DE77101C - Punktir-Apparat für Bildhauer - Google Patents
Punktir-Apparat für BildhauerInfo
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- DE77101C DE77101C DENDAT77101D DE77101DA DE77101C DE 77101 C DE77101 C DE 77101C DE NDAT77101 D DENDAT77101 D DE NDAT77101D DE 77101D A DE77101D A DE 77101DA DE 77101 C DE77101 C DE 77101C
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- DE
- Germany
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- pendulum
- workpiece
- model
- pin
- rod
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B1/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving, or able to be controlled, three-dimensionally for making single sculptures or models
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B2700/00—Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
- B44B2700/06—Machines, apparatus or tools for stippling
Landscapes
- Machine Tool Copy Controls (AREA)
Description
KAISERLICHES
Das Punktiren von Bildhauerarbeiten in
Stein geschieht fast ~ durchweg vermittelst des Dreizirkelverfahrens, ein Verfahren, das nur
durch zuverlässigste Steinmetze sicher ge-' handhabt wird und nebenbei sehr umständlich
ist.
Dieser Apparat bezweckt, das Punktiren' auf raschere, genauere Art zu vollführen.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist der
Apparat in der Vorderansicht und in Fig. 2 in der Seitenansicht, (theils im Schnitt) . dargestellt.
Der Apparat besteht aus einer Pendelstange A, die in einer drehbaren Hülse D
durch Schraube befestigt und durch letztere an einer in eine Klaue B endigenden Welle C
hängt. Die Stange kann somit in zwei senkrecht zu einander stehenden Richtungen bewegt
werden. Das auf der Stange verschieb- und drehbare Tastergehäuse E hat einen beweglichen
Ansatz e, worin sich der Tasterstift 0 befindet. Vermöge dieses Ansatzes kann dem
Tasterstifte eine beliebig auf- und niedergehende schräge Richtung gegeben werden, um
ünterstochene Punkte fixiren zu können. Nach rechts oder links kann der Tasterstift durch
entsprechendes Drehen des Gehäuses gebracht werden. Senkrecht zur Richtung der Welle C
geht das Podium, worauf das auf einem Gestell befestigte Modell M in schräger, das
Werkstück W in waagerechter Lage, parallel mit der Anschlagsleiste L, aufgestellt wird
(Fig. ι und 2). . Lose auf der Welle C hinter der Klaue B ist eine zirkeiförmige Vorrichtung
angebracht, deren Schenkel F und F1 auf
ihren Enden festsitzende Stifte d und d1 besitzen.
Beide Schenkel F und F1 können über die Bogenschiene G weggleiten, aber durch
Schrauben an derselben in beliebigen Entfernungen zu einander befestigt werden. Die
Schiene selbst ist durch die Hebelvorrichtung H und H1 bei i durch einen Stift festgeklemmt
und nur durch Anheben des Hebelgewichts h nach rechts selbsttätig durch das an der
Schiene befestigte Gewicht f, nach links mit der Pendelstange vermittelst des Stiftes d1
verschiebbar.
Vor dem Gebrauche ist die Zirkelvorrichtung erst richtig einzustellen. Zuerst wird der
Schenkel F festgeschraubt und gegen die im Loth hängende Stange geschoben, unter gleichzeitigem
Anlehnen des Tasterstiftes 0 an die Werkstückskante α b, bis der Stift d die
Pendelstange berührt. Darauf wird dieselbe unter Mitnahme des Stiftes d1 so weit nach
links geschoben, bis der Tasterstift die Modellkante a1 b1 trifft, und sodann wird der
Schenkel F1 auf die Schiene G festgeschraubt. Die Stange bezw. der Tasterstift ist somit durch
die Stifte d und d1 gehindert, in der Pendelrichtung
einen gröfseren Weg zu beschreiben, als die Länge des Modells vermehrt um den
Zwischenraum zwischen Modell und Werkstück beträgt. Vermöge dieser durch die beiden Stifte
erzeugten constanten Flugweite der Pendelstange bezw. des Tasterstiftes kann nach entsprechendem
Verschieben der Zirkelvorrichtung, nachdem die Klemmvorrichtung so lange gelöst,
jeder beliebige Punkt vom Modell fixirt auf das Werkstück aufs Genaueste übertragen
werden. Das Punktiren selbst geschieht nach bekannter Art.
Claims (2)
1. Ein Punktir-Apparat, welcher auch als
Copir-Apparat dienen kann, gekennzeichnet durch eine pendelnd angeordnete, in zwei
senkrecht zu einander stehenden Richtungen bewegliche Stange (A) mit einem oder
mehreren an ihr verschiebbaren Tasterstiftgehäusen (EE1) und einer Zirkelvorrichtung
(FF1J, welche an einer beweglichen
Bogenschiene (G) befestigt wird und mittelst der Stifte (ddl) den Ausschlag der
Pendelstange begrenzt.
2. Ein Punktir-Apparat der im Anspruch 1. bezeichneten Art, bei,welchem zum Punktiren
»von links auf rechts« bei symmetrischen Figuren . die Zirkelvorrichtung
aufser Benutzung bleibt und die Bewegungen der in der Mitte zur Führung des Tasterstiftgehäuses geschlitzten Pendelstange
(A) durch eine Uebertragungs-
, latte (N) mit Stiften (r und u) und einem Knaggen (n) bestimmt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77101C true DE77101C (de) |
Family
ID=349934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77101D Expired - Lifetime DE77101C (de) | Punktir-Apparat für Bildhauer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77101C (de) |
-
0
- DE DENDAT77101D patent/DE77101C/de not_active Expired - Lifetime
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