DE75727C - Röhrenförmige Führungsnägel mit einseitiger Austrittsöffnung für hindurch zu treibende gewöhnliche Nägel - Google Patents

Röhrenförmige Führungsnägel mit einseitiger Austrittsöffnung für hindurch zu treibende gewöhnliche Nägel

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DE75727C
DE75727C DENDAT75727D DE75727DA DE75727C DE 75727 C DE75727 C DE 75727C DE NDAT75727 D DENDAT75727 D DE NDAT75727D DE 75727D A DE75727D A DE 75727DA DE 75727 C DE75727 C DE 75727C
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Germany
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nails
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nail
driven
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Application number
DENDAT75727D
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English (en)
Original Assignee
E. R. BUTLER in Ueberlingen
Publication of DE75727C publication Critical patent/DE75727C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples
    • F16B15/04Nails; Staples with spreading shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
gewöhnliche Nägel.
Die den Gegenstand der Erfindung -bildenden röhrenförmigen Führungsnä'gel mit einseitiger Austrittsöffnung dienen als Führung für einen hindurchzutreibenden gewöhnlichen Nagel und bewirken, dafs die Spitze des letzteren, ohne vorherige Durchdringung des zu nagelnden Holzwerkes, mit Sicherheit an einer bestimmten Stelle zum Austritt gebracht und dort zu einem kreis-, curven- oder spiralförmigen Haken gebogen wird. Infolge dessen können mit Hülfe solcher, gewissermafsen zweitheiliger Nägel Nagelungen ausgeführt werden, bei welchen die Spitzen der durchgetriebenen Nägel bezw. die durch die röhrenförmigen Führungsnägel und die einseitigen Austrittsöffnungen erzeugten Nagelhaken an Stellen hingebracht werden, welche durch einfaches Eintreiben von Nägeln nicht zu erreichen sind. Hierdurch ist es ermöglicht, Holzwerke oder andere Gegenstände mit Holz durch Nagelung, d. h. durch Einhaken der Nägel in das Holz zu verbinden, welche bisher nur durch Einschlagen von Klammern, durch Umwinden mit Draht oder Stricken u. s. w. an einander befestigt werden konnten. Die zum Durchtreiben benutzten Nägel oder Drahtstifte sind die allgemein gebräuchlichen mit runden, kantigen oder flachen Querschnitten, es können jedoch auch Nägel mit beliebigen Querschnittsprofilen. Anwendung finden.
In den Fig. 1 bis 20 der Zeichnung sind derartige röhrenförmige Führungsnä'gel, sowie ihre Herstellungsweisen veranschaulicht.' In den Fig. 11 bis 20 sind einige mit Hülfe derselben ausgeführte Nagelungen in mehreren Beispielen dargestellt.
Die röhrenförmigen Führungsnägel können für einfache, doppelte odermehrfacheNagelungen eingerichtet sein. Dieselben werden aus gezogenen oder gewalzten gewöhnlichen Röhren hergestellt oder aus Blech oder Profileisen gebogen. Fig. ι zeigt z. B. ein aus Blech a gebogenes einfaches" Führungsrohr α1, Fig. 2 ein aus Blech b in Bretzelform gebogenes doppeltes Führungsrohr bl und ein in S-Form gebogenes doppeltes Führungsrohr £>2 im Querschnitt. Fig. 3 zeigt ähnliche doppelte Führungsrohre c1 c2 im Querschnitt, welche durch Zusammendrücken eines gröfseren Rohres c der Längsrichtung nach gebildet sind. Die Fig. 4 bis 10 zeigen verschiedene Querschnitte einfacher and doppelter Führungsrohre d1 e1/1 gl h1 il k1, gebildet aus flachem, schwertförmigem, U-, 1-, I-, X-förmigem und sonst geeignet profilirtem Material d e f g h i k. Mit Hülfe solcher Profile kann solchen Führungsnägeln einseitig eine gröfsere Wandstärke gegeben werden.
Diese einfachen oder doppelten Rohre werden in zweckentsprechenden Längen so abgeschnitten oder zertrennt, dafs das eine Ende eine Spitze erhält, welche mehr oder weniger scharf, eckig oder gerundet sein kann, während das andere Ende einfach gerade oder so abgetrennt wird,' dafs daran, falls gewünscht, ein gröfserer oder kleinerer Kopf oder eine Krempe angestaucht werden kann. Derartige Köpfe oder Krempen dienen theils als Befestigungs- oder Heftmittel,
theils dazu, ein weiteres Eindringen ' des Führungsnagels in Holz oder anderes nach-. giebiges Material zu ■ verhüten, wenn der Innennagel oder Drahtstift eingeschlagen wird. Statt solcher Köpfe oder Krempen an den Führungsnägeln können auch auf dieselben oder unter die Nagelköpfe Unterlagscheiben gelegt werden, welche das Eintreiben der Nägel begrenzen und das Einschlagen des Führungsnagels verhüten. In den Fig. 11 bis 14 sind oben gerade abgeschnittene Führungsnägel a1 b'1 c1 ohne Kopf oder Krempe, in den Fig. 16 bis 20 oben mit Krempen bezw. Köpfen 0 versehene Führungsnägel veranschaulicht. Die Fig. 12 zeigt eine zum Nagelkopf passende Unterlagscheibe q zum vorgenannten Zweck, Fig. 17 eine doppelte Sicherung gegen das Eintreiben des Führungsnagels durch Kopf 0 an demselben und Unterlagscheibe ρ unter dem Nagelkopf.
