DE754643C - Elektrische Schalteinrichtung fuer Werkzeugmaschinenrundtische - Google Patents

Elektrische Schalteinrichtung fuer Werkzeugmaschinenrundtische

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Publication number
DE754643C
DE754643C DER108342D DER0108342D DE754643C DE 754643 C DE754643 C DE 754643C DE R108342 D DER108342 D DE R108342D DE R0108342 D DER0108342 D DE R0108342D DE 754643 C DE754643 C DE 754643C
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DE
Germany
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switch
contactor
self
switched
holding line
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Expired
Application number
DER108342D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Riedel
P Dr-Ing Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J E Reinecker A G
Original Assignee
J E Reinecker A G
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Filing date
Publication date
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Publication of DE754643C publication Critical patent/DE754643C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Elektrische Schalteinrichtung für Werkzeugmaschinenrundtische Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung für Werkzeugmaschinen mit einem Rundtisch, welcher immer in ein. und derselben Drehrichtung umläuft, wobei die Schattanordnung jeweils nach einer vollen Umdrehung einer Schaltkurve des Rundtisches in der Weise in Tätigkeit tritt, daß die Vorschubbewegung dies Arbeitstisches von beliebig langen Bewegungspausen unterbrochen wird. Derartige Bewegungspausen treten z. B. bei Stoßmaschinen mixt: Rundtisch dann auf, wenn ein Werkstück fertig bearbeitet ist und abgespannt werden soll. Die bekannten Maschinen sind so ausgebildet, daß der Schlitten nach Vollendung des erfordexlichen Vorschubes seine Bewegung selbstbätig stillsetzt. Nach dem Aufspannen eines neuen Werkstückes isst es notwendig, den Vorschub-antrieb wieder einzuschalten. Dieses Einschalten bietet jedoch Schwierigkeiten, solange noch der Anschlag auf der Sti,llsetzeinrichtung ruht und wenn die Forderung erfüllt werden soll, den Arbeei.tstisch in jedem Augenblick mit einem Druckknopf stillzusetzen, um die angestellte Spantiefe am Werkstück zu prüfen.
  • Für Kreüselwipper und Webstühle .sind bereits elektrische Schalteinrichtungen für einen von einem Anschlag abgeschalteten Antriebsmotor bekanntgeworden, bei denen eine selbsttätige Überbrückung des Ausschalters erfolgt, so daß der Motor trotz unveränderter Beibehaltung der Ausschaltstellung des Ausschalters eingeschaltet werden, kann. Mit diesen Einrichtungen ist aber keine Nu.llspannungsauslösung und keine Druckknopfausschaltung möglich. Für Werkzeugmaschinen, bei denen zum Einrichten der Maschine für eine Serie gleichartiger Werkstricke das erste wiederholt bei seiner Bearbeitung stillgesetzt und wieder eingeschaltet werden muß, sind diese Steuerungen deshalb nicht geeignet. Auch der Einbau thermischer Auslöser ist bei den bekannten Schalteinrichtungen nicht ohne weiteres durchführbar. Ein sicheres Stillsetzer bei Überlastung, also z. B. beim Festsetzen einer Getriebespindel, bei zu großer Sparabnahme, bei Fehlern im Werkstückmaterial usw. durch einen thermischen Auslöser, ist daher nicht gewährleistet. Es können daher Zerstörungen wertvoller Maschineneeile oder Werkstücke beim Einbau dieser bekannten Schalteinrichtungen in Werkzeugmaschinen eintreten.
  • Bei der Erfindung sind diese Nachteile vermieden. An Hand der Abbildung, die den Erfindungsgegenstand an einer Rundstoßmaschine als Beispiel zeigt, sei. dies näher erläutert.
  • Es ist mit i der Werkstücktisch bezeichnet, der zum Bearbeiten eines Werkstücks TV mittels eines Stoßmessers S, das senkrecht zur Zeichenebene bewegt wird, eine langsame Vorschubbewegung ausführt, die durch einen Motor 8 bewirkt und über nicht dargestellte Übersetzungsgetriebe auf eine Antriebsschnecke, des Werkstücktisches übertragen wird. Die Werkzeugmaschine ist mit einer am Werkstücktisch feist oder verstellbar befestigten Kurvenscheibe 2 mit einem Anschlag 3 versehen. Die Kurvenscheibe kann nach Zurücklegen eines beistimmten Vorschub-' wegges mittelbar oder unmittelbar in an sich bekannter Weise auf einen z. B. durch Federbolzen verstellbaren Endschalmer 5, der ent-,veder in eine obere oder untere Endstellung gezwungen wird, einwirken und dien Antriebsmotor 8 abschalten, indem das Schütz d, das in der gezeichneten Lage von der Leitung R über den Endschalter 5 Strom erhält, durch, Unterbrechen eines Kontaktes im Endschalter 5 abgeschaltet wird, so daß es abfällt.
