DE76598C - Augenblicks-Stromschalter - Google Patents

Augenblicks-Stromschalter

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Publication number
DE76598C
DE76598C DENDAT76598D DE76598DA DE76598C DE 76598 C DE76598 C DE 76598C DE NDAT76598 D DENDAT76598 D DE NDAT76598D DE 76598D A DE76598D A DE 76598DA DE 76598 C DE76598 C DE 76598C
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DE
Germany
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lever
power switch
shift lever
instantaneous power
rotation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76598D
Other languages
English (en)
Original Assignee
WILLING & VlOLET in Berlin S.O., Cuvrystrafse 12
Publication of DE76598C publication Critical patent/DE76598C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/28Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction
    • H01H19/32Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction acting with snap action

Landscapes

  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Y
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
WILLING & VIOLET in BERLIN. Augenblicks - Stromschalter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1893 ab.
Dem Bedürfnifs, für starke Ströme einen nicht zu grofsen Schalter in Dosenform zu verwenden, bei dem die verschiedensten Schaltungen möglich sind, soll durch die nachstehend erläuterte Erfindung abgeholfen werden. "Die Sperrscheibe a, Fig. 2, ist mit der Mittel-; achse b, Fig. 1, fest verbunden; beide Theile werden im Mittelpunkt des Sockels s, Fig. 7, durch die Schraubenmutter c festgehalten. Der Sockel s kann aus Porcellan oder anderem isolirenden Stoff hergestellt sein.
Auf der Mittelachse b, Fig. 7, befindet sich der Schalthebel h. Derselbe kann gedreht werden, wenn der Riegel d, Fig. 5 und 6, welcher durch die kleine Schraubenfeder e stets nach dem Mittelpunkt gedrückt wird, sich nicht in einen von den Zähnen 1, 2, 3, 4 der Sperrscheibe α legt. Ueber dem Schalthebel h, auf der Achse α bei Ci1, ist das Federgehäuse f (Fig. 3 und 4) durch die Mutter g (Fig. 7) festgehalten. In dem Federgehäuse/ liegt eine Schraubenfeder i (Fig. 9) bogenförmig. Diese drückt mit dem einen Ende an den Knaggen /, des Federgehäuses/, mit dem anderen an den Knaggen H1 des Schalthebels h. Die ganze Anordnung der über einander liegenden Theile (Sperrscheibe a, Schalthebel h, Federgehäuse /) wird nun durch die Mutter g (Fig. 7) zusammengehalten. Auf das Federgehäuse f ist isolirt der Gewindestift k, der sich an einer kleinen Kapsel befindet, aufgeschraubt. Der glockenförmige Deckel I wird durch den Griff m festgehalten. Die Anschlufsklemmen η H1 (Fig. 8) sind zugleich die Stromschlufsstellen für den Schalthebel h. Dieselben sind am Rande des Sockels s von unten angeschraubt, und zwar bei dem' einfachen Schalter an den Stellen, wo im Ruhestande zwei gegenüberliegende Zähne der Sperrscheibe α stehen. Zum Ein- oder Ausschalten wird der Griff m in der Richtung des Pfeiles (Fig. 8) gedreht. Dadurch werden die Knaggen A1 und _/j aus einander gedrückt, die Spiralfeder ( (Fig. 9) also gespannt. In dem letzten Zeitabschnitt der Drehung drückt der am Federgehäuse befindliche Zahn ■{ den federnden Riegel d aus dem Einschnitt der Sperrscheibe α heraus. Da nun der Schalthebel h gegen Drehung nicht mehr gesichert ist, wirkt die Schraubenfeder i auf denselben und dreht ihn plötzlich so weit herum, dafs der federnde Riegel d wieder in einen der Einschnitte der Sperrscheibe α fällt. Die Feder i und die Knaggen Z1 \ sind nun wieder in die Anfangsstellung zu einander gekommen, ebenso der Riegel d und der Zahn ^, und die Vorbedingungen zum weiteren Schalten sind wieder erfüllt.
Durch diese Anordnung ist erreicht, dafs der Schalthebel beim Drehen des Griffes m bis zu einem bestimmten Punkt stillsteht, worauf ein plötzliches Ein- und Ausschalten stattfindet. Der Schälthebel h kann je nach der gewünschten Schaltung die verschiedensten Formen annehmen, wobei dann die Anzahl der Stromschlufstheile η Ti1 und die Anzahl der Zähne in der Sperrscheibe sich nach der Schaltung und der Form des Hebels richten mufs (Fig. 10, 11 und 12).

Claims (1)

  1. u sn
    Patent-Anspruch:
    Ein Stromschalter, dessen Stromschlufsstück dem durch einen Schalthebel ausgeübten Federdruck erst nach einer gewissen Drehung des Schalthebels zu folgen vermag, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit dem beweglichen Stromschlufsstück verbundener federnder Riegel, welcher sich vor den Zähnen einer feststehenden Sperrscheibe fängt, durch einen mit dem Schalthebel verbundenen Daumen nach einem bestimmten Mafs der stets in derselben Richtung erfolgenden Drehung des Schalthebels ausgelöst wird. ■■■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76598D Augenblicks-Stromschalter Expired - Lifetime DE76598C (de)

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DENDAT76598D Expired - Lifetime DE76598C (de) Augenblicks-Stromschalter

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DE (1) DE76598C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020758B (de) * 1952-10-21 1957-12-12 Linke Fa Paul Selbsttaetig schwenkbarer, elektromotorisch getriebener Tischluefter mit Schutzkorb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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