DE758035C - Kassette fuer endlose, zu einem Wickel aufgerollte Schallfilme - Google Patents

Kassette fuer endlose, zu einem Wickel aufgerollte Schallfilme

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DE758035C
DE758035C DET50959D DET0050959D DE758035C DE 758035 C DE758035 C DE 758035C DE T50959 D DET50959 D DE T50959D DE T0050959 D DET0050959 D DE T0050959D DE 758035 C DE758035 C DE 758035C
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DE
Germany
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film
cassette
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cassette according
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DET50959D
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English (en)
Inventor
Kurt Dr Baehrens
Karl Dr Daniel
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Schallband Syndikat AG
Original Assignee
Schallband Syndikat AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/06Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing endless webs or filaments

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Kassette für endlose, zu einem Wickel aufgerollte Schallfilme Die Erfindung betrifft eine Kassette für endlose, zu einem Wickel aufgerollte Schallfilme zur Verwendung in Schallfilmgeräten mit waagerechter Lagerung des Filmwickels, und zwar insbesondere in Geräten für die Aufnahme und Wiedergabe von Schallbändern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift.
  • In den bekannten Schallaufnahme- und Wiedergabegeräten wird der Film als Wickel auf einen in der Regel im unteren Teil des Gerätes drehbar gelagerten Teller gelegt und die Filmschlaufe in das Gerät eingeführt, wobei der Film aus dem Innern des Wickels ausläuft und nach Durchlaufen der Schallaufzeichnungs- oder Wiedergabevorrichtung außen wieder auf den Wickel aufläuft. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, den Filmwickel in einem mit einer inneren Führung versehenen, oben offenen Kasten anzuordnen, der auf einen drehbaren Teller aufgesetzt wird und mit diesem umläuft. Ein weiterer bekannter Vorschlag geht dahin, für den Filmwickel einen normalerweise geschlqssenen Behälter vorzusehen, der aus einer den Wickel tragenden Grundplatte und einem haubenartigen Deckel besteht, der bei der Inbetriebnahme des Schallfilms abgenommen wird.
  • Die bekannten Kassetten dieser Art haben den Nachteil, daß bei ungeschickter Handhabung des Filmwickels, insbesondere beim Auflegen des Wickels oder des diesen enthaltenden oben offenen Kastens auf den Filmteller und beim Abnehmen von diesem, aber auch beim Einführen der Filmschlaufe in das Schallaufnahme- oder Wiedergabegerät, der Filmwickel leicht in Unordnung gerät. Bei endlosen Bildfilmen hat man versucht, diesen Nachteil durch Verwendung einer Filmkassette zu vermeiden, die einen allseitig geschlossenen, unzugänglichen Kassettenraum für den Filmwickel besitzt, jedoch müssen diese Kassetten mit senkrechter Anordnung des Filmwickels benutzt werden, weil bei ihnen der Film durch sein Gewicht längs einer im Innern der Kassette befindlichen schiefen Ebene gegen eine Friktionsscheibe gedrückt werden muß, die mit einer die Umlaufgeschwindigkeit des Films übersteigenden Umlaufgeschwindigkeit angetrieben wird.
  • Der Zweck der Erfindung ist, die Nachteile der bekannten Kassetten mit waagerechter Lagerung des Filmwickels zu beseitigen. Bei der Kassette nach der Erfindung ist zu diesem Zweck der Filmwickel in einer waagerechten Ebene drehbar in einem allseitig geschlossenen, unzugänglichen Kassettenraum angeordnet, dessen über dem Filmwickel liegende Wand mit einem Ausschnitt nur für den Filmein- und -auslauf versehen ist. Der Raum zur Aufnahme des Filmwickels wird zweckmäßig durch eine Zwischenwand von dem restlichen Kassettenraum abgeteilt und der das Herausführen der Filmschlaufe und den Ein- und Auslauf des Films ermöglichende Ausschnitt in der Zwischenwand vorgesehen. Eine Kassette dieser Art hat neben der Beseitigung der erwähnten Nachteile auch noch den Vorteil, daß der Film in endlosem Zustand in die Kassette eingesetzt werden kann, ein Verbinden der freien Enden des Films also nicht erst nach dem Einsetzen des Filmwickels vorgenommen werden muß.
