DE75918C - Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen - Google Patents
Greifer für Doppelsteppstich-NähmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/10—Shuttles
- D05B57/14—Shuttles with rotary hooks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 82: Nähmaschinen.
DANIEL JONES
in BIRMINGHAM (England).
Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Greifer für Steppstich-Nähmaschinen mit zwei
Spulen, bei welchen ein Theil der Oberfadenschlinge durch den Fadenabzieher und der
übrige Theil durch den Greifer während des Erweiterns der nächsten Schlinge abgezogen
wird.
In beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 im senkrechten Längenschnitt eine mit diesem
Greifer versehene Nähmaschine dar, deren Drückerfufs, Vorschubmechanismus und andere
hier nicht in Betracht kommende Theile weggelassen sind.
Fig. 2 ist eine Stirnansicht der Maschine mit zum Theil weggebrochener vorderer Deckplatte.
Fig. 3 zeigt den in eine Ebene ausgebreiteten Greifer, dessen hinterer Haken derart nach einwärts
gebogen ist, dafs er, wie in Wirklichkeit, in der Drehungsrichtung vorsteht.
Die Fig. 4 bis 13 sind schematische Ansichten der mittelst dieses Greifers bewirkter
Schlingen- und Stichbildung.
Die Fig. 14 bis 17 zeigen eine andere Ausführungsform
des Greifers.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu ersehen, ist 1
der an der Greiferwelle befestigte rotirende Greifer, der aus einem gekrümmten Blatt hergestellt
ist. '.
Derselbe ist mit einem auswärts gebogenen Haken 2 versehen, der dieselbe Richtung hat
wie die Drehbewegung des Greifers und in die Nadelöffnung 3 hineinragt oder gegen dieselbe
vorsteht, die in dem gebogenen Körper des Greifers hergestellt ist; die Anordnung ist
hierbei eine derartige, dafs die Spitze des Hakens entweder in der a'ufseren Fläche dieses
Körpers liegt oder nicht aufserhalb derselben endigt.
Dadurch wird der Haken verhindert, mit einer vorher abgeworfenen, durch den Fadenabzieher
theilweise aufgezogenen Schlinge nochmals in Eingriff zu kommen. Die Nadel 4
geht durch die Oeffnung der Tischplatte und die Oeffnung 3 des Greifers und der Haken 2
erfafst beim Vorbeigehen an dem Nadelöhr die Schlinge des Oberfadens in gewöhnlicher Weise,
so dafs die Fadenschlinge durch die Seitenflächen des Hakens 2 bei dessen weiterer Drehung
zum Theil erweitert wird.
Der Greifer besitzt einen rückwärts vorstehenden Theil 5*, der den Haken 2 trägt
und eine solche Form hat, dafs er im ersten Theil jeder Umdrehung des Greifers in die
durch den Haken 2 bereit gehaltene Schlinge sich hineinbewegt, wobei seine schrägen Kanten
5, .5 die Schlinge erweitern und mithelfen, dieselbe unter den Spulenträger 6 zu führen.
Der Fadenabzieher 21 wird durch eine Curvenscheibe
7s bewegt und zieht die Schlinge vom Haken 2 in einem bestimmten Punkte jeder
Umdrehung des Greifers ab; jener Theil ,der
Schlinge, der hierbei nicht vom Fadenabzieher mitgenommen wird, wird durch die Wirkung
des Greifers selbst während der Bildung der nächstfolgenden Schlinge abgezogen.
Aus den Fig. .4 bis 13 ist in schematischer
Weise die Schlingen- und Stichbildung zu ersehen. Die Fig. 4 und 5 zeigen in zwei zu
einander senkrechten Ansichten den Greifer mit Haken 2, den Spulenträger 6, die Nadel 4,
die Oberfadenspannvorrichtung 20 und den Fadenabzieher 21. In diesen Figuren erscheint
der Haken 2 in Eingriff mit einer Schlinge a des Fadens und erweitert diese vorher in gebräuchlicher
Weise durch die Aufwärtsbewegung der Nadel und deren Eintreten in die Oeffnung 3 des Greifers gebildete Schlinge.
Der Fadenabzieher 21 ist während dieser Zeit in Ruhe. Die Fig. 6 und 7 zeigen in
gleicher Weise die gegenseitige Stellung der Theile nach einer theilweisen Drehung des
Greifers, durch welche die Schlinge α vom Haken 2 herausgezogen und danach von den
schrägen Flächen 5 des rückwärtigen Theiles 5* des Greifers erweitert wird.
Die Fig. 8 und 9 zeigen die Stellung der Theile in dem Augenblick, wenn die Schlinge a
den weitesten Theil des Spulenträgers 6 passirt. Während der Bewegung der Theile aus der
,in Fig. 6 und 7 gezeichneten Lage in die Stellung Fig. 8 und 9 wird die Schlinge a
noch mehr erweitert, so dafs sie leichter um den weitesten Theil des Spulenträgers herumgehen kann; der Fadenabzieher senkt sich in
seine tiefste Stellung.
