DE76439C - Continuirlich vermittelst comprimirter Luft wirkender Circulationsapparat für Flüssigkeiten - Google Patents

Continuirlich vermittelst comprimirter Luft wirkender Circulationsapparat für Flüssigkeiten

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DE76439C
DE76439C DENDAT76439D DE76439DA DE76439C DE 76439 C DE76439 C DE 76439C DE NDAT76439 D DENDAT76439 D DE NDAT76439D DE 76439D A DE76439D A DE 76439DA DE 76439 C DE76439 C DE 76439C
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DE
Germany
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circulation
container
liquid
valve
tube
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DENDAT76439D
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O. WENDLAND in Berlin S.W., Leipzigerstrafse 51
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F7/02Compresses or poultices for effecting heating or cooling
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F2007/0054Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body with a closed fluid circuit, e.g. hot water

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem in beiliegender Zeichnung (Fig. 1 im Verticalschnitt) dargestellten Apparat kommt das Princip des Heronsbrunnens in besonderer Ausführung zur Anwendung.
Fig. ι bringt die Vorrichtung in ihrer einfachsten Form zur Anschauung. Fig. 2 zeigt einen demgemäfs eingerichteten Zimmerspringbrunnen , während Fig. 3 eine Cirkulationsanlage veranschaulicht, die für die verschiedensten Zwecke verwendbar ist, bei denen es sich darum handelt, durch ein Röhrensystem ständig Flüssigkeit cirkuliren zu lassen, wie z. B. behufs Kühlung oder Wärmung kranker Körper-.theile, indem z. B. das bei A durch einen Eisbehälter hindurchgehende Rohr der den Körpertheil kühlenden Stelle B beständig kalte Flüssigkeit zuführt. Die praktische Anwendung dieser Kühlvorrichtung bei einem Pferde zeigt Fig. 5.
In anderen Fällen handelt es sich etwa darum, die cirkulirende Flüssigkeit als Träger für darin aufgelöste Salze, Ingredienzien oder absorbirte Gase, Luft u. s. w. zu benutzen, indem die Sättigung der Flüssigkeit an einer Stelle der Leitung immer wieder erneuert und an einer anderen Stelle ständig aus der Flüssigkeit entnommen wird.
: Diese Andeutungen sollen nur Beispiele sein für mannigfache gewerbliche Anwendbarkeit des vorliegenden Apparates.
Derselbe besteht in seiner einfachsten Gestalt (Fig. 1) aus einem Behälter a, der die unter Luftdruck stehende Flüssigkeit w enthält. In geringer Entfernung vom Boden beginnt das Cirkulationsrohr d, welches bei k wieder in den Behälter endigt, k und / sind konische Ventile. Zwischen k und / ist mit d eine zusammendrückbare Kapsel g verbunden. Drückt man dieselbe zusammen, so öffnet sich Ventil k und schliefst sich Ventil I und ein Theil der zwischen k und I enthaltenen Flüssigkeit tritt nach α über. Dehnt sich g wieder aus, so schliefst sich k und öffnet sich / derart, dafs durch / von neuem so viel Flüssigkeit zuströmt, als vorher nach α übergetreten war. Durch alternirendes Zusammenpressen und Entlasten von g wird demnach eine continuirliche Cirkulation der Flüssigkeit von a durch d nach α zurück stattfinden.
Das Rohr d kann auch unterbrochen sein, wofern nur dafür Sorge getragen ist, dafs keine Flüssigkeit aus dem System entweichen kann (Fig. 4).
Die Ausführungsform Fig. 2 besteht aus einem Behälter a, in welchen die in einander gesteckten Knierohre b c eingeführt sind, während ein drittes inneres Rohr d, den unteren Theil der Rohre b c luftdicht durchbrechend, bis nahe an den Boden des Behälters α reicht. Die Rohre b c münden in eine Kammer e, welche einerseits durch ein Rohr
zusammendrückbaren Kapsel g,
durch ein Knierohr h mit dem Innern
Behälters a in Verbindung steht.
Das Rohr h wird durch ein
abgeschlossen, desgleichen die untere Mündung der Rohre b c durch ein dichtendes Klappenventil /.
Giefst man Flüssigkeit n> in die Schale m, so wird dieselbe in dem Rohr b herabsinken, die Räume efg anfüllen und durch k in das
mit einer andererseits des
Kegelventil k
Innere von α treten, bis die in α enthaltene Luft so weit comprimirt ist, dafs sie dem Flüssigkeitsdruck das Gleichgewicht hält. Drückt man nun die Kapsel g mehrere Mal nach einander zusammen, so wird aus dem Rohr d ein Flüssigkeitsstrahl austreten, dessen Höhe mehr und mehr zunimmt, je öfter und schneller man g zusammendrückt. Der Vorgang ist dabei folgender: Haben die Theile die in Fig. ι dargestellte Lage eingenommen, wobei Luft- und Wasserdruck in α im Gleichgewicht sind, und drückt man nun g zusammen, so gelangt ein Theil der in e enthaltenen Flüssigkeit nach a und preist dadurch die in α enthaltene Luft zusammen. Diese dehnt sich sogleich wieder aus und bringt die Flüssigkeit im Rohr d zum Steigen. Beim Nachlassen des Druckes auf g schliefst sich Ventil k, so dafs Flüssigkeit aus α nicht zurückströmen kann, und öffnet sich die Klappe I, wodurch so