  • Die drehbare Lagerung des Filmwickels in der Kassette erfolgt vorzugsweise durch einen in der Kassette drehbaren Teller, der im Bereich einer mittleren Öffnung der Zwischenwand mit Kupplungsorganen versehen ist, die bei in das Schallaufnahme- oder Wiedergabegerät eingesetzter Kassette mit ihnen zugeordneten Kupplungsorganen für den Antrieb des Filmtellers in Eingriff gebracht werden; die am Filmteller sitzenden Kupplungsorgane ragen zweckmäßig aus der mittleren Öffnung der Zwischenwand heraus.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, daß im Bodenteil der Kassette ein Widerlager für einen am Filmteller sitzenden Lagerzapfen und im mittleren Teil »des Filmtellers auf dessen Oberseite eine Lagerplatte für einen Zentrierstift des Schallaufnahme- oder Wiedergabegerätes vorgesehen ist; dabei kann der Kassettenboden in seinem mittleren Teil eine kreisförmige Erhöhung besitzen, die der Filmteller umgreift, wobei zwischen diesem und der kreisförmigen Erhöhung des Kassettenbodens seitliche Führungen vorgesehen sind.
  • Um zu vermeiden, daß der Filmwickel während des Betriebes einseitig stark zusammengepreßt wird und zwischen seinen Lagen eine unerwünscht große Reibung entsteht, sieht die Erfindung vor, daß außerhalb des Filmwickels am Kassettenboden oder an der über dem Filmwickel liegenden Zwischenwand ein Filmleitkörper sitzt, durch den der Auflauf des Films auf den Wickel an einer anderen Stelle des Umfanges des Wickels erfolgt als der Ablauf.
  • In der Zeichnung ist eine Filmkassette gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die in das Schallaufnahme- oder Wiedergabegerät eingesetzte Kassette, wobei das Schallaufnahme- bzw. Wiedergabegerät nur schematisch angedeutet ist, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Kassette, Abb.3 einen Schnitt durch die Kassette nach der Linie III-III der Abb. 2, Abb. 4. einen Schnitt durch die Kassette nach der Linie IV-IV der Abb. 2.
  • Die Kassette besteht aus einem kastenförmigen, im Grundriß zweckmäßig quadratischen oder rechteckigen Behälter i, der aus einem leichten, aber festen Werkstoff, wie Pappe, Kunstharz od. dgl., hergestellt ist, aber aus dünnem Metallblech od. dgl. bestehen kann. Ein abnehmbarer Verschlußdeckel 2 schließt den Behälter i. auf der Oberseite ab. Eine Zwischenwand 3,; die den Kassettenraum in zwei Räume 4 und 5, unterteilt, ruht auf zweckmäßig in den Ecken der Kassette angeordneten Auflagern 6 und ist durch Plomben ; gesichert.
