DE956896C - Glied fuer dehnbare Gliederbandkoerper zu Schmuck- und Gebrauchszwecken - Google Patents
Glied fuer dehnbare Gliederbandkoerper zu Schmuck- und GebrauchszweckenInfo
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- DE956896C DE956896C DER9710A DER0009710A DE956896C DE 956896 C DE956896 C DE 956896C DE R9710 A DER9710 A DE R9710A DE R0009710 A DER0009710 A DE R0009710A DE 956896 C DE956896 C DE 956896C
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- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
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- A44C5/08—Link constructions extensible having separate links
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- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 24. JANUAR 1957
R ς>γ io III /44 a
Es sind dehnbare Gliederbänder für Schmutk- und Gebrauchszwecke bekannt, deren Glieder aus
einem Rahmenglied und einem in dieses unter Einfügung einer Feder eingehängten schlaufemariigen
Verbindungsglied bestehen, das über einen Quersteg des Rahmengliedes greift. Um die Verbindungsglieder
in das Rahmenglied einhängen und ' mehrere Glieder miteinander zu einem Bandkörper
vereinigen zu können, skid die Verbindungsglieder als sogenannte Karabinerhaken ausgebildet. Dabei
ist der untere Strang des Verbindungsgliedes quergeteilt, wobei die beiden Strangteile in der
Trennfüge übereinander greifen. Um das unbeabsichtigte Aufbiegen der hakenförmigen Verbindungsglieder
zu vermeiden, müssen sie genügend stark ausgeführt werden. Infolgedessen bereitet
das Einhängen, bei dem die Verbindungsglieder gegen die Federkraft ihres Werkstoffes geöffnet
werden müssen, Schwierigkeiten. Außerdem· weisen die Verbindungsglieder auf ihrer Unterseite infolge
der an der Trennfuge übereinandergreifenden Strangteile einen Absatz auf, der die glatte Unterseite
störend unterbricht und sich besonders bei Uhrarmbändern durch Druck auf die Haut des
Trägers unangenehm bemerkbar macht. Man hat die Verbindungsglieder auch schon als offene
Schlaufen ausgeführt, bei denen etwa in der Mitte des unteren Stranges ein offener Schlitz angeordnet
ist. Dadurch wird zwar das Einhängen erleichtert to sowie die Stufe auf der Unterseite vermieden und
eine glatte Unterfläche erreicht. Es besteht aber die Gefahr des unbeabsichtigten Aushängens der
Verbindungsglieder. Außerdem geben die Schlitzränder Anlaß zum Hängenbleiben der im Innern
des Verbindungsgliedes angeordneten Feder.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt, aber gleichzeitig die Vorteile eines offenen
Einhängeschlitzes beibehalten werden. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der
offene Einhängeschlitz nahe dem einen Ende des Verbindungsgliedes angeordnet und sein nach dem
Gliedende zu liegender Rand hakenförmig eingebogen ist. Durch diese Ausbildung braucht das
Verbindungsglied zum Einhängen in die Rahmenglieder nicht verformt zu werden. Die Vereinigung
eines Verbindungsgliedes mit einem Rahmenglied ist aber nur in einer bestimmten Winkelstellung
der beiden Glieder zueinander möglich, die beim Gebrauch des Bandes niemals vorkommen kann.
Auch in dieser Einhängestellung kann die Vereinigung der Glieder nur durch Einschieben in
einer bestimmten Richtung geschehen. In der gleichen Weise ist auch das Aushängen nur möglich,
so daß dieses sich unbeabsichtigt auch bei nicht getragenem Bande nicht ergeben kann. Dadurch,
daß der offene Schlitz nahe dem einen Ende des Verbindungsgliedes angeordnet ist, kann sich
auch die Feder an seinen Rändern nicht festhaken. Das Verbindungsglied ist auf der Unterseite vollkommen
glatt. Der Umstand, daß bei dieser Ausbildung der untere Strang des Verbindungsgliedes
fast auf seiner ganzen Länge frei schwebend ist, läßt es zweckmäßig erscheinen, diesen Strang abzustützen
und dem Verbindungsglied eine noch bessere Führung zu geben, als sie durch die Feder
erreicht wird, die in den taschenfÖrmig ausgebildeten Längsschenkeln des Rahmengliedes läuft.
Das kann dadurch erreicht werden, daß die unteren Wände der Längsschenkel so weit nach innen vorgezogen
sind, daß sie den unteren Strang des Verbindungsgliedes untergreifen, der auf den Längsschenkeln
ruht. Um eine glatte Unterseite des Bandes beizubehalten, werden die Längsränder des
unteren Stranges des Verbindungsgliedes zweckmäßig um die Blechstärke der Längsschenkelwände
abgekröpft.
