DE669151C - Relais zur Regelung elektrischer Stromkreise - Google Patents

Relais zur Regelung elektrischer Stromkreise

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DE669151C
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DE
Germany
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relay
electrical circuits
central position
axis
regulating electrical
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Expired
Application number
DES98664D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Friedlaender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/02Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals
    • G05B1/025Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals using inductance means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Linear Motors (AREA)

Description

  • Relais zur Regelung elektrischer Stromkreise Zusatz zum Patent 667 587 Gegenstand des Hauptpatents ist ein Relais zur Regelung elektrischer Stromkreise, bei dem die Rückstellkraft zur Erzielung der Mittellage durch einen Elektromagneten erzeugt wird, der auf einen mit dem beweglichen System verbundenen Anker einwirkt.
  • Gemäß der Erfindung wird der Elektromagnet so angeordnet, daß in der Mittellage die Kraftlinien parallel zur Drehachse des beweglichen Systems verlaufen. Dadurchwird erreicht, daß die außer der gewünschten Drehkraft noch auftretenden zusätzlichen Kräfte im wesentlichen durch das Ankergewicht ausgeglichen bzw. von dem Spurlager aufgenommen werden, so daß eine Fälschung des Meßergebnisses nicht auftritt. Zweckmäßig verwendet man zwei Magnetsysteme, die symmetrisch zur Achse angeordnet sind.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für ein Blindleistungskompensationsrelais dargestellt, das zur Steuerung von Kompensierungseinrichtungen dient, die aus einzelnen Stufen bestehen, die nacheinander mit Zeitverzögerung an eine Fernleitung zu- oder abgeschaltet werden. Das Relais besteht in an sich bekannter Weise aus den beiden miteinander gekuppelten Ferrarisscheiben i und a. Auf die Scheibe i wirken zwei Triebsysteme 3 und 4. Das Triebsystem 3 -wird von dem Strom des einen vom Anschlußpunkt der Kompensierungseinrichtung ausgehenden Leitungsabschnittes, das Triebsystem ¢ von dem Strom des anderen Leitungszweiges derart beeinflußt, daß das von jedem Magnetsystem ausgeübte Drehmoment proportional dem Quadrat des entsprechenden Stromes ist. Auf die Scheibewirken die Triebsysteme 5 und 6. Das Triebsystem 5 wird von der Spannung der Leitung so beeinflußt, daß es ein dem Quadrat der Spannung proportionales Drehmoment liefert. Das Triebsystem 6 wird von der Spannung und vom Strom, der am Ort der Kompensierungseinrichtung der Leitung zugeführt wird, in der Weise beeinflußt, daß das ausgeübte Drehmoment proportional der der Leitung zugeführten Blindleistung ist. Die Konstanten der einzelnen Systeme sind in an sich bekannter Weise so gewählt, daß sich die ausgeübten Drehmomente verhalten wie die induktiven Blindleistungen der zu kompensierenden Abschnitte zur kapazitiven Blindleistung derselben Abschnitte und zur zugeführten Blindleistung. Um auch den Ohmscher. Spannungsabfall in den Leitungsabschnitten - durch Zufuhr einer zusätzlichen Blindleistung auszugleichen, kann man in an sich bekannter Weise die Konstanten d Triebsystems 6 verändern und der zügefühti'cn" Spannung und dem Strom eine entsprecheiarlf F Phasenverschiebung geben. An der Achs, des beweglichen Systems ist der Kontaktarm 7 befestigt, der bei Abweichung von dem gewünschten Gleichgewicht zwischen den verschiedenen auf das Relais einwirkenden Größen mit einem der feststehenden Kontakte 8 oder 9 in Berührung kommt, wodurch in der Figur nicht dargestellte Steuerkreise zur stufenweisen Einschaltung: der Kompensierungseinrichtung geschlossen werden. Mit der Achse des beweglichen Systems ist ein Anker i o verbunden, der sich im Felde eines Elektromagneten i i bewegt. Der Magnet i i wird von der Netzspannung erregt. Die Pole sind derart angeordnet, daß der Anker in die Mittellage gezogen wird, in der der Kontaktarm gerade zwischen den beiden feststehenden Kontakten steht. Die Kraft, mit welcher der Anker in seine Mittellage gezogen wird, ist proportional dem Quadrat der Spannung. Durch Vorschalrividerstände 12 kann eine bequeme Einstellung der Rückstellkraft erzielt werden. Da sich die Blindleistung einer Stufe, beispielsweise Drosselspule oder Kondensator, der Kompensierungseinrichtung quadratisch mit der Spannung ändert und sich auch die Rückstellkraft quadratisch mit der Spannung in demselben Maße ändert, erreicht man durch die Anordnung, wie bereits
    Hauptpatent beschrieben, daß das Relais
    ;t allen Spannungen mit dem gewünschten
    nemPfindlichkeitsgrad arbeitet.
    Die Erfindung kann bei allen in dem Hauptpatent erwähnten Relais Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCHE.:- i. Relais zur Regelung elektrischer Stromkreise nach Patent 667 587, dessen Regelkontakte beim. Sollwert des zu überwachenden Stromkreises in einer Mittellage stehen und bei dem die Rückstellkraft, welche das Relais in die Mittellage zurückzuführen und dort dauernd zu halten sucht, durch einen Elektromagneten hervorgerufen wird, der auf einen an der Achse des beweglichen Systems befestigten Anker einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet so angeordnet ist, daß in der Mittellage die Kraftlinien im Luftspalt parallel zur Drehachse verlaufen.
  2. 2. Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei symmetrisch zur Achse liegende Magnete vorgesehen sind.
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