DE751666C - Einrichtung zum Verhueten zu schnellen Einschaltens von Fahrschaltern elektrisch angetriebener Fahrzeuge - Google Patents

Einrichtung zum Verhueten zu schnellen Einschaltens von Fahrschaltern elektrisch angetriebener Fahrzeuge

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DE751666C
DE751666C DEL108923D DEL0108923D DE751666C DE 751666 C DE751666 C DE 751666C DE L108923 D DEL108923 D DE L108923D DE L0108923 D DEL0108923 D DE L0108923D DE 751666 C DE751666 C DE 751666C
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DE
Germany
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pawl
driving
quickly
switching
switch
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Expired
Application number
DEL108923D
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English (en)
Inventor
Hermann Hermle
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE751666C publication Critical patent/DE751666C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/20Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/72Electric energy management in electromobility

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Verhüten zu schnellen Einschaltens von Fahrschaltern elektrisch angetriebener Fahrzeuge Wenn handbediente Fahrschalter elektrisch angetriebener Fahrzeuge, mit denen die Motoren im Sinn des Fahrens und des Bremsens gesteuert werden sollen, beim übergehen von den Fahrstellungen in die Bremsstellungen übermäßig schnell auf der Bremsseite geschaltet werden, so tritt eine unzulässig hohe Beanspruchung der Motoren auf, die zu Beschädigungen bzw. Überschlägen führen kann. Außerdem kann eine Überbremsung und ein Rutschen des gesamten Fahrzeuges eintreten, so daß die gewollte Verzögerungswirkung nicht eintritt.
  • Nach der Erfindung wird zur Verhütung zu schnellen Einschaltens in die Bremsstellungen eine Sperrklinke angewendet, die beim Schalten in die Bremsstellungen selbsttätig in die Wirklage gebracht und beim Übergehen in die Fahrstellungen ebenfalls selbsttätig außer Tätigkeit gesetzt wird. Die Sperrklinke ist beispielsweise als ein Kniehebel ausgebildet, vpn dem ein Teil an dem mitzunehmenden Fahrschalter angreift und von dem Bedienungsglied mitgenommen wird, während der andere an seinem äußeren Ende nachgiebig abgestützt ist und mit einem Zahn in einen feststehenden Zahnkranz eingreift, wenn zu rasch geschaltet wird. Die selbsttätige Ein- bzw. Ausschaltung der Sperrklinke kann in verschiedener Weise erfolgen. Es kann z. B. ein Riegel vorgesehen -,verden, der in Abhängigkeit vom Bremshebel oder vom Fahrbremsw ender in zwei verschiedene Endlagen gebracht wird, in deren einer die Sperrklinke gesperrt und in deren anderer die Sperrklinke freigegeben wird. Es kann auch der feststehende Zahnkranz, mit dem die Sperrklinke zusammenwirkt, in der Achsenrichtung verschoben werden, um ihn mit der Sperrklinke außer Eingriff zu bringen, wenn eine Sperrwirkung nicht beabsichtigt ist. Ebenso ist es möglich, durch achsrechte Verschiebung des Zahnkranzes diesen in der einen Endlage mit einem feststehenden Teil des Fahrschalters und in der anderen Endlage mit einem mitgedrehten Teil des Fahrschalters zu kuppeln. Im letzteren Fall greift die Klinke zwar in einen Zahn des Zahnkranzes ein, die Bewegung wird jedoch nicht behindert, weil sich der Zahnkranz mitdreht.
  • Sperrvorrichtungen zur Verhütung zu raschen Einschaltens von Schaltern sind an sich bekannt; sie waren jedoch bislang so ausgebildet, daß sie überhaupt nicht außer Wirkung gesetzt werden konnten oder man muhte sie, wenn sie außer Tätigkeit gesetzt werden sollten, durch einen besonderen Handgriff ausschalten. Wird es jedoch dem Bedienungsmann überlassen, die Ausschaltung der Sperrvorrichtung vorzunehmen, so wird die Einschaltung der Sperrvorrichtung verabsäumt oder vergessen, und es treten dann beim Schalten auf den Bremsstellungen die beschriebenen Nachteile ein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt. Nach Fig. r, die eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Sperrvorrichtung veranschaulicht, ist auf der von der Kurbel, dem Handrad od. dgl. gesteuerten Welle w ein Mitnehmer m befestigt, der mit seinem hakenförmigen Ende in die Aussparung eines Hebels s1 eingreift. Dieser Hebel stellt zusammen mit dem Fortsatz s2 einen Kniehebel dar, der einerseits auf dem Zapfen zs drehbar abgestützt ist und mit dem anderen Ende auf der Feder f ruht. Das rückwärtige Ende des Hebels s1 ist auf einem Anschlag x abgestützt. Ein Riegel r ist auf dem Zapfen v drehbar und steht unter dem Einfluß einer Feder, die durch eine strichpunktierte Linie f1 angedeutet ist und den Riegel in einer von zwei Endlagen hält, von denen jedoch nur die Sperrlage dargestellt ist. Der Hebel s2 hat einen Zahn c, der in den Bereich der Zahnlücken des Zahnkranzes z gebracht werden kann. Mit b ist ein Hebel zur Verstellung des Riegels r bezeichnet.