Die angegebene Abstützung des unteren Stranges des Verbindungsgliedes und dessen Führung
ist auch bei bekannten Gliederbändern mit andersartigem Verbindungsglied mit Vorteil anwendbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Draufsicht auf ein aus Gliedern gemäß der Erfindung bestehendes Bandstück, wobei ein
Glied horizontal aufgeschnitten ist,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II
der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 4 die Unteransicht des Bandstückes mit
einem horizontal aufgeschnittenen Gliejd in ausgezogenem
Zustande,
Fig. 5 das Eirihängen eines Gliedes in einer Seitenansicht des Bandstückes und
Fig. 6 eine Teildarstellung aus Fig. 5 in einer anderen Stellung der miteinander zu vereinigenden
Glieder.
Das Gliederband gemäß der Erfindung ist aus Gliedern zusammengesetzt, die jedes ein Rahmenglied
ι und ein Verbindungsglied 2 umfassen. Das Rahmenglied 1 besteht aus taschenförmigen nach
innen offenen Längsschenkeln 3 und sie verbindenden Querstegen 4. Die unteren Wände 5 der
Längsschenkel 3 ragen weiter nach innen als die oberen Wände 6, wie besonders aus Fig. 2 ersieht- 8g
Hch ist. In jedem Rahmenglied 3 ist das Verbindungsglied 2 gelagert, das in seinem Innern eine
Feder 7 einschließt, die in die taschenförmigen Längssehenkel 3 der Rahmengllieder greift und in
diesen geführt ist. Das als Schlaufe ausgeführte go
Verbindungsglied 2 weist einen oberen Strang 8 und einen unteren Strang 9 auf. Der untere
Strang 9 endet nahe dem einen Ende des Verbindungsgliedes und begrenzt einen Quenschlitz 10,
dessen, gegenüberliegender Rand 11 nach oben ein- gg
gebogen ist, so daß ein Haken zur Aufnahme des Quersteges 4 des Nachbargliedes entstanden ist.
Um das Verbindungsglied 2 über den Steg 4 schieben zu können, muß das Glied in der aus
Fig. 5 ersichtlichen Weise in einer solchen Winkelstellung gehalten werden, daß der Steg 4 flach
durch den Querschlitz 10 eingeführt werden kann. Darauf wird das Verbindungsglied in die in Fig. 6
dargestellte S teilung gedreht, in der der Steg 4 völlig in den Haken eintreten kann, so daß er nach Flachstellen
des einzuhängenden Gliedes in die Lage gelangt, die in Fig. 5 links gezeichnet ist. Der
untere Strang 9 des Verbindungsgliedes 2 weist nach oben um die Blechstärke abgekröpfte Ränder
12 auf, die auf den nach innen vorstehenden Rändern der unteren Wände 5 der taschenförmigen
Längsschenkel 3 laufen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Glied für dehnbare Gliederbandkörper zu Schmuck- und Gebrauchszwecken aus einem Rahmenglied und einem in dieses unter Einfügung einer Feder eingehängten schlaufenartigen Verbindungsglied mit offenem Ein- iao hängeschlitz im unteren Strang, dadurch gekennzeichnet, daß der offene Einhängeschlitz (ro) nahe dem einen Ende des Verbindungsgliedes (2) angeordnet und sein nach dem Gliedende zu liegender Rand (11) hakenförmig eingebogen ist.
- 2. Gliederbandkörper mit taschenförmiigen Längsschenkeln des Rahmengliedes, in denen die Feder geführt ist, vorzugsweise nach Anspruch i, dadurch "gekennzeichnet, daß die unteren Wände (5) der Längsschenkel (3) den unteren Strang {§) des Verbindungsgliedes (2)untergreifen, der, zweckmäßig mit abgekröpften Rändern (12), auf den Längsschenkeln ruht.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 468 363, 876609; USA.-Patentschrift Nr. 2 495 560.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 550/58 T. (609 773 1.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER9710A DE956896C (de) | 1952-08-19 | 1952-08-19 | Glied fuer dehnbare Gliederbandkoerper zu Schmuck- und Gebrauchszwecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER9710A DE956896C (de) | 1952-08-19 | 1952-08-19 | Glied fuer dehnbare Gliederbandkoerper zu Schmuck- und Gebrauchszwecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE956896C true DE956896C (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=7398182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER9710A Expired DE956896C (de) | 1952-08-19 | 1952-08-19 | Glied fuer dehnbare Gliederbandkoerper zu Schmuck- und Gebrauchszwecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE956896C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE468363C (de) * | 1925-11-09 | 1928-11-16 | Edwin F M Speidel | Dehnbare Gelenkkette |
| US2495560A (en) * | 1944-05-26 | 1950-01-24 | Wells Mfg Company | Method of making bracelets |
| DE876609C (de) * | 1951-07-21 | 1953-04-02 | Gottlieb Fr. Keck a Sohn, Pforzheim (Bad.) | Zieihgldederband |
-
1952
- 1952-08-19 DE DER9710A patent/DE956896C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE468363C (de) * | 1925-11-09 | 1928-11-16 | Edwin F M Speidel | Dehnbare Gelenkkette |
| US2495560A (en) * | 1944-05-26 | 1950-01-24 | Wells Mfg Company | Method of making bracelets |
| DE876609C (de) * | 1951-07-21 | 1953-04-02 | Gottlieb Fr. Keck a Sohn, Pforzheim (Bad.) | Zieihgldederband |
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