  • In dem Kassettenraum q, ist ein Filmteller 8 drehbar gelagert. Der Kassettenboden 9 weist. in seinem mittleren Teil eine kreisförmige Erhöhung 1o auf, die der Filmteller 8 umgreift und gegen die er seitlich abgestützt ist. Zur seitlichen Abstützung und Führung des Filmtellers ist in diesem eine Ringnut 9 vorgesehen, in die drei an der Seitenwand der mittleren Erhöhung io des Kassettenbodens 9 sitzende Nasen 12 eingreifen. Ein in dem Filmteller 8 eingelassener Lagerzapfen 1J3: sitzt auf einem Widerlager 14. auf, das in den mittleren Teil der kreisförmigen Erhöhung 1o des Kassettenbodens eingelassen ist. Eine auf der Oberseite des Filmtellers in dessen Mitte angebrachte Lagerplatte 15'" die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Lagerzapfen 13. ausgebildet ist, dient als Widerlager für einen nicht dargestellten Zentrierstift, der im Schallaufnahme- bzw. Wiedergabegerät sitzt und nach dem Einschieben der Kassette in das Gerät auf das Widerlager 153 herabgesenkt wird. Der Filmteller trägt auf seiner Oberseite ferner zwei Stifte 16, die durch eine mittlere Öffnung 17 des Zwischendeckels 3 nach außen vorstehen und als Kupplungsorgane für den kraftschlüssigen Antrieb des Filmtellers dienen. Wird die Filmkassette in das Schallaufnahme- oder Wiedergabegerät eingesetzt, so kommen in diesem vorgesehene, nicht dargestellte Kupplungsorgane mit den Stiften 16 in Eingriff und versetzen den Filmteller in Umlauf.
  • Der Filmteller 8: besitzt eine Randwulst z8, die ein unbeabsichtigtes Abgleiten des Films ig von dem Teller verhindern soll, und ist auf seiner Oberfläche mit radial verlaufenden Rippen 2o versehen.
  • In der Zwischenwand 3 ist seitlich eine Öffnung 2i angebracht. Diese Öffnung ist so bemessen, daß es unmöglich ist, den Film aus dem Kassettenraum q: herauszunehmen und etwa gegen einen anderen Film umzutauschen, daß aber gleichwohl das Herausziehen der Filmschlaufe 22: des endlosen Schallfilms aus dem Tellerraum q, möglich ist. Ferner sind die Abmessungen der Öffnung derart, daß sie bei in das Schallfilmgerät eingesetzter Kassette 'und bei aufgelegtem Schallfilm das ordnungsgemäße Auslaufen des Films aus dem Tellerraum und das Einlaufen des Films in diesen Raum ermöglichen.
  • Da die Zwischenwand 3 verhältnismäßig dicht über dem Filmteller liegt, wird die Filmschlaufe 22 normalerweise immer aus der Öffnung 21 herausragen. Es ist daher der Verschlußdeckel 2 der Kassette in einem derartigen Abstand von dem Zwischendeckel 3 angeordnet, daß ein hinreichend großer Raum 5 zur Aufnahme der Filmschlaufe entsteht. Damit die Schlaufe in dem Raum 5, insbesondere beim Transport der Kassette, keine unkontrollierbaren Bewegungen ausführen kann, ist auf der Oberseite des Zwischendeckels 3; eine Blattfeder 4 angelenkt, zwischen der und dem Zwischendeckel 3 die Filmschlaufe, wie in Abb. 3 veranschaulicht, festgeklemmt werden kann.
  • Am Kassettenboden g ist außerhalb des Filmwickels ein in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Rolle ausgeführter Filmleitkörper 24 angebracht, um den der in die Kassette einlaufende Film, wie ebenfalls in Abb.3 veranschaulicht, derart herumgeführt wird, daß der Filmauflauf auf den Wickel an einer anderen Stelle des Wickelumfanges erfolgt als der Filmablauf. Es wird hierdurch verhindert, daß der Filmwickel an der Ablaufsteile zusammen- und gegen den Kernteil des Filmtellers gepreßt wird, was zur Folge haben würde, daß der Filmablauf erschwert ist. Der Filmleitkörper kann selbstverständlich auch statt am Kassettenboden auf der Unterseite des Zwischendeckels 3 sitzen.
