DE76389C - Heizofen für Plätt- und Bügeleisen - Google Patents

Heizofen für Plätt- und Bügeleisen

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DE76389C
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DE
Germany
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irons
furnace
iron
flat
heating oven
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76389D
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English (en)
Original Assignee
F. SCHITKA in Wien I, Currentgasse 5
Publication of DE76389C publication Critical patent/DE76389C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F79/00Accessories for hand irons
    • D06F79/04Stoves or other heating means specially adapted for heating irons externally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegender Ofen dient zum continuirlichen Erhitzen einer gröfseren Anzahl von Plättoder Bügeleisen unter möglichst grofser Ersparnifs an Brennmaterial und Schonung der Eisen. Derselbe besteht im Wesentlichen aus einem zur Aufnahme des Brennmateriales bestimmten Ofen- oder Heizraum und aus zwei oder mehreren den letzteren ringförmig umgebenden Räumen, in welchen die zu erwärmenden Plätteisen in Reihen derart eingesetzt werden, dafs sie einzeln herausgenommen werden können.
Diese Räume sind nach oben durch Deckel abgeschlossen, welche derart durch Gegengewichte ausbalancirt sind, dafs schon bei geringer Drehung der Deckel nach aufwärts diese sich selbstthätig öffnen und in geöffnetem' Zustand verbleiben.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartig ausgeführter Plätteisenheizofen dargestellt, und zeigt darin:
Fig. ι den Ofen in Seitenansicht mit zwei über einander angeordneten, zur Aufnahme der Bügeleisen bestimmten ringförmigen Räumen, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch denselben, Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach der Linie x-x1 von Fig. 1, Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach der Linie y-yl von Fig. 1 und Fig. 5 den herausnehmbaren Rost in der Oberansicht und die Art der Anbringung desselben im Ofen.
Die Fig. 2 bis 5 sind in zu Fig. 1 vergröfsertem Mafsstabe ausgeführt.
Der Plätteisen-Heizofen besteht im Wesentlichen aus dem inneren, vorzugsweise als Füllofen ausgeführten, mit einem herausnehmbaren Rost F versehenen Theil A von polygonaler (in beiliegender Zeichnung unten zwölf- und oben sechseckiger) Querschnittsform, welche je nach der Anzahl der Bügeleisen, für welche der Ofen gebaut werden soll, gröfsere oder geringere Seitenzahl aufweist. Oben trägt der Ofen ein abnehmbares Rauch- und Zugrohr C, welches in seinem unteren und weiteren Theil zwecks Beschickung des Ofens mit einer Thür C1 versehen ist.
Dieser Ofen ist von einem ebenso geformten Mantel, also in der Zeichnung unten von einem zwölfeckigen, oben von einem sechseckigen Mantel D bezw. E umgeben, welcher so weit von dem Ofen absteht, dafs in den dadurch gebildeten ringförmigen Raum so viel Bügeleisen G, als die Mantel D und E Seiten haben, eingeschoben werden können, wobei die Griffe G1 der Eisen durch Schlitze D1 und E1 aus dem Mantel hervorstehen.
Die beiden ringförmigen Räume schliefsen nach unten gegen den Ofen dicht ab, während der obere Abschlufs durch an feststehenden Ringen D2 bezw. E'2 angebrachte Klappdeckel D3 bezw. E3 erfolgt, welche in der Anzahl den Seiten des Mantels entsprechen. Diese Klappen sind mit Gegengewichten d bezw. e derart ausbalancirt, dafs sie schon bei geringer Drehung durch die Gegengewichte d bezw. e weiter selbstthätig aufgeklappt werden und in gehobener Stellung verbleiben, was insofern vortheilhaft ist, als man beim Herausnehmen eines Eisens nur mit diesem gegen den Deckel anzustofsen braucht und dieser sodann selbstthätig geöffnet wird und in gehobener Stellung
verbleibt, so dafs das kaltgewordene Eisen leicht wieder eingeführt werden kann, ohne dafs man den heifsen Deckel zu fassen braucht. - Der Ofen ruht auf einem Gestell, welches aus zwei Theilen zusammengesetzt ist, und von welchem der obere Theil H mittelst Spindel oder Zapfen J im Untertheil K drehbar ist (Fig. i).
