DE752534C - Vorrichtung zur Gewinnung von OEl aus oelhaltigem Wasser - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung von OEl aus oelhaltigem Wasser

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DE752534C
DE752534C DEM153147D DEM0153147D DE752534C DE 752534 C DE752534 C DE 752534C DE M153147 D DEM153147 D DE M153147D DE M0153147 D DEM0153147 D DE M0153147D DE 752534 C DE752534 C DE 752534C
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Germany
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oil
water
drain valve
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water containing
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Expired
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DEM153147D
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Bruno Margs
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0214Separation of non-miscible liquids by sedimentation with removal of one of the phases

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Die hier beanspruchte Vorrichtung hat die Aufgabe, beispielsweise bei Schiffen, das in dem Lenzwasser enthaltene Öl, das bisher mit dem Lenzwasser über Bord gepumpt wurde und daher verlorenging, möglichst vollständig von dem Wasser zu trennen und damit zu gewinnen. Die Vorrichtung kann bei Schiffen über oder unter dem Wasserspiegel angeordnet werden und kann auch in Fabriken Verwendung finden.
  • Die in Fig. l abgebildete Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Das von der Lenzpumpe geförderte Wasser-Öl-Gemisch tritt durch das Rohr a in den Absitzraum b, der durch eine undurchlässige Trennwand c in einen größeren und kleineren Raum geteilt ist. Die Trennwand c ist oben abgeschrägt und durchlöchert, um ein allmähliches ttherlaufen des Wassers in den kleineren Teil des Absitzraumes b zu ermöglichen. Der gesamte Absitzraum muß so groß und der Durchmesser des Zuflußrohres a so bemessen sein, daß die von der Lenzpumpe geförderte Wassermenge ungefähr 1 Minute braucht, bis sie die Unterkante des Schwimmers e erreicht. Vor der Inbetriebnahme der Vorrichtung wird der Schwimmer c bei gelöster Feststellschraube g durch das Gestänge f von Hand von den Schwimmerrosten l gehoben und die Feststellschraube g dann angezogen, so daß der Schwimmer e nicht mehr auf den Rosten I ruht und durch sein Gewicht das Abflußventil d geschlossen hält. Das in dem Wasser enthaltene Öl trennt sich schon während des Hochsteigens des Flüssigkeitsspiegels von dem Wasser und sammelt sich nach I Minute an der Oberfläche. Hat die Flüssigkeitsoberfläche den Schwimmer erreicht, so wird dieser gehoben und öffnet über das Gestänge f das Wasserabflußventil d. Die abgelassene Wassermenge entspricht der geförderten, d. h. wenn die Leistung der Lenzpumpe nachläßt, sinkt der Schwimmer e und schließt das Ventil d, so daß der Wasserabfluß unterbrochen wird. Hat die Ölschicht im Absitzraum eine Stärke von 4 bis 5 cm erreicht und ist noch nicht an dem tiefsten Punkt des Überlaufrohres n angekommen, so löst man die Feststellschraube g. Dabei muß sich der Schwimmer e um so viel heben, als der Entfernung von der Oberfläche der Ölschicht bis zur Mitte des Ölüberlaufrohres n entspricht.
  • Dann wird die -Feststellschraube g wieder angezogen und die Vorrichtung arbeitet nun selbsttätig weiter. Befindet sich die Vorrichtung unterhalb des Wasserspiegels, so muß das aus Ventil d abgelassene Wasser durch eine Pumpe über Bord gefördert werden. Um die Bildung eines Vakuums zwischen Ventil d und der Förderpumpe i zu verhindern. ist es notwendig, einen Behälter ii mit Luftleitung k zwischenzuschalten. Beim Versagen der Pumpe i kann das Rohr k als Wasserüberlauf dienen. Das durch das Überlaufrohr n abfließende Altöl sammelt sich in dem Behälter p und kann daraus durch den Hahn q ahgezogen werden.
  • In Fig. 2 ist eine ähnliche Vorrichtung veranschaulicht, die bei Schiffen über dem Wasserspiegel angeordnet werden kann. Das Wasser-Öl-Gemisch tritt durch das Rohr a in den Absitzraum b, der durch eine oben abgeschrägte und mit Löchern versehene Trennwand c in zwei verschieden große Absitzräume abgeteilt ist. Für die Abmessungen des Absitzraumes gilt das gleiche wie für die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung. Desgleichen erfolgt die Einstellung des Schwimmers e, der hier direkt mit dem Wasserablaßventil d verhunden ist, genau so, wie bei der zuerst hescb riehenen Vorrichtung.
  • Das sich an der Oberfläche ansammelnde Öl fließt durch das Überlaufrohr m in das Gefäß r. Zur Reinigung der beschriebenen Vorrichtungen verdrängt man etwa noch anwesendes Öl durch Einfüllen von Wasser bis zum tiefsten Punkt des Ölüberlaufrohres.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Gewinnung von Öl aus ölhaltigem Wasser, hcstel7ead aus einem durch eine ohen abgeschrägte und an dem abgeschrägten Teil mit Löchern versehene feste Trennwand in ungleich große Räume geteilten Absitzbehälter, in dem ein von Hand verstellbarer Schwimmer angeordnet ist, der mit dem Wasserablaßventil über ein bewegliches Gestänge oder fest derart verbunden ist, daß der Wasserablaß in Abhängigkeit des Ölanfalles erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wasserablaßventil und der Förderpumpe ein Sicherheitsgefäß angeordnet ist
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