DE767883C - Steuereinrichtung fuer Strassenbahnwagen mit elektrischem Antrieb - Google Patents

Steuereinrichtung fuer Strassenbahnwagen mit elektrischem Antrieb

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DE767883C
DE767883C DEH154254D DEH0154254D DE767883C DE 767883 C DE767883 C DE 767883C DE H154254 D DEH154254 D DE H154254D DE H0154254 D DEH0154254 D DE H0154254D DE 767883 C DE767883 C DE 767883C
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drive
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DEH154254D
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Carl Dipl-Ing Haller
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/20Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed
    • B60L15/22Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed with sequential operation of interdependent switches, e.g. relays, contactors or program drum
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für Straßenbahnwagen mit elektrischem Antrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für Straßenbahnwagen mit elektrischem Antrieb, bei- der die Betätigung der Schaltkontakte auf mechanischem Wege von Hand erfolgt.
  • Bei den bekannten Straßenbahnwagen dieser Art sind in der Regel zwei Fahrschalter vorgesehen, und zwar auf jeder Wagenplattform einer, die wahlweise benutzbar sind. Diese Anordnung hat mehrere Nachteile. Zunächst nehmen die Schalter dort Platz fort, wo weitere Fahrgäste untergebracht werden können. Dann muß das Leitungsnetz des Wagens bis an das Ende jeder Plattform geführt werden, was einen großen Aufwand an Kabeln bedingt. Weiter macht sich das erhebliche Gewicht der Schalter in ihrer Massenwirkung beim Durchfahren von Kurven unangenehm bemerkbar. Ferner aber werden bei Zusammenstößen fast immer die Fahrschalter verletzt und erfordern dann kostspielige Instandsetzungen.
  • Zur Vermeidung dieses Übelstandes hat man bereits versucht, einen für beide Fahrtrichtungen gemeinsamen Fahr- und Bremsschalter (Zentralschalter) etwa unter ._ der :Mitte des Wagens anzuordnen und seine Bewegung von jedem Wagenende her durch eine in waagerechter Ebene schwingbare Kurbel über Seilzüge vorzunehmen. Dadurch wurden zwar die Mängel der an beiden Wagenenden angebrachten Fahrschalter vermieden, aber die Betätigung war immer noch zu unbequem und anstrengend.
  • Gemäß der Erfindung soll nun dieser 'Mangel dadurch beseitigt «-erden, daß bei einem elektrischen Straßenbahnwagen mit einem für beide Fahrtrichtungen gemeinsamen, etwa unter der Wagenmitte angebrachten Fahr-und Bremsschalter die Bedienung dieses Schalters von jedem Wagenende her über ein Gestänge und ein auch als Kupplung dienendes Umschaltgetriebe mittels eines einzigen umsteckbaren und in lotrechter Ebene sinnfällig vor- und zurückschwenkbaren, leicht beweglichen Handhebels erfolgt.
  • Infolge dieser Ausbildung zeichnet sich die neue Steuervorrichtung sehr vorteilhaft aus. Durch den Fortfall des sonst auf beiden Platt- . formen viel Platz fortnehmenden Fahrschalters ist nicht nur Raum gewonnen, sondern es wird auch eine wesentliche Senkung der Kosten erreicht. Dabei ist auch die Gewichtsverteilung durch die Unterbringung des Schalters etwa unter der Wagenmitte eine viel bessere. I Ferner hat die mechanische Übertragung der Schaltbebelbewegung zum Schalter den , Vorteil der großen Sicherheit gegenüber der ! elektrisch oder hydraulisch betätigten Schaltung, da die geringe Zahl und die einfache Ausbildung der mechanischen Bewegungselemente Fehlerquellen ausschließt.
  • Von ganz besonderem Vorteil ist aber die nette Steuereinrichtung deshalb, weil sie die Möglichkeit bietet, sowohl den Schalthebel als auch die Bremshebel in wirksamer und zuverlässiger Weise von einem bequemen Führersitz aus vorzunehmen, der zweckmäßig zwischen diesen Hebeln derart angeordnet ist. daß sich der Schalthebel linksseitlich neben dem mit einer Rückenlehne versehenen Klappsitz befindet, während rechts davon der Bedienungshebel für die Handbremse und die magnetische Schienenbremse angeordnet sind. ' Erfindungsgemäß ist ferner der Bedienungshebel für den Zentralschalter zweiteilig und j an seinem unteren Ende als Zahnsegment ausgebildet, das in eine die Bewegung weiterleitende Zahnstange eingreift. Dabei kann vorteilhaft die von jeder Plattform ausgehende Zahnstange zur Weiterleitung der Schalthebelbewegung mit ihrem anderen Ende . das Ritze' einer vor dem Zentralschalter liegenden Querwelle bewegen, auf deren freiem Ende ein Kegelrad verschiebbar ist, das mit einem auf der Schaltwalzenachse sitzenden Kegelrad kämmt und durch eine Schraubenfeder gegen dieses gedrückt wird.
  • Von den beiden Querwellen ist wahlweise die eine oder die andere über das Umschaltgetriebe mit dem gemeinsamen Fahr- und Bremsschalter kuppelbar. Die Betätigung des Umschaltgetriebes erfolgt dabei zweckmäßig durch einen kurzen Hebel. der durch Aufstecken des dann beim Führerstand abzuziehenden Schalthebels verlängert «-erden kann und der mit den benachbarten Kegelrädern derart zusammenwirkt, daß in seinen beiden Endstellungen jeweils das entkuppelte Kegelrad und das zugehörige Antriebsgestänge selbsttätig verriegelt werden, während in der Mittelstellung des Umschalthebels beide Räder und Gestänge blockiert werden. wie es z. B beim Abstellen des Wagens z«-eckmäßig ist.
  • Um sicherzustellen, daß die Umschaltung und Verriegelung immer nur bei einer einzigen bestimmten Stellung (Ausschaltstellung) des Fahr- und Bremsschalters vorgenommen werden kann, ist vorteilhaft neben oder an Stelle der obengenannten Verriegelung noch eine weitere Verriegelung vorgesehen, indem (las jeweils unbenutzte Kegelrad bei seiner Entkupplungsbewegung sich mit einer Bohrung auf einen festen Sperrstift aufschiebt. Infolge dieser Anordnung kann der Fahr- und Bremsschalter immer nur von einer Plattform atis bedient werden, und (in der gesperrten Mittelstellung der Kegelräder) ist ein Einschalten überhaupt nicht möglich.
  • Ferner ist die Einrichtung auch noch so getroffen, daß der Schalthebel nur in seiner Ausschaltstellung abgezogen werden kann, so daß eine Umschaltung des Getriebes auch aus diesem Grunde nur in der Nullstellung des Fahr- und Bremsschalters möglich ist.
  • Schließlich kann die leichte Bedienungsmöglichkeit des Schalthebels zweckmäßig noch durch einen weiteren Kunstgriff gefördert werden, der darin besteht; daß der für den gesamten Schaltvorgang erforderliche Schaltwinkel. wie er beispielsweise für das Anlassen des Motors vom Stillstand auf volle Fahrt erforderlich ist und eine etwas unbequeme Handhabung zur Folge hätte, auf einen wesentlich kleineren Schaltwinkel vermindert wird und damit eine bequeme Handhabung ermöglicht. Das wird dadurch erreicht, daß der Schalthebel auch noch zur Serienparallelschaltung nutzbar gemacht wird und dabei unter Zuhilfenahme von nahe seinem Fußende angebrachten elektrischen Kontakten in kleinem Winkel mehrfach betätigt werden kann, ohne daß dadurch die einzelnen Schaltstufen kleiner bemessen werden müßten. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine schematische Darstellung der Schaltelemente von der Seite, Fig.2 die gleiche Darstellung in Draufsicht, Fig.3 die Anordnung der Schaltkontakte für die Reihenparallelschaltung der Motoren und Fig.4 die Stellung der Querwellen vor dem Zentralschalter.
  • Dicht vor der Stirnwand io der Wagenplattform ist ein Sitz i i angeordnet, der von einer Stütze 17 gehalten ist.
  • Auf der linken Seite ist neben dem Sitz t i ein Hebe129 angebracht, der die Bedienung des Fahrschalters ermöglicht. Der in seinem sichtbaren Teil aus einem Rohr und einem Handgriff bestehende Hebel gleitet mit seinem Rohrteil an einer Schiene 3o entlang, die in der Mittelstellung des Hebels eine kräftige Verrastung und an den beiden Enden je einen Anschlag 61, 62 trägt. Die Stellung des Hebels 29 zum Sitz ii und sein beiderseitiger Ausschlagweg ist so gewählt, daß der Fahrer den Hebel 29 bequem bedienen kann und hierbei keine ihn überanstregende Stellung einnehmen muß. Dabei sind-die Bewegungen des Hebels 29 in sinnfälliger Übereinstimmung mit der Bewegung des Wagens gewählt, so daß beim Vorwärtsbewegen des Hebels 29 der Fahrschalter auf Fahrt geschaltet wird, während beim Zurückziehen des Hebels 29 über die Nullstellung hinaus ein Bremsen des Wagens erfolgt.
  • Die Übertragung der Hebelbewegungen auf den Fahrschalter erfolgt durch ein am unteren Ende des Hebels 29. angeordnetes Zahnsegment 31, das mit einer Zahnstange 32 kämmt, deren Verlängerung 33 bis zu einem Antrieb für den etwa in der Wagenmitte unter dem Fußboden liegenden Zentralschalter 34 führt. Zur Verringerung der Reibung sind das Übertragungsgestänge und die Antriebsvorrichtung für den Schalter in Kugeln gelagert.
  • Um die Antriebsmotoren in der richtigen Reihenfolge schalten zu können, ist nahe dem Fuß des Hebels 29 eine Vorrichtung 35 mit mehreren Schaltkontakten 36 angebracht, wobei die Kontakte durch Drücken eines in der Spitze des Hebelhandgriffes angeordneten Druckknopfes 37 eingeschaltet werden.
  • Der etwa in der Mitte des Wagens angebrachte und für beide Fahrtrichtungen gemeinsame Fahr- und Bremsschalter 34 kann von beiden Plattformen aus bedient werden, jedoch nicht gleichzeitig. Um ein unnützes Mitbewegen von Gestängeteilen zu vermeiden, ist an dem Schalter eine besondere Kupplung vorgesehen, die je nach ihrer Stellung die Betätigung des Fahrschalters 34 von der einen oder anderen Plattform zuläßt. Zu diesem Zweck ist die Achse 38 der Fahrschalterwalze mit einem Kegelrad 39 versehen, in das zwei auf Querachsen 40 liegende Kegelräder 41 eingreifen können. Die auf den Querachsen 40 angeordneten Kegelräder 41 sind auf ihren Befestigungskeilen 42 etwas verschiebbar und werden durch Schraubenfedern 43, die sich einerseits an einem Lager 44, andererseits an der Rückseite der Kegelräder 41 abstützen gegen das auf der Schaltwalzenachse sitzende Kegelrad 39 gedrückt. Die Naben 45 der auf den Querachsen 4o sitzenden Kegelräder 41 sind nach der Vorderseite hin verlängert und mit je einem Querschlitz 46 versehen, in den ein Hebel 47 eingreift. Die Naben 45 der Kegelräder 41 sind so lang, daß sie in der Mittelstellung des Hebels 47 beide den Hebel 47 umgreifen und dadurch an einer Drehung gehindert sind. Beide Kegelräder 41 greifen dabei in das auf der Schaltwalzenachse 38 sitzende Rad 39 ein, sind aber in ihrer Bewegung blockiert. Mit dieser Blockierung sind gleichzeitig die mit den Kegelrädern und deren Wellen verbundenen Schaltgestänge 51, 33, 32, 31 ebenfalls verriegelt. Wird der Hebel 47 nun nach rechts oder links bewegt, so drückt er gegen das entsprechende Kegelrad .4i und dieses aus dem Kegelrad 39 der Schaltwalze heraus, so daß nur eines der beiden Kegelräder 4i mit der Schaltwalze in Eingriff steht und diese daher von einer der Plattformen betätigt werden kann, während das andere (entkuppelte) Kegelrad durch das untere Ende des Hebels 47 blockiert wird. Um den Kupplungshebel 47 noch etwas zu entlasten und zu gewährleisten, daß die Umschaltung nur bei einer einzigen Stellung der Räder erfolgen kann, ist als zusätzliche Sicherung jedes der quersitzenden Kegelräder 41 noch mit einer Bohrung 48 im Teller versehen, der in der Nullstellung ein Stift 49 gegenübersteht. Dieser Stift 49 reicht in der Mittelstellung der Kegelräder 41 bis nahe an die Rückseite derselben. Dadurch ist es unmöglich gemacht" eine Umkupplung derKegelräder 41 vorzunehmen, solange der Fahrschalter sich nicht in der Nullstellung befindet.
  • Diese Sicherheit zur Vermeidung eines unzeitigen Umschaltens, d. h. wenn sich der Fahrschalter nicht in der Nullstellung befindet, wird noch dadurch erhöht, daß zum Umkuppeln, d. h. zur Bewegung des Hebels 47, der Schalthebel 29 von der Plattform notwendig ist, der zu diesem Zweck bei der Plattform abgezogen und auf den Umschaltliebel47 aufgesteckt werden muß. Dabei ist die Einrichtung aber so getroffen, daß der Schalthebel29 nur in zwei bestimmten Stel- Lungen beim Führerstand abgezogen «-erden kann, und zwar in der 'Nullstellung, also bei ausgeschaltetem Fahrschalter, und in der Bremsendstellung. Davon ist nur bei erstgenannter Stellung eine Umschaltung möglich, weil nur in dieser Stellung das Loch-18 des auszurückenden Kegelrades sich dem zugehörigen festen Führerstift .!8 gegenüber befindet und eine Verschiebung der Räder gestattet. Ist der Schalthebel in der Bremsendstellung abgezogen, z. B. um den Wagen beim Abstellen auf abschüssigem Gelände zu sichern, so muß der Schalthebel also zunächst wieder beim Führerstand eingesteckt und dann in Nullstellung geschwenkt werden. bevor er zum Umschalten benutzt werden kann. Auf diese Weise ist die denkbar größte Sicherheit sowohl für die Festsetzung des Wagens als auch gegen Fehlbedienung erzielt.
  • Die vor dem Fahrschalter 34 liegenden Ouerachsen .to sind an ihren außenliegenden freien Enden mit je einem Ritzel 50 versehen, mit dem sie in eine Zahnstange 51 eingreifen, die das andere Ende der von der Plattform herkommenden Verlängerung 33 der mit dein Schalthebel 29 kämmenden Zahnstange 32 bildet. Durch Ausrücken und Verriegelung eines der beiden Kegelräder .Ii wird also jeweils auch das zugehörige unbenutzte Schaltgestänge ..to, 50, 51, 32, 33 mit angekuppelt und verriegelt.
  • Soll der Wagen seine Fahrt aufnehmen, so wird nach dem Einstellen der richtigen Verbindung des Fahrschalters 3.1. mit der in Betracht kommenden Plattform der Schalthebel 29 langsam aus der Mittel- oder -ullstellutig nach vorn bewegt und bei Beginn des Einschaltens kurz der Knopf 3; gedrückt. Die beiden Fahrmotoren sind dadurch in Reihe geschaltet und kommen durch allmähliches L usschalten der Widerstände auf höhere Umlaufzahlen, und der Wagen erhält größere Geschwindigkeit. Wird in der Endstellung der Druckknopf 37 gedrückt, so werden die Motoren gesbuntet. ui--d ihre Geschwindigkeit nimmt weiter zu. Zieht der Fahrer den Schalthebel 29 jetzt in die 'i,,Tullstelitutg zurück und bringt ihn langsam wieder nach vorn, so erfolgt bei Parallelschaltung der Motoren allmähliche Abschaltung der Widerstände, worauf in der Endstellung des Hebels die parallel geschalteten Motoren durch Druck auf den Drttcl>hnopf 37 ebenfalls wieder geshuntet werden können.
  • Da der Zentralschalter 34 zugleich dazu dient, den Wagen zu bremsen, so muß hierfür der Schalthebel29 über die '-'\;ullstellung nach rückwärts bewegt werden, wobei durch Einschaltete von @Vi(lerständen die in den Motoren erzeugte Energie zu ihrer Brenisting verwendet wird. Rechts neben dem Fahrersitz i i sind zwei Handhebel angeordnet, von denen der dem Fahrer zunächst befindliche Hebel 52 für die magnetische Schienenbremse 5.1, der andere Hebel 53 für die Handbremse ist. die als Backenbremse 55 auf die 1Motor-,velle einwirkt.
  • Die Ausbildung und Anordnung der Bremsen gibt dem Fahrer eine so vielseitige Bremsmöglichkeit. daß er in allen Fällen den Wagen sicher in der Hand hat. Er wird meist mit der Widerstandsbremsung durch den Fahrschalter und der Handbremse auskommen, deren Wirkung er im Notfall durch die Schienenbremse unter Zuschaltung von Frischstrom für Widerstandsbremsung und Schienenbremse erhöhen kann.
  • Um gegebenenfalls auch mit dem Wagen zurückfahren zu können, wie es beispielsweise das Umsetzen von Anhängern oft erfordert, ist der Endanschlag 62 der Bremsstellung zurückziehbar, wodurch sich der Schalthebel 29 noch weiter nach hinten legen läßt und dadurch ein Umschalten der -Motoren bewirkt.

Claims (9)

  1. PATE`TAN SPPL CUE: i. Steuereinrichtung für Straßenbahnwagen mit elektrischem Antrieb, bei dem ein für beide Fahrtrichtungen gemeinsamer Fahr- und Bremsschalter etwa unter der Wagenmitte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienung des gemeinsamen Fahr- und Bremsschalters (34) von Jedem Wagenende her über ein Gestänge (;31, 32.33) und ein auch als Kupplung dienendes Umschaltgetriebe @(4o, 41. .12. .;.j mittels eines einzigen umsteckbaren, in lotrechter Ebene sinnfällig vor-und zurückschwenkbaren, leicht beweglichen Handhebels (29) erfolgt.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet. daß der BedieilutlgShebel (29) für den Fahr- und Bremsschalter linksseitig neben einem mit Rückenlehne versehenen Klappsitz (i i) angeordnet ist, während rechtsseitig neben diesem Klappsitz die Bedienungshebel (5-', 53) für die Handbremse und die magnetische Schienenbremse angeordnet sind.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (29) für den Fahr- und Bremsschalter (3-.) zweiteilig und an seinem unteren Ende als Zahnsegment ausgebildet ist, das in eine die Bewegung weiterleitende Zahnstange (3-2) eingreift. .M.
  4. Steuereinrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von jeder Plattform ausgehende Zahnstange (32) zur Weiterleitung der Schalthebelbewegung mit ihrem anderen Ende (51) das Ritzel (5o) einer vor dem Fahr-und Bremsschalter (34) liegenden Querwelle (4o) bewegt, auf deren freiem Ende ein Kegelrad (4i) verschiebbar ist, das mit einem auf der Schaltwalzenachse (38) sitzenden Kegelrad (39) kämmt und durch eine Schraubenfeder (43) gegen dieses gedrückt wird.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Ausbildung des auch als Kupplung dienenden Umschaltgetriebes (40, 41, 42, 47) in der Weise, daß bei seiner Betätigung jeweils der ausgekuppelte Teil und das zugehörige Antriebsgestänge (31, 32, 33) selbsttätig verriegelt wird.
  6. 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung einer Querwelle (40) in Ausschaltstellung oder beider Querwellen in Mittelstellung die innere Nabe (45) eines jeden der einander gegenüberliegenden Ouerwellenräder (41) verlängert und mit einem Querschlitz (46) versehen ist, in den der Umschalthebel (47) mit einem Ende eingreift.
  7. 7. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung der jeweils ausgekuppelten Querwelle (40) und des zugehörigen Antriebsgestänges bei der Verschiebung des Kegelrades (41) ein Stift (42) in eine Längsbohrung (48) des Kegelrades eintritt. B.
  8. Steuereinrichtung nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel des Umschaltgetriebes zum Aufstecken des umsteckbaren Schalthebels (29) eingerichtet ist, letzterer aber nur in seiner Ausschaltstellung von dem Schaltgestänge am Führerstand abgezogen werden kann.
  9. 9. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der umsteckbare Schalthebel (29) auch noch zur Betätigung der Reihenparallelschaltung des Motors eingerichtet ist, indem - nahe seinem Fußteil am Führerstand die entsprechenden Kontakte (36) angeordnet sind, die durch einen im Handgriff des Schalthebels angeordneten Druckknopf (37) betätigt werden können. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 110 336, 122 758, 183 215; schweizerische Patentschrift Nr. 129 767; USA.-Patentschrift Nr. 2 094 364; »Verkehrstechnik«, 1931, S. 15off.; »BBC-Nachrichten«, 1937, S. 115 ff.
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Citations (5)

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DE122758C (de) *
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DE183215C (de) * 1906-04-27
CH129767A (de) * 1927-05-25 1928-10-31 Moritz Gelinek Elektrische Kraftübertragungseinrichtung in Fahrzeugen mit Verbrennungskraftmaschinen.
US2094364A (en) * 1935-03-12 1937-09-28 English Electric Co Ltd Pedal operated controller for electrically propelled vehicles

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