Die Führungsnägel erhalten seitlich, in der Nähe der Spitze oder des Endes, eine Oeffnungj). Dieselbe wird dadurch gebildet, dafs die Wandung mit einem scharfen Fagonmeifsel einseitig eingedrückt oder gelocht wird, derart, dafs eine Zunge oder ein Lappen r gebildet, und mit dem freien Ende in mehr oder weniger starker Neigung an die gegenüberliegende innere Rohrwand angelegt oder angedrückt wird, so dafs der Führungskanal mit einer schrägen Fläche abgeschlossea wird, wie die Fig. 11, 14, 15, 16 und 19 im Schnitt zeigen.
Diese schräggelegten Zungen r bewirken, dafs die central durch die Führungen vorgetriebenen Nägel mit ihren Spitzen nach den Oeffnungen_p abgelenkt und in denselben gebogen werden, so dafs sie aus den Oeffnungen in gebogener Form heraustreten und beim weiteren Vortreiben auf den folgenden, gegen die Schräge getriebenen Strecken der Nagelschäfte stets dieselbe Biegung erhalten, so dafs kreis- oder curvenförmige Haken mit gröfseren oder geringeren Bogen entstehen, wie die Fig. 11 bis 20 zeigen. Je nachdem die Lage und Form · der Zunge oder der seitlichen Oeffnung oder die Form der Nagelspitze ein Heraustreten der letzteren gleichzeitig mit geringerer oder gröfserer seitlicher Abbiegung bewirkt, werden die Haken spiralförmig gewunden.' Selbstverständlich kann die in gekrümmter Form in das Holz eintretende Nagelspitze auch durch verschieden harte Stellen im Holz oder durch in demselben enthaltene Fremdkörper aus der durch die Zunge bestimmten Richtung gebracht werden.
. Die Führungsnägel können unter Umständen an ihrer Längsfuge je nach Bedarf und Zweck ganz geschlossen oder auch zusammengelöthet oder geschweifst oder mehr oder weniger offen sein, wie z. B. die Querschnitte Fig. 4 bis 10 in einigen Beispielen zeigen. Derartige Führungsnägel mit offenen Längsfugen finden vorzugsweise Anwendung bei Benutzung profilirter Nägel, wie solche die Fig. 6 und 8 zeigen.
Die doppelten Führungsnägel können auch mit ungleich langen Führungskanälen versehen sein dadurch, dafs die seitlichen Austrittsöffnungen in verschiedenen Höhenlagen zu einander angeordnet werden. Die in verschiedenen Höhen liegenden Zungen bewirken dann das Heraustreten der eingetriebenen Nägel in verschiedenen Höhen, so dafs zwei verschiedene Nagelungen oder, falls die kürzere Führung aufserhalb des zu verbindenden Gegenstandes ausmündet,, eine Nagelung und eine freiliegende Schleife, etwa ein Lägerauge w, wie Fig. 13, oder eine Oese v, wie Fig. 14 zeigt, gebildet wird.
Die Köpfe der Nägel oder Stifte können jede beliebige Form haben und zu Haken w oder jv1 oder zu Oesen v1 ausgebildet sein, wie die Fig. 14, 19 und 13 zeigen. Auch können die Kopfenden der Führungsnägel mit Gewinde versehen sein, wie in den Fig. 1 5 und 16 dargestellt ist. . ■·
Die Herstellung der Führungsnägel kann-auf kaltem oder warmem Wege und von Hand oder durch Maschinen erfolgen. V
Diese Nagelungen mit Hülfe röhrenförmiger Führungen können die mannigfalteste Verwendung finden und dienen z. B. zur Verbindung von Brettern, Balken, Hölzern jeder Form und Lage zu einander oder zur Verbindung von Gegenständen aus Eisen, Metall oder anderem Material mit Holz u. s. w., wie beispielsweise in den Fig. 11, 12, 15 bis 19 gezeigt ist. , ■ ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:, -
    Röhrenförmige Führungsnägel, welche aus einem der Länge nach eingedrückten Rohre so hergestellt sind oder aus Blech oder Profileisen so gebogen sind, dafs eine oder mehrere Längshöhlungen innerhalb des Führungsnagels entstehen, welche mit einseitiger Austrittsöffnung und den Rohrkanal abschliefsender Zunge versehen sind, so dafs ein durch die Rohrführung eingetriebener Nagel an seiner Spitze durch die Zunge zur Austrittsöffnung abgelenkt wird und hier in gebogener Form aus dem Führungsnagel heraustritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75727D Röhrenförmige Führungsnägel mit einseitiger Austrittsöffnung für hindurch zu treibende gewöhnliche Nägel Expired - Lifetime DE75727C (de)

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DE (1) DE75727C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3177753A (en) * 1962-11-19 1965-04-13 Simplex Nail & Mfg Corp Anchor nail fastener with sealing means
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US3455200A (en) * 1966-10-03 1969-07-15 James Deans Cumming Friction grip wedge fasteners
DE1500711B1 (de) * 1966-11-24 1970-05-14 Folke Eriksson Vorrichtung zum Befestigen von Bauteilen an einer Unterlage aus Leicht- oder Gasbeton
US4611964A (en) * 1985-02-01 1986-09-16 Schlein Seymour N Anchor nail fastener
US5779415A (en) * 1995-11-28 1998-07-14 Hoene; Jochen Sleeve for guiding, deflecting and holding a nail and process for producing this sleeve

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