DE764032C - - Google Patents

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DE764032C
DE764032C DENDAT764032D DE764032DA DE764032C DE 764032 C DE764032 C DE 764032C DE NDAT764032 D DENDAT764032 D DE NDAT764032D DE 764032D A DE764032D A DE 764032DA DE 764032 C DE764032 C DE 764032C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G33/00Dewatering or demulsification of hydrocarbon oils
    • C10G33/04Dewatering or demulsification of hydrocarbon oils with chemical means

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Colloid Chemistry (AREA)

Description

I. G. FARBENINDUSTRIE AKTIENGESELLSCHAFT
O.Z.10006.
LUDWIGSHAFEN A. RH.
_-§§i?5äi_i23Zi
5. November 194O.Lu/Ha
Verfahren zum Spalta».
Die in der Hatur vorkommenden Mineralöle werden häufig als mehr oder weniger beständige Wasser-in-Öl-Emulsionen erhalten. Diese müssen gespalten werden, wenn man die Öle als solche gewinnen will. Diese Spaltung ist jedoch häufig recht schwierig. Selbst bei Anwendung chemischer Hilfsmittel gelingt es vielfach nicht, die Emulsionen rasch und glatt zu zerstören.
Es wurde nun gefunden, dass man Mineralölemulsionen der genannten Art rasch und vollständig spalten kann, wenn man ihnen Monosulfonierungserzeugnisse von Olefinen mit etwa 10 bis 20 Kohlenstoffatomen im Molekül oder ihre Salze zusetzt.
Als Ausgangsstoffe für die Herstellung der genannten Sulfonierungserzeugnisse können Olefine verschiedener Herkunft dienen, beispielsweise solche, die man durch g oder Hydrieren von kohlenstoffhaltigem Gut, z.B.aus Kohle oder Teeren,
d Abtr
dureh Destillieren und Abtrennen der -esAnteile aus den rohen ä?a««Hydrierungserzeugnissen erhält. Jüan kann auch von höhermolekularen Olefinen ausgehen, die durch Polymerisation niedrigermolekularer Olefine gewonnen worden sind. Besonders gut wirksam sind die MonosulfonierungserZeugnisse aus Olefinen, die man erhält, wenn man aus den über 100° siedenden sauerstoffhaltigen Erzeugnissen der Hydrierung der Oxyde des Kohlenstoffs ■θ— Überleiten a^über Zinkoxyd enthaltende/KatalysatorenfWasser abspaltet.
Die Monosulfonierungserzeugnisse gewinnt man aus den genannten Olefinen in an sich bekannter Weise. Besondere Her Stellungsarten solcher Erzeugnisse sind fin äejii Patent sehr if t-eaa-67? 463 ^ beschrieben.
Zur Spaltung der Emulsionen setzt man diesen die genannten Sulfonierungserzeugnisse oder auch ihre wasserlöslichen Salze, z.B. ihre Alkali-, Ammonium- oder Aminsalze, für sich oder im Gemisch miteinander in fester oder gelöster form oder auch als Aufschlämmung zu. Die Verteilung der Emulsion kann man durch Rühren oder Anwendung von Düsen fördern. Als Lösungsmittel kann man Wasser oder organische Flüssigkeiten verwenden, insbesondere wasserfreie Mineralöle. Eine besonders glatte und rasche Verteilung des Spaltmittels erreicht man, wenn man als Lösungsmittel das Mineralöl verwendet, das in der zu spaltenden Emulsion vorliegt. Die Anwendung eines Mineralöls als Lösemittel ist deshalb möglich, weil die Sulfonate weitgehend oder völlig in Mineralölen löslich sind. Die anzuwendende Menge des Spaltmittels richtet sich, nach der Art der Emulsion und der Wirksamkeit des SuIfonierungserzeugnisses. Sie kann leicht durch einen einfachen Vorversuch ermittelt werden. Im allgemeinen genügt es, je cbm der zu spaltenden Emulsion 100 bis 200 g Spaltmittel zuzusetzen, um eine ausreichende und genügend rasche Spaltung zu erzielen.
Man hat zwar schon vorgeschlagen, verschiedenartige oberflächenwirksame Stoffe zum Spalten von Mineralölemulsionen zu verwenden, u.a.auch Sulfonierungserzeugnisse aus stark ungesättigten Kohlenwasserstoffen, die hauptsächlich aus Polysulfonaten bestanden. Demgegenüber besitzen die nach der vorliegenden Erfindung anzuwendenden Spaltmittel eine beträchtlich höhere Wirksamkeit, sowohl was die anzuwendenden Mengen als auch die Geschwinddigkeit der Spaltung angeht.
Beispiel.
Biner wässerigen Emulsion von rumänischem Erdöl mit einem Gehalt von 7,4$ Wasser und 0,9$ Kochsalz (d.h.etwa 120 g Kochsalz im Liter Wasser) setzt man unter Rühren je ebm 200 g eines Sulfonierungserzeugnisses aus einem Gemisch von Diisohexylen und Diisoheptylen zu. Man erzielt so schon nach 3 Stunden eine vollständige TrennungcLer Emulsion in Öl und Wasser. Verwendet man 500 g des Spaltmittels Je c"bm der Öl emulsion, so trennt sich diese schon nach 10 Minuten in Öl und Wasser.
Das Spaltmittel wurde hergestellt durch Sulfonierung eines Gemisches von Diisohexylen und Diisoheptylen (erhältlich durch Behandeln von Isohexylen und -heptylen mit 85$iger Schwefelsäure) mit einer Mischung aus Essigsäureanhydrid und 100$iger Schwefelsäure und Aufarbeitung in üblicher Weise. Das als Ausgangsstoff benutzte Gemisch von Isohexylen und Isoheptylen wurde durch Abspaltung von Wasser aus dem zwischen 145-165 siedenden Anteil der Hydrierungserzeugnisse von Kohlenoxyd gewonnen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch.
    Verfahren zum Brechen von Mineralölemulsionen durch Zusatz von oberflächenwirksamen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man den Emulsionen Monosulfonierungserzeugnisse von Olefinen mit etwa 10 bis 20 Kohlenstoffatomen im Molekül oder deren Salze zusetzt.
    I.G.PARBEF
    DUSTRIE AKTIENGE
    fffyftf.
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