DE757366A - - Google Patents

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DE757366A
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Description

615687*-5. 9.42
HEIKX2L Seestadt Rostock, den 3.9.1942.
FLUG-ZEUGWSHO S.I>. .B .H. PAT/Ha/ Jg . -
u/4
Betr.: H 153 429 JLl/62c
(Unsere Akte P 354)
Abblendyoi^ricntun^ für Instrum&rftentafein
von
Die Erfindung betrifft eine Abblendvorrichtung für Instrumententafeln von flugzeugen zum v'erhinüern der bpiegelung in der dieselbe umgebenden i'lugzeugvergl&sung. Solche Spiegelungen treten aurch auf die Instrumente auftreffende Sonnenstrahlen oder durch die Nacht beleuchtung der Instrumente auf. Jie Instrumente erscheinen in vielfacher<(g&h4p>als Spiegelbild in der i^lugzeugverglasung.
Bekannt sind bereits lichtundurchlässige Abschirmungen an Landfahrzeugen vor dem Sitz des Pahrzeugführers, die von außen kommende Lichtstrahlen nicht durch die aus durchsichtigem Liaterial bestehende Abdeckung durchlassen.
/Tt.
Auch ein Blendschirm zum Verhinder-wag- der durch Blinklichter vom Innern des Fahrzeuges ausgehenden Strahlen verursachten Spiegelung in der Fahrzeugverglasung ist bekannt.
Beim Flugzeug liegen aber insofern andere Verhältnisse vor, als der Plugzeugführer nicht nur vor ihn störenden von außen oder innen kommenden Lichtstrahlen geschützt wird, sondern vor Spiegelungen, die in den Abdeckscheiben des verglasten Raumes auftreten. Da das Flugzeug sich im zy Haum bewegt, tanzen Spiegelbilder der Instrumente in der k / Flugzeugverglasung in vielfacher''Sahi/entsprechend der Flugzsugbewegung hin und her.
Weiter muß der Abblendschirin sicii in einer solchen Lage erstrecken, daß die Sicht des Flugzeugführers sowohl durch die Verglasung als auch zu der Instrumententafel hin ermöglicht ist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Sie 'besteht darin, daß ein Abblendschirm sich von dem der Verglasung zugekehrten Hand der Instrumententafel in einer die Sicht des Flugzeugführers sowohl durch die Verglasung als auch zu der Instrumententafel hin ermöglichenden Richtung erstreckt. Der Abb1endschirm ist auf seitlichen Führungen ver- und feststellbar. Br besteht zweckmäßig aus zwei oder mehreren ieilen, die für sich einstellbar sind.
Der Abblendschirm trägt an seiner der Tafel zugekehrten Seite eine helle Schicht, während auf der abgekehrten Seite eine dunkle nicht reflektierende Schicht vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Ss zeigen:
Abb. 1 eine Darstellung der Abblendung^in Seitenansicht ,
Abb. 2 einen Querschnitt durch den oberen Teil des Plugζeuginnenraumes,
Abb. 3 eine Verstrebung mit Verkleidung.
Im Rumpf a ist die Instrumententafel b angeordnet. In der Abb. 1 ist als Beispiel ein geschlossener Jagdeinsitzer gewählt. Die Abdeckung besteht aus einer festen, durchsichtigen Haube c und einem zurückschiebbaren Haubenteil d. Die einzelnen Scheiben e sind in den Rahmenteilen f gelagert. Bin Schirm g ist am Umfang der Instrumententafel b angebracht. Der Schirm kann aus einzelnen i'eilschirmen bestehen, die unabhängig voneinander bewegt werden können. Die Form und Größe des Schirmes g und die 3bene, in der er zu liegin kommt, bzw. in der die einzelnen Teilschirme sich befinden, sind je nach der Konstruktion der flugzeugkanzel oder der Glasabdeckung des Pilotensitzes verschieden. Wesentlich ist, daß die Spiegelung der beleuchteten Instrumente in der durchsichtigen Abdeckung e beim Fliegen im Dunkeln durch den
Schirm g verhindert wird. Es kann auoh eine teilweise Abschirmung in vielen Fällen genügen, z.B. kann die seitliche Scheibe e·, freibleiben, wenn' ein fester Schirm g angeordnet ist, damit durch die Scheibe e-. Tageslicht auf die Instrumententafel b fällt. Eine Führung h für verstellbare Schirme kann an einer geeigneten Stelle^zweckmäßig an den Seiten der Flugzeugkanzel-vorgesehen sein.
Die blanken Verstrebungen i und Rahmen sind mit einer Schicht k aus dunklem Stoff bekleidet, um sonstige Spiegelungen in ihnen wirksam zu verhindern.

Claims (3)

Patentansprüche.
1. .abblendvorrichtung fär Instrumententafeln von flugzeugen zum Verhindern aer Spiegelung aer vor dem Führer befindlichen Instrumententafel in der dieselbe umgebenden Flugzeugverglasung, gekennzeichnet durch einen sich von dem der Verglasung zugekehrten Rand der Instrumententafel (b) in einer die Jicht des Flugzeugführers sowohl durch die /erglasung als auch zu der Instrumententafel hin ermöglichenden üichtung erstreckenden Abblendscnirm (g).
2. abblendvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der j.bbleno.schirm auf seitlichen führungen ver- una feststellbar ist.
3. -tibblendvorricntung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abblendschirm aus zwei oder menreren Teilen besteht, die für sich einstellbar sind.
Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren
folgende Druckschriften*)
in Betracht gezogen worden.
U. J.
*) Nichtzutreffendes ist zu streichen.

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