DE76000C - Webschützen mit Fangvorrichtung - Google Patents

Webschützen mit Fangvorrichtung

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DE76000C
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DE
Germany
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threads
chain
shuttle
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safety gear
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76000D
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English (en)
Original Assignee
E. SCHUBERT in Dresden-A., Terrassenufer 22
Publication of DE76000C publication Critical patent/DE76000C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/24Mirrors or other arrangements for inspecting loom parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
EMIL SCHUBERT in DRESDEN. Webschützen mit Fangvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1893 ab.
Der Webschützen ist mit einer Fangvorrichtung versehen, welche derart wirkt, dafs beim Verlassen des Webschützens aus seiner Bahn durch die Kette Fangflächen des Schützens die Kettenfäden hinterfassen, so dafs der Schützen hängen bleibt.
Eine der Ausführungsarten ist nachstehend beschrieben.
Jedes Ende des Schützens besitzt auf den den Kettenfäden zugekehrten Seiten zwei gegenständige Aussparungen, in welchen ■ mittelst Scharniere Klappen α gelagert sind, deren Oberflächen in unbehelligtem Zustande des Schützens durch Federn b mit den Oberflächen des Schützens bündig liegend erhalten werden (Fig. ι bis 3).
Wird aber der Schützen durch irgend einen Umstand aus seiner Bahn abgelenkt, d. h. fliegt er mit seinem einen Ende durch die eine Kette hindurch, drückt er also die Fäden der Kette an einer Stelle von einander, wie Fig. 6 im Querschnitt zeigt, so üben die dabei gespannten Kettenfäden , auf . zwei gegenständige Klappen einen Druck aus, drücken diese entgegen deren Federn b in die Aussparungen hinein und legen sich bündelartig vor die von den Klappen freigegebenen Querflächen der Aussparungen, wie eine perspectivische Darstellung der Fig. 5 zeigt. Der Schützen wird also von zwei Bündeln Kettenfäden gefangen und mufs erst wieder aus dieser Lage befreit werden, um wieder benutzt werden zu können.
Die Klappen α können so gelagert sein, dafs jede sich senkende Kante einer Klappe entweder nach der Schützenspitze zu oder von dieser abweist. Im ersteren Falle erfolgt beim Herausspringen des Schützens das Abfangen durch die Aussparungen der hinteren Klappen (Fig. 2), im zweiten Falle durch die Aussparungen der vorderen Klappen (Fig. 3); der erste Fall kann als Hinterfang, der zweite als Vorderfang bezeichnet werden.
Die vorstehend beschriebene Fangvorrichtung kann noch durch die Hinzufügung von Fanghaken c vermehrte Sicherheit erhalten. Diese Haken sind in den Aussparungen für die Klappen drehbar gelagert und reichen mit je einem Arm c1 unter die Klappen (Fig. 1). Durch die sich senkende Klappe wird jeder Arm c1 niedergedrückt und der Haken c aus der Aussparung herausgehoben, so dafs auch er neben der Fangfläche der Aussparung eine Anzahl Kettenfäden hinterfafst und den herausspringenden Schützen festhält.
Der mit den Fangflächen versehene Schützen kann bei Stühlen für grobe und feinste Gewebearten (Leinen, Baumwolle, Jute, Seide u. s. w.) Anwendung finden. Man mufs nämlich beachten, dafs die Fangflächen nicht nur einzelne Fäden, sondern einen bezw. zwei Stränge von Fäden hinterfassen, welche um so mehr Fäden enthalten, je feiner die Gewebeart ist, und dafs deshalb ein Zerreifsen aller Fäden eines Stranges und infolge dessen ein Versagen der Fangflächen nicht zu befürchten ist. Hin und wieder mag wohl ein ,Faden zerreifsen. Da aber der Weber jedesmal, nachdem der Schützen sich in der Kette gefangen hat, nur nachzusehen braucht, ob Fäden zerrissen sind, und dann die Fäden wieder zusammenknüpft, können aus Anlafs des vorbeschriebenen Schützenfanges Fadenbrüche in fertigen Geweben nicht vorkommen.
Die Fangvorrichtung soll und kann selbstredend nur das Herausfliegen des Schützens durch die Webkette hindern; gegen seitliches Herausfliegen des Schützens aus seiner Bahn müssen nach wie vor seitliche Schutzgitter, Fangschirme u. s. w. benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Webschützen, welcher beim Verlassen seiner Bahn durch die Webkette bezw. die seine Durchgangsöffnung durch die Kette begrenzenden Kettenfäden an Fangflä'chen hinterfafst und festgehalten wird.
    Eine Ausführungsform des Schützens nach Anspruch i., dadurch gekennzeichnet,-dafs Klappen (a) infolge Durchdringens des Schützens durch, die Webkette von dieser in Aussparungen des Schützenkörpers hineingedrückt und dadurch Flächen der Aussparungen zum Hinterfangen der Kettenfäden freigelegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76000D Webschützen mit Fangvorrichtung Expired - Lifetime DE76000C (de)

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