DE763040C - Mechanische Steuereinrichtung fuer Elektromotoren - Google Patents

Mechanische Steuereinrichtung fuer Elektromotoren

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DE763040C
DE763040C DES122164D DES0122164D DE763040C DE 763040 C DE763040 C DE 763040C DE S122164 D DES122164 D DE S122164D DE S0122164 D DES0122164 D DE S0122164D DE 763040 C DE763040 C DE 763040C
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DE
Germany
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cam
roller
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control
switch
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Expired
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DES122164D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/22Control systems or devices for electric drives
    • B66C13/23Circuits for controlling the lowering of the load
    • B66C13/24Circuits for controlling the lowering of the load by DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Mechanische Steuereinrichtung für Elektromotoren Bei elektrisch. betriebenen Hebezeugen werden; häufig Steuerwalzen verwendet, welche das Umpolen des Ankers und das Schalten des Netz- und Bremsstromes übernehmen. Derartige Steuerungen sind besonders übersichtlich und billig, haben jedoch gegenüber den Steuerungen mit elektromagnetisch btriebenen Schüttzen den Nachbeil, daß in rauhen Betrieben, also bei schnellem und rücksichtslosem Schalten hohe Stromspitzen entstehen, welche die Schalthämmer der Steuerwalze stark beanspruchen. Bei Schützensteuerungen kann man leicht erreichen, daß sich bei schnellem Stbeuern die den: Hauptstrom schaltenden Schütze mit Verzögerung einschalten, so daß unangenehme Stromspitzen vermieden werden. Steuerwalzen dagegen schalten die einzelnen Stromkreise des: Hauptstromes stets mit der Geschwindigkeit, mit der das Handrad bewegt wird. Hier sind also bei schnelleng Schalten hohe Stromspitzen unvermeidlich. Um deren schädliche Wirkung klein zu halten, bleibt, da die magnetische B.laseinrichtung bei Steuerwalzen nicht sehr gut sein kann, nur die Vermehrung der Abreißstrecken und die Vergrößerung der Kontakte übrig. Hierdurch ergibt sich, eine starke Vergrößerung der Walze, ohne daß immer der Erfolg gewährleistet ist.
  • Man hat bereits versucht, ein oder mehrere Schütze in Fahrschalte:rsteuerungen zu verwenden; dabei sollte die Schaltung so ausgeführt werden, daß die Abschaltung von besonders gefährlichen, bei jedem Arbeitsspiel
    auftretenden Strömen nicht an der Walze, ! Figur sind lediglich diejenigen Kontakte und
    sondern am Schütz mit vorzüglicher Blasung Einrichtungen der Steuerwalze dargestellt,
    vorgenommen wird. Diese bekannte- Lösung < welche für die Erfindung wesentlich sind. Die
    hat jedoch folgenden grundsätzlichen Fehler. Steuerwalze trägt eine Reihe von Kontakten
    Jedes Schütz besitzt eine gewisse Trägheit, bis i i, die mit den feststehenden Kontakten
    infolgedessen besteht bei schnellem Steuern 12 bis 16 zusammenarbeiten. Auf der Steuer-
    die Gefahr, daß das Schließen der Kontakte walze ist ferner eine Nockenscheibe 17 be-
    an der Walze und das Schließen der Schützen- festigt, die mit dem zugehörigen N ocken-
    kontakte nicht in der gewünschten Reihen- Schalter ig zusammenarbeitet. Der -Nocken-
    folge vor sich geht. Man könnte die genann- Schalter ig hat in erster Linie den Zweck, den
    ten Schwierigkeiten einwandfrei beseitigen Motor beim obergang in die -Nullstellung der
    durch Verwendung eines Steuerschalters, der I Steuerwalze vom -Netz abzuschalten, bevor
    mit Hilfe von Nockenschaltern alle Strom- der Ankerstromkreis des -Motors an den Kon-
    kreise betätigt. Solche Steuerschalter sind takten 12 bis 16 der Steuerwalze unterbrochen
    jedoch sehr teuer, so daß man sie nicht in wird. Zu diesem Zweck ist die Nockenscheib°
    allen Fällen anwenden kann. 17 so ausgebildet, daß der Nockenschalter ig
    Die Erfindung betrifft eine mechanische i seine Kontaktei und 22 eher öffnet, als die
    Steuereinrichtung für einen Elektromotor mit Kontakte 12 bis beim Drehen der Schalt-
    einer Steuerwalze, der ein oder mehrere zur walze 3 ablaufen.
    Entlastung ihrer Kontakte dienende Nocken ( Der -Nockenschalter ig ist außerdem mit
    sehalter zugeordnet sind. Erfindungsgemäß einer Überstrom- und mit einer N ullspan-
    werden die eingangs erwähnten Schwierig nungsauslösung versehen. Zu diesem Zweck
    keifen dadurch überwunden, daß dem Nocken- hat der Auslöser =o einen elektromagnetisch
    Schalter außer den zum Ein- und Ausschalten gesteuerten Riegel 2 3. der in der dargestellten
    dienenden Nocken ein Kraftspeicher zugeord- Schaltlage den Auslöser 2o festhält, so daß
    net ist, der in einer bestimmten Walzen- ein Kraftspeicher (Feder 24) ihn nicht im
    Stellung, vorzugsweise in der 'Nullstellung, Uhrzeigersinne verstellen kann. Auf dem
    mechanisch geladen wird und der unabhängig Riegel 23 sind Nasen 25 und 26 angebracht.
    von der Stellung der Steuerwalze durch einen Mit der Nase 25 arbeitet ein Anker 27 zu-
    selbsttätig in Abhängigkeit von einer Betriebs- sammen. der durch die Feder 28 in der Bar-
