DE755757C - Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine - Google Patents

Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine

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Publication number
DE755757C
DE755757C DEH147504D DEH0147504D DE755757C DE 755757 C DE755757 C DE 755757C DE H147504 D DEH147504 D DE H147504D DE H0147504 D DEH0147504 D DE H0147504D DE 755757 C DE755757 C DE 755757C
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DE
Germany
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lever
rolling
workpiece
bevel gear
working according
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Expired
Application number
DEH147504D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Faes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidenreich and Harbeck GmbH
Original Assignee
Heidenreich and Harbeck GmbH
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Publication date
Application filed by Heidenreich and Harbeck GmbH filed Critical Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority to DEH147504D priority Critical patent/DE755757C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/12Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by planing or slotting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Nach dem Abwälzverfahren arbeitende KegelradhobeImaschine Die Erfindung betrifft eine nach dem Abwälzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine, die entweder mit einem Hobelstahl oder mit mehreren abwechselnd schneidenden Hobelstählen versehen ist.
  • Die durch die Erfindung zum erstenmal gelöste Aufgabe besteht darin, beim Hobeln von Kegelrädern unter Verwendung des genauesten Verfahrens zum Erzielen der Abwälzbewegungen, nämlich des der kraftschlüssigen Abwälzung von Rollbändern auf Roll- oder Abwälzzylindern, die Bandabwälzung innerhalb des Arbeitsbereiches der Maschine für Räder beliebiger Teilkreise beliebig einstellbar zü machen, ohne beim Übergang auf zu bearbeitende Kegelräder anderer Größe irgendwelche Teile auswechseln zu müssen. Diese Aufgabe ist bei bekannten Maschinen nicht gelöst worden.
  • Es ist bekannt, die Wälzbewegung allein durch das Werkstück ausführen zu lassen dadurch, daß der Werkstückteilkopf auf einem Rollbogen mittels Rollband oder auf einem Planrad mittels Kegelsegment abwälzt. Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Rollbögen oder Kegelsegmente für die verschiedenen Übersetzungsverhältnisse der zu hobelnden Kegelräder ausgewechselt werden müssen, was sowohl mit Zeitverlust als auch mit besonderen Kosten verknüpft ist. Da für sämtliche Übersetzungsverhältnisse von Zahn zu Zahn unmöglich ausgewechselt werden kann, sondern nur von Übersetzungsgruppe zu -gruppe, weil sonst eine viel zu große Zahl von Rollbögen oder Kegelsegmenten erforderlich wäre und auf Lager gehalten werden müßte, werden die zwischen den einzelnen Übersetzungsgruppen liegenden Übersetzungsverhältnisse nur annähernd genau abgewälzt.
  • Es ist ferner bekannt, die Wälzbewegung teilweise vom Werkstück und teilweise vom Werkzeug ausführen zu lassen, was zur Erzielung des genauen Arbeitens der Maschine wichtig ist. Dabei wurden aber diese beiden Wälzbewegungen durch eine Verbindung von Wechselrädern in das erforderliche genaue Verhältnis gebracht. Dies hat zwar den Vorteil gegenüber den erwähnten Konstruktionen, daß die einfachere Auswechslung der Wechselräder es ermöglicht, für jedes Übersetzungsverhältnis von Zahrl zu Zahn die richtige Wälzbewegung zu bewirken, obwohl auch hier ein ziemlich umfangreicher Wechselrädersatz auf Lager zu halten ist.
  • Nach einem weiter bekanntgewordenen Vorschlag wird bei einem Zahnflankenschleifautomaten für Stirnräder ein sog. X-Lineal, d. h. ein zwischen Wälzschlitten und Rollbandständer schwingend angeordneter zweiarmiger Hebel mit festem Drehpunkt, so vorgesehen, daß der Rollbandständer eine gegenläufige Bewegung zum Wälzschlitten ausführen kann. Dieser Hebel gestattet wohl die Verwendung eines Rollbogens für mehrere Zahnräder mit verschiedenen 'Teilkreisen, kommt aber für einen größeren Arbeitsbereich mit nur einem Rollbogen nicht aus, so daß der Maschine drei Normalrollbogen verschiedener Größe beigegeben werden. Ferner wird bei dieser Maschine die Wälzbewegung nicht auf Werkstück und Werkzeug verteilt, sondern allein vom Werkstück ausgeführt.