viel Flüssigkeit aus b nach e überströmt, wie vorher durch den Druck auf g nach α übergeführt worden war. Es ist klar, dafs infolge fortgesetzten, auf einander folgenden Zusammendrückens der Kapsel g schliefslich aus d ein Flüssigkeitsstrahl von allmälig zunehmender Springhöhe herausspringen wird. Je nachdem in der gleichen Zeit durch Zusammendrücken von' g mehr, ebenso viel bezw. weniger Flüssigkeit nach α geprefst wird, als aus d ausfiiefst, wird die Springhöhe zunehmen, constant bleiben bezw. abnehmen, desgleichen das Flüssigkeitsniveau in m sinken, constant bleiben bezw. steigen. Für eine continuirliche Cirkulation müssen die auf einander folgenden Compressionen von g natürlich so regulirt werden, dafs Springhöhe und Niveau in m, demzufolge auch das Niveau in α und der Luftdruck in a constant sind. Dies kann erreicht werden durch seltener stattfindende und gleichzeitig stärkere Compressionen von g mit gröfserer Kraft bezw. durch häufigere und geringere und daher auch mit geringerer Kraft ausgeführte Compressionen besagter Kapsel. Je schneller die Compressionen auf einander folgen, um so geringere Kraft ist zum Comprimiren nöthig. Läfst man also z. B. einen schnell vibrirenden Hammer η auf g schlagen, so genügt eine sehr geringe Kraft für den Schlag, um die Cirkulation constant zu erhalten. Der Hammer η kann mechanisch oder elektrisch in Vibration gesetzt werden. Im letzteren Falle genügen z. B. ein bis zwei der jetzt gebräuchlichen Elemente, z. B. der Trockenelemente. Auf diese Weise cirkulirt die Flüssigkeit so lange constant, als das den Hammer treibende Uhrwerk bezw. das Element functionirt.
Das Rohr c hat einen doppelten Zweck: Zunächst tritt infolge seiner Anordnung beim Oeffnen der Klappe / die Flüssigkeit gleichmälsig und ohne Stofs in die Kammer e über. Sodann aber wird auch constant ein wenig Luft mit nach e gerissen und in den Raum a übergeführt. Auf diese Weise wird dem in a stattfindenden . minimalen Verbrauch von Luft durch das in d aufsteigende Wasser Rechnung getragen, so dafs die in α enthaltene Luftmenge constant bleibt.
In Fig. 3 und 5 ist die eingangs besprochene Cirkulationsanlage für Kühlzwecke dargestellt. Der untere Behälter α ist bei Fig. 3 fortgelassen, da er die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung hat. Die Flüssigkeit cirkulirt durch das Rohr d nach b zurück. Der Theil A der Leitung liegt z. B. in Eis, während dem Theil B ständig Wärme zugeführt wird. Die Flüssigkeit verliert die Wärme immer wieder in A und gelangt mit der erforderlich niedrigen Temperatur immer wieder nach B.
Die in Fig. 5 dargestellte Combination eines Kühl- oder Wärmeapparates mit dem Cirkulationsapparat kann sowohl im Stalle aufgestellt, als auch von dem Thier getragen oder auf dem Wagen stehend verwendet werden. In den beiden letzteren Fällen kann die Bethätigung des Apparates durch einfache Mechanismen erfolgen, welche die Stofsbewegung des Wagens bezw des Pferdes auf die Kapsel übertragen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Continuirlich mittelst comprimirter Luft wirkender Cirkulationsapparat für Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs die in einem Behälter (a) unter Luftdruck stehende Flüssigkeit (w) ein aus diesem Behälter ausgehendes und in denselben wieder einmündendes Cirkulationsrohr (d) durchfiiefst, welches erforderlichenfalls Unterbrechungen (xy) haben kann und mit zwei Ventilen (I k) versehen ist, derart, dafs durch Compression einer mit dem Rohr (d) verbundenen zusammendrückbaren Kapsel (g) das eine Ventil (I) sich gegen die Richtung der Cirkulation schliefst und das andere Ventil (k) sich in der Richtung der Cirkulation öffnet.
  2. 2.. Ausführungsform des unter 1. beschriebenen Apparates, gekennzeichnet durch ein in einen Behälter (a) eingeführtes Rohrsystem (b d), dessen Cirkulationsrohr (d) einerseits bis nahe, auf den Boden des Behälters (a) reicht und andererseits so angeordnet ist, dafs die cirkulirende Flüssigkeit mittelbar oder unmittelbar in das äufsere Rohr (b) zurückfliefst, während die continuirliche Cirkulation dadurch erreicht wird, dafs das untere, durch ein Ventil (I) abgedichtete Rohrende von (b) in eine mit einer elastischen Kapsel (g) und einem Rohr (In) mit Rückschlagventil (k) versehene Kammer (e)
  3. einmündet, aus welcher letzteren die Flüssigkeit durch continuirlich auf einander folgende Compressionen der Kapsel (g) in den Behälter (a) übergeführt wird.
    An dem unter 2. beschriebenen Apparat die Anordnung eines mittleren Luftrohres (c), dessen Mündung gleichzeitig mit derjenigen von (b) durch das Ventil (I) geöffnet bezw. geschlossen wird.
  4. 4. An dem unter 1. und 2. beschriebenen Apparat ein zur Compression der Kapsel (g) dienender, durch Uhrwerk, Elektricität oder sonstige Kraft in Vibrationen versetzter Hammer (n).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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