DE76641C - Selbstthätig sich füllende und entleerende Transportvorrichtung für Cement und dergl - Google Patents

Selbstthätig sich füllende und entleerende Transportvorrichtung für Cement und dergl

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DE76641C
DE76641C DENDAT76641D DE76641DA DE76641C DE 76641 C DE76641 C DE 76641C DE NDAT76641 D DENDAT76641 D DE NDAT76641D DE 76641D A DE76641D A DE 76641DA DE 76641 C DE76641 C DE 76641C
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DE
Germany
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lever
shaft
carriage
slide
rollers
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Expired - Lifetime
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DENDAT76641D
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English (en)
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CH. ZINSER in Ebersbach a. d. Fils
Publication of DE76641C publication Critical patent/DE76641C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B9/00Tramway or funicular systems with rigid track and cable traction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1893 ab.
Die vorliegende Transportvorrichtung, die sich insbesondere zum Transport von Cement eignet, jedoch auch in Mühlen, Bierbrauereien und ähnlichen Betrieben Anwendung finden kann, ist dadurch gekennzeichnet, dafs der Wagen von einem über Seilscheiben laufenden Seil derart mitbewegt wird, dafs er an der Abladestelle sich selbst öffnet und seinen Inhalt entleert, worauf er in der entgegengesetzten ' Richtung unter einen Fülltrichter bewegt wird, der sich nach selbstthätigem Schliefsen des Wagenbodens öffnet, so dafs der Wagen gefüllt wird, worauf der Fülltrichter seibstthätig geschlossen und der Wagen wieder zur Abladestelle befördert wird.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht einer solchen Transportvorrichtung, Fig. 2 die Oberansicht hiervon; Fig. 3 und 4 zeigen einen Schnitt nach Linie x-x bezw.jr-y, Fig. 1, in gröfserem Mafsstabe, und Fig. 5 zeigt die Seitenansicht der Füllvorrichtung nebst dazugehörigen Theilen.
Die beiden Seilscheiben A B, die von einer Riemscheibe -R, Fig. 2 und 5, in Umdrehung versetzt werden, stehen durch ein Seil a mit einander in Verbindung, welches zur Beförderung des auf Schienen 0 laufenden Wagens D dient. Zu diesem Zwecke ist das Seil mit einem Knoten a1 oder dergleichen versehen, und vorn am Wagen sind durch Platten a4 zusammengehaltene Führungsschienen a2 angeordnet, in welchen behufs Lagerung der beiden äufseren Rollen b b1 die Bügel \ befestigt sind. Die beiden inneren Rollen cc1 sind ebenfalls in Bügeln ^1 gelagert, die jedoch in den Führungsschienen λ2 verschiebbar sind und auf passende Weise mit einem ebenfalls in den Schienen d1 geführten Schlitten / in Verbindung stehen.
Um nun den Schlitten f bezw. die inneren Rollen c c1 aus einander- bezw. zusammenzurücken, ist der Schlitten / mit dem Hebel h, Fig. 2 und 4, verbunden, der auf einer Welle g sitzt, die in den zu beiden Seiten des Wagens angebrachten Schienen a3, Fig. 2? gelagert ist. Die Welle g trägt am einen Ende einen abgekröpften Hebel d, der bei Bewegung des Wagens gegen einen am Schienenbalken E befestigten Stift e schlägt, wodurch der Hebel d, Welle g, Hebel h und der die inneren Rollen cc1 verschiebende Schlitten f bewegt werden.
Am anderen Ende der Welle g sitzt ein mit Gegengewicht P- versehener Hebel i, dessen eines Ende mit der Stange k verbunden ist, die durch den bei Ϊ1 am Wagenboden drehbaren Hebel / mit dem Schieber nt des Wagenbodens in Verbindung steht. Auf diese Weise wird gleichzeitig bei Anschlagen des Hebels d an Stift e die Oeffnung η des Wagens geöffnet bezw. verschlossen. Um den Wagen nach Entleeren wieder von Neuem zu füllen, ist an geeigneter Stelle der Fahrbahn eine Welle q drehbar gelagert, an deren unterem Theil ein gabelförmiger Hebel ρ befestigt ist, gegen welchen der Seilknoten bei seiner Bewegung in Pfeilrichtung 3 stöfst, wodurch die Welle q in Drehung versetzt wird.

Claims (4)