  • Beim Auftreffen des Anschlages 3 verbindet nun der Endschalter 5 die Leeitung d mit der Leitung R, und zwar ehe er die Leitung a abschaltet. Drückt der Anschlag 3 den Endschalter 5 bis zum Unterbrechen der Verbindung von a und R, so fällt das Antriebsschütz d. ab und verbindet in seiner unteren Lage über die mit R verbundene Leitung d die Leitung c und ein Hilfsschütz 6 mit dem Netz, das daraufhin anspringt. Das Hilfsschütz verbindet danach die Leitung b mit R. Außerdem ist dann eine Leitung e über die Leitungsverbindung d mit R verbunden.
  • Beim Einschalten des Tischantriebs mittels des Einschaltdruckknopfes 7' springt das Antriebsschütz d. an und verbindet sich über die Leitung b mit R. Der .'Motor 8 und damit der Tisch laufen an und setzen danach ihre Be-"vegung fort, auch wenn der Anschlag 3 noch auf den Endschalter 5 drückt. Gleitet der Anschlag 3 hei der Vorscbubbewegung des Tisches vom Endschalter 5 ab, dann verbindet er zunächst wieder die Leitung a mit R, schließlich schaltet er die Leitung d von R ab, so daß das Hilfsschütz 6 stromlos wird und abfällt.
  • Kommt der Anschlag 3 nach Vollendung der :@rbei.-tsbewegung wieder auf den Endschalter 5, so wiederholt sich das gleiche Spiel. Zunächst verbindet er die Leitung d mit R, dann, unterbricht er die Verbindung zwischen a und R, das Arbeitsschütz d. fällt ab und verbindet über c das Hilfsschütz 6 mit R, dieses schließt die Leitung b an R an, und ein neues Arbeitsspiel kann beginnen, wenn der Druckknopf 7' von neuem betätigt wird. Ein Ausschaltdruckknopf 7" dient dazu, den Tisch an beliebiger Stelle stillzusetzen.
  • Die Erfindung kann noch verschiedenartig abge@van.delt werden, ohne daß sich grundsätzlich an der Erfindungsidee etwas ändert. So wird im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Antriebsmotor mit dem Netz gekuppelt. An Stelle eines Antriebsmotors kann selbstverständlich auch eine z. B. durch einen Magneten betätigte Kupplung treten, die vom Antriebsschütz d. aus gescbaltet wird und bei eingeschaltetem Antriebsschütz den Werkstücktisch mit einer ständig umlaufenden Welle kuppelt, dagegen bei stromlosem Antriebsschütz den Werkstücktisch von seinem Antrieb durch Entkuppeln trennt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Schalteinrichtung für einen durch einen Anschlag abschaltbaren Vorschubmotor zum Antrieb des Rundtisches von Werkzeugmaschinen, insbesondere von Stoßmaschinen, bei der eine selbsttätige Überbrückung des vom Rundtisch unmittelbar oder mittelbar betätigten Ausschalters mit Hilfe eines Hilfsschützes erfolgt, so daß der iHotor trotz unveränderter Beibehaltung der Ausschaltstellung des Ausschalters zum Weiterarbeiten in der gleichen Drehrichtung mittels eines Druckknopfschalters eingeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung des Hilfsschützes (6) nur in, der Ausschaltstellung des Ausschalters (3, 5) möglich ist.
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch z, dadurch gelcennzeichnet, daß als Ausschaltar ein Endschalter (5) mit Doppelkontakten. Verwendung findet, die erstens beim Einwirken des Tischanschlags, (3) eine Selbsthalteleitung (a) des Hauptschützes (q.) für den Vorschubmotor unterbrechen, kurz vorher aber ein Hilfsschütz (6) einschalten, das in seiner Arbeitsstellung eine zweite Selhsithalteleitung (b) für das Hauptschütz an Spannung legt, so daß der Antrieb durch einen kurzzeitigen Stromstoß mittels eines Druckknopfschalters (7) wieder einschaltbar ist, und daß .die Doppelkontakte des Endschalters (5) zweitens beim Rückgang im. die Ruhesitellung des letzteren die erste Selbsthalteleitun.g (a) des Hauptschützes einschalten, bevor sie die zweite Selbsthalteleitung (d) des Hilfsschützes unterbrechen., das- in seiner Ruhelage die Selbsthaltelaitun@g d) abschaltet, so daß durch neuerliches Einwirken des Schaltanschlags (3) auf den Endschalter (5) die Stromzufuhr zum Antriebsschütz (¢) wieder abschaltbar ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen -worden Deutsche Patentschrift Nr. 600 7 11; schweizerische, Patentschrift Nr. 171 3i6.
DER108342D 1940-09-17 1940-09-17 Elektrische Schalteinrichtung fuer Werkzeugmaschinenrundtische Expired DE754643C (de)

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DE754643C true DE754643C (de) 1952-05-05

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE600711C (de) * 1932-03-02 1934-07-30 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Steuervorrichtung fuer volle Umdrehungen, insbesondere fuer elektrisch angetriebene Kreiselwipper
CH171316A (de) * 1932-07-18 1934-08-31 Aeg Elektrischer Antrieb, namentlich für Webstühle und Webmaschinen.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE600711C (de) * 1932-03-02 1934-07-30 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Steuervorrichtung fuer volle Umdrehungen, insbesondere fuer elektrisch angetriebene Kreiselwipper
CH171316A (de) * 1932-07-18 1934-08-31 Aeg Elektrischer Antrieb, namentlich für Webstühle und Webmaschinen.

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