DE767080C - Verfahren zum Befestigen plattenfoermiger Koerper auf einem Rundstab - Google Patents
Verfahren zum Befestigen plattenfoermiger Koerper auf einem RundstabInfo
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- DE767080C DE767080C DES143372D DES0143372D DE767080C DE 767080 C DE767080 C DE 767080C DE S143372 D DES143372 D DE S143372D DE S0143372 D DES0143372 D DE S0143372D DE 767080 C DE767080 C DE 767080C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B4/00—Shrinkage connections, e.g. assembled with the parts at different temperature; Force fits; Non-releasable friction-grip fastenings
- F16B4/004—Press fits, force fits, interference fits, i.e. fits without heat or chemical treatment
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B9/00—Connections of rods or tubular parts to flat surfaces at an angle
- F16B9/07—Connections of rods or tubular parts to flat surfaces at an angle involving plastic or elastic deformation when assembling
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Description
- Verfahren zum Befestigen plattenförmiger Körper auf einem Rundstab Die Erfindung befaßt sich mit der Befestigung flacher, plattenförmiger Teile an Rundstäben. Sie eignet sich insbesondere zum Anbringen dünner gestanzter Blechhebel auf Voll- oder Hohlwellen. Es ist bereits eine unverdrehbare Verbindung von Bolzen mit plattenförmigen Trägern bekanntgeworden, bei der ein in den Träger gestanztes Loch, in das der Zapfen ungefähr hineinpaßt, stellenweise erweitert ist und dort durch den hineingestauchten Werkstoff des Zapfens ganz oder teilweise ausgefüllt wird. Diese Befestigungsart erfordert, daß in die plattenförmigen Träger ein Loch von kompliziertem Querschnitt eingearbeitet werden muß, was die Herstellung besonderer Stanzen, und zwar verschiedener Stanzen für jeden Lochdurchmesser, voraussetzt. Außerdem müssen, auch die Zapfen besonders abgedreht sein, so daß diese Befestigung nur an solchen Stellen möglich ist, die von vornherein beim Drehvorgang hierfür vorbereitet wurden.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein einfaches Verfahren zur Verbindung derartiger Teile unter Anwendung besonders einfacher und billiger Arbeitsverfahren zu geben, wobei die Verbindung zwischen den beiden Teilen große Festigkeit aufweist. Um dies zu erreichen, wird das Verdrängen des Stabwerkstoftes in die Erweitertingen der Bohrung des plattenförmigen Körpers nach der Erfindung in der Weise vorgenoininen, daß zu beiden Seiten des auf dein Rundstab gehaltenen plattenförmigen Is@rpers Lind unter Anlage an diesem den Werkstoff des Rundstabs aufwerfende N%'erkzeuge in tangentialer Richtung über den Rundstar hinweggeführt twerden. Das neue Befestigungsverfahren hat den Vorteil großer Einfachlieit und ermöglicht die Hertellting einer sicheren Verbindung an jeder beliebigen Stelle des Bolzens, ohne daß an dieser Stelle eitle vorausgellende Bearbeitung erforderlich ,wäre. Eiil weiterer Vorteil bestellt darin, daß ohne Schwierig keit auch mehrere in geringen Abstand voneinander liegende plattenfö rtnige Teile an dem elll:n Bolz,-n Befestigt -,werden hohlen.
- Iin folgenden sind die Einzelheiten der Erfindung Lind deren Vorteile an Hand der Zeichnung erläutert.
- In Fig. I ist I eine Hohlwelle. -2 ein flacher. ;;zstanzter Blechliebe-, der auf die Welle aufgeschoiien und gemäß der Irfindttlg l@tiestigt ist. Er besitzt an dein Rand 3 seiner Bohrung Einkerbungen. Diese können durch die hollrung hindurchgellende Zälme sein: es genügt aber bereits, an Stelle von Zä tuten lediglich all der Randkante der Bohrung Einkerbungen von geringer Tiefe vorzusehen. wie dies Fig. d zeigt, in der der Blechhebel 2 für sich dargestellt ist. Die Einkerbungen hiiliieil zugleich mit dein Staiiz,-organg an dein Stanzteil angebracht werden. Ihr Zweck Astelit darin. das Material des Rundstabes i aufzunehmen, das durch einen mechanischen Verformungsvor`ang in sie hüi:ülgedi-<inR"t ,wird, so daß es diese wie Fig. I 17c1 .1 zeigt, wenigstens stellenweise ausfüllt und dadurch den plattenförmigen Teil unverri.ickler festhält.
- Zum Verdrängen des Materials des Rundstabes dienen Werkzeuge nach Art von Schneidstählen. wie sie in Fig. I. 2 und 3 dargestellt sind. Die Schneidstähle >. 6. ;. 8 der Fig. i sind mit einer senkrechten Flanke 9 und einer im spitzen Winkel (vorzugsweise unter 413=) dazu liegenden Flanke io und finit einer senkrecht zu beiden Flanken liegenden Schnittfläche i i versehen, deren an die beiden Flanken g. Io grenzende Kanten etwa durch Abschrägung unter .13' gebrochen sind, s:i daldte Schneldkante I1 zwhChen den durch das Brechen der Iranteil entständeneu Flächen I;. ih gebildet ,wird.