  • Bei einer Kegelräderverzahnungsmaschine, die ebenfalls nach dem Abwälzverfahren mit Rollbogenbandgetriebe arbeitet, wird gleichfalls ein doppelarmiger Hebel zwischen den Wälzschlitten verwendet. Hier sollen jedoch innerhalb des Arbeitsbereiches der Maschine ebenfalls mehrere Rollbogen benutzt werden, wobei die letzten feinsten Ausgleichungen durch den Hebel, der dazu in seinem Drehpunktlager verstellt werden kann, erreicht werden. Eine Auswechslung von Teilen ist also auch hier, und zwar außer der Einstellung des Hebels, erforderlich. Bei dieser 1l aschine wird die Abwälzbewegung ebenfalls nicht vom Werkzeug und Werkstück, sondern allein vom Werkstück ausgeführt.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Erzeugen der Abwälzbewegung beim Schneiden von Verzahnungen ist zwar der Nachteil des ,'£uswechselns von Teilen, insbesondere der Wälzbogen, richtig erkannt und daher die Vorrichtung so durchgebildet worden, daß nur ein einziger Wälzbogen benötigt wird. Die hierfür vorgesehene Durchbildung gibt wohl die Möglichkeit zur Herstellung von Stirnrädern, ist jedoch nicht so, daß man Kegelräder ohne Auswechslung gewisser anderer Teile herstellen könnte, wenn es überhaupt praktisch möglich ist, damit Kegelräderverzahnungen zu schneiden.
  • Eine Maschine nach der Erfindung hat dagegen den Vorteil, daß innerhalb des Arbeitsbereiches der Maschine überhaupt kein Teil ausgewechselt zu werden braucht. Daher brauchen auch keine solchen Teile auf Lager gehalten zu werden. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der in bekannter Weise die Wälzschlitten verbindende Hebel zwischen seinen beiden Angriffspunkten mit einem verstellbaren Drehpunktlager versehen ist. Die verschiedenen Übersetzungsverhältnisse des ganzen Arbeitsbereiches der Maschine werden dann durch Änderung der Hebellängen dieses Hebels erzielt.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schematische Darstellung der verschiedenen, in der Maschine liegenden Schnitt-, Vorschub- und Wälzbewegungen (es bedeutet Pfeil a die hin und her gehende Schnittbewegung der Werkzeuge, Pfeil 1) den Vorschub der Werkzeuge bis auf Zahntiefe, Pfeil c die Wälzbewegung der @@'erkzeuge zur Erzielung der Zahnform, Pfeil d die Wälzbewegung des Werkstückes zur Erzielung der Zahnform), Abb. 2 den Antrieb der hin und her gehenden Schnittbewegung der Werkzeuge (Hobelstähle), Abb.3 bis 6 den Vorschubantrieb der Werkzeuge, Ab. 7 bis io den zwangsläufigen Zusammenhang der beiden Wälzbewegungen des Werkstückes und der Werkzeuge.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Ein Motor (Abb. 2) treibt über austauschbare Wechselräder 1, 2, Kegelräder 3, 4 und Stirnräder 5, 6 die Hubscheibe 7 an. Der verstellbare Hubzapfen 8 setzt über die Treibstange 9 den Hebel io und damit die Welle i i in Bewegung. Mit der Welle i i ist außerdem der Gelenkhebel 1 2 fest verbunden. An die Hebel 12 angelenkt sind die beiden die Hobelstähle tragenden Stößel 13, welche durch die Drehbewegung des Hebels i2 hin und her bewegt werden. Durch die auswechselbaren Räder i und 2 kann die minutliche Hubzahl der Stößel 13 geändert werden.
  • Ein zweiter Motor (Abb. 3) dient zum Vorschubantrieb. Dieser Motor treibt über eine elastische Kupplung 14 die Welle 15 an. Eine Bremse 16 ist auf der Welle 15 angeordnet, um beim Ausschalten den Antrieb schnell zum Stillstand zu bringen. Eine Abzweigung von der Welle 15 geht über die Kegelräder 17 und 18 nach der Schmierpumpe. Die Welle 15 treibt über die Vorschubwechselräder i9, 2o, 21, 22 die Schneckenwelle 23 an und damit das Schneckenrad 24. Auf der Schneckenradwelle25 sind zwei Kurven 26, 27 angeordnet, und zwar die Kurve 26 für das Vorhobeln und 27 für das Schlichten des Werkstückes. Die beiden Kurven können auf der Welle 25 verschoben werden, so daß wahlweise die eine