  • Wenn in die Bremsstellungen geschaltet werden soll, so wird zusammen mit dem Bremsumschalter, Fahrbremswender od. dgl. der Hebel b entgegen dem U hrzeigersinn verstellt. Dabei wird der Riegel r im Uhrzeigersinn um einen gewissen Betrag verdreht, und damit wird der Hebel s1 für eine Bewegung im Uhrzeigersinn freigegeben. Wird nun versucht, die Welle w sehr rasch zu drehen bzw. durchzureißen, so ist die von dem Mitnehmer in auf den Hebel s1 ausgeübte Kraft trotz des wirksamen kurzen Hebelarmes so groß, daß der Kniehebel s1, s2 eingeknickt wird und der Zahn c in eine Lücke des Zahnkranzes z eingreift. Damit ist eine Weiterschaltung des Fahrschalters verhindert, denn die Mitnahme des Fahrschalters erfolgt über den Zapfen zc, der z. B. auf der Kastenscheibe des Fahrschalters befestigt ist. Ebenso sind die Teile v, x und y auf dem beweglichen Teil des Fahrschalters angebracht. Wenn ein Weiterschalten erreicht werden soll, muß das Bedienungsglied des Fahrschalters vorerst um einen kleinen Betrag zurückbewegt werden. Der Zahn c kommt dann außer Eingriff mit dem Zahnkranz z, und es ist dann ein weiteres Einschalten möglich; allerdings darf das Schalten nur so rasch erfolgen, als es zulässig ist.
  • Bei Anwendung eines Zahnkranzes mit Innenverzahnung ist die Sperrklinke im inneren Hohlraum des Zahnkranzes unterzubringen, und der Mitnehmer m ist als Zahn ausgebildet, der unmittelbar auf der Nabe d sitzt. Beim Zurückgehen aus den Bremsstellungen in die Nullstellung und bei beabsichtigtem Weiterschalten in die Fahrstellungen wird der Hebel b wieder in die gezeichnete Lage gebracht und damit der Riegel r in diejenige Lage übergeführt, in der die Sperrklinke s1, s2 festgesetzt ist.
  • Nach Fig. 2 wird durch den vom Bremswender gesteuerten Hebel b eine Kupplungsmuffe k verschoben. Mit dieser Muffe ist der Zahnkranz z gekuppelt, der durch die Bewegung des Hebels b so verstellt wird, daß entweder die Nase st in eine Vertiefung e eines feststehenden Fahrschalterteils, z. B. der Deckplatte, oder die Nase n1 in eine Vertiefung a eines mitbewegten Fahrschalterteils eingreift. In der einen Lage der Kupplung k wird der Zahnkranz z festgehalten und in der anderen Lage wird er mitgedreht. Da er sich im letzteren Fall synchron mit der Speerklinke mitbewegt, kann eine Sperrwirkung nicht auftreten. Es ist auch möglich, durch achsrechte Verschiebung des Zahnkranzes z diesen mit der Sperrklinke außer Eingriff zu bringen, um auf diese Weise die Sperrwirkung auszuschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum. Verhüten zu schnellen Einschaltens von Fahrschaltern elektrisch angetriebener Fahrzeuge mittels einer nur ein stufenweises Schalten erlaubenden Sperrklinke, die zeitweise außer Wirkung gesetzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (s1, s2) beim Beschalten der Bremsstellungen selbsttätig in die Wirklage gebrachte und beim übergehen in die Fahrstellungen ebenfalls selbsttätig außer Tätigkeit gesetzt wird. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (s1, s2) aus zwei kniehebelartig verbundenen Teilen (s1 und s2) besteht, deren einer (s1) an dem mitzunehmenden Fahrschalter angreift und von dein Bedienungsglied (w, m) beeinflußt wird, während der andere (s2) nachgiebig abgestützt ist und einen Zahn hat, der bei zu raschem Schalten in einen feststehenden Zahnkranz (z) eingreift. 3. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (s1, s2) mit einem Riegel (r) versehen ist, der sie in der wirkungslosen Lage hält oder freigibt und in Abhängigkeit von einem Bremshebel, einem Fahrbremswender od. dgl. (b) gesteuert wird. q.. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz (z) beim Schalten in die Bremsstellungen mit einem feststehenden Teil des Fahrschalters und beim Schalten in die Fahrstellungen mit einem mitgedrehten Teil des Fahrschalters selbsttätig gekuppelt wird.
DEL108923D 1942-09-05 1942-09-05 Einrichtung zum Verhueten zu schnellen Einschaltens von Fahrschaltern elektrisch angetriebener Fahrzeuge Expired DE751666C (de)

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