  • Der Film ig wird in der Fabrik oder im Filmverleihgeschäft vorschriftsmäßig auf den Filmteller aufgesetzt und um den Filmleitkörper 2q. gelegt. Hierauf wird die Zwischenwand 3 eingesetzt, durch die Plomben 7 gesichert und schließlich der Verschlußdeckel 2 aufgesetzt. In dieser Form gelangt die Filmkassette in den Verkehr. Der Besitzer eines Schallaufnahme- oder Wiedergabegerätes braucht dann lediglich den Verschlußdeckel2 der Kassette abzunehmen, die Kassette in den für sie bestimmten Raum 25, des Schallaufnahme- oder Wiedergabegerätes einzusetzen und die aus der Öffnung 2,1 des Tellerraumes q. herausragende Filmschlaufe 22, wie in Abb. i; veranschaulicht, in das Schallfilmgerät einzulegen, und der Film ist fertig für den Gebrauch ohne daß der Filmwickel selbst in Unordnung geraten konnte oder kann. Nach erfolgter Schallaufnahme oder Wiedergabe wird die Filmschlaufe aus dem Schallfilmgerät herausgenommen, die Kassette aus dem Kassettenraum 25 des Schallfilmgerätes herausgezogen, das Einlaufende des Films in den Kassettenraum q. nachgeschoben, bis die Filmschlaufe klein geworden ist, und die Schlaufe dann mit der Feder 23 festgelegt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kassette für endlose, zu einem Wickel aufgerollte Schallfilme zur Verwendung in Schallfilmgeräten mit waagerechter Lagerung des Filmwickels, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmwickel in einem allseitig geschlossenen, unzugänglichen Kassettenraum drehbar angeordnet ist, dessen über dem Filmwickel liegende Wand mit einem Ausschnitt nur für den Filmein- und -auslauf versehen ist.
  2. 2. Filmkassette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zur Aufnahme des Filmwickels durch eine Zwischenwand von dem restlichen Kassettenraum abgeteilt und der das Herausführen der Filmschlaufe und den Ein-und Auslauf des Films ermöglichende Ausschnitt in der Zwischenwand vorgesehen ist.
  3. 3. Filmkassette nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmwickel von einem in der Kassette drehbaren Teller getragen wird. q,.
  4. Filmkassette nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmteller im Bereich einer mittleren Öffnung der Zwischenwand mit Kupplungsorganen versehen ist, die bei in das Schallaufnahme- oder Wiedergabegerät eingesetzter Kassette mit zugeordneten Kupplungsorganen für den Antrieb des Filmtellers in Eingriff gebracht werden.
  5. Filmkassette nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die am Filmteller sitzenden Kupplungsorgane aus der mittleren Öffnung des Zwischendeckels herausragen.
  6. 6. Filmkassette nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in ihrem Bodenteil ein Widerlager für einen am Filmteller sitzenden Lagerzapfen angeordnet und im mittleren Teil des Filmtellers auf dessen Oberseite eine Lagerplatte für einen Zentrierstift des Schallaufnahme- oder Wiedergabegerätes vorgesehen ist.
  7. 7. Filmkassette nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenboden in seinem mittleren Teil eine kreisförmige Erhöhung besitzt, die der Filmteller umgreift, wobei zwischen dem Teller und der kreisförmigen Erhöhung des Kassettenbodens seitliche Führungen vorgesehen sind. B.
  8. Filmkassette nach den Ansprüchen i bis 7, gekennzeichnet durch einen außerhalb des Filmwickels am Kassettenboden oder am Zwischendeckel sitzenden Filmleitkörper, durch den der Auflauf des Films auf den Filmwickel an einer anderen Stelle des Umfanges des Wickels erfolgt als der Ablauf.
  9. 9. Filmkassette nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite der Zwischenwand ein Organ (Feder a3) zum Festlegen der Filmschlaufe vorgesehen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 63,5 o68, 658 08,3; schweizerische Patentschriften Nr. i ig 2q,4:, 189 665., 191 61:8; französische Patentschrift Nr. 8a3 699.
DET50959D 1938-09-09 1938-09-09 Kassette fuer endlose, zu einem Wickel aufgerollte Schallfilme Expired DE758035C (de)

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