DE751745C - Anordnung fuer Schaltanlagen, insbesondere im Eisenbahnsicherungswesen - Google Patents

Anordnung fuer Schaltanlagen, insbesondere im Eisenbahnsicherungswesen

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DE751745C
DE751745C DEV39301D DEV0039301D DE751745C DE 751745 C DE751745 C DE 751745C DE V39301 D DEV39301 D DE V39301D DE V0039301 D DEV0039301 D DE V0039301D DE 751745 C DE751745 C DE 751745C
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Germany
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light
relay
light beam
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relays
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DEV39301D
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English (en)
Inventor
Gotthold Dipl-Ing Rehschuh
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Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/12Track brakes or retarding apparatus electrically controlled

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung für Schaltanlagen, insbesondere im Eisenbahnsicherungswesen Im Elsenbahns;irungswesen und auch . auf anderen Arbeitsgebieten ist es häufig erforderlich, vor Zustandekommen eines. Vorgangs, z. B. ehe das Signal die Fahrtstellung einnimmt, eine Reihe von Prüfungen vorzunehmen über Stellung und Lage anderer Apparate und Einrichtungen. So d:st es z. B. erst möglich, ein Signal auf Fahrt zu sitellen, wenn das Gleis frei ist, wenn die feindlichen Signalre siidh :in der Haltstellung befinden, wenn die Weiehenl!age,richtig isst und wenn die Weichen, die feindlichen Signiale sowie die Fahrstraße selbst festgelegt sind. De GleIsfreihe t wird z. B. durch ein Gleiisre'Iais überprüft, .die Haftstellung (der feindlichen Sia-inale durch einen Signalrückmelider oder durch- ein Ratlichtrelais, die Lage der Weiche", durch ein Wejichenübe-rwachungsrel!ai:s; weiter sind noch Relaiis vorgesehen, die die Festlegung der Fahrstraße überprüfen sowie die Festlegung der Weichen u. Ügl. Auch wird die Stellung des Weichenhebels entweder me@channsich oder durch ein Relais überprüft. Beiden bisher bekannten S@i,cherun!gs.ml,agen werden nun diese Prüfungen teils auf mechaniscthem Wege hergestellt, z. B. @durch. einen vom Fahrstraßenhebel bewegten Schieber, der mit Sperrbacken. od. dgl. versehen i;st, teils auch auf elektromechanüschem Wem durch, an Relaissitzende Sperrstücke od. d"g1., oder auch auf elektri;scbem Wege dadurch, Idaß sich an den Relais oder Stell- bzw. Schalthebeln Kontakte befinden, über die neun der Stromkreis, der idie Fahrtstellung dios Siignials freigibt bzw. herbeiführt, geleitet wird. Die Herstellung dieser Abhängigkeiten bzw. Prüfung-en auf mechanischem Wege stößt bei dem stetig wachsenden Umfang der Stellwerhsanlaigen: und auchden stetig wachsenden sicherheitstechnischen Fordierungen auf Schwierigkeiten, weshalb man in letzter Zeit mehr und mehr den Stellwerken -mit rein eil&eli#trischen Prüfungen bzw. Ausschlüssen den Vorzug gibt, so daß also alle diese Prüfungen auf rein elektrischem Wege über Kontakte vorgenommen werden, die sich an den Relais oder Stell- bzw. Schalthebeln befinden. Diese Apparate müssen dann, insbesondere bei großen Anlagen, sehr viele Konttakte haben. Außerdem werden die Leitunigs,wege und die erforderliche Schültarbef sehr groß. Auch der Platz- und Werkstoffbedarf ist groß. Dazu kommt, daß in diesen Prüfstromkreisen Störungen @dadurch hervorgerufen werden können, daß die Leitunagien brechen, oder die Kontakte beschädigt werden, verstauiben und verschmutzen. Um letzteres zu: vermeiden, ist man bereits dazu übergegangen, die Kontakte der Relais und Schalter staubdicht zu vierkapseln, wodurch sich aber edier Platz- und Werkstoffbedarf noch. weiter erhöht. Ein anderer Nachteil dieser vielen Schaltdrähte liegt in dem hohen Verbrauch an wichtigon Rohstoffen, insbesondere an Leitungskupfer.
  • Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Nachteile zu beseitigen und erreicht dies dadurch, daß die erwähnten Prüfungen mit Hilfe eines Lichtstrahls durchgeführt werden, der auf eine im Freigabestromkreis liegende lichtempfindliche Zelle fällt, sofern alle Relais, Schalter oder sonstige Organe, deren Stellung und Lage vor Freigabe eines Vorgangs zu überprüfen ist, sich in der richtigen Lage befinden. Dies kann dadurch geschehen, daß die Relaisanker, Schalter, Stellhebel usw. an Stelle von Kontakten einen lichtundurchlässigen Körper steuern, der mit der Bewegung des Ankers oder Hebels entweder in den Lichtstrahl hineingeschoben oder aus ihm he rausgeschoben werden kann und somit je nach seiner Lage den Lichtstrahl hindurchläßt oder sein Weitergehen verhindert. Da im allgemeinen die Prüfung der Lage eines der erwähnten Geräte für mehrere Freigaben u. dgl. notwendig ist, z. B. für mehrere Fahrstraßen, so kann der Anker auch mit einem Körper versehen werden, der an mehreren Stellen lichtdurchlässig, an anderen Stellen wiederum nicht lichtdurchlässig ist.
  • Ordnet man die verschiedenen zu prüfenden Geräte in einer Reihe an, so kann man mit einem einzigen Lichtstrahl :die Stellung einer großen Anzahl derartiger Geräte überprüfen. Gemäß der Erfindung ist es aber auch möglich, ,den Lichtstrahl auf seinem `Z'e@ge, z. B. durch einen oder mehrere Spiegel o-d. dgl., abzuilen,ken und ih-in eine andere Bahn zu geben, so daß er auch Geräte üb-erwaclien kann, die nicht in einer Reihe ana@eordnie@t sind, sondern z. B. übereinander, nebeneinander u. dgl. Die Spiegel od..dgl. können entweder fest angeordnet sein oder sich auch an den Relaisankern bzw. an den Hebeln befin@d@@n, so daß siie ihre Lage und Stellung ändern je nach der Ste=llung des Rielraiisankers bzw. Hebels. -Man kann z. B. den Spiegel bei Bewegung des Reliaisankers oder Apparates drehen derart, ,da.ß der diarauIgeworfene Strahl in eine andere Richtung fällt, oder man kann ihn überhaupt in den Strahl hinein- oder aus ihm herausbewegen. Desgleichen ist es gemäß der Erfindung mög lIch, die ii:chtempfindlich"e Zelle entweder fest an einem bestimmten Ort anzuordnen oder sie auch an einem beweglich@:-,n Organ vorzuseihen derart, .diaß sie, je nach der Stellung dieses Organs, in eine andere Lage gebracht wird.
  • Eine Beeinflussung der lichtempfind.lic'hen Zelle durch fremdes Licht, z. B. Tageslicht, kann man verhindern, z. B. dadurch, daß man den Lichtstrahl einschließlich der lichtempfindtfichen Zelle abdeckt, oder daß man in an sich, bekannter Weise dem Licht eine hestimmte Charakteristik gibt, auf die die lichtempfindliche Zellie oder das von ihr ly°_@eiilflußte Relaiiis abgestimmt sind, wie z. B. Wechsellicht. Dies kann man z. B. in ähnlicher Weise erreichen, wie bei der op:tiischen Zugbeei,nflussuing bereits- bekanntgeworden ist, nämlich durch. einen um die Lampe umlaufenden, 'mit schwarzem Streifen versehemu Zylinder. 1Nlan kann auch farbiges Licht benutzen mit eiltsprechend abgestimmten l=ichtempfindlichen Zellen, wobei man eine Beeinflussung durch das Raumlicht dadurch vermeiden kann, daß man diesem eine bestimmte Farbe gibt. Desgl@eiichen kann man, obgleich dies nur in Sonderfällenerwünschtsein w-i rd,die ei n zelnen Lichtstrahlen. voneinander unterscheiden, indem man ihnen, jeweils eine beisondere Charakteriistik gibt.
  • Durch eine Anordnung gemäß d;erErfnduirg werden nicht nur @die Herstellungskosten und der Rohistoffbed@arf.der gesamten Anlage wesentlich herabgesetzt und auch die @törun@g@-anfällIgkeit solcher Anlagen sowie das Unterhaltungsbedürfnis wesentlich verringert, sondern bei derartigen Anlagen ist auch mit einem viel geringeren Platzbedarf zu rechnen wie bei den bieh erigen Anlagen, denn es ist ohne weiteres möglich, die Sperrschieber für das Licht und die dafür erforderlichen Relais ziemlicheng nebeneinander anzuord,n:,n, jedenfalls viel enger als dies bei Relais notwendig ist, die besondere, Kontaktsätze haben und, b:ai denen zu idien einzelnen Kontakten besondere Leitungs:bündiel geführt werden müssen.
