DE76191C - Selbsttätige seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Selbsttätige seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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DE76191C
DE76191C DENDAT76191D DE76191DA DE76191C DE 76191 C DE76191 C DE 76191C DE NDAT76191 D DENDAT76191 D DE NDAT76191D DE 76191D A DE76191D A DE 76191DA DE 76191 C DE76191 C DE 76191C
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DE
Germany
Prior art keywords
buffer
coupling
bolt
bracket
lugs
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76191D
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English (en)
Original Assignee
M. ALEXAN-DRESCU in Bukarest, rue Grivitza 19
Publication of DE76191C publication Critical patent/DE76191C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/04Draw-gear combined with buffing appliances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Kuppelung besorgt das Kuppeln selbsttätig beim Zusammenstofsen zweier Wagen.
Das Lösen der Kuppelung erfolgt von der Seite aus mittels einer Kurbel oder eines Hebels, ohne dafs es erforderlich ist, dafs der die Kuppelung bedienende Eisenbahnbeamte zwischen beide Wagen tritt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Kuppelung in den Fig. 1, 2 und 3 in der Seitenansicht dargestellt.
Die Buffer, welche beim Zusammenstofsen zweier Wagen den Stofs auffangen sollen, sind der Deutlichkeit halber in der Zeichnung nicht angedeutet worden.
Unterhalb des Wagengestelles und in der Mittelaxe des Wagens I ist ein Buffer α angeordnet, welcher von der in dem Gehäuse b geführten Stange c getragen wird. Die Stange c trägt einen Bund d, gegen welchen sich innerhalb des Gehäuses b eine Schraubenfeder e legt. Auf der entgegengesetzten Seite der Bodenplatte b2 des Cylinders b ist ein zweiter Cylinder f angeordnet, welcher durch Hängeeisen g an dem Wagengestell aufgehängt oder an demselben auf andere Weise befestigt ist. Die Bufferstange c reicht in den Cylinder / hinein und endigt dort in einen an zwei Seiten abgeflachten Kolben h, an welchem die mit Nasen i versehenen Federn k befestigt sind.
Wird die Bufferstange c zurückgeschoben, die Feder e also zusammengedrückt, so haken die Nasen i an dem hinteren Ende des Cylinders f ein, wie aus der Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich ist. An der hinteren Stirnfläche des Cylinders f sind zwei Bügel Im angeordnet, welche sich am unteren Theil der Stirnfläche des Cylinders/ drehen und mittels der Kette η und der Rolle 0 einander genähert werden können, dadurch, dafs die Rolle o, welche auf der Axe ο1 sitzt, gedreht wird. Es ist vorhin gesagt, dafs die Haken die Nasen i, wenn dieselben aus der Bohrung des Cylinders f hervortreten, an die Stirnfläche desselben einhaken. Wird nun die Welle o1 gedreht und die Bügel/m dadurch einander genähert, so werden die Nasen i, welche an den Federn k befestigt sind, zusammengedrückt und gleiten an der Innenkante des Cylinders f ab, so dafs die Feder e zur Wirkung kommt und den Buffer α nach vorwärts bewegt. Auf der Bufferstange c ist ein Klotz ρ befestigt, welcher oben die Zahnstange p1 trägt, unter Zwischenschaltung von Federn q, welche eine Bewegung der Zahnstange innerhalb gewisser Grenzen in Bezug auf den Klotz ρ zulassen. Auf der Zahnstange^1 gleitet schlittenartig der Rahmen r, in welchem auf einer Axe das Zahnrad r1 gelagert ist. Dieses Zahnrad trägt einen Hebel r2, welcher mit seinem vorderen Ende die Kuppelungsstange A umschliefst. Der Rahmen r ist an der unterhalb des Wagengestelles durchgehenden Zugstange befestigt, welche an der Stirnseite des Wagens nach abwärts laufend gekröpft ist. Mit der Zugstange ist auch der Kuppelungsbügel A verbunden.
