DE768023C - Steuereinrichtung fuer Motoren zum Antrieb von gegebenenfalls entfernt von der Steuerstelle aufgestellten Waffen, Geraeten usw. - Google Patents

Steuereinrichtung fuer Motoren zum Antrieb von gegebenenfalls entfernt von der Steuerstelle aufgestellten Waffen, Geraeten usw.

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Publication number
DE768023C
DE768023C DES120180D DES0120180D DE768023C DE 768023 C DE768023 C DE 768023C DE S120180 D DES120180 D DE S120180D DE S0120180 D DES0120180 D DE S0120180D DE 768023 C DE768023 C DE 768023C
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DE
Germany
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control
motors
drive
weapons
electrical
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Expired
Application number
DES120180D
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English (en)
Inventor
Hans Hasse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Siemens APP und Maschinen GmbH filed Critical Siemens APP und Maschinen GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/06Elevating or traversing control systems for guns using electric means for remote control
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für Motoren zum Antrieb von gegebenenfalls entfernt von der Steuerstelle aufgestellten Waffen, Geräten usw. Bisher ist es üblich, mechanische, elektrische, hydraullische und sonstige Regelorgane für Motoren in Abhängigkeit vom Unterschied zwischen vorgegebener und ausgeführter Bewegung zu betätigen, wobei zur Verbesserung :der Steuerwirkung noch andere Größen, z. B. :die Geschwindigkeit :der nachzubildenden Bewegung bzw. die Differenz zwischen dieser und der vom Antriebsmotor erreichten Geschwindigkeit, die Beschleunigung der nachzubildenden Bewegung usw., also nachgebildete Größen .bzw. Differenzen von solchen, .angewendet werden, @d. h. also, man :hat den Weg gewählt, bei :derartigen Steuerungen ,die auftretenden Pendelun@gen durch von zusätzlichen Spannungen bewirkte Beschleunigungen möglichst klein zu halten.
  • Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Motoren zum Antrieb für gegebenenfalls entfernt von :der Steuerstelle aufgestellte Waffen; Geräte usw., bei der Regelorgane in Abhängigkeit vom Unterschiede zwischen vorgegebener und ausgeführter Bewegung betätigt werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine zusätzliche Verdrehung der Hauptsteuerung um den Betrag des durch eine elektrische Mittlungseinrichtung aus den Augenblickswerten als elektrische Spannung Bemittelten, für -das Folgen des gesteuerten .L%Iotors notwendigen Wegfehlers mittels eines mechanischen oder elektrischen Differentials der Hauptsteuerung im Sinne der Kompensation des Wegfehlers bewirkt wird.
  • Versuche haben gezeigt, daP .der Z#;'egfehler beimAusschalten der zu seinerKompensation dienenden Hilfssteuerung einen relativ großen Wert annimmt, während beim Einschalten der kompensierenden Hilfssteuerung der Fehlergrundwert nahezu vollständig verschwindet. Die Hilfssteuerung ist weiterhin auch geeignet, durch Belastungsschwankungen hervorgerufene Wegfehler zu beseitigen. Die Hilfssteuerung läuft dabei langsam gegenüber der Hauptsteuerung, und zwar so langsam, wie die Fehler entstehen.
  • Beim Ausgleich von Schiffsschwankungen, bei denen Winkeilgeschwindigkeiten von 8 bis 12°/Sek. innerhalb von 3 Sekunden auftreten, ergibt sich, daß die Grundlinie der Pendelungen im Vergleich zu den Absolutw-erten der Beschleunigungen sehr langsam, und zwar etwa um 1/ic° je 3 Sekunden ansteigt. Im Gegensatz zu den bisherigen Steuereinrichtungen wird die Geschwindigkeit des Einstellmotors dadurch nahezu nicht beeinflußt, sondern es wird durch die Hilfssteuerung lediglich eine zusätzliche wegmäßige Verdrehung bewirkt.
  • Ferner ergibt sich der Vorteil, daß unter Berücksichtigung des Pendelns der Fehlerkurve um die Sollbewegung die Steu.°rschärfe, d. h. die. Beschleunigung .des Einstellmotors je Grad Wegfehler geringer gewählt werden kann. Die verhältnismäßig geringe Folgegeschwindigkeit des Einstellmotors bewirkt dabei eine Verringerung seiner Pendelneigung, während bei größerer Folgegeschwindigkeit mit einer erhöhten Pendelneigung zu rechnen wäre.