  • Im Ei,s:enb,ahinsicherunigswes,ein werden jetzt häufig sogenannte Spurp:lanistellwerke angewandt, bei dcinen diie Hebel zur Stellunig der Weichem und Signale nicht reihenförmiig aneoirdnet sind, sondern .sec, wie es: idi:m Spurplan, aliso edier wirklichere Gleisanlage, entspricht. Die Erfindung kann man auch bei derartigen Anlagen mit Vorteil ein.we iKn, wenn man unter Benutzungidier oibengenann:ten Spiegel dien Lichtstrahl vor Freigabe eines Signalis durch idie ganze symbolisch dargestellte, vom Signal geschützte Gl.eisanilag?e schickt, wohei der Liichtstrahil nur dann den vorgeschriebenen Weg gehen kann, wenn alle Einrichtungen ihre richtige Lage haben, if. 1i. dieGlieisrefaiis freies Glieds. mielid!on, id@üe Weichem richtig liegen u. idgl.
  • Es eist nun nicht erforderlich, rden Erfindungsgedanken ;auf alle Stroimkreiise einer Anlage einheitlich anzuwenden. Man wird dies nur soweit tun, als es tatsächlich mit wesentlichen Vorteilen verbunden ist. Diie übrigen Prüfungen kann man in belzamnter Weise entweder auf mechaniischem Wegie oder mit Hilfe vom. Kontakten od. digl. vornehmen. Deshalb ist es auch möglich, daß idie Relais, Schialter oder sonstigen Organe, denein Stellunigdurch piinen Lichtstrahl überprüft wird, außerdem noch im an eich bekannter Weise I"'-ontal;te erhalten, so daß ihre Lage für einzelne Vorgänge auch mit Hilfe rein Kontakten üb4,rp@rüft werden kann. Desgleichen können im Stromkreis der lichtempfindtichen Zeile, also: z. B. in einem Freigabes.tromkreiis, noch elektrische Kontakte Biegen.
  • Besonidere Vorteile kann man unter Umständion dadurch erziielen, idaß man die vom- dien Relais, Schaltern oder sonstigen Organen be-«rieigtien. lichtuindurch iläs!siigen Körper nicht nur in einer Ebene bewegt; desgleichen auch nicht nur in einer Richtung. Man kann unter Umständen einte bessere Raumauisniutzung und auch Aufwandsersparnsse erreichen, wenn man diüesie lichtundurchlässigen Körper nicht nur wach unten. und oben bewegt, ;sonrdic-rn auch nach. vorn und :hii.nben, oder sie nicht nur hebt und senkt, sondern auch dreht.
  • De Erfiniduing :eist an Hand der Fig. i biss 3 beispielsweise ,dargestellt, und zwar an Hand eincis Beisspiels aus idam elielctriisichen: Stellwerkswesen.
  • Fi,g. i zeugt eine an siiich bekannte' Steillwerksischafung, bei edier idie Prüfunben der verschiedenen - Apparate auf e!lektriischem Wege mit Hilfe vorn Kontakten, die sich an diesen Apparaten - befinden, vorgenommen werdien. Blei dien Ausfüh:rungsibeiispiel der Fig. 2 wird ein Teil dieser Kontakte durch die Lnchitstrahlprüfung ersetzt. Bei dem Ausführungsbeispiel inFig.3 sinds.ä.mtliche;Kontakte dieser in: Feig. i gezeigten Schaltanordnung duirch Lichtstra`hlprüfung ersetzt. Man kann an Hand diesier Fig. i und 2 die Vorteile erkennen, die die Erfindung für die praktische Aus)f.ihrur a derartiger Anlagen bringt.
