DE76945C - Vorrichtung zum mechanischen Bewegen des Handgelenkes und der Finger zu instrumentaltechnischen Zwecken - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Bewegen des Handgelenkes und der Finger zu instrumentaltechnischen Zwecken

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DE76945C
DE76945C DENDAT76945D DE76945DA DE76945C DE 76945 C DE76945 C DE 76945C DE NDAT76945 D DENDAT76945 D DE NDAT76945D DE 76945D A DE76945D A DE 76945DA DE 76945 C DE76945 C DE 76945C
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DE
Germany
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fingers
wrist
lever
finger
hand
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76945D
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English (en)
Original Assignee
A. KÖNNEmann in Mährisch-Ostrau
Publication of DE76945C publication Critical patent/DE76945C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H1/00Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
    • A61H1/02Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
    • A61H1/0274Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising for the upper limbs
    • A61H1/0285Hand

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Längste Dauer: 1. März 1907.
Die gegenwärtigen Neuerungen an der dem Erfinder unter Nr. 66162 patentirten Vorrichtung betreffen hauptsächlich Abänderungen der Einrichtungen zum Bewegen der Finger und des Handgelenkes, ferner Mechanismen, um auch ein willkürliches statt unwillkürliches Ueben der Finger und des Handgelenkes zu ermöglichen.
Der Apparat, dessen Gesammtansicht in Fig. 10 dargestellt ist, besteht aus:
1. Dem Fingerüber, der in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Vorderansicht gesondert dargestellt ist. Fig. 2 zeigt ein Detail desselben in der Draufsicht und Fig. 3 die Einrichtung desselben für willkürliche Fingerübung.
2. Dem Handgelenküber, der in Fig. 4 in der Vorderansicht und in Fig. 5 in der Seitenansicht, zum Theil Schnitt, gesondert dargestellt ist. Fig. 6 und 7 zeigen eine Einzelheit desselben.
3. Dem Fingerspanner, der in Fig. 8 in der Draufsicht und in Fig. 9 in der Seitenansicht, zum Theil Schnitt, gesondert dargestellt ist.
Bei Anwendung des Fingerübers (Fig. 1 und 2) wird die Hand auf der Auflage α vermittelst der Scharnierbrücke b befestigt. Die Finger werden in die an den Fingerhebeln f g angebrachten beweglichen Kelche d gesteckt, die Daumen jeder Hand in die Kelche d ], Fig. ι und 2, der an beiden Seiten angebrachten, entsprechend geformten Daumenfingerhebel. Die Kelche d d l sind derart construirt, dafs sie die hineingesteckten Finger fassen und selbstthätig festhalten. Sämmtliche Fingerhebel sind durch die an ihrem Ende angebrachten Scharnierglieder g und die dieselben fixirenden Zugstangen h für jede Fingerlänge verstellbar. Das Schwungrad s, Fig. 10, wird nun durch einen beliebigen Kraftmotor in Bewegung gesetzt und überträgt dieselbe durch den Riemen r und die ihn aufnehmende Riemscheibe auf die Excenter e und e1, Fig. 1, und sodann durch die Pleuelstangen c und c1 auf die verstellbaren Gleithülsen i und i1. Diese Gleithülsen sind an den unteren Enden der hammerartig geformten Doppelhebel k und k1 befestigt und bewegen dieselben derart, dafs sie in entgegengesetzter Richtung zu einander schwingen. Die Verbindung zwischen den oben erwähnten Fingerhebeln f und den schwingenden Doppelhebeln k und kl wird nun in der Weise hergestellt, dafs die im Drehpunkt I an jedem der Fingerhebel f befestigten beiden Klinken m und m1, Fig. 1 und 2, von den oberen Enden der Doppelhebel k und kl (bei entsprechender Stellung der Walze n> und ihrer durch die Federn η auf die Klinken m und m1 wirkenden Daumen u) gefafst und gehoben werden. Die Hubhöhe der Finger kann auf diese Weise durch das Einstellen der Gleithülsen i und -i1 auf dem unteren Arm der Doppelhebel k und kl beliebig verstellt werden. Die Rückbewegung der Fingerhebel f wird sowohl durch ihr Eigengewicht, als auch durch den Gegendruck der Finger bewirkt. Die Schraubenfedern q haben : den Zweck, die Klinken m und m l
dann aufser Eingriff zu bringen, wenn die Federn η von einem Daumen u der Walze w verlassen werden und kein weiterer Daumen folgt. Die Walze w macht bei jeder Auf- und Abbewegung der Doppelhebel k und k1 eine Achteldrehung, welche, wie aus Fig. r und 2 ersichtlich, durch das Excenter e, die Zugstange \, den Doppelhebel ρ und die Klinke x, die in den an der verlängerten Walze w befestigten Stern 0 eingreift, bewerkstelligt wird. Die Walze w wird mit Daumen u derart besetzt, wie es die gewünschte Uebung erfordert und kann durch Entfernung der Schraube y, Fig. 2, weggenommen und gewechselt werden. Auf diese Art werden die in den Kelchen d und d1 fixirten Finger in unwillkürlicher Weise auf- und abbewegt und so entsprechend geübt.
Um die Finger auch in willkürlicher Weise üben zu können, wird die Walze n> entfernt und werden die Kelche d durch die hierzu in die Haken i, Fig. 1, einzuhängenden Federn H in der tiefsten Lage gehalten ; die Finger müssen nun beim Aufwärtsbewegen die Kraft der Federn H überwinden und werden hierdurch besonders die Streckmuskeln geübt; will man die Beugemuskeln üben, so werden die Kelche d - durch das Einhängen der Federn H in die Haken J, Fig. 1, in die höchste Lage gebracht und müssen nun die Finger beim Abwärtsgang die entgegengesetzte Arbeit leisten. Um die Kraft der Federn nach Bedarf nach und nach, zu erhöhen, werden die weiteren Einhängehaken P I" P" bezw. J'J" J'", Fig. i, benutzt.
Der Fingerüber kann auch für Handbetrieb eingerichtet werden (Fig. 3), indem ein mit der Hand niederzudrückender Hebel G mit Handhabe E angebracht wird.
Der Hebel G sitzt nämlich auf der Welle G1, welche die Hebel k trägt; ein Arm p1 an dieser Welle trägt eine Klinke x1, welche in die Zähne des Sperrrades 0 auf der Walze w eingreift. Beim Niederdrücken des Hebels G mit der einen Hand werden die durch die Daumen u der Walze w jeweilig eingerückten Klinken m ml und damit die zugehörigen Hebel f gehoben, um die Finger der anderen Hand zu üben.
Der Arm pl mit der Klinke x1 besorgt die Verstellung der Walze n>. Im übrigen stimmt die Anordnung Fig. 3 mit der in Fig. 1 und 2 dargestellten überein.
Bei Anwendung des Spanners (Fig. 8 und 9) werden die Finger in die an den Armen A angebrachten verstellbaren Ringe B gesteckt, wobei die Hand auf der Auflage C ruht. Durch die Bewegung des Hebels D, der durch die in Fig. 10 gezeigte, über die Rolle R laufende Zugschnur E1 mit dem Antriebsmechanismus verbunden ist, werden die Finger strahlenförmig aus einander gezogen und hierdurch die Finger nach und nach zu immer gröfserer Spannweite gebracht, indem man den Hebel D um allmälig gröfser werdende Winkel dreht.
Zum Gebrauch des Handgelenkübers (Fig. 4 und 5) wird der Knopf kx in die in Fig. 4 gezeigte Stellung geschoben, wodurch vermittelst der Kupplungsklaue Zx der Fingerüber aus- und der Handgelenküber eingeschaltet wird. Die durch die Scharnierbrücke mx auf der Auflage rx fixirte Hand wird durch den Hebel ny, die Gleithülse ox, Stange px und das Excenter qx, Fig. 5, entsprechend auf- und abbewegt, wobei die Hubhöhe durch die Gleithülse ox in allmälig ansteigender Weise verstellbar ist. Die Auflage rx der Hand ist gleichfalls in einem Winkel von 90 ° um die Horizontalachse verstellbar, wodurch die Hand in den verschiedensten Stellungen in unwillkürlicher Weise geübt und so gelenkig gemacht werden kann.
Um das Handgelenk auch in willkürlicher Weise üben zu können, wird die Gleithülse ox vom Hebel nx entfernt und die die Spiralfeder F regulirende Schraube S,- Fig. 6 und 7, angezogen, worauf nunmehr die Hand bei Abwärts- wie bei Aufwärtsbewegungen den Druck der Feder F zu überwinden hat, wodurch die Beuge- und Streckmuskeln geübt werden. Ein Ende der Spiralfeder F ist nämlich mit dem Zapfen der Auflage rx fest verbunden, das andere mit einem Arm einer Muffe, die um diesen Zapfen beliebig gedreht und durch die Schraube S in jeder Lage festgestellt werden kann; die Spannung der Feder F kann so beliebig geregelt werden. .