Das Anheizen des Ofens erfolgt dadurch, dafs man durch die im erweiterten Theil des Rauch- und Zugrohres C befindliche Thür C1 Brennmaterial einführt, entzündet und sodann die Thür C1 wieder verschliefst; ebenso wird durch dieselbe Thür C1 auch das Nachfüllen von Brennmaterial vorgenommen.
Sind die in Reihen um den Ofen eingesetzten Plätteisen G genügend durchhitzt, so erfolgt das Herausnehmen derselben in der Weise, dafs man sie nach oben herauszieht und hierdurch, sowie durch das Gegengewicht die darüber befindliche Klappe emporhebt, welche sodann durch das erwähnte Gegengewicht in gehobener Stellung verharrt, bis man das kaltgewordene Eisen wieder einschiebt, worauf sie niedergelegt wird.
Soll nach Gebrauch des ersten Eisens ein zweites benutzt werden, so wird vorerst der ganze Apparat um den Zapfen J so weit gedreht, dafs das nächste Eisen zur Hand liegt, sodann dieses unter Emporhebung der darüber befindlichen Klappe in der vorbeschriebenen Weise ausgehoben und so weiter, bis alle Eisen ausgewechselt sind, in welchem Zeitraum das zuerst eingesesetzte Eisen so weit heifs geworden ist, dafs es wieder benutzt werden kann.
Dieses Verfahren kann so oft wiederholt werden, als Eisen zur Arbeit benöthigt werden.
Der in der Zeichnung dargestellte Ofen mit 18 Eisen (6 in der oberen und 12 in der unteren Reihe) ist für gröfsere Waschanstalten bestimmt, jedoch kann man auch Oefen für weniger oder auch für mehr Eisen herstellen und letztere statt in zwei auch in mehr als zwei Reihen anordnen.
■ Der Rost F wird vorzugsweise zum Rütteln und zum Herausnehmen eingerichtet, um das Reinigen desselben, sowie des Ofens selbst zu erleichtern, und kann dies in der Weise erfolgen, dafs man ihn mittelst Haken F1 auf dem unteren Ring A1 des Ofens A frei ruhen läfst, so dafs er, beim Griff F2 gefafst, bequem gerüttelt werden kann. Um den Rost F emlegen oder herausnehmen zu können, ist der Bodenring A1 mit den Haken F1 entsprechend geformten und angeordneten Einschnitten A2 A% versehen, durch welche die Haken F1 eingeführt werden, die nach darauf folgender geringer Drehung des Rostes auf den vollen Theil des Bodenringes A1 zu liegen kommen. Um zu verhindern, dafs der Rost F sich zurückdreht und herausfällt, ist neben dem einen oder anderen (in der Zeichnung neben dem über dem Griff F2 befindlichen) Einschnitt A'2 eine Erhöhung A3 angebracht, welche, wenn der Haken -F1 über dieselbe hinweggelegt wird, eine Rückdrehung des Rostes F und daher ein unbeabsichtigtes Herausfallen desselben verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Heizofen für Platt- oder Bügeleisen, dadurch gekennzeichnet, dafs der eigentliche Ofen (A) von zwei oder mehreren ringförmigen, vom Feuerraum abgesonderten Räumen umgeben ist, in welche die zu erhitzenden Bügeleisen in Reihen um den Ofen eingesetzt werden , wobei diese Räume nach unten durch die sie umgebenden. Mantelflächen (D und E) selbst, nach oben jedoch durch über jedem Eisen befindliche Klappen (D3 E3) verschlossen werden, welch letztere mit Gegengewichten (d e) versehen sind, die das Oeffnen der Klappen erleichtern, diese in gehobener Stellung erhalten und .■ ein selbstthätiges Zufallen derselben verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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