  • In Fig. i ist ein Stromkreis für die Fre@igaibie seines Fahrtsignals dargestellt mit dien Stromkreis für Fahrstraßenfestlegung und Fahrstraßenauflösung für eine Fahrt durch ein Weichiengebiiet eines Bahnhofs:. i Ist das Signalsteuerrelais, welches das Signal auf Fahrt bzw. Halt stellt. 2 ist das Signa.lwiederholu@ngs perrelais, Idas verhindert, idaß ein Signal nach Durchfahrt eines Zugeis: selbsttätig wieder auf Fahrt geht. 3 isst ein StÜtzrelais, beistehend aus dien beiden Reliaiis 3a und 3b, die sich gegenseitig abstützen und die die Fahrstraße entweder freigeben bzw. auflösen, oder festlegen. 4 ist ein Hilfsre-l!aiis. für Fahrs.traßenauflösunig. 5 ist ein Fahrstraßenpiriifrel.ais. 6 ist ein Kontakt an dem Fahrstraßensiignalhebel, ider bei Einstellung der Fah.rsitnaßen und hei Auiffahrts ellein des Siignalis, betätigt werden muß. Das S:iignal kann nur auf Fahrt gehen, wenn die Rielai,s i und 2 angezogen hzben, wenn ferner dias: F:ahrstraßenprüfrelaiis 5 albgefallen ist und Idas Fahrstraßienfe;stlege-relais 3 seine La:ga geändert hat. Das S.ignialwiieiderho:luingsisperrreliais 2 kann nur anziehen, wenn die in der Zelichnung nicht dargestellten Gleisrelais angezogen haben und demniach idie Kontakte 7 und 8 geschlossen sind, wenn das Relais 4 ab-,gefallen Bist und :demnach der Kontakt 4i gi°-schloisisen eist, wenn ferner die zu der Fahrstraße gehörenden Weichen: die erforderliche Plius- oder Minuis,lage einnehmen und demnach idie Kontakte g, io, i i und v2 geschlossen sind sowie wenn die in der Zeichnung nicht d-argesteillten Fahirstraßenrelaiis feindlicher Fahristraßen angezogen undderen Kontakte 13, 14 und r5 geschilossen sind. Außerdem m.,urß -dias Stützrelais 3 die in der Zeichnung dargestellte Lage einnehmen,wobei d:irAnker des Relais ,3b idurch dien. Anker dies Relia,iis 3c abgestützt und edier Korntakt 3ib geschlossen ist. Wenn die vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt sind, sie zieht, sobald der Fahrstraßenkontakt 6 geschlosiseni wird, -das Wiedorholungssperreiliaiisi 2 an und schließt seinen Kontakt 2,1. fließt jetzt fauch Strom zu dem Rela;ils 3a dies Stützrelais 3, und die beiden Reliais: 3a und 3b ändern ihre Lage. Jetzt wird derAnker des Reeliaiis 3a idurch dien des Relans 3b abgestützt. Dia nunmehr auch der Selibstsichlußkontakt 22 Klos Relais 2 geschlossen eist, erhält das Relais 2 über ,dien Seel,bstschlußkontakt 2 z und :den Kontakt 3 i a S tro:m. Gleichzeitig ändern. aber auch idie Kontakte 32a und 32b ihre Lage, so daß das Relais 5 abfällt und der Kontakt 51 geschlossen wird. Ferner haben aber auch,die Kontakte 33a und 33b ihre Lage geändert, so :daß nunmehr das Signalsteuerrelais i Strom erhält und das Signal auf Fahrt geht. Der Fahrstraßenverächluß ist durch das Wechseln des Fahrstraßenauflöse- bzw. Fahrstraßenfestlegerel,ai@s 3 erreicht worden. Dadurch ist zunächst das Fahrstraßenrelais 5 zum Abfall gekommen, womit das Auffahrtstel.len feindlicher Signale verhindert wind; denn Kontakte dieses Relais befinden sich in allen Stromkreisen feindlicher Fahrstraßen in derselben Weise, wie sich im Stromkreis der .beschriebenen Schaltung :die Kontakte 13 bis 15 feindlicher Fahrstraßenrelais befinden. Außerdem werden durch das Relais 3 die Stromkreise der in der Fahrstraße liegenden, in die r Zeichnung nicht dargestellten Weicheinantriebe bzw. der dazugehörigen Umstellrelans unterbrochen, so daß also alle diese Weichen festgelegt sind, so lange, bis das Relaiis 3 wieder die ursprüngliche Lage einnimmt. Dies wird vorbereitet, sobald der Zug nach Befahren des Gleisabschnittes G1 den Glei,s,abschnitt G2 befährt und der Kontakt 8 seine Lage wechselt. Dann zieht nämlich das Relais 4 an und erhält über seinen Selbstschlußkontakt 42 Strom. Sobald nun der Kontakt 8 wieder die in der Zeichnung dargestellte Lage @einni:mmt, erhält das Relais 3b über die Kontakte 7, 8 der Gleisrelais, Kontakt 43 des Relais 4, Kontakt a3 des Relais 2 und über einen Kontakt 16 eines in der Zeichnung nicht dargestellten Signalrückmelders Strom, und dadurch nimmt da ls Stützrelais 3 wieder seine ursprüngliche Lage e-in, und die Fahrstraße ist somit aufgelöst.
