DE756773C - Vorschiffsform fuer seegehende Handelsschiffe - Google Patents
Vorschiffsform fuer seegehende HandelsschiffeInfo
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- DE756773C DE756773C DEM152269D DEM0152269D DE756773C DE 756773 C DE756773 C DE 756773C DE M152269 D DEM152269 D DE M152269D DE M0152269 D DEM0152269 D DE M0152269D DE 756773 C DE756773 C DE 756773C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B1/00—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
- B63B1/02—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
- B63B1/04—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull
- B63B1/06—Shape of fore part
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Description
- Vorschiffsform für seegehende Handelsschiffe Gegenstand des Patentes 739 849 ist eine Vorschiffsform für seegehende Handelsschiffe Fmooudlesdher: Zahlen bis 0,3 (Maße, in: 1Z-,eteir, Siekun@de) mit steil V-förmigen Unterwasserspanten, deren Übergang in die mehr oder minder geradlinigen, stark ausfallenden Überwasserspanten auf einer über Wasser befindlichen, nach hinten schräg abfallenden und die Konstruktionswasserlinie schneidenden Linie liegt. Gemäß dem Erfindungsgedanken des Hauptpatentes liegen die Einläufe der in ihrem vorderen Teil über die Schwimmwasserlinie heraufgezogenen Unterwasserspanten in dieÜberwasserspanten im Längsriß auf einer Geraden, die einen Winkel von etwa 7'° mit der Konstruktionswasserlinie einschließt und sie im Abstand von etwa 2o °/o der Schiffslänge vom vorderen Lot schneidet.
- Die weitere Ausbildung einer solchen Schiffsform gemäß der vorliegenden Erfindung besteht in der Anwendung eines Unterwasservorschiffes mit geradlinigen, untereinander parallelen Spantlinien.
- Derartige Formgebungen für das Unterwasserschiff sind seit Jahrzehnten bekannt. Bei ihnen wurden ursprünglich parallele Dreieckspanten mit einem verhältnismäßig großen Spantöffnungswinkel angewendet. Bei späteren Abänderungen wurde diese Spantcharakteristik nur für das Überwasserschiff beibehalten, während zur Erzielung größerer Schnelligkeiten für das Unterwasserschiff irgendwelche bekannten Unterwasserschiffsformen benutzt wurden. Die Erfindung will das gleiche Ziel eines schnelleren Schiffes erreichen, ohne hinsichtlich der Ausbildung des Unterwasserschiffes auf die Benutzung geradliniger, untereinander paralleler Spanten, die sich immer wieder bewährt haben und ihre Anwendungsgrenze nur in der Schnelligkeit des Schiffes besaßen, verzichten zu müssen. Es hat sich gezeigt, daß dieses Ziel auf der Grundlage des Hauptpatentes durch die Vereinigung eines kleinen Spantöffnungswinkels unter der CWL mit einem großen Spantöffnungswinkel über der CWL in glücklicher Weise erreicht werden kann.
- Mit der Anwendung des Erfindungsgedankens sind gleichzeitig wesentliche bauliche Vorteile verbunden, da die Benutzung paralleler Dreieckspanten die Verwendung gerader Spanten und gerader Platten und damit eine billige Bauweise ermöglicht.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung erhalten die Spanten des Unterwasservorschiffes zwischen der Konstruktionswasserlinie und der Einlauflinie der Überwasserspanten einen größeren Spantöffnungswinkel als die unter der Konstruktionswasserlinie liegenden Spanten und einen kleineren Spantöffnungswinkel als die über der Einlauflinie liegenden Spanten.
- DieErfindung ist in derZeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Spantenriß, Fig. 2 einen Längsschnitt hierzu und Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform des Spantenrisses.
- Wie die Fig. i und 3 erkennen lassen, besteht sowohl das Unterwasservorschiff als auch das Überwasservorschiff aus geradlinigen, untereinander parallelen Spantteilen, wobei die Einläufe der Unterwasserspanten in die überwasserspanten auf einer Geraden a liegen, die einen Winkel von etwa r° mit der Konstruktionswasserlinie einschließt und sie im Abstand von etwa 2o % der Schiffslänge vom vorderen Lot schneidet.