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform der unter Nr. 66162 patenlirten Vorrichtung, bei welcher die Bethätigung der Fingerhebel mittelst durch eine Walze (w) in und aufser Eingriff mit Doppelhebeln (k k1) gebrachten Klinken mm1 bewirkt wird (Fig. 1).
2. Eine Ausführungsform der unter Nr. 66162 patentirten Vorrichtung, bei welcher zur Ermöglichung der Bethätigung des Apparates von Hand und der willkürlichen Uebung der Finger und des Handgelenkes ein Hebel (G) mit Handhabe (E) vorgesehen (Fig. 3), der .Fingerspanner (A B C) mit der Antriebsvorrichtung durch einen Hebel (D) und eine Zugschnur (E1) verbunden (Fig. 8, 9 und 10) und der Handgelenküber mit einer Spiralfeder (F) versehen ist (Fig. 6 und 7).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76945D Vorrichtung zum mechanischen Bewegen des Handgelenkes und der Finger zu instrumentaltechnischen Zwecken Expired - Lifetime DE76945C (de)

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US3216412A (en) * 1963-03-20 1965-11-09 Houle J Rosaire Finger exerciser
DE10240608A1 (de) * 2002-09-03 2004-03-18 Lobo, Rocque, Prof. Dr. Vorrichtung zum Trainieren der Beinmotorik, der Armmotorik sowie der Körpermotorik

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