  • Dieser Stromkreits ist nur als Beispiel erläutert und man kann in ihm, je nach Bedarf, noch weitere Prüfungen vornehmen oder mit den bezeichneten Relais noch weitere Vorgänge auslösen. Dies ist im vorliegenden Fall nicht von Bedeutung, da an Hand dieser Stromkreise lediigli!ch der Erfindungsgedanke erläutert werden soll.
  • Ans Fig. 2 ist nun ersichtlich, wie wesentlich cinfachee die Überwachung der einzelnen Abhängig eiten wird, wenn man die Lichtstrahlprüfung gemäß der Erfindung dazu benutzt. Auch eine nur te@ihv,eis@e Einführung der Lichtstrahlpriifung bringt schon erhebliche Vorteile. Deshalb sind beispielsweise in Fig. 2 nur die Kontakte :durch Lichtstrahlprüfung ersetzt, die auf den Stromkreis der Relais i. und 2 Einfluß haben. Das sind die Kontakte 7, 8 und 9 bis 15 der Fig. i. Zu diesem Zweck ist eine Lampe ioo vorgesehen, diiie unmittelbar von dem Fah-rstraßenkontakt 6 ange!sch"a-ltet wird, sowie eine lichtempfindliche Zelle ioi, die im Stromkreis der Relais i und 2 hegt. Nur wenn diese beleuchtet ist, können die Relais i und 2 Strom erhalten. In der Zeichnung sind die Gleisrelais G1 und G2 so- wie die ZVcicheniiberwach:ungsrel:ais 102 biss 1,05 und die Fahrstraßenrelais 113 bis 115 in einer Reihe angeordnet. Die Weichenüberwachungsrelais io2 und io4 zeigen in angezogener Stellung die Pluslage der zugehörigen Weiche an, die Relais 103 und io5 die ' Minuslage zweier anderen Weichen an. Die Anker dieser Relais bewegen mit li,chtidiurcliläs,s-i@gen Stellen versehene Streifen 202, 2013, 204, ,205, 2i3 usw. auf und ab. Nur wenn die Anker dieser Relais :die richtige Lage haben, kann also der Lichtstrahl der Lampe ioo auf die lichtempfindliche Zelle ioi fallen, und nur in diesem Fall können die Relais 2 bzw. i anziehen. Desgleichen kann auch nur in diesem Fall das Relais 3a Strom erhalten und eine Festlegung der Fahrstraße erfolgen. Die übrigen Prüfungen geschehen in derselben Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. i m-it Hilfe von Relaiskontakten. Diese Kontakte und Relais sind mit den gleichen Zei:clien versehen wie bei der Fig. i, so daß eine nochmalige Beschreibung der Vorgänge nicht erforderlich ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind sämtliche in Fig. i dargestellten Kontakte durch Lichtstrahlprüfun:g ersetzt. Hier sind z. B. drei Lampen ioo, Zoo und 300 vorgesehen, die mit lichtempfindlichen Zellen ioi, toi und 301 zusammenarbeiten. In einer Reihe sind die Gleisrelais G1, G2, die Weichenprüfrelais 102 bis 105, die Fahrstraßenr:elais 112 bis 115, der Si.gnalrückmelder 6aoy das Stützrel:ais3 und Signalwiederholungssperre2 angeordnet. Alle diese Relais bewegen wieder Streifen mit lichtdurchlässigen Stellen auf und ab. Relais 2 und 3a können nur anziehen, wenn die Zelle ioi belichtet wird. Für den Anzug des Si.gnalreluis i muß außerdem noch die Zelle 301 belichtet werden. Für die F-ahrstraßenauflösung hingegen ist es notwendig, die Zelle toi zu belichten. Der am Anker des Fahrstraßenrelais 112 befindliche Streifen hat im Bereich des von Lampe ioo ausgehenden Lichtstrahles eine so breite lichtdurchlässige Stelle, d@aß der Lichtstrahl sowohl bei angezogenem als auch bei abgefallenem Anker hindurch kann. Wie ans der Figur ersichtlich, kann nun die Zelle ioi vorläufig kein Licht bekommen, we.