DE75719C - Hadernschneider - Google Patents

Hadernschneider

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Publication number
DE75719C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rags
cut
cloth
rag
machine
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Expired
Application number
DENDAT75719D
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English (en)
Original Assignee
H. PITZLER in Birkesdorf bei Düren
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE75719C publication Critical patent/DE75719C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • D01G11/04Opening rags to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE S5: Papierfabrikation.
HEINR. PITZLER in BIRKESDORF bei DÜREN. Hadernschneider.
Zusatz zum Patente ΛΙ 54422 vom 7. März 1890.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. December 1893 ab. Längste Dauer: 6. März 1905.
Bei dem in Fig. 1 in der Seitenansicht, theilweise im Längsschnitt, und in Fig. 2 in. der oberen Ansicht dargestellten Hadernschneider ist das endlose Tuch/1 so breit, dafs es nicht nothwendig ist, die grofsen Hadernstücke vor dem Eingeben in die Maschine zusammen zu falten, wie dies bei dem schmalen, endlosen Tuch/1 der durch das Patent Nr. 54422 geschützten Maschine erforderlich ist
Die Kreismesser der neuen Maschine, die ebenfalls auf zwei parallelen Achsen sitzen, schneiden mit' weniger Kraftverbrauch diese Hadern zuerst der Länge nach und, nachdem sie ihnen durch geeignete Zuführtücher querliegend zugebracht sind, auch quer durch.
Ein weiterer Vorzug dieser Maschine besteht darin, dafs man die einmal eingegebenen Hadern in beliebig kleine Stücke schneiden kann. Eine einfache Vorrichtung gestattet, beliebig oft die Hadern den Kreismessern zuzuführen und, nachdem sie genügend zerkleinert sind, aus der Maschine zu entfernen.
Die auf das Tuch / aufgelegten Hadern werden den sämmtlichen Kreismessern C1 bis C7 und Cl1 bis de zum Längsschneiden zugeführt.
Die Hadernstreifen fallen auf die schiefen Ebenen A, B und C und von diesen auf das Transporttuch /. Dieses hebt sie auf die in mehr oder weniger schräger Lage befindliche schiefe Ebene n, über welche sie auf das Tuch/3 und mittels desselben wieder in die Kreismesser gelangen.
Auf das Tuch/j werden so lange ungeschnittene Hadern aufgegeben, bis das Transporttuch/3 anfängt, die schon einmal geschnittenen Hadern den Kreismessern zum Querschneiden zuzubringen.
Sobald aufgehört wird, neue Hadern in die Maschine einzugeben, wird die um eine Achse drehbare Wand D in die punktirte Lage E gebracht, so dafs die zweimal geschnittenen Hadern nicht mehr auf das Transporttuch/2, sondern auf die hintere Seite der Wand D fallen, um dann bei G weggenommen zu werden.
Sind sämmtliche in der Maschine befindliche Hadern zum zweiten Male durch die Kreismesser gegangen, so wird mittels der Stange H die Wand D wieder in ihre frühere Lage gebracht und es können nun neue ungeschnittene Hadern auf das Tuch / aufgegeben werden, die in der vorhin angegebenen Weise längs und quer geschnitten werden.
Zweckmäfsig ist es, die beiden Transporttücher /2 und /3 langsamer gehen zu lassen wie das Tuch J\, damit sich eine gröfsere Menge einmal geschnittener Hadern auf denselben ansammeln kann.
Die geschnittenen Hadern können auch durch das Transporttuch/ in einen Behälter, der sich etwa unter der schiefen Ebene μ befindet, gebracht werden, in welchem sie sich ansammeln, ehe sie auf das Transporttuch /3 gelangen.
Unter Fortfall des Tuches/ kann auch das Transporttuch/3 als Aufgebetuch benutzt werden.
Der Antrieb und die sonstigen vorstehend nicht angeführten Theile sind bei dieser neuen Maschine in derselben Weise ausgeführt, wie bei der durch das Patent Nr. 54422 geschützten Maschine.
Sollen die zweimal geschnittenen Hadern zum dritten oder vierten u. s. w. Male geschnitten werden, so bringt man die Wand D erst in die punktirte Lage, nachdem die ersten Lumpen aus den Kreismessern kommen, die drei- oder vier- u. s. w. mal durch dieselben gegangen sind.
Bei allen anderen Hadernschneidern müssen die Hadern, die mehrere Male geschnitten werden sollen, jedesmal von neuem in die Maschinen eingegeben werden, was viel Arbeit und Zeit erfordert.
Die einmal geschnittenen Hadern können auch von einem schmäleren Tuche fs, welches etwa nur so breit ist bis zur Linie J-J, einer Hälfte der Kreismesser zum zwei-, drei- u. s. w. maligen Schneiden zugeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 54422 geschützten Erfindung, bei welcher alle Kreismesser die Hadern der Länge nach schneiden und diese einmal geschnittenen Hadern durch geeignete Zuführtücher querliegend entweder den sämmtlichen Kreismesserpaaren oder der einen Hälfte derselben ein-, zwei-, drei- oder viermal nach einander zugeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75719D Hadernschneider Expired DE75719C (de)

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DE75719C true DE75719C (de) 1900-01-01

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