter Kleinmann | Rollschuh |
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