  • Die Erfindung läßt sich den verschiedenen gebräuchlichen bzw. vorgeschlagenen Steuerarten, wie z. B. einer G.leichstrommotorensteuerung mit Anlasser, Speisegenerator oder Röhrengenerator, hydraulischen Motoren mit Steuerschieber, Flüssigkeitsgetrieben, mechanischen Reibgetrieben usw., anpassen. Ebenso können zur Übertragung der Steuergrößen die verschiedensten mechanischen, elektrischen oder hydraulischen Übertragungsmittel und Differenzgetriebe verwendet werden.
  • In den Fig. i bis 3 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. i veranschaulicht eine Steuerung unter Benutzung von Anlassersteuerungen für die %lotoren und von Fernmeldesystemen motorähnlicher Bauart für die T.bertragung; Fig. a ist eine gleichartige Anordnung, bei welcher die Ermittlung der Unterschiede in abweichender Weise erfolgt: Fig. 3 zeigt eine Anordnung entsprechend Fig. i, jedoch mit elektromagnetischen Brücken.
  • In Fig. i ist i ein Geber von der bekannten motorähnlichen Bauart, bei dessen @-erstellung der Empfänger 2 um den gleichen Betrag ausgelenkt wird. Der Kontaktzeiger des Empfängers 2 b.-rührt einen Kontakt der Stu.fenw-id,erstände 3, welche auf einer drehbaren Scheibe .a. angebracht sind. Dadurch wird über einen Schleifring der Scheibe .l und eine Bürste j, die eine Erregerwicklung 6 des Generators 7 mit Strom :-ersehen. dessen Stärke von dem Betrag der Auslenkung des Zeigers 2' abhängig ist. Infolgedessen läuft der Antriebsmotor.4 an und verstellt einerseits über Zahnräder den einzustellenden Gegenstand G und andererseits über ein zweites Zahnräderpaar die Scheibe .i. derart. daß dieselbe dem ausgelenkten Zeiger 2' nachgedreht wird. Dies hat also zur Folge. daP der einzustellende Gegenstand G dem Geber i nachgedreht wird, jedoch mit irgendwelcher mittleren \ acheilung infolge von Trägheit. Reibung od. dgl. Deshalb ist die Hilfssteuerung vorgesehen, deren Zeiger -2" bei Betätigung des Gebers i gleichzeitig auf einen Kontakt der Stufenwiderstände e aufläuft. die auf einer drehbaren Scheibe 9 angebracht sind. Dadurch wird über einen der Schleifringe io eine der Bürsten ii und der Erregerwicklungen 12 des Hilfsgenerators 13 mit Strom gespeist, dessen Stärke von der Ablenkung des Zeigers 2" gegenüber der Ausschaltstellung der Scheibe 9 abhängig ist, wobei die Scheibe 9 vom Antriebsmotor A dem Zeiger 2" nachgedreht wird. Demzufolge läuft der Hilfsmotor H an und verstellt einerseits einen Teil des elektrischen Differentials i; so langsam, daß ein zusätzlicher @Vinkelfebler zwischen dem Zeiger z' und dem Stufenwiderstand 3 nicht eintritt. das der Stufenwiderstand 3 durch den Antriebsmotor _-I ohne zusätzlichen Beschleunigungsfehler inzwischen gleichfalls nachgedreht wird. Die zusätzliche Einstellung ist also rein statisch. Andererseits verstellt der Hilfsmotor H einen Drehtransformator 16 so weit. da?) die Spannung dieses Drehtransförmators 16 ebenso groß ist wie die von dem Stufenwiderstand 8 abgegebene Spannung. Der Spannungsanstieg des Drehtransformators ist so bemessen, daß der vom Hilfsmotor H angetriebene Teil des elektrischen Differentials 13 denselben Weg zurückliegen muß, wie der Zeiger des Empfängers 2 gegenüber der Nullstellung verstellt ;ist.
  • In Fig. 2 ist eine gleichartige Anordnung dargestellt, bei welcher außer -dem Empfänger 2 noch ein weiterer Empfänger i8 vorgesehen ist, welcher den Empfängerzeiger 2" trägt und mit den Stufenwiderständen 8, 8 zusammenarbeitet.
  • Die Anordnung hat .den Vorteil, daß der ziwsätzli,che Steuerbetrag nicht -auf die Hilfssteuerung gegeben wird, so daß auch der zur Kompensierung derselben dienende Drehtransformator weggelassen werden kann:. Bei beiden Ausführungen kann das, .in Fi;g. i :mit einem gestrIcheliten Rahmen versehene elektri,sche Differential durch einen im punktierten Rahmen gezeigten mechanischen Antrieb 19 ersetzt werden, oder durch einen (im strichpunktierten Rahmen gezeigten) mechanischen Antrieb mit mechanischem Differen-' tial 21 zur zusätzlichen Veristdlilung der Kontaktzeiger 2' und 2'. Diese Abarten können durch weitere ersetzt werden, ohne daß das Wesen der Erfindung dadurch geändert wird.