Wird der Buffer α mit dem Klotz ρ bewegt, so wird dadurch das Zahnrad r1 und der Hebel r2 gedreht und dadurch der Kuppelungsbügel A gehoben oder gesenkt. Dieser beschriebenen Vorrichtung gegenüber ist an dem zweiten Wagen II gleichfalls eine Bufferstange al
angeordnet, welche mittelst der Feder e1 nach vorwärts bewegt wird. Wird der Buffer a1 zurückgeschoben, so wird die Feder e1 ebenso wie vorher die Feder e zusammengeprefst. Der Bund ti1 der Bufferstange c1 trägt einen nach oben reichenden Arm d2, welcher oberhalb des Zughakens B mit einem horizontal laufenden Arm oder einem Riegel d3 versehen ist. Dieser Riegel d3 greift, wenn der Buffer a1 in seiner vorderen Stellung sich befindet, in eine Oeffnung der Spitze des Zughakens B ein; er schliefst also die innere Höhlung des Zughakens hierdurch ab. Wird der Buffer a1 zurückbewegt, so nimmt an dieser Bewegung auch die Stange d'2 Theil und giebt dadurch die innere Höhlung des Zughakens B frei. Die Function der beschriebenen Kuppelung ist nun wie folgt:
Angenommen, die beiden Wagen I und II in Fig. ι sollen mit einander gekuppelt werden. Zu diesem Zwecke werden die Wagen zusammengestofsen, wodurch die beiden Buffer a und al auf einander stofsen. Die Stärke der Federn e und e1 ist so bemessen, dafs sich dieselben beide zusammendrücken. Durch Zurückbewegen des Buffers al wird ein Drehen des Zahnrades r1 und somit ein Drehen des Hebels r2 nach abwärts bewirkt, wodurch der Kuppelungsbügel A ebenfalls nach abwärts bewegt wird, und zwar auf den Zughaken B herab. Bevor derselbe auf dem Zughaken B anlangt, ist der Riegel d3 infolge des Zurückschiebens des Buffers a1 zurückgetreten und hat die Höhlung des Zughakens B freigegeben, so dafs der Bügel A in den Zughaken B vollständig einhaken kann. Die Nasen i haken, wie bereits vorhin gesagt, beim Zurückschieben des Buffers α an der Stirnfläche des Cylinders f fest und sichern somit den Bügel A in der tiefsten Stellung, wie dieses Fig. 3 der Zeichnung veranschaulicht. Dadurch, dafs der Buffer a in seiner zurückgeschobenen Stellung durch die Nasen i gehalten wird, gewinnt der Buffer α1 etwas Spielraum, so dafs er sich nach vorn bewegen kann, wodurch der Riegel d3 in die Oeffnung der Zughakenspitze eintreten kann, um so den Bügel A gegen Loshaken zu sichern. Die Entkuppelung der Vorrichtung erfolgt durch Drehen der Welle 0 von der Seite des Wagens aus. Hierdurch werden, wie bereits oben gesagt, die Bügel Im angezogen und die Nasen i zusammengedrückt, so dafs dieselben an dem Rande des Cylinders f abgleiten in diesen Cylinder hinein unter dem Einflufs der Feder e. Hiermit ist eine Vorwärtsbewegung der Stange c und damit auch ein Heben des Hebels r2 mit Bügel A infolge des Eingriffes von Zahnstange ρ in Zahnrad r1 verbunden. Da der Buffer α bei seiner Vorwärtsbewegung infolge Ausdehnung der Feder e gegen den Buffer a1 stöfst, wird dieser zurückgedrängt und der Riegel d3 giebt die Höhlung des Zughakens frei, so dafs sich der Bügel A ausheben kann, wodurch die Kuppelung dann gelöst ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbstthätige, seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch die an beiden zu kuppelnden Wagen angebrachten zusammenwirkenden Buffer α bezw. a\ wobei der Buffer α durch Klotz p, Zahnstange p1 und Zahnrad r1 mit dem den Kuppelungsbügel A bethätigenden Hebel r2, und Buffer al durch Stange d'2 mit dem Riegel d3 des Zughakens B derart verbunden ist, dafs bei Zusammenstofs zweier Wagen zum Zweck der Kuppelung der Bügel A bei gleichzeitiger Zurückziehung des Riegels d3 in den Zughaken B eingehakt und in dieser Stellung aufser dem wieder vortretenden Riegel d3 gesichert wird, indem der Buffer a in seiner zurückgeschobenen Stellung durch Nasen i festgehalten wird, während ein Entkuppeln dadurch bewirkt wird, dafs die genannten Nasen 2 durch Bügel / und m zum Abgleiten an dem Cylinder f gebracht werden, wodurch der Buffer a vorschnellt und dadurch ein Zurückschieben des Riegels d3 sowie Heben des Bügels A bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76191D Selbsttätige seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE76191C (de)

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