ü1 die Lampe ioo noch nicht brennt, da ja der Kontakt 6 in Grunid:stellung unterbrochen ist und da ferner die Weichenrelai,s 103 und 105 ihre Anker noch nicht angezogen haben, da die von ihnen überwachten @Z'eichen in der Minuslage stehen. Diese müssen also zunächst auf Plus gestellt werden, so daß diese Relais anziehen. ZVenn,d,atin der Kontakt 6 geschlosisen wird wind idie Lampe ioo Strom erhält, wird idie Zel!le:ioi gelichtet, und die Signalwiederholungsisperre 2 zieht an. Deshalb erhält das Relais 3a Strom, und das hisher abgestützte- Relais 3b fällt ab. An dem Bohtdurchlässdgen Steg &s Relaiisankers. des Relais 3b befinden sich zwei Spiiege@l 34 und 35. Desgleichen befindet sich an diene Steg dies Relais 2 ein Spiegel 24. Diese Spiegel haben eine solche Lage, daß der von der Lampe voi kommende Lichtstrahl nunmehr auch, nachdem das Stützrelwiis 3 seine Lage geändert hat, auf dem in der Fig. 3 durch Punkte angedeuteten Wege (Strahlen, 36, 37 und 38) auf .di,e lichtempfindliche Zelle ioi- fällt, so daß l also einerseits das Relais .2- angezogen bd.e@ibt, andererseits neun aber auch der Strom zum Relais i nur noch durch @die lichtempfindliche Zelle 3ioi gesperrt wird. Diese Sperrung ist aber unterdessen auch aufgehoben, da ja die Relais 3a und 3b ihre Lage geändert haben und das Relais 2 angezogen Isst. Jetzt kann der Lichtstrahl von der Lampe 30o auf dlie Zelle 3o,1# fallen, das Relais i zieht an und. das Signal geht auf Fahrt. Sobald ider Zug den 7u G1 gehörenden Glei.slab@s@chnittt verlassen hat, sich aber noch auf dem zu G., gabiörendieri Abschnitt befindet, also das Relais. G2 A.gefalden isst, gelangt ein an dem Steg dieses Ankers befindlicher Spiegel 81 in den! L'vchtstrafhl der Lampe ioo und lenkt nunmehr @diesen Strahl auf .die lichtempfindliche Zelle 4a1. Nunmehr erhält das Relais 4. Strom. Sobald aber der Zug weitergefahren ist und der Gleiisabschn-itt ,bei G2 geräumt ist, ziieh,t der Relaisanker des Gleisresliaiis G2 wieder an, so daß an sich idne Zelle 4o1 nicht mehr belichtet würde. Diese Belichtung wird aber nunmehr durchgeführt durch einen Spiegel 44, der sich am Kontaktsteg des Relais 4 befindet und, da dieses. seinen Anker angezogen. hat, nuri:m,ehr von dein Strahl der Lampe ioo getroffen wird. Dieser wird von !dem Spiegel auf @die Zelle 4o1 geworfen. Das Redaiis-.2 bleibt also angezogen. Damit Ist die Fahrstraßternaudl,öis,ung vorbereitet und, erfolgt auch, ,da ja nunmehr der Lichtstrahl 2oio bei angezo@genem Relais 2 auf die Zelle toi' fallen kann, wodurch, dass Relais 3b Strom erhä@lt.und zum Anziehen kommt. Dadurch änidiert das Stützrelais .3 seine Lage und die Fahrstraße ist aufgelöst.
  • Man. sieht an Hand der Fig. 3, dlaß es, in einfacher Weisse möglich ist, sämtliche elektrische Kontakte durch Li@chtstra ilüiberp@riifwng en zu orsetzen. Aufwand und Raumbedarf, also auch ,die Kosten einer solchen Anlage werden geringer und d!as Arbeiten störu,nas@x,eier.