    größe ansprechenden Auslöser entladen wird gestellten Lage gehalten wird. Dieser Anker
    und dadurch den Nockenschalter öffnet. hat einen vom Motorstrom durchflossenen
    Die Nockenschalter kann man leicht Elektromagneten 29. Bei Überschreiten einer
    leistungsfähig genug ausbilden, so daß sie . bestimmten Stromstärke wird der Anker 27
    einwandfrei hohe Ströme abschalten. können. entgegen der Federwirkung angezogen und
    An den Schaltwalzenkontakten werden also verstellt den Riegel 23 mit seiner Nase 25
    nur vorbereitete Schaltungen oder solche nach rechts, so da.ß die Drehbewegung des
    Schaltungen, bei denen keine besonders hohen Auslösers 2o frei -wird. Der Auslöser schiebt
    Beanspruchungen auftreten, gemacht. Da die nun die Schaltstange 30 nach oben und öffnet
    Nockenschalier mechanisch ein- und aus- i die Kontakte 21 und :22 des -Nockenschalters
    geschaltet Eierden, sie also im Gegensatz zu ig gegen die Wirkung der Feder 31.
    Schaltschützen keine Trägheit besitzen, bleibt i Die am Riegel 23 befestigte -Nase 26 arbei-
    die gei-,~ünschte Reihenfolge des Schließens tet mit dein Anker 32 zusammen. Dieser wird
    der Kontakte am Nockenschalter und an der gegen die Wirkung einer Feder 33 durch
    Walze stets gewahrt. Die Erfindung bringt einen von der Netzspannung abhängigen
    durch den zusätzlichen, selbsttätig in Abhän- f -Magneten 34. angezogen gehalten. Beim Weg-
    gigkeit von einer Betriebsgröße ansprechen- bleiben der Netzspannung zieht die Feder 33
    den Auslöser, der beispielsweise beim Weg- den Anker 32 und damit die Nase 26 und den
    bleiben der Spannung den Nockenschalter Riegel 23 zurück. wodurch die Verriegelung
    unabhängig von der Stellung der Steuerwalze des Nockenschalters ig beim Wegbleiben der
    öffnet, eine wesentliche Vereinfachung der Spannung ebenfalls ausgelöst wird. Hat der
    Steuerung; man hat nämlich in dem Nocken- Auslöser angesprochen, so riuß die Steuer-
    schalter einen vollen Ersatz des bei den walze in die Nullstellung gedreht und der
    meisten Steuerungen erforderlichen Über- Auslöser durch den Nocken 18 wieder in die
    strom- und Nullspannungschützes. gezeichnete Stellung gebracht werden, so daß,
    In der Figur ist als Ausführungsbeispiel falls die Störung behoben ist, wieder angefah-
    der Erfindung ein Schaltbild für einen Hebe ren werden kann.
    zeugmotor dargestellt. Mit i ist der Anker Wie bereits erwähnt, wird man den Nocken-
    des Motors und mit z das Feld bezeichnet. Schalter in Verbindung mit dem Steuerwalzen-
    Zur Steuerung in der einen und der anderen kontakt in erster Linie zum Abschalten in
    Drehrichtung dient die Steuerwalze 3. Inder der Nullstellung der Steuerwalze verwenden.
    Ist ein Bremslüftmagnet vorhanden, so wird dieser in der zugeordneten Drehrichtung der Steuerwalze hinter den, Nockenschalter gelegt, so daß der Bremslüftmagnet und der Anker des Hebezeugmotors gleichzeitig Strom erhalten. Der mechanische Teil und die Bremse des Hebezeugs werden hierdurch weitgehend geschont. Wenn in der Senkschaltung der Nwlls:tellung reine Bremsstellungen benachbart sind, so muß der Nockenschalter geöffnet bleiben:, da der Anker nicht vom Netz gespeist werden. soll, dagegen muß der Bremslüftmagnet wirksam sein. Man schaltet deswegen den B:rems.lüftmagneten in der dem Senken zugeordneten Drehrichtung der Steuerwalze vorteilhaft anrF einen zweitem Nockenschalter um, der ebenfalls unter dem Einfluß der übenstrom- und Nudlspannungsauslösung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Steuereinrichtung für Elektromotoren., bestehend aus einer Steuerwalze, der ein oder mehrere zurr Entlastung ihrer Kontakte dienende Nockenschalter zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem Nockenschalter außer dem zum Ein- und Ausschalten dienenden Nocken ein Kraftspeicher zugeordnet ist, der in einer bestimmten Walzenstellung, vorzugsweise in der Nullstellung, mechanisch geladen wird und der unabhängig von der Stellung der Steuerwalze durch einen selbsttätig in Abhängigkeit von einer Betriebsgröße ansprechenden Auslöser entladen wird und dadurch den Nock enschailter öffnet. a. Steuereinrichtung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichneit, d:aß der den Ankerstromkreis des Motors ein- und ausschaltende Nockensch;alter (i9) eins Überstromauwslösung (z9) oder eine Nullspannungsauslösung (3q.) oder beide erhält. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch i für Hebezeuge, bei der beim Senken: reine Bremsstellungen der Nullstellung benachbart sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremslüftmagnet in der dem Senken zugeordneten Drehrichtung der Steuerwalze auf einen zweiten Nockenschalter umgeschaltet wird, der eben:falds unter dem Einfluß der Überstrom- und Nullspannungsauslösung steht.
DES122164D 1936-03-31 1936-03-31 Mechanische Steuereinrichtung fuer Elektromotoren Expired DE763040C (de)

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DE763040C true DE763040C (de) 1954-01-25

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