DE749573C - Magnetfeldroehre, welche durch ein die Kathode umgebendes Gitter moduliert wird - Google Patents

Magnetfeldroehre, welche durch ein die Kathode umgebendes Gitter moduliert wird

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DE749573C
DE749573C DEI61198D DEI0061198D DE749573C DE 749573 C DE749573 C DE 749573C DE I61198 D DEI61198 D DE I61198D DE I0061198 D DEI0061198 D DE I0061198D DE 749573 C DE749573 C DE 749573C
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Germany
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magnetron
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Expired
Application number
DEI61198D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Laemmchen
Dipl-Ing Ludwig Mueller
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/50Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
    • H01J25/52Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode

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  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Magnetfeldröhre, welche durch ein die Kathode umgebendes Gitter moduliert wird . Die Erfindung betrifft eine gittermodulierte Magnetfeldröhre.
  • Es ist bekannt, den Magnetfeldröhren Gitter einzubauen und durch Spannungsbeeinflussuug im Gebiet der Leitbahnschwingungen eine Beeinflussung der Hochfrequenzamplitude zu erreichen. Erstreckt sich die durch Gitterspannungsänderung bewirkte Modulation über einen größeren Bereich, so zeigt sich im allgemeinen, daß die Modulationskennlinie eHF= f (e,) einen Unstetigkeitsknick zwischen den Punkten a und b aufweist, wie in Abb. r dargestellt ist. Die Ursache einer solchen unstetigen Emissionsänderung ist in Zieherscheinungen zu suchen. Mit der Änderung der Emission durch die Gitterspannung wird nämlich auch die Raumladung zwischen Gitter und Kathode geändert, wodurch sich wiederum Änderungen der durch den jeweiligen Betriebszustand bestimmten charakteristischer Werte für die Größe der virtuellen Kathode und für deren Abstand von der Anode ergeben.,_ Dia bei' gegebenem Magnetfeld B, gegebener Anodenspannung U und- gegebener Polpaarzahl p die Leitbahnwelle A von der Größe des virtuellen Anodenradius r" gemäß der Beziehung abhängt, so ändert sich .also die Elektronenwelle. Nach den Vorstellungen über den Kopplungseffekt zwischen äußerem Schwingungskreis und Elektronenwelle läßt sich nun aber die Elektronenwelle innerhalb eines bestimmten Bereiches etwas ziehen, bis sie dann plötzlich abreißt. Dabei springt der virtuelle Kathodenradius gleichzeitig so um, daß die Elektronenwelle wieder mit dem äußeren Kreis übereinstimmt, wodurch dann auch schließlich die erzeugte Hochfrequenzamplitude eine sprunghafte Anderung erfährt. Der so beschriebene Abreißv organg ist im Modulationsdiagramm der Abb. i durch die Unstetigkeitsstelle a-b der Modulationskennlinie charakterisiert.
  • Gemäß der Erfindung wird eine solche Unstetigkeit im Betriebsverhalten modulierbarer Magnetfeldröhren mit Gitter dadurch vermieden, daß die Raumladung im Wirkungsgebiet des Gitters längs der Kathode stetig veränderlich ist. Es soll also eine räumlich unterschiedliche Raumladungsverteilung an den verschiedenen Teilen des Gitters erreicht werden. In der praktischen Ausführung führt dieser Gedanke zur Anwendung einer Reihe zum Teil oekannter Maßnahmen bei gittermodulierten Magnetfeldröhren.
  • Eine solche Raumladungsverteilung von längs der