  • Man sieht aus der Fig. 3 auch, daß es möglich ist, den Lichtstrahl durch ereignete Vorrichtungen, z. B. Spiegel, zei-twei,se versBch:ied-ene Wege: machen zu lassen, je nach dem Zustand der einzelnen Stell.ongane. Diese Möglithkeit ist in mancher Beziehung von Bedeutung, z. B. auch dort, wo die, Fneiigabe eines Signalls unter verschiedenen Beidinigunbgen möglich i@s!t, z. B. bei verschiedenen Fahrwegen oder bei, verschiedenen Sch!urozstellunglen von Weichen, denn diese Schutzstellungen können bei ein und derselben Fahrstraße unter Umständen mit Rückseicht auf sonstige Betrieb:sverhä:ltnIsse verschieden notwendig sein. Genau so, wie man. neun bei dem Ausführungsbeispiel der Fvg. 3 bewegliche Spiegiel vorge sehen hat, kann man diese auch, fest anordhen, oder man kann diese Spiegel, je nach Gier gewün:sichten Forderung, innerhalb rd"--:s Lichts:trahdis drehen, so daß der Strahl, je nach der Stellung des Spiegels, nach verschiedenen Richtungen, geworfen wird. Auch den lichtempfindlichen Zellen kann: man verschiedene Lagen geben. Wählt man -einen Lichtstrahl von etwas größerem Umfang, so ist es auch möglich, einen Teil !davon, z. B. duroh einen Spiegel, abzuspalten und einen zweiten Weg gehen zu lassen.
  • Man könnte neun vielleicht einwenden, d!aß es für das Personal schwierig ist, zu, erkennen, ob alle erforderlichen Prüfun@-en auch tat-,sächl:ich vorgenommen werden. Dies kann man aber Odem Personal @in einfacher Weise verdeutlichen, wie beispielsweise die Fig.4 zeigt. Hier @s,inid 1;2o, 130 und i4or drei Lampen, die bei rich.tliger Einstellung der teils lichtdurchläs@s,igen, teils lichtun@duirchläsisli",-en Körper 16o, 17.0, 18o und 19o Lichtistriahlen 121, 1.31, 141 auf die lichtempfindlichen Zellen 122, 132, 142 werfen:. Es ist angenommen, dsaß sowohl diie Lampen als auch die erwähnten Teile i6o, 1710, i So, i 9o und auch die liichtempfinidli,chen Zellen durch eine Platte abgodeckt sind. Auf dieser ist jedoch der Verlauf der Lichtstrahlen ici, 131, 141, z. B. ,durch Striche dargestellt. Andererseits erhalten aber die lichtdurchlässigen bzw. lichtundurchlässigen Körper an .dien Stellen, en: denen sie Licht,durchlassen, besondere, nach außen sichtbare Striche 161, 162, 163, 174 172, 173 usw. Es ist nun ohne weiteres ersdohtd;ich und kann vom Personal jederzcit geprüft werden, ob alle Apparate, deren. Prüfung für eine Freibaabe erforderlich, ist, tatsächlich, auch in der richtigen Weise geprüft werden.
  • Es ist bei der praktischen Durchbildung der gesamtem Einrichtung auch. ohne Schwierigkeiten möglich, die z. B. von, einem kelails, anker bewegten Teiiile so auszuführen, daß sie an den einzelnen Stellen, je nach Wunsch, das Licht durchlassen oder absperren und daß auch eine Änderung im Betrieb ohne weiteres möglich ist in derselben Weise, wie es bei den Relais z. B. möglich ist, d.ie einzelnen Kontakte in abgefallener oder angezogener Stelhi@ng schließen zu lassen.
