DE77027C - Druckminderventil mit Bethätigung durch Membran und mit zweitem, den Gegendruck regelndem Druckminderventil - Google Patents

Druckminderventil mit Bethätigung durch Membran und mit zweitem, den Gegendruck regelndem Druckminderventil

Info

Publication number
DE77027C
DE77027C DENDAT77027D DE77027DA DE77027C DE 77027 C DE77027 C DE 77027C DE NDAT77027 D DENDAT77027 D DE NDAT77027D DE 77027D A DE77027D A DE 77027DA DE 77027 C DE77027 C DE 77027C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
pressure reducing
reducing valve
pressure
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77027D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. BERTEN-BREITER in München
Publication of DE77027C publication Critical patent/DE77027C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/163Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 !/Maschinenelemente.
GEORG BERTENBREITER in MÜNCHEN.
Druckminderventil.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1893 ab.
Die bisher bekannt gewordenen Reductionsventile haben den Nachtheil, dafs bei Anwendung grofser Membranen oder Kolben schwere mechanische Belastungen angewendet werden müssen, wodurch der Apparat träge und eine richtige Function erschwert wird. Die Anwendung möglichst kleiner Membranen hat den Nachtheil, dafs dieselben nicht die nöthige Beweglichkeit besitzen und daher ebenfalls eine richtige Function ausschliefsen.
Vorliegende Erfindung ermöglicht nun die Anwendung grofser Membranen, da bei derselben an Stelle der schweren Belastungen durch Gewicht oder Feder die Belastung der Membranen oder Kolben durch bestimmten reducirten Wasser- etc. Druck erfolgt, wodurch eine leichtere Beweglichkeit bezw. gröfsere Empfindlichkeit des Apparates gegenüber ersteren erzielt wird.
Die Wirkungsweise bei diesem Ventil ist nun folgende: Das Wasser etc. strömt bei a ein, tritt durch das Doppelsitzventil b b in das Membrangehäuse c, von da zum Fortleitungskanal d und wirkt hierbei auf die Membran z, welche das Ventil b trägt. Durch den Kanal e tritt gleichzeitig Druckwasser etc. in die Kammer f, nachdem dasselbe den Conus g passirt hat, weither durch eine Feder ^ bis auf Weiteres offen gehalten wird. Von f geht das Wasser durch das Ventil h in den von Membran _/getragenen Cylinder k, dann durch die Oeffnung I in die Kammer m und wirkt hier belastend auf die Membran j. Cylinder k trägt oben die Membran j1, an welcher die Ventilstange des Ventil es h aufgehängt ist. Ueber der Membran j1 befindet sich eine Haube, in deren gegen Wasser- etc. Druck gesicherten Raum 0 sich die Membran j1 ohne Gegendruck nach aufwärts bewegen kann. Das Ventil h ist durch die Spiralfeder ρ belastet, welche die Reduction des im Ventil vorhandenen Druckes bestimmt; denn wird der Widerstand dieser Feder durch Wasser- etc. Druck auf Membranj1 überwunden, so schliefst Ventil h selbsttätig ab und es befindet sich nun in der Kammer m ein Druck zur Belastung der Membran j, welcher, da Kammer m und Cylinder k mit einander communiciren, der Spannung der Feder ρ gleich ist. (Die Federpkann durch Stellschraubeq auf verschiedenen Druck eingestellt werden.) Sobald der von e durch den Conus g gehende Druck eine höhere Spannung als in der Kammer m erreicht, wird durch Heben der Membran j der Conus g und durch diesen der Kanal e geschlossen; der jetzt in der Kammer f befindliche Druck ist gleich der Spannung in Kammer ni, welcher nun die Belastung für Membran i bildet. Würde nun der im Membrangehäuse c befindliche Druck sich über den in Kammer f erhöhen, so heben sich dementsprechend die Ventile b b, so dafs beim Ausgang d ein reducirter Druck vorhanden ist, der gleich der Belastung des Ventiles h durch die Feder ρ ist. Wird jedoch der im Gehäuse c befindliche Druck geringer als der in der Kammer f befindliche, so senkt sich die Membran i und vermindert sich, auch der in der Kammery befindliche Druck dementsprechend,
wodurch die Feder ρ das Ventil /; und der Druck in der Kammer m den Conus g und dadurch den Kanal e öffnen kann.
Nun ist das Ventil ' wieder bereit für den Fall, dafs der Druck der bei α einströmenden Flüssigkeit, Gase etc. sich über den durch die Feder ρ bestimmten Druck erhöhen sollte.
Z1Z2Z3 sind eine Art Kolben; sie sind leicht und beweglich in den Kammern und dienen zum Schutz weicher Membranen gegen Erhärtung, da der Zwischenraum zwischen beiden mit Fettstoff ausgefüllt ist. Für Dampf sind an deren Stelle Metallmembranen anzuordnen. Am Kanal e befindet sich eine Schraube ν zur Regulirung des Zuflusses zum Conus g, welche nach aufsen mit einer Verschlufsschraube w abgedichtet ist. Wenn beim Anlassen des Ventiles sich ein zu hoher Druck in der Kammer f bilden sollte, so kann das Druckwasser etc. durch Kanal χ nach d entweichen, wodurch ein sicheres Functioniren der Reductionsvorrichtung gesichert ist. Kanal χ trägt das Rückschlagventilchen y, welches durch eine Feder leicht geschlossen gehalten ■wird, um zu verhindern, dafs von d strömender Druck zurück in die Kammer/ gelangt, was bei Anlassen des Ventiles eventuell eintreten könnte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckminderventil mit Bethätigung durch Membran, bei welcher der Raum auf der einen Seite der Membran dann abgeschlossen wird, wenn der Druck eine gewisse Gröfse erreicht hat, in der Weise, dafs dieser Raum/ durch einen Kanal e mit dem zuströmenden Dampfe in Verbindung steht, dessen Spannung durch ein gleichfalls von einer Membran bethätigtes Drosselventil g geregelt wird, welches sich schliefst, wenn über der dieses Drosselventil bethätigenden Membran ein gewisser durch ein zweites von Membran jl bethätigtes, concentrisches Drosselventil h geregelter Druck erreicht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77027D Druckminderventil mit Bethätigung durch Membran und mit zweitem, den Gegendruck regelndem Druckminderventil Expired - Lifetime DE77027C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE77027C true DE77027C (de)

