DE76184C - Apparat zum Abtheilen und Formen von Massen - Google Patents

Apparat zum Abtheilen und Formen von Massen

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DE76184C
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DE
Germany
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disk
piston
mass
dividing
shaping
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76184D
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English (en)
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A. G. BEYER und A. F. BEYER in Paris, 18 rue de Lorraine
Publication of DE76184C publication Critical patent/DE76184C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/24Producing shaped prefabricated articles from the material by injection moulding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegender Apparat zum Abtheilen und Formen von Massen ist dadurch gekennzeichnet, dafs in einer sich absatzweise drehenden Revolverscheibe unter dem Druck der Masse ein Kolben oscillirend bewegt wird, dessen Weg durch einen durch den Mittelpunkt der Scheibe führenden Anschlag in der einen und anderen Richtung begrenzt wird. Hierbei wird eine neue Masse hinter den Kolben gedrängt, die diesen vorschiebt und den vorher geformten Block aus der Prefsform der Revolverscheibe ausstöfst.
Zur Erläuterung der den Erfindungsgegenstand mitumfassenden Zeichnung wird Folgendes ausgeführt.
Die vorher zerkleinerte und durch Kneten zum Formen vorbereitete Masse gelangt aus dem Behälter A durch die Oeffnung α in den Raum B, der stumpfkonisch in seine Austrittsöffnung b ausläuft. Ein Heizrohr D aus Bronze oder anderem Metall ist mit seinem cylindrischen Theil c in den Verschlufsstöpsel E eingeschraubt und nahe am Ende bei F1 erweitert, während es bei G1 hinter dieser Erweiterung schnabelförmig endigt und auf diese Weise der zu formenden Masse Uebertritt aus α nach b hin gestattet.
Die Heizung von D erfolgt mittelst Gasbrenners d, dessen Rohr e durch Gummischlauch g mit der Gasleitung f verbunden ist. Wenn die Flamme gebildet ist, wird dieser Brenner in das centrale Rohr h eingeführt, das im Stöpsel E festsitzt. Die Heizgase verbreiten sich im Innern des Heizkörpers D und gelangen, um das Rohr h streichend, durch den Abzug k ins Freie. .
Beim Austritt aus Raum B trifft die Masse auf einen Kolben F, der wagerecht in der Revolverscheibe G liegt. Seine Bewegung wird durch Rohr H begrenzt, das mitten durch die Scheibe führt und auf welchem der Kolben mittelst eines Schlittens L geführt ist.
Die durch Oeffnung b dringende Masse schiebt den Kolben F so weit vor, bis seine Kante I mit der Aufsenkante m der Scheibe abschneidet.
Die Revolverscheibe G ist mittelst senkrechter Hohlwelle M in Lagern N drehbar, welche mittelst Schrauben einstellbar sind, um die Scheibe G in Anlage an den Wänden P des Raumes B zu erhalten.
Nachdem die Masse hinter den Kolben F gelangt ist und diesen vorgestofsen hat, füllt sie den freigewordenen Raum aus und wird durch den zur Herbeiführung der Masse ausgeübten Druck geprefst. Darauf macht Scheibe G eine halbe Umdrehung und die entgegengesetzte Seite I des Kolbens F gelangt vor die Oeffnung b. Dieser Vorgang wiederholt sich, indem wieder neues Material hinter den Kolben F gedrängt wird, das diesen vorschiebt und den vorher geformten Block aus der Prefsform der Scheibe G hinausstöfst.
Zur absetzenden Drehung der Scheibe G trägt die Welle M unten ein Kegelrad n, welches durch ein Kegelrad ρ angetrieben wird, das aus zwei einander gegenüberstehenden Zahnsectoren q besteht, derart, dafs eine Drehung des Rades η und der Scheibe G nur stattfindet, wenn dieser mit ρ in Eingriff ist.
Die Scheibe G ist derart aufgekeilt, dafs im Ruhezustande die Oeffnung b dem Kolben F
genau gegenübersteht. Das Rohr U, das durch die Hohlwelle führt und den Weg des Kolbens F begrenzt, endigt unten in einen Trichter s, welcher die Heizgase von der Flamme eines Gasbrenners t aufnimmt.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, ist die Revolverscheibe G hohl, so dafs man durch Oeffnung ν heifses Wasser zuführen kann, um ein besseres Zusammenballen der Masse zu erzielen.
Die Wandungen der Oeffnung b schliefsen auf jeder Seite an die Wandungen der Scheibe G dicht an. Wrenn die Scheibe sich dreht, werden die Wandungen durch einen Schaber Q gereinigt, der die Krusten entfernt. Dieser Schaber ist an einem Hebel T befestigt und wird durch eine Schraube V eingestellt. Der Kolben F liegt in einem Cylinder S der Scheibe G, um eine Auswechselung des Kolbens F ohne Auswechselung der Scheibe G zu gestatten. Auf diese Weise kann dem zu pressenden Block leicht verschiedene Gröfse und Form gegeben werden. Ist die Masse zu flüssig, so kann Kolben F mit Ledermanschetten, wie bei 'hydraulischen Pressen, abgedichtet sein.
Die Besichtigung und Reinigung des Apparates erfolgt nach Wegnahme des Verschlufsdeckels E1.
Die Scheiben G können in gröfserer Anzahl vorhanden sein oder auch mehrere Kolben enthalten. Am Wesen der Sache ändert dies nichts.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι i. Ein Apparat zum Abtheilen und Formen von Massen, gekennzeichnet durch den in einer sich absatzweise drehenden Revolverscheibe (G) unter dem Druck der Masse oscillirend beweglichen Kolben (FJ, dessen Weg durch einen durch den Mittelpunkt der Scheibe führenden Anschlag in der einen und anderen Richtung begrenzt wird.
  2. 2. Bei einem Apparat der unter 1. bezeichneten Art der Antrieb der Scheibe (G) mittelst der Räder (np), welche die absatzweise Drehung der Scheibe dadurch ermöglichen, dafs zwei einander gegenüberstehende Sectoren (q) des Rades (p) in passenden Zeitabständen mit Rad (η) Eingriff erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76184D Apparat zum Abtheilen und Formen von Massen Expired - Lifetime DE76184C (de)

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