  • Der Erfindungsgedanke wird sich mit Vorteil besonders im Eiisenbahnsicheriu@ngsw;@.sen anwenden lassen. Er isst aber ni@ch:t au:f dieses Gebiet beschränkt, sondern kann in grundsätzl.ich gleicher Weise auch auf anderen Gebieten der Technik benutzt werden und erstreckt sich auch auf diese.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Schaltanlagen, insbesondere @im Ei.s:enbah,nsi-c:herungswesen, bei der es erforderlich ist, vor Freigabe eines Vorgangs die Stellung bzw. Labe einer Mehrzahl von Stellorganen, Rel;aiis, Hebie:l.ti ad. d 1-l. zu prüfen, dadurch :ge@h:ennz:eich._ net, daß diese Prüfungen mit Hilfe eines Lichtitrahlis :durchgeführt werden., der auf eine in einem Freiga:bestromkreils liegende lichtempfindl:i:che Zelle fällt, wenn alle Relais, Schalter oder sonstigen Organe, deren Stellung und Lage vor Freigäbe eines Vorgangs zu überprüfen ist, sich. in der richt,ige:n Lage befinden. a. Anordnung nach Anispiruch, i, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Rela,i:s@anler, Schialter, SteIl,hebel usw. an Stelle von Kontakten einen 1@ichaun,d@u@rchläsai@benKörper er'h@agt-en, der mit :der Be wegung des Re:l@ais,ankers, Schalters od. dgl. entweder in den Lichtstrahl hinein@geschioben oder aus diesem herausgeschoben werden, kann und somit, j-e nach seiner Lage, dien: Lichtstrahl dfurchläßt oder sein Weitergehen verhindert. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und -2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Prüfung der Labe eines Geräts für mehrere Freigaben der R:°l,ai:s@anlcer, Hebel od. dgl. an mehirere:n Stellen lichtdurehläsis!ng, an anderen wieder nicht liclludiurchilässig ist. 4. Anordnung mach den Ansprüchen i bis 3, Üadurcb gekennzeichnet, :diaß der Lichtstrahl auf seinem Wege durch einen oder mehrere SpiPegmel od. dgl. einsmal oder mehrmals abgelenkt wiird, wohei die Spiegel entweder fest angeordnet sind oder ,durch bewegliche Organe, Rel@ai,s, Hebel od:. dgl. im eine andere Lage gebracht, z. B. nach, ofhen oder unten. bewegt. oder gedireht werden. 5. Anordnung mach den Ansprüchen i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß d;ie lichtempfindliche Zelle an einem stellbaren Organ befestigt wird, so daß sde, je nach der Lage dieses Organs, den einen oder anderen Lichtstrahl kann. 6. Anordnung nach dien Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Zelle geg°n Beeinflussung durch fremdes Licht, z. B. Tageslicht, in an sich bekannter M'ei=se dadurch geschützt wird, @daß :dem Licht eine bestimmte Charakteristik gegeben wird, auf die d@i.e Zelle abgestimmt ist. 7. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch die einzelnen Lichustrahl:en uu:d Zellen seich ,durch eine besondere Charakteristik voneinander unterscheiden. t. Anordnung nach den Anspriichcti i bi:s 7, deldürch g:ekennzeichii@et, daß in an sich bekannter Weise die Stellfhebel für `'eichen und Signale in einem der tatsächlichen Gleisan!ha:be n.acli@gebi.ldeten Spurplan angeordnet sind und auch die übrigen zu überprüfenden Apparate größtenteils innerhailh.diies,es Spu:rp.lunis angeordnet werden, und daß unter Benutzung der obengenannten Spielgel :der Lichtstrahl vor Freigabe eines Signals durch ;diese sym-#bolisch d'argestellte, vom Signal geschützte @l:eisanl@a@ge geschickt wird, wobei er nur dann den vorgeschriebenen Wegehen kann, wenn alle Einrichtungen die richtige Lage heben. 9. Anordnung nach den Ansprüchen i bis S, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil der erforderlichen Prüfunglen mit Hilfe,des Lichtstrahls durc'llgeführt wird, wäli-renid die übrigen Prüfungen in bekannter Weisz auf mechanischem Wege oder mit Hilfe von Kontakten vorgenommen werden. ro. Anordnung nach dien Ansprüchen i bis 9, diadurch gekennzeichne=t, daß die Relais, Hebel u. dgl. nur teilweise lichtdurchlässige bzw. l'ichtundurchl äs s ige Teile erhalten, im übrigen aber mit eDektri=schen Ko@ntjakten versehen sind. i i. Anordnung nach den Ansprüchen i bis io, @dadurch gekennzeichnet, daß die von den Relais, Schaltern oder sonstigen Organen bewegten licihbdurolidä:s@si"gen bzw. Liehtundurchlässigen Körper zwecks besserer Ausnutzung in mehreren Ebenen oder nicht nur nach unten und oben, sondern auch nach vorn und. hinten. bewegt und auch gleichzeitig gedreht werden können. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen Worden: USA.-Patentsch,ri.ft Nr. 1 503 31b.
DEV39301D 1942-10-31 1942-10-31 Anordnung fuer Schaltanlagen, insbesondere im Eisenbahnsicherungswesen Expired DE751745C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1503316A (en) * 1921-04-16 1924-07-29 Union Switch & Signal Co Railway signaling

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