Wenn die Schlinge diesen Theil des Trägers passirt hat, hebt sich der Fadenabzieher und
nimmt einen Theil des schlaffen Fadens mit, und da er sich rascher hebt als der Greifer,
so zieht er die Schlinge ganz vom Haken 2 ab. Fig. 10 und 11 zeigen diejenige Stellung,
in welcher die Schlinge vom Haken 2 frei ist. Während sich der Greifer weiter dreht, bleibt
die Schlinge um den rückwärtigen Theil des Greifers 5, 5 gelegt, bis der Haken 2 in eine
neue Schlinge eingreift.
Die Art und Weise, wie dieser Theil der Schlinge abgenommen und in den Stoff hineingezogen
wird, wird mit Bezug auf Fig. 12 und 13 beschrieben.
Der hintere Theil des Greifers 5, 5 hat während dieses Theiles der Drehung insbesondere
den Zweck, die schlaffe Schlinge sb zurückzuführen, dafs ein Verwirren der Schlingen
nicht möglich ist.
Während des Fadenabzuges wird durch geeignete Vorrichtungen das Abziehen des Fadens
von der oberen Spule durch die Wirkung des Fadenabziehers verhindert.
Fig. ι 2 zeigt die Theile in derselben gegenseitigen
Stellung wie Fig. 4, nur hat der Greifer die Schlinge α um den unteren Faden b gelegt
und eine neue, von der Nadel dargebotene Schlinge erfafst. Beim Ausziehen dieser neuen
Schlinge vollendet der sich fortbewegende Haken 2 das Abziehen der vorhergehenden
Schlinge und das Festziehen· des so gebildeten Stiches (Fig. 13).
Unmittelbar nach dem Festziehen des Stiches wird der Oberfaden durch eine besondere Vorrichtung
plötzlich freigegeben, und der schlaff hängende, vorher von der oberen Spule abgewickelte.
Faden wird durch den Greifer aufgenommen.
Eine .andere Ausführungsform des Greifers zeigen die Fig. 14 bis 17. Dieser besteht aus
zwei Theilen, nämlich aus einem becherförmigen Their 22, der an der Greiferwelle (Fig. 1) befestigt
ist, und aus einem ringförmigen; auf ersteren dicht passenden Ringtheil 23, welcher
so gestaltet ist, dafs er als Greifer dienen kann.
Der Ringtheil 23 ist mit einem Haken 2 versehen, dessen Spitze mit der Drehbewegung
gleichgerichtet ist und über eine Oeffnung 3 in dem gebogenen Körper des Ringtheiles 23
vorsteht.
Der Haken, welcher an 23 angenietet oder sonstwie befestigt sein kann, besitzt einen
Halstheil 2a, um welchen sich der Faden legt,
und der Ringtheil 23 ist beiderseits des Hakens 2 ausgebaucht, so dafs die Hakenspitze in die
Oeffnung 3 hineinragt und demzufolge geschützt ist. Auch hier wird eine vom Haken abgenommene
lose Fadenschlinge verhindert, neuerdings bei der weiteren Bewegung des Greifers
erfafst zu werden.
Der Theil 23 hat einen nach innen vorstehenden Flantsch 2 3a. Die äufsere Form
dieses Greifers ist nahezu die gleiche wie die des in Fig. 3 gezeigten Greifers, nur ist der
Ringtheil 23 bei 24 ausgeschnitten oder geschlitzt und bei 25 schräg nach aufsen gebogen.
Der Theil des becherförmigen Stückes 23, über welchen der geschlitzte Theil 24 des
Ringstückes gebracht wird, wenn die beiden Theile. zusammengesetzt werden, ist bei 26
(Fig. 14 und 15) ausgeschnitten, so dafs sich
die Fadenschlinge selbst während der Drehung des Greifers rasch freimachen kann.
Bei einer mit einem solchen Greifer versehenen Nähmaschine ist kein besonderer feststehender
Spulenhalter nothwendig, da der Spulenträger selbst von dem Greifer gehalten
wird.
Der Spulenträger ist in dem Ringtheil 23 des Greifers angeordnet und wird in seiner
richtigen wirksamen Stellung durch den äufsereri Rand des becherförmigen Theiles 22 und den
Flantsch 23a des Theiles 23 gehalten, so dafs
eine Fadenschlinge um denselben herumgeführt werden kann. Die Wirkung dieses modificirten
Greifers während der Bildung der Schlinge und
deren Herumführen um den Spulenträger, sowie die Vollendung des Stiches ist gleich der
mit Bezug auf die Fig. 4 bis 13 beschriebenen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein kreisender Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen, welcher mit einem nach auswärts und nach der Drehrichtung gebogenen Schleifenfänger (2) versehen ist, dessen Spitze in eine Aussparung (3) des Greifers hineinragt, durch welche die Nadel hindurchgeht, und dessen Träger (5) die von dem Schleifenfänger erfafste Fadenschleife erweitert und den losen Schlingentheil so lange zurückhält, bis der Schleifenfänger (2) denselben bei Herstellung der folgenden Schlinge in
zieht.den Stoff hinein-Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75918C true DE75918C (de) |
Family
ID=348845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75918D Expired - Lifetime DE75918C (de) | Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75918C (de) |
-
0
- DE DENDAT75918D patent/DE75918C/de not_active Expired - Lifetime
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