DE76285C - Muffelofen zum Destilliren von Zink u. dergl - Google Patents

Muffelofen zum Destilliren von Zink u. dergl

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DE76285C
DE76285C DENDAT76285D DE76285DA DE76285C DE 76285 C DE76285 C DE 76285C DE NDAT76285 D DENDAT76285 D DE NDAT76285D DE 76285D A DE76285D A DE 76285DA DE 76285 C DE76285 C DE 76285C
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DE
Germany
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container
muffle furnace
channel
zinc
distilling zinc
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76285D
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Original Assignee
C. FRANCISCI in Schweidnitz
Publication of DE76285C publication Critical patent/DE76285C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
CARL FRANCISCI in SCHWEIDNITZ. Muffelofen zum Destilliren von Zink und tlergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. December 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Neuerung an Oefen zum Destilliren von Zink, Cadmium und dergl., welche bezweckt, das Beschicken der Oefen zu erleichtern.
Ein derartiger Zinkdestillirofen ist auf beiliegender Zeichnung in der Fig. 1 im Querschnitt, in der Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt.
Von den Behältern α zur Aufnahme des Zinkerzes sind beim Ausführungsbeispiel drei vorhanden. Dieselben sind gewölbeförmig gestaltet, d. h. der Boden a1 und die Decke a? sind nach oben hin durchgebogen, um die Herstellung als Gewölbebogen zu ermöglichen. Die Seitenwände a3 a3 sind radial zu den von Boden und Decke gebildeten concentrischen Kreisbogen angeordnet. Die Beheizung dieser Behälter α wird durch die mittels eines Generators b erzeugten Gase bewirkt. Diese werden durch einen Kanal c mit Abzweigungen C1C2C3 in die unterhalb der einzelnen Behälter α befindlichen Brennkammern dx d2 ds übergeleitet, wo sie unter in üblicher Weise zu bewirkenden Zuführung von vorgewärmter Luft verbrannt werden. Die dabei erzeugten Abzugsgase gelangen durch Abzweigungen e1 e2e8 in einen Kanal e, in den Raum f oberhalb des obersten Behälters α und von diesem in den zur Esse führenden Kanal g. Die vorderen Enden der Behälter α schliefsen gasdicht an die Hinterwand W eines senkrechten Kanales h an. Der letztere nimmt auch die Vorlagen V- P z3 für die einzelnen Behälter α auf. Die hinteren Enden derselben reichen etwas in die Behälter a hinein. Das vordere Ende derselben liegt auf je einem von je einer wagerechten Wand k bezw. der Grundfläche dieses Kanales gestützten H-Eisen / auf. Die Innenräume dieser Vorlagen z'1 P iB stehen aber sämrotlich mit dem Kanal h in Verbindung, so dafs die in demselben etwa nicht verdichteten Dämpfe mittels einer gemeinsamen Vorrichtung durch Kanal s abgesaugt werden können. An der Rückseite stehen die Hohlräume der Behälter a mit einem durch zwei wagerechte Wände m in drei Theile zerlegten Hohlraum in Verbindung. Die Oberkante der Wände m sowohl als auch die Bodenfläche der unteren Abtheilung des Hohlraumes η liegen in gleicher Höhe mit der Bodenfläche der Behälter a. Setzt man nun voraus, dafs am vorderen Ende des Ofens gegenüber den Vorlagen, am hinteren Ende gegenüber jedem Hohlraum der Behälter a eine· Zugangsöffnung vorhanden ist, so ergiebt sich, dafs die Beschickung der retortenähnlichen Behälter α eine äufserst bequeme ist. In den Wänden m sind dabei Durchbrechungen m1 vorgesehen, welche durch Schieber 0 verschlossen werden können, sobald das Einbringen von' frischem Erze erforderlich wird. Die Durchbrechungen sind aber freizulegen, sobald die Behälter geräumt werden sollen. Die Asche gelangt alsdann durch einen Kanal ρ mit Schieber ρ1 in den nicht besonders dargestellten Aschenfall. Damit nun die Bedienung ohne jede Belästigung durch die giftigen Gase vor sich gehen kann, steht auch der Raum η dauernd mit dem Saugekanal r einer nicht be-
sonders dargestellten Absaugevorrichtung in Verbindung, deren Saugekanal s mit der Kammer h verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ofen zum Destilliren von Zink, Cadmium und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die vorderen Enden muffelartiger Behälter (a) bezw. die zugehörigen Vorlagen mit einem Hohlraum (h), die hinteren Enden derselben mit einem anderen Hohlraum (η) in Verbindung stehen, welch letzterer durch in gleicher Höhe mit der Bodenfläche der Behälter α liegende, mittels beim Beschicken zu verschliefsender Durchbrechungen ml mit einander verbundene Abtheilungen zerlegt ist, wobei beide Hohlräume durch Leitungen /s, r) mit einer Absaugevorrichtung verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76285D Muffelofen zum Destilliren von Zink u. dergl Expired - Lifetime DE76285C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202504B (de) * 1963-11-14 1965-10-07 Berzelius Metallhuetten Ges M Verfahren zur Gewinnung von Zink

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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