DE77495C - Tourniquet-Hosenträger - Google Patents

Tourniquet-Hosenträger

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DE77495C
DE77495C DENDAT77495D DE77495DA DE77495C DE 77495 C DE77495 C DE 77495C DE NDAT77495 D DENDAT77495 D DE NDAT77495D DE 77495D A DE77495D A DE 77495DA DE 77495 C DE77495 C DE 77495C
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DE
Germany
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tourniquet
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loop
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77495D
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English (en)
Original Assignee
F. GUISEZ, Köln-Lindenthal, Dürenerstr. 165 a
Publication of DE77495C publication Critical patent/DE77495C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F3/00Braces
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F3/00Braces
    • A41F3/02Strips, tongues, or the like, for attaching to the trousers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Buckles (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1893 ab.
Der Tourniquet - Hosenträger besteht in seiner Zusammensetzung aus beliebigem Hosenträgerband von entsprechender Länge, welches theils vermittels Durchführung bezw. Schlingenbildung, theils durch Anheftung mit neuen Einzelconstructionen ι verbunden ist. Die Gesammtconstruction bezweckt, dafs während der ■ Benutzung des Tourniquet-Hosenträgers das Hosenträgerband möglichst conservirt wird, in der Hauptsache aber, dafs im Bedarfsfalle dessen Auslösung schleunigst erfolgen kann, indem dazu weder vorher ein Bekleidungsstück abgelegt, noch der Hosenträger losgeknöpft zu werden braucht, also die Herstellung eines Tourniquet-Verbandes in denkbar kürzester Zeit und auf die leichteste Weise bewirkt werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist dargestellt in: Fig. ι ein neuer Tourniquet-Hosenträger in Gesammtconstruction,
Fig. 2 eine Vorderansicht der zur Verlängerung oder Verkürzung dienenden Schieber, sowie der Befestigung der Bandenden an denselben,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht des Hinterbügels von oben,
Fig. 5 eine Vorderansicht des Hinterbügels in Verbindung mit den Strippen,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Hinterbügels, Fig. 7 eine Ansicht des Vorderbügels von oben,
Fig. 8 eine Vorderansicht des Vorderbügels, Fig. 9 eine Seitenansicht des Vorderbügels, sowie der zwischen Bügel und Strippen hergestellten Verbindung,
. Fig. ι ο eine Seitenansicht des die Bügel mit den Strippen verbindenden Stifts, sowie eine Vorderansicht der diesem als Verschlufstheil dienenden Schlufsscheibe,
Fig. 11 eine Vorderansicht der zur Verbindung der Bandenden mit den Schiebern dienenden Oesen.
Die beiden Vorderbügel A A, Fig. 7, 8 und 9, bilden in ihrem oberen Theile die in Flachstellung befindliche Schlaufe a1, Fig. 7, in ihrem mittleren den mit Rolle versehenen Steg a1 und in ihrem unteren den Steg a3. An ihren Seiten sind die Theile α1 α2 und a3 durch einen Stift mit einander verbunden. Steg as trägt den an ihm scharnierartig befestigten Henkel λ4. Behufs Aufnahme des die Strippen mit den Bügeln verbindenden Stifts C weist Henkel al in seiner Mitte eine runde Durchlochung auf. Die Vorderbügel A A werden vermittelst Umfassung des Steges a2 von den vorderen Bandschlingen getragen und letztere durch Schlaufe a1 nach aufwärts in Führung genommen. Zwecks Verminderung der durch Auslösung der Bandschlinge entstehenden Reibung ist Steg λ2 mit der Rolle versehen.