oder die andere unter die am Hebel 29 sitzende Rolle 28 zu stehen kommt. Der Hebel 29 ist auf dem Bolzen 3i drehbar und an den Werkzeugkopf _3o angelenkt. -Der hohe Teil der Kurvenscheibe 26 oder 27 schiebt also den Werkzeugkopf 30 unter Vermittlung der Rolle 28 und des Hebels 29 auf die erforderliche Zahntiefe des Werkstückes, während der niedrige Teil der Kurvenscheibe den Werkzeugkopf 30 vom Werkstück wegzieht. Der Drehpunkt 31 kann in dem Hebel 29 senkrecht verstellt werden, um die Größe des Hubes für den Werkzeugkopf 30 je nach der Zahntiefe verändern zu können. Der Werkzeugkopf kann außerdem mit dem Handhebel 33 über Kurbel 34, Kulissenstein 35 und Schieber 32 waagerecht verschoben werden, um beim Auf- und Abspannen des Werkstückes sowie beim Einstellen der Werkzeuge Platz zu erhalten. Für die Arbeitsstellung des Werkzeugkopfes wird der Schieber 32 mit dem Hebel 33 gegen einen festen Anschlag vorgeschoben. Gleichzeitig wird von der Welle 25 die Wälzbewegung abgeleitet. Das Schneckenrad 24 treibt außerdem mit einem Kurbelzapfen 36 die Kulisse 37 (Abb. 6) an. Die schwingende Bewegung der Kulisse 37 wird durch Zahnsegmente 38, 39 übertragen (Abb. 5). Der auf diese Weise hin und her geschobene Rollbandschlitten 42 versetzt den Wälzzylinder 43 (Abb. 8) durch ein Rollband in Drehung und leitet diese Drehbewegung weiter über Kegelräder 44, 45, Welle 46, Bandscheiben 47, 48 auf die das Werkstück tragende Teilkopfspindel 49. An den Teilkopfrollbandschlitten 42 ist angelenkt der in dem Lager 65 drehbare Wälzhebel 62. Am anderen Ende ist der Wälzhebel 62 mit dem Schieber 63 gelenkartig verbunden. Der Schieber 63 gibt dem Werkzeugkopfrollbandschlitten 64 eine hin und her gehende Bewegung. Durch die seitliche Bewegung des Rollbandschlittens 64 wird ähnlich wie beim Teilkopf der die Werkzeuge tragende Wälzzylinder 66 in- Drehung versetzt. Das Drehpunktlager 65 ist verschiebbar angeordnet, wodurch das Hebelverhältnis L1 zu L2 verändert werden kann. Diese Einstellung ist nötig, um die Wälzgeschwindigkeit des Werkzeugkopfwälzzylinders 66 der Wälzgeschwindigkeit der Teilkopfspindel49 anzugleichen. Die Größe der Verschiebung des Drehpunktlagers 65 ist von dem Übersetzungsverhältnis des zu bearbeitenden Kegelrades abhängig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach dem Abwälzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine mit einem Hobelstahl oder mehreren abwechselnd schneidenden Hobelstählen, bei der teils das Werkstück und teils das Werkzeug die Wälzbewegung ausführt und bei der die Wälzschlitten durch einen Hebel verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (62) zwischen seinen beiden Angriffspunkten mit einem verstellbaren Drehpunktlager (65) versehen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 347 937 und 378580.
DEH147504D 1936-05-09 1936-05-09 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine Expired DE755757C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH147504D DE755757C (de) 1936-05-09 1936-05-09 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine

Applications Claiming Priority (1)

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DEH147504D DE755757C (de) 1936-05-09 1936-05-09 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE755757C true DE755757C (de) 1951-10-29

Family

ID=7180197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH147504D Expired DE755757C (de) 1936-05-09 1936-05-09 Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelradhobelmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE755757C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288880B (de) * 1964-07-30 1969-02-06 Gleason Works Verzahnungsmaschine mit Abwaelzbewegung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE347937C (de) * 1922-01-27 Max Maag Nach dem Abwaelzverfahren, vorzugsweise mittels Rollbogen-Bandgetriebe arbeitende Kegelraederverzahnungsmaschine
DE378580C (de) * 1923-07-20 Rene Louis Jules Delamare Vorrichtung zur Erzeugung der Waelzbewegung beim Schneiden von Verzahnungen

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