- Nach Fig. i sind die Unterwasserspanten bis zu der Geraden a heraufgeführt und gehen hier mit einem Knick in die Überwasserspantteile über. Zweckmäßig wird jedoch zwischen der CWL und der Geraden a ein Übergangsteil eingeschaltet, der einen größeren Spantöffnungswinkel als die unter der CWL liegenden Spanten und einen kleineren Spantöffnungswinkel als die über der Einlauflinie liegenden Spanten besitzt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird der Übergangsbereich zwischen der CWL und der Geraden a ebenfalls durch geradlinige, unter sich parallele Spantteile gebildet. Das Vorschiff ist auf diese Weise durch drei eindeutig definierte Flächenteile bestimmt, was sich auch konstruktiv bei der Herstellung des Schiffes vorteilhaft auswirkt. Natürlich ist es auch möglich, den zwischen der Linie a und der CWL liegenden Übergangsteil bogenförmig auszuführen, wodurch der Neigungsverlauf der Unterwasserspanten allmählich in den Öffnungswinkel der überwasserspanten übergeführt wird. Natürlich können auch bei der Ausführungsform nach Fig. 2 die Übergänge von den Unterwasserspanten in die Überwasserspanten im Bereich der Linie a bogenförmig ausgebildet werden.
- Endlich brauchen die unter sich parallelen Spantteile des Über- oder Unterwasserschiffes nicht genau geradlinig zu sein, sondern können in bekannter Weise auch etwas gekrümmt verlaufen, wie dies für die Einläufe der Spantlinien in die Seiten- und Bodenlinien selbstverständlich ist.
- Im Überwasserschiff kann an Stelle einer parallelen Spantstellung auch eine durch Strahlenziehung von einem Punkt aus festgelegte Spantstellung Anwendung finden, wenn dies aus irgendwelchen Gründen wünschenswert erscheint. Auch bei solchen Ausführungsformen bleiben die Vorteile der parallelen Spantstellung des Unterwasserschiffes erhalten, die unter anderem in einer geringen benetzten Fläche und einem günstigen Wasserablauf auf kürzestem Wege am Schiffskörper zu erblicken sind und erfindungsgemäß auch für schnelle Schiffe mit größeren Völligkeiten zugänglich gemacht werden.
- An die Stelle der schrägen Geraden a kann im Sinne der voraufgegangenen Zusatzpatente zum Hauptpatent auch die Bugwellenbegrenzungslinie oder eine Parallele hierzu treten.
- Das Achterschiff kann in beliebiger Weise und natürlich auch nach dem erfindungsgemäßen Vorbild des Vorschiffes ausgebildet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschiffsform für seegehende Handelsschiffe Froudescher Zahlen Abis 0,3 (Maße in Meter, Sekunde) mit steil stehenden, V-förmigen Unterwasserspanten, deren Übergang in die mehr oder minder geradlinigen, stark ausfallenden Überwasserspanten auf einer über Wasser befindlichen, nach hinten schräg abfallenden und die Konstruktionswasserlinie schneidenden Linie liegt, nach Patent 739 849, gekennzeichnet durch die Anwendung eines Unterwasservorschiffes mit geradlinigen, untereinander paraHelen Spantlinien.
- 2. Vorschiffsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanten des Unterwasservorschiffes zwischen derKonstruktionswasserlinie und der Einlauflinie der Überwasserspanten einen größeren Spantöffnungswinkel als die unter der Konstruktionswasserlinie liegenden Spanten und einen kleineren Spantöffnungswinkel als die über die Einlauflinie liegenden Spanten besitzen. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 497 045; österreichische Patentschriften Nr. 95:252, 29 69o ; französische Patentschriften Nr. 663 335; 800 232; britische Patentschrift Nr. 118 778; »Werft-Reederei-Hafen« vom i. November 39, S. 330; Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure vom 15. Delzem#ber 1934, S. i449
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM152269D DE756773C (de) | 1941-10-29 | 1941-10-29 | Vorschiffsform fuer seegehende Handelsschiffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM152269D DE756773C (de) | 1941-10-29 | 1941-10-29 | Vorschiffsform fuer seegehende Handelsschiffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE756773C true DE756773C (de) | 1955-05-26 |
Family
ID=7337066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM152269D Expired DE756773C (de) | 1941-10-29 | 1941-10-29 | Vorschiffsform fuer seegehende Handelsschiffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE756773C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT29690B (de) * | 1905-10-07 | 1907-08-26 | Fritz Franz Maier | Unterwasserschiffsform. |
| GB118778A (en) * | 1918-01-12 | 1918-09-12 | Amos Lowrey Ayre | Improvements in and relating to the Construction of Ships, Boats, and like Structures. |
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| FR663335A (fr) * | 1927-07-02 | 1929-08-20 | Corps de navire | |
| DE497045C (de) * | 1930-05-01 | Willi Thieme | Schiffsform | |
| FR800232A (fr) * | 1935-12-17 | 1936-06-30 | Forme de navire |
-
1941
- 1941-10-29 DE DEM152269D patent/DE756773C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
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