  • Um zu zeigen, daß die Erfindung auch :bei anderen Übertragungsmitteln der S teuergröß en bzw. anderen Steuerarten für den Antriebsmotor angewendet werden kann, ist in Fig. 3 die Anwendung des Erfindungs;ge:dankens in Verbindung .mit einer elektromagnetis,chen Brücke, die bei kurven Entfernungen durch mechanische Mittel ersetzt sein kann, .ad-s Übertragungsmittel und mit einer elektrischen Generatorensteuerung für die Motoren AundH dargestellt, die auch durch eine Schaltung für gittergesteuerte Gas, oder Dampfentladungsgefäßeersetzt werden kann. Selb @st verständilich können gleichzeitig verschiedene Übertragungsmittel und verschiedene Generatoren :bzw. sonstige Steuerarten Anwendung finden.
  • In Fig. 3 ist 3 i ein. Geber von derbekannten elektromagnetIsichen Brückenbauart, bei @dessen Verstellung, da der Rückmeltde geber 32 sich nicht frei drehen kann, in dien Venbindungsileitungen zwischen den Brückenwcklungen des Gebers und Rückmeldegebers eine .dem Verstellungsiunterschied proportionale Spannung.auftritt. Diese Spannung wird einerseits einem Generator 33 (Maschinengenerator mit Verstärkung, Röhrengenerator od. d@gl.) zugeführt, so .daß Ader Antrieihsmotor A für den anzutreibenden Gegenstand G anhäuft und gleichzeitig den Rückmeldegeber 32 verstellt. Andererseits: wird die Spannung einem beliebigen, geeigneten Hilfsgenerator 34 für den Hil,fssteuermotor H zugeführt, welch letzterer anläuft und den Drehteil 36' der Differentialbrücke 36 so weit verstellt, wie der Winkelunterschied zwischen Rückmeldegeiber 32 und Geber 31 .beträgt. Der gleichzeitig anigetrieb:ene Drehtransformator 37 bat (wie bei Fig. i) einen solchen Spannungsansitieg, daß :die Hilfssteuerung nach Zurücklegunig --des eben -angegebenen Weges zur Ruhe kommt. Selbstverständlich läßt sich diese Ausführungsiform (nach Fing. 3) auch mit den , Änderungen der Fig. 2 gegenüber Fig. i vereinigen, sowie auf die früher genanntenÜbertragungsmnitteil und Steuerarten anwenden oder mit ihnen kombinieren, wobei bei Anwendung zur lokalen Einstellung von. Gegenständen @an Stelle der Motoren auch Handbetrieb treten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuereinrichtung für Motoren zum Antrieb für gegebenenfalls entfernt von der Steuerstelle aufgestellte Waffen, Geräte us.w., bei .der Regelorgane in Abhängigkeit vom Unterschiede, zwischen vorgegebener und ausgeführteT Bewegung betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, diaß eine zusätzliche Verdrehung der H.auptsteuerung um den. Betrag .desi durch eine elektrische Mittlungseinrich.tung aus den als elektrische Spannung gemittelten, für ras Folgendes gesteuerten Motors notwendigen Wegfehlers mittels eines mechanischen oder elektrischen Differentials der Hauptsteuerung im Sinne der Kompensation des Wegfehlers bewirkt wird. Zurr Abgrenzung des Erfind .u:ngsigegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschrift Nr. 563 68o; französische Patentschrift Nr. 7o2' 932.
DES120180D 1935-10-22 1935-10-22 Steuereinrichtung fuer Motoren zum Antrieb von gegebenenfalls entfernt von der Steuerstelle aufgestellten Waffen, Geraeten usw. Expired DE768023C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168281B (de) * 1957-07-19 1964-04-16 Licentia Gmbh Elektrische Drehzahlsteuerung fuer mehrere an die Schiffspropellerwelle ankuppelbare Brennkraftmaschinen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR702932A (fr) * 1929-09-05 1931-04-21 Gesellschaft Fuer Elek App Procédé et dispositif pour la suppression des mouvements pendulaires dans les commandes à distance
DE563680C (de) * 1928-01-06 1932-11-08 Rheinische Metallw & Maschf Fernrichtanlage in Brueckenschaltung, besonders fuer Geschuetze

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