DE77165C - Form mit zerlegbarem Kern zur Herstellung verzweigter Rohrstücke aus plastischer Masse - Google Patents

Form mit zerlegbarem Kern zur Herstellung verzweigter Rohrstücke aus plastischer Masse

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DE77165C
DE77165C DENDAT77165D DE77165DA DE77165C DE 77165 C DE77165 C DE 77165C DE NDAT77165 D DENDAT77165 D DE NDAT77165D DE 77165D A DE77165D A DE 77165DA DE 77165 C DE77165 C DE 77165C
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DENDAT77165D
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G. WlTTMER, Konstanz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/70Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by building-up from preformed elements
    • B28B21/74Producing pipe bends, sockets, sleeves; Moulds therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung sind Beispiele von verzweigten Rohrstücken in schematischen Ansichten dargestellt. Solche verzweigten Rohrstücke werden namentlich beim Aufbau von Abfallrohren für Abortaniagen verwendet und aus plastischer Masse (Cement, Schlackenbeton, Asphaltbeton) gefertigt. Es können hierbei von dem Hauptkörper A, je jjiach Bedarf, ein (Fig. 1 und 2), zwei (Fig. 3 iiund 4) oder mehr (Fig. 5) Rohrstücke B abgezweigt werden. Die Herstellung der Rohrstücke geschieht durch Giefsen oder Ein-■ stampfen der plastischen Masse in . eiserne . Formen über einen Kern, ein Verfahren, welches allgemein bekannt ist.
Bisher war es nun nicht möglich, derartig verzweigte Rohrstücke in einem Stück zu ifertigen, wenn sich — wie in den angezogenen Figuren angenommen' — an die Zweige B parallel mit dem Hauptkörper A verlaufende Fortsätze anschliefsen sollten; man unterbrach deshalb die Zweige B und schlofs mittelst Muffen an den erhaltenen Stumpf einen vom Abortbecken ausgehenden Stutzen an. Im Nachfolgenden ist dagegen eine Form beschrieben, welche die gezeichneten Rohrkörper in ein&n Stück herzustellen gestattet. Ermöglicht wird dies dadurch, dafs der den Rohrstücken B entsprechende Kerntheil zerlegbar und mit den Kerntheilen für A und C lösbar verbunden ist, so dafs nach Lösung der Verbindungen der erstere in seinen einzelnen Theilen aus B unbeschadet der winklig zu B stehenden Fortsätze C herausgezogen werden kann.
Die vollständig zusammengesetzte Form ist in Fig. 6 der Zeichnung im Längsdurchschnitt, in Fig. 7 in der Ansicht von oben dargestellt. Fig. 8 zeigt Ansicht und Querschnitt des Kernstückes für den Hauptkörper A, Fig. 9 entsprechende Darstellungen vom Kernstück für B, Fig. 10 dieselben vom Kernstück für C. In Fig. 11 sind endlich die einzelnen Theile des Kernstückes für B in der Ordnung, in welcher sie zusammengefügt werden, im Querschnitt gezeichnet.
Angenommen ist in der Zeichnung die Form für ein Rohrstück mit einer Abzweigung B C. Die entsprechend gestaltete Form ist der mittleren Längsebene nach getheilt; die beiden Theile α α werden durch Schrauben zusammengehalten , welche durch die Knaggen b b hindurchgehen. In die Form von A an deren Enden eingesetzte Ringe c d von entsprechender Gestalt,, von denen einer dem Kern K, der andere dem Mantel anliegt., bewirken beim Gufs die Bildung ringsum laufender Nuthen bezw. Federn für die Stofsverbindungen. Wie am Hauptkörper A könnte auch am Fortsatz C eine Feder oder eine Nuth hervorgebracht werden. Der Kern K wird oben durch die umlegbaren, einander gegenüberstehenden Klinken e e centrirt, ebenso der Kern K" für C; unten bewirkt der Ring d die Centrirung von K. Um leicht aus dem Gufsstück herausgezogen werden zu können, ist der Kern K der Länge nach aufgeschlitzt und in den Schlitz, welcher mit geeigneten Führungen umrandet ist, das Keilstück k eingeschoben. Der Kern federt mit dem Be-

Claims (1)

  1. streben, sich zusammenzuziehen (den Schlitz zu verengern), das Keilstück treibt ihn auf. Das Gleiche ist beim Kern K' für Rohrtheil B und beim Kern K" für den Fortsatz C der Fall; die entsprechenden Keilstücke sind mit k' bezw. k" bezeichnet. Kernstück K" entspricht auch im übrigen K, während K' zerlegbar ist, was für die Erfindung ein wesentliches Merkmal darstellt.
    Während, abgesehen von dem Keilstück k bezw. k", der Körper von K und K" ein Stück bildet, besteht K' aus einzelnen schmalen Schienen ff von bogenförmigem Querschnitt (s. Fig. ii), welche sich, zusammengefügt, zur Walzenform ergänzen (s. Fig. 9). Zusammengefügt werden diese Schienen mit Hülfe von in einander greifenden Knaggen g g, durch welche Stifte Ιί Ji hindurchgesteckt werden. Das zusammengesetzte Kernstück K' wird an K mit seinem .abgeschrägten Ende angesetzt und mit Hülfe der gekröpften Knaggen i i und einer Schraube ί befestigt. Oben wird auf K' das Kernstück K" aufgesetzt; Stifte //an K" dringen in Knaggen m m an K' ein und sichern die richtige Stellung. Eine feste Verbindung wird bewirkt durch Haken η η am einen und Oesen ο ο am anderen Theil.
    Ist die Form (bis auf den Ring c) zusammengestellt, so kann die plastische Masse eingegossen oder, eingestampft werden; zur Bildung der oben erwähnten Nuth in A kann Ring c nachträglich auf Kernstück K aufgeschoben werden. Ist das Gufsstück genügend erhärtet, so werden die Klinken e e umgelegt, die Verbindungen zwischen K' und K" gelöst und zunächst das letztere von K' abgenommen. Nun kann die Verbindung zwischen K' und K aufgehoben und ersteres durch Herausziehen der Stifte h h in seine Theile ff zerlegt werden. Trotz der Biegung zwischen B und C können nunmehr die einzelnen Schienen // leicht herausgenommen werden. Das Herausziehen des Kernstückes K aus A bietet dann keine Schwierigkeiten mehr, sobald hier (wie bei K' und K" die Keile k' und k") der Keil k entfernt worden ist. Nachdem noch die Form geöffnet worden, kann ■ das fertige Gufsstück vollständig freigelegt werden.
    Pa te ν τ-Anspruch:
    Form zur Herstellung verzweigter Rohre aus plastischer Masse (Cementbeton etc.) in einem Stück, bei welcher das Herausziehen des Kernstückes (K') aus dem zwischen zwei anders gerichteten Rohrstücken (A und C) gelegenen Rohrtheil (B) dadurch ermöglicht ist, dafs dieses Kernstück aus mehreren durch in einander greifende Knaggen und Stifte zerlegbar verbundenen, bogenförmig gekrümmten und sich zur Walzenform ergänzenden Schienen (f) besteht und mit den Kernstücken (K und K") für die anschliefsenden Rohrtheile lösbar verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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