Am oberen Theil der Welle q sitzt der gabelförmige Hebel w, gegen welchen der Seilknoten stöfst, wenn er die Scheibe A passirt hat. Auf der Welle q sitzt auch ein Hebel r, der durch eine' Stange s mit dem Schieber t des auf passende Weise befestigten Fülltrichters C in Verbindung steht. Auf diese Weise kann der Schieber t infolge der entgegengesetzt gerichteten Bewegung der Hebel ρ bezw. u geöffnet bezw. geschlossen werden. Die Wirkungsweise^ der beschriebenen Transportvorrichtung ist folgende: In Fig. ι bewegt sich der Wagen nach der Seilscheibe B zu, wobei derselbe vor den oberen geschlossenen Rollen b c steht und der Schieber m geschlossen ist. Ist der Wagen an der Abladestelle angekommen, so trifft der Hebel d auf den Stift e, wodurch die Welle g und mit ihr der Hebel h in Drehung versetzt wird. Da Hebel h durch den Schlitten/ mit den inneren Rollen c c1 in Verbindung steht, so rücken die oberen Rollen b c aus einander und geben den Knoten a1 frei, während die unteren Rollen bl c1 sich schliefsen. Gleichzeitig bei Drehung der Welle g und des Hebels h wird auch der auf Welle g sitzende Gewichtshebel i in Schwingung versetzt, so zwar, dafs er mittelst der Hebel k I den Schieber m öffnet, wodurch der Wagen sich entleert. Der Abstand der Abladestelle von der Seilscheibe B mufs natürlich so bemessen sein, däfs der Wagen sich vollständig entleeren kann, bis der Knoten a1 über die Riemscheibe B nach den unteren geschlossenen Rollen bl c1 gelangt. Ist der Knoten vor diesen Rollen angekommen, so wird der Wagen in Pfeilrichtung 3 mitgenommen, <bis er unter dem Trichter C ankommt. Hierbei stöfst Hebel d gegen einen an passender Stelle angebrachten zweiten Stift e, wodurch die Welle g, der Gewichtshebel i und der mit letzterem in Verbindung stehende Hebel k in Pfeilrichtung 4, Fig. 2, bewegt werden. Da Hebel k durch Hebel / mit Schieber m verbunden ist, so schliefst dieser die Oeffnung des Wagens und der Schlitten/ wird nach aufwärts geschoben, wodurch sich die unteren Rollen b1 c1 öffnen, die oberen (b c) dagegen schliefsen. Der Wagen steht alsdann zur Aufnahme des Materials bereit. Nach dem Verlassen der unteren Rollen b1 cl trifft der Knoten a1 an den unten an Welle q sitzenden Hebel p, wodurch Welle q in Pfeilrichtung i, Fig. 2, bewegt wird. Dadurch wird vermittelst Hebels r Stange s in Pfeilrichtung ι verschoben und der Schieber t des Trichters C geöffnet, so dafs der Wagen sich füllen kann. Der Abstand des Fülltrichters C von der Seilscheibe A ist natürlich so gewählt, dafs sich der Wagen füllt, bis der Seilknoten von Hebel ρ nach Hebel u gelangt. Ist dies der Fall und stöfst der Seilknoten nach Passiren der Riemscheibe A auf den auf WTelle q sitzenden oberen Hebel u, so wird die Welle q in entgegengesetztem Sinne, d. h. in Pfeilrichtung 2 gedreht und der Schieber if geschlossen, worauf der Wagen wieder gegen die Scheibe B hin bewegt wird. Die eben beschriebenen Vorgänge wiederholen sich dann von neuem. Pat ε ν τ-An sp rüche:
1. Eine selbsttätig sich füllende und entleerende Transportvorrichtung für Cement und dergleichen, bei welcher der Wagen von einem über Seilscheiben (A B) laufenden Seil (a) mitbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der Wagen an der Abladestelle sich selbstthätig öffnet und seinen Inhalt ausschüttet, worauf er in entgegengesetzter Richtung unter einen Fülltrichter (C) bewegt wird, der sich nach selbsttätigem Schliefsen des Wagenbodens öffnet, so dafs der Wagen gefüllt wird, worauf der Fülltrichter (C) selbstthätig geschlossen und der Wagen wieder zur Abladestelle befördert wird.
2. Bei einer Transportvorrichtung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art eine Vorrichtung zur Vor- und Rückwärtsbewegung des Wagens, bestehend aus einem Knoten (a}) des über Scheiben (A B) laufenden Seiles (a), und aus einem mit dem Wagen in Verbindung stehenden oberen und unteren Rollenpaar (b c bezw. bYcl), wobei das obere Rollenpaar (b c) durch Einwirkung eines an einen Stift (e) des Schienenbalkens stofsenden Hebels (d) mittelst Welle (g), Hebels (h), und Schlittens (f) aus.einander drückt, während das untere Rollenpaar (b1 cx) zusammenrückt, derart, dafs der Knoten (a1) die Scheibe (B) passiren und vor die geschlossenen unteren Rollen ^1C1,) gelangen kann, wodurch der Wagen in entgegengesetzter Richtung bewegt wird.
3. Bei einer Transportvorrichtung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art eine Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen des Schiebers (m) des Wagens, bestehend aus einem Gewichtshebel (i), der nach Einwirkung des Stiftes (e) auf Hebel (d) und Welle (g) mittelst Stange (k) und Hebels (I) den Schieber (m) öffnet oder schliefst.
4. Bei einer Transportvorrichtung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art eine Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen des Fülltrichters (C), bestehend aus einer passend gelagerten Welle (q), an deren unterem Theil ein gabelförmiger Hebel (p) und an
deren oberem Theil ein gabelförmiger Hebel (u) sitzt, während ein auf Welle (q) sitzender Hebel fr) durch eine Stange fs) mit dem Schieber ft) des Fülltrichters (C) derart in Verbindung steht, dafs nach Anschlagen des Knotens (a1) an den Hebel (p)
der Schieber ft) geöffnet wird, während bei Anschlagen des Seilknotens an den oberen Hebel (u) nach Passiren der Seilscheibe (A) die Welle (q) in entgegengesetzter Richtung gedreht und der Schieber (t) geschlossen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREL
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