DE76140C - Federnde Zugwaage bezw. Ortscheit - Google Patents

Federnde Zugwaage bezw. Ortscheit

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DE76140C
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Germany
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DENDAT76140D
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G. A. DIESS-NER in Dresden-Altstadt, Berliners«. 33
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Zusatz zum Patente ,M 70280 vom 23. October 1892.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1894 ab. Längste Dauer: 22. October 1907.
Im Patent Nr. 70280 ist eine federnde Zugwaage bezw. Ortscheit angegeben, bei welcher Ansätze der unabhängig von einander um den Zugbolzen drehbaren Arme auf eine dazwischen geschaltete Feder ziehend einwirken. Die Arme wirken hierbei als einarmige Hebel.
Diese Anordnung kann man dahin abändern, dafs die Arme als zweiarmige Hebel wirken und die Feder auf Druck beansprucht wird. Diese Art' der Beanspruchung der Feder . ist aus bekannten Gründen eine günstigere; aufserdem erhält man bei dieser neuen Anordnung eine sehr kurze und kräftige Feder und kann dieselbe infolge des kurzen Hubes in eine Hülse einschliefsen. Einer besonderen Vorrichtung zur Begrenzung des Hubes kann man bei der neuen Vorrichtung ebenfalls entrafhen, so dafs die neue Anordnung der älteren in mehrfacher Beziehung überlegen ist.
Die Neuerung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, in welcher Fig. 1 und 2 Ansichten der Zugwaage mit theilweisem Schnitt im Ruhezustände und im gespannten Zustande darstellen. Fig. 3 zeigt die gegenseitige Lage der beiden Arme und die auf die Feder wirkenden Theile in Kopfansicht.
Die beiden Arme der Zugwaage sind mit α α1 bezeichnet und, wie im Haupt-Patent, unabhängig von einander um den (nicht eingezeichneten) Zugbolzen drehbar. Sie sind wiederum über den Drehpunkt hinaus verlängert und führen sich mit den Verlängerungen auf einander (s. Fig. 3). Die Verlängerungen b bl sind zum Ersatz der besonderen Ansätze ff1 des Haupt-Patentes nach hinten abgekröpft; eine weitere kleine AbkröpfungN nach oben bezw. unten (s. Fig. 3) bewirkt, dafs beide Verlängerungen bezw. Abkröpfungen in eine Ebene fallen. Diese letzteren Abkröpfungen bilden zugleich die Anschläge für die Begrenzung der Federausdehnung und sichern die gestreckte Lage der Arme a a1 bei ruhender Zugwaage (s. Fig. 1).
In Schlitzlöchern der Enden von bb1 führen sich die Bolzen d d1, mittelst welcher an b b1 die Kolben e e1 angelenkt sind. Die Kolben dringen in die beiderseits offene Hülse f ein und wirken auf die Enden der darin untergebrachten Feder g, welche sonach bestrebt ist, die Kolben aus einander zu drängen und die Zugwaage in die gestreckte Lage zu bringen. Bei Zug an den Strängen aber werden die Kolben in f hineingeschoben und die Feder g wird zusammengedrückt (s. Fig. 2). Hierbei begrenzen die Ansätze h h1 der Kolben die Zusammendrückung der Feder, indem sie sich an die Enden der Hülse f anlegen.
Die Hülse könnte auch durch eine mittlere Querwand in zwei Theile zerlegt und in jeden Theil eine besondere Feder eingelegt werden; die beiden Federn würden aber auch wie eine wirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 70280 geschützten federnden Zugwaage bezw. Ortscheit, gekennzeichnet durch den Ersatz der Zugfeder durch eine Druckfeder (g), welche in eine Hülse (f) eingeschlossen ist und unter der Einwirkung von Kolben (e e1) steht, die an den Kröpfungen (bb1) der über den Drehpunkt hinaus verlängerten Arme (aal) gelenkig angebracht sind und durch ihre Ansätze (h hl) im Verein mit der Hülse die Zusammendrückung der Feder begrenzen.
    Hierzu χ Blatt Zeichnungen.
DENDAT76140D Federnde Zugwaage bezw. Ortscheit Expired - Lifetime DE76140C (de)

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