Der Hinterbügel B, Fig. 4, 5 und 6, bildet in seinem oberen Theile die beiden in Flachstellung befindlichen Schlaufen bl b\ in ihrer Vereinigung eine Doppelschlaufe (Fig. 4) darstellend. Diese besitzt in ihrer Mitte eine Biegung nach aufwärts und vertheilt sich auf Vorder- und Rückseite des Bügels in der Weise, dafs jede dieser Seiten eine Schlaufe bl aufweist, welche, zwei Drittel der Bügelbreite einnehmend, links oben beginnt, in ihrem Ver-
lauf nach rechts dem oberen Bügelrand bis zu seinem Ende folgt und dort abschliefst. In seinem mittleren Theile besitzt der Hinterbügel den mit Rolle versehenen Steg b2 und in seinem unteren den Steg b3 nebst dem an diesem scharnierartig befestigten Henkel Z>4, welcher zu gleichem Zweck wie Henkel λ4 in seiner Mitte mit einer runden Durchlochung versehen ist. An ihren Seiten sind Doppelschlaufen b1 b\ Steg b'2 und Steg b% durch einen Stift mit einander verbunden. Die den Steg έ2 umfassende und dadurch den Hinterbügel tragende mittlere Bandschlinge wird in ihrem divergirenden Verlauf, in ihren Hälften gesondert, von je einer Schlaufe bl in Führung genommen. Die den Steg b2 umgebende Rolle dient zur Verminderung der durch Auslösung der Bandschlinge entstehenden Reibung. Der die Verbindung der Vorderbügel bezw. des Hinterbügels mit den zu diesem Zweck an ihren oberen Enden durchlochten Strippen Si St bewirkende Stift C, Fig. io, ist vorn mit festsitzender Scheibe, an seinem Ende mit Rinne c1 und darauf folgendem Schlufsspalt c2 versehen. Rinne c1 dient zur Aufnahme der Schlufsscheibe D, Fig. io, welche dort nach erfolgter Aufweiterung des Schlufsspaltes c2 derart befestigt ist, dafs eine nachträgliche Auslösung nicht stattfinden kann. In Combination mit Bügelschlaufe a1 bezw. Doppelschlaufen b1 b1 verhindert diese Art der Verbindung der Bügel mit den Strippen eine Schiefstellung des Bügels innerhalb der Bandschlinge, sie bewirkt vielmehr dessen beständige Erhaltung in, der tragenden Bandschlinge entsprechender horizontaler Lage selbst dann, wenn statt beider Strippen nur eine benutzt werden kann, indem diese alsdann vermittelst der durch Stift C bethätigten Steuerung aus ihrer bisherigen Schrägstellung in eine der Bügelmitte entsprechende senkrechte sofort übergeht (Fig. 5).
Die beiden Schieber EE, Fig. 2 und 3, bestehen aus der zur Durchführung des Hosenträgerbandes dienenden flachen Schlaufe e1 und der mit dieser drehbar verbundenen, an ihrem oberen Theil mit Klemme versehenen und nach unten in den flachen, aufrecht stehenden Haken e3 auslaufenden Prefsklappe e2. Letztere besitzt in ihrer Mitte den mit dem Hakenende correspondirenden Ausschnitt e4, dessen lichte Weite die Einführung der von dem Haken es aufzunehmenden Oese F gestattet. Ausschnitt el in Combination mit dem Hakenende dient zur Verhütung einer Reibung des letzteren an den Bekleidungsstücken.
• Die beiden Oesen FF, Fig. 2 und 11, von länglich viereckiger Form besitzen in der Mitte ihrer unteren Querseite zwei abwärts stehende, zur Anheftung des Hosenträgerbandes dienende Augen fl. Ihre äufsere Weite entspricht dem Zweck ihrer Einführung in den Ausschnitt ei, ihre lichte Weite der Breite des sie aufnehmenden Hakens e8. Sie sind mit beliebigem Hosenträ'gerband von entsprechender Länge an dessen zu diesem Zweck abgerundeten Enden durch, Anheftung und die Bandeinfassung f1 zu einer Einzelconstruction fest verbunden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Tourniquet-Hosenträgern die Einrichtung von Bügeln A und .B mit Schlaufen a1 und b1, welche zur Führung der Gurtenden senkrecht zur Richtung der letzteren angeordnet sind.
  2. 2. An den unter 1. gekennzeichneten Bügeln die unmittelbar um einen gemeinsamen Drehpunkt C angebrachten Strippen St.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77495D Tourniquet-Hosenträger Expired - Lifetime DE77495C (de)

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