DE76708C - Fernglas - Google Patents

Fernglas

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Publication number
DE76708C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glasses
attached
binoculars
capsule
spring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76708D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. A. SAWYER, Oberst-Lieutenant der K. K. Indischen Armee, in Brompton, England, Nr. 40 Brompton Square
Publication of DE76708C publication Critical patent/DE76708C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/04Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification
    • G02B7/06Focusing binocular pairs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fernglas.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Feldstechern, Operngläsern, Fernrohren und ähnlichen Instrumenten und bezweckt, die Handhabung der erwähnten Instrumente zu erleichtern.
. Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt in der Ansicht von oben einen nach vorliegender Erfindung construirten Feldstecher. Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben, Fig. 3 eine Vorderoder Endansicht, Fig. 4 eine Ansicht von oben in eingeschobenem Zustande, Fig. 5 eine Ansicht von oben, aus welcher die Anbringung der von der Feder beeinflufsten Schiebestange bei einem gewöhnlichen Opernglase ersichtlich ist, Fig. 6 veranschaulicht die Anwendung des Gegenstandes der Erfindung bei einem Fernrohre.
Das Gehäuse besteht aus zwei Röhren B B von rechteckigem Querschnitt, die in einer Kapsel C angeordnet sind. Die Objectivgläser A A bestehen aus Theilen, welche aus der Mitte von Linsen geeigneter Wölbung ausgeschnitten sind; dieselben haben ungefähr dieselbe Form wie der Querschnitt der Röhren B B, doch können die Objectivgläser auch aus linsenförmigen Gläsern von entsprechender Gestalt bestehen. Zwischen den Röhren B B innerhalb der Kapsel C ist eine cylindrische Röhre E angebracht, in welcher eine Schraubenfeder F sich befindet, die gegen ein Gleitstück G drückt; letzteres ist mit den Oculargläsern α fest verbunden (Fig. 1 und 2).
HH sind Ringe oder Griffe, die an der Kapsel C drehbar befestigt sind. / ist ein in ähnlicher Weise an dem Gleitstück G befestigter Hebel; derselbe ist in einem in der Kapsel angebrachten Schlitz beweglich. Ein elastisches Polster K ist an den Oculargläsern a befestigt.
Vermöge der beschriebenen Einrichtung kann das Glas in geeigneter Weise an einem Riemen oder in einem Etui untergebracht und mit einer Hand mit hinreichender Sicherheit gehalten werden, wenn die andere Hand sonstwie gebraucht wird. Mit Hülfe der Ringe H, des Hebels / und der Schraubenfeder kann das Einstellen des Brennpunktes mit derselben Hand geschehen, während das elastische Polster K ein Verletzen des Gesichtes des Beobachtenden verhindert, welches infolge eines Mangels an Sicherheit beim Einstellen der Gläser mit einer Hand erfolgen könnte.
Soll das Glas ζ. B mit der linken Hand gebraucht werden, so werden die drehbaren Griffe oder Ringe H aufgeklappt und der erste Finger in die Ringe H gelegt, während der Daumen an den Hebel J, der mit dem Gleitstück G verbunden ist, gelegt wird. Drückt man nun mit dem Daumen gegen den Hebel /, so werden die Oculargläser a, welche mit dem Gleitstück G verbunden sind, so weit vorgeschoben , bis der gewünschte Brennpunktsabstand erreicht ist. Die Ringe H können mittels Scharniere oder auf sonstige geeignete Art und Weise an der unteren Seite des Gehäuses oder der Kapsel C befestigt werden. Der Hebel / ist mittels eines Scharnieres oder auf andere Weise an dem Gleitstück G befestigt (Fig. 2 und 3).
Das Gehäuse kann aus Metall oder beliebigem anderen Material hergestellt sein un.d kann die oben beschriebene Construction auch
an Instrumenten zur Anwendung kommen, welche statt zweier Objectivgläser deren nur eins besitzen (Fig. 6). Statt die Röhren B B genau rechtwinklig zu machen, können dieselben an den Ecken auch abgerundet sein, die Objectivgläser A A erhalten in diesem Falle eine entsprechende Form.

Claims (1)

  1. PaTENT-A NSPRÜCHE:
    i. Fernglas, dadurch gekennzeichnet, dafs die Oculargläser, welche an einem in der die Objective tragenden Kapsel (C) durch eine Feder F von den Objectiven weggeschobenen Gleitstück G befestigt sind, durch Zusammendrücken der Feder mittels zweier an der Kapsel C bezw. an dem Gleitstück G angebrachter Griffe H und / den Objectiven beliebig genähert werden können, so dafs das Einstellen des Glases leicht mit einer Hand geschehen kann. ι
    Bei Ferngläsern der unter i. gekennzeichneten Art die Anordnung eines an der Fassung der Oculargläser befestigten Polsters K, um bei unerwartetem Vorschnellen des Gleitstückes G eine Verletzung des Gesichtes des Beobachtenden zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76708D Fernglas Expired - Lifetime DE76708C (de)

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DENDAT76708D Expired - Lifetime DE76708C (de) Fernglas

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DE (1) DE76708C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018000820A1 (de) 2017-02-03 2018-08-09 Swarovski-Optik Kg. Binokulares Fernglas mit okularseitiger Abstützvorrichtung
US11187885B2 (en) 2018-02-01 2021-11-30 Swarovski-Optik Kg. Binoculars with eyepiece-based support device

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018000820A1 (de) 2017-02-03 2018-08-09 Swarovski-Optik Kg. Binokulares Fernglas mit okularseitiger Abstützvorrichtung
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