- Das Arbeitsverfahren bestellt nun darin. daß der plattenförmige Teil 2 auf den Rundstab i geschoben, dort in der gewünschten Lage mittels einer nicht gezeichneten Halte-
flache verlaufenden erhöhten Stufe 13 zu versehen.vorrichtung testgespannt tut(, dann die Werk- zeuge mit der senkrechten F lanhe c) an dein plattenförini#z-en Teil 2 anIiegcna tilg; setzt und de"a rt in tang@ntialer RicIItiiiig über den R@TIld@tab I 11Intwe`''C@l'il!ien wenlen. (Maß sie den Rundstab anschneiden ,111e! das aus (liesein herausgeholte llatel"ial im @Iie r-inl<er- hungeIl des I?la tteIlt@rmIgen Tu-"'s dr.,ulgen. 1:# ist "I_""e@lilnal.3ig. n111: vier Soblen glich- zeitig zti arbeiten, wI2 dies F ig. I wranscha tI- licht. D i-- v:er Stähle ;. 17. J rin l hier rück- seitig in einem n:cht geze@cllnctenten@I@el- k('pT, ähnlich wie er ton" Sianzwerlizetl:@e l)e- kannt ist. zusamintneiaiilt. Diesci" Stempel- kopf wird- in eilte Presse adgL wingespaium durch die gllchzeiti g alle vier Stähle üi Pfeilrichtung I2 bewegt "-erden. Min allge- ineineii genügt es, wenn dieser _@rhe:ts@"or- @aI1@.; in einer 1:@stiit?I?lteil Lage de--,- zusain- Incl_@@s>anlltcil Teile i. _ ausgeführt sein!. sc) dait sich all @ ier Stellen auf deal Unitang des Rundstaues I Spureil, wie sie bei 4 dar- gestelzt sind. ergehen. Cherraschenderweise halt bereits eine so li(-rgestellte Befestigung nach der @eratISnaI7me ails der >ä rang äußeren I-r;@:ften zuverlässi`" stand. daß für manche ert@-rlldttng;a_tveche die auf diese Weise aneinander hetestigwn Teile 1)e- reits ohne weitere Verl-,ii:#Iung miteinander verwendet jverden Anneli. # - Wird eine besonders hochwert'ga %air (17ertragung gröfc=rer irräfte geeignete \_er- 1>ii7=-Iuiig gewünscht sq kann man die platten- f"i"i_7igen Teile -2 110c11 Init dein st a I>i@irmigen verscilweil'#en oder (beispitIsweise ini Aalzbad oder in einemeduziergasoien oder ,ltircll WeichMten) wert@-iten. Hierbei ist es be- -=ilders u-ertvoll, daß die miteinander metal- 'isch dicht zu verbindenden Teile vrarher in '.-r geuünscliten Lage zueinander zuverl:issig unverrückbar tit?d unverdrehbar ancinander tesi"-elicitet ,worden sind. Eine -,,-eitere Ausführtalgsform des Ver- iafirens besteh darin, das Z@'erkzeug r,@ler die j @-erkzeuge mit der Spitze nach Art eines i =rellstallls anzusetzen und den Rundstil> finit =Uni darauf festgespannten plattenf@irmi,geil Teil in einer Drehbank oder in einer ent- -l3recllenden Vorrichtung zu drehen. so daß die l-erfornltlng der Oberiläclie des kund- str!loes und die erdr<inguilg eitles Teils seines WAS In dlc ]WinkirhllnL2n des l)Iatteil- i@-@I-In@g1'n Teils auf denn ganzei t-hnfang tAgt. 1Ial1delt es sich ,I171 t"erhaltili8117@1'ilg !.,rl"iliiC plattenförmige Teile, für deren sichere I>e- istigung auf dctn Rundstab verhältnismäßig viel -Material aus dessen Oberfläche heraus- - 'Iolt ,werden s41. so ;n;:tihIt i _ sich. t11-4' x-ni@I@@llte I@Ianlie () des `j `@. . @ @l I'14,. 2 zeigt, 111t eII?er I-#<<ralil.'1 ztlr Schnitt- - Die Kante zwischen der senkrechten Flanke 9 und der dazu im spitzen Winkel liegenden Flanke io des Schneidstahls kann gebrochen sein, da lediglich die Kante 14 zwischen den durch das Brechen der Kanten entstandenen Flächen 15, 16 schneidend wirken soll. Dadurch entsteht, wie das Beispiel der Fig. 3 zeigt, die Fläche 17 zwischen den Flanken 9 und io.
- Um die Schneidkante 14 zu bilden, genügt es, die Kanten zwischen der Schnittfläche i-i und den - beiden Flanken 9, ?ö nur in der Nähe der Spitze zwischen diesen beiden Flächen zu brechen, wie dies gleichfalls Fig. 3 zeigt.
- Die Möglichkeiten zur Ausführung und Anwendung der Erfindung beschränken sich nicht auf die hier im einzelnen erörterten Beispiele. So ist es insbesondere auch möglich, die neue Befestigungsart anzuwenden, wenn der plattenförmige Teil :2 ein Isolierteil ist oder wenn er kein Hebel, sondern eine tragende Wand (Platine) ist. Besonders hat sich die Erfindung bewährt bei der Herstellung von Betätigungswellen für elektrische Trennschalter mit darauf in verschiedenen Stellungen aufgesetzten Kraftübertragungshebeln, die zunächst auf der Welle festgeheftet und danach hart gelötet werden. Die Erfindung ermöglicht hier durch die Schaffung einer einfachen und sicheren vorläufigen Befestigung als Vorbereitung für die Lötung im Salzbad eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung des Herstellungsverfahrens. Darüber hinaus ist die Erfindung aber auch für sonstige Anwendungsgebiete, beispielsweise -für die feinmechanische Massenfertigung, von Bedeutung, zumal sich namentlich auf diesem Anwendungsgebiet häufig in Anbetracht der Kleinheit der zu übertragenden Kräfte das Löten oder Schweißen erübrigt. Durch die Erfindung ist also eine außerordentlich vielseitig anwendbare und vor allem rasch und einfach durchführbare neue Befestigungsmöglichkeit gegeben, die namentlich bei großen Stückzahlen der Fertigung eine beträchtliche Ersparnis an Arbeitszeit mit sich bringt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Befestigen plattenförmiger Körper auf einem Rundstab, der eine Bohrung des Körpers durchdringt, unter Verdrängung des Stabwerkstoffs in Erweiterungen der Bohrung des plattenförmigen Körpers, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des auf dem Rundstab (i) gehaltenen plattenförmigen Körpers (2) und unter Anlage an diesem den Werkstoff des Rundstabs aufwerfende Werkzeuge (5, 6, 7, 8) in tangentialer Richtung über den Rundstab hinweggeführt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Werkzeuge nach Art von Drehstählen verwendet werden, die mit der Spitze an den Rundstab angesetzt werden, worauf dieser mit dem darauf festgespannten plattenförmigen Teil gedreht wird, so daß die Verformung der Oberfläche des Rundstabes längs des ganzen Umfangs erfolgt.
- 3. Werkzeug zum Verformen der Oberfläche eines Rundstabes beim Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch die Form eines Schneidstahls mit zwei im spitzen Winkel (vorzugsweise unter 45°) zueinander liegenden Flanken (9, io) und mit einer senkrecht zu beiden Flanken liegenden Schnittfläche (i i), deren an die beiden Flanken grenzende Kanten (i5, i6), etwa durch Abschrägung unter 45°, gebrochen sind. 4.. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem plattenförmigen Körper anliegende Flanke (9) mit einer parallel zur Schnittfläche verlaufenden erhöhten Stufe (i3) versehen ist. 5. Werkzeug nach Anspruch 3 oder dadurch gekennzeichnet, daß die Kante zwischen den im spitzen Winkel zueinander liegenden Flanken (9, io) des Schneidstahls gebrochen ist. 6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, .daß die Kanten zwischen der Schnittfläche (ii) und den beiden Flanken (9, io) dies Stahls nur in der Nähe der Spitze zwischen diesen drei Flächen gebrochen sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschriften Nr. 442 149, 559 779; österreichische Patentschrift Nr. i i5 929; französische; Patentschrift Nr. 474 050; LTSA.-I'atentschriften Nr. 781 559, i 773 410; Richter und v. Voss, »Bauelemen:te der Feinmechanik«, 1929, S. 9i, 92; 2. Aufs. 1938, S.66, 76.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES143372D DE767080C (de) | 1940-12-20 | 1940-12-20 | Verfahren zum Befestigen plattenfoermiger Koerper auf einem Rundstab |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES143372D DE767080C (de) | 1940-12-20 | 1940-12-20 | Verfahren zum Befestigen plattenfoermiger Koerper auf einem Rundstab |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE767080C true DE767080C (de) | 1952-09-22 |
Family
ID=7541944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES143372D Expired DE767080C (de) | 1940-12-20 | 1940-12-20 | Verfahren zum Befestigen plattenfoermiger Koerper auf einem Rundstab |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE767080C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US781559A (en) * | 1904-03-26 | 1905-01-31 | Alois Schmidt | Nut-lock. |
| FR474050A (fr) * | 1914-06-12 | 1915-02-04 | Andrew Mckinley | Dispositif servant à remplacer les écrous |
| DE442149C (de) * | 1926-01-31 | 1927-03-22 | Bosch Robert Ag | Undrehbare Verbindung von Bolzen mit plattenfoermigen Traegern |
| AT115929B (de) * | 1927-06-13 | 1930-01-25 | Kerb Konus G M B H | Durch Schlagen oder Pressen einzutreibendes Verbindungsmittel für metallharte Körper. |
| US1773410A (en) * | 1925-06-30 | 1930-08-19 | Erie Malleable Iron Co | Cover plate and method of making same |
| DE559779C (de) * | 1930-06-18 | 1932-09-23 | Heinrich Christiansen | Schrumpfverbindung |
-
1940
- 1940-12-20 DE DES143372D patent/DE767080C/de not_active Expired
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