Family

ID=349867

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT77027D Expired - Lifetime DE77027C (de) Druckminderventil mit Bethätigung durch Membran und mit zweitem, den Gegendruck regelndem Druckminderventil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE77027C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2583006A (en) * 1943-05-25 1952-01-22 Rockwell Mfg Co Fluid pressure regulator
US2747606A (en) * 1951-10-06 1956-05-29 Denison Eng Co Pressure reducing valve
US3139899A (en) * 1961-09-22 1964-07-07 American Meter Co Pilot loaded pressure regulator

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2583006A (en) * 1943-05-25 1952-01-22 Rockwell Mfg Co Fluid pressure regulator
US2747606A (en) * 1951-10-06 1956-05-29 Denison Eng Co Pressure reducing valve
US3139899A (en) * 1961-09-22 1964-07-07 American Meter Co Pilot loaded pressure regulator

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE77027C (de) Druckminderventil mit Bethätigung durch Membran und mit zweitem, den Gegendruck regelndem Druckminderventil
DE1857725U (de) Schwingungsdaempfer.
DE500790C (de) Membrangasdruckregler
DE958975C (de) Sicherheitsventil
DE812972C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Druckreglung von Gasen und Daempfen in Rohrleitungen
DE290292C (de)
DE48C (de) Entlastetes Dampfventil
DE439986C (de) Druckregler mit federbelastetem Kolben oder Membran und Hilfsventil
DE27413C (de) Rückschlagventil mit Luftkatarakt
DE641192C (de) Membrangasdruckregler
DE635149C (de) Sicherheitsventileinrichtung fuer die Drucklufteinrichtung, insbesondere einer Kraftfahrzeugbremse
DE476430C (de) Druckregler mit federbelastetem Kolben oder Membran und Hilfsventil fuer Dampf oder Gas
DE373574C (de) Druckregler mit Einsitz-Hauptventil und Hilfsventil
DE567440C (de) Membranbruchsicherung fuer Gasdruckregler
DE529127C (de) Gasdruckregler fuer Druckwellendurchlass
DE247559C (de)
DE1679765A1 (de) Regelventil zur Druckregelung des Heizwassers,welches Heizregister von Warmwasserbereitern durchfliesst
DE195962C (de)
AT81979B (de) Stellglied für Gasdruckregler. Stellglied für Gasdruckregler.
DE1124777B (de) Druckregler mit einer durch mechanische Mittel gegen den Ventilsitz gepressten Membran
DE1921331A1 (de) Druckminderventil
DE907467C (de) Durchflussmesser
DE13641C (de) Druckreducir- und Absperrventil
DE735293C (de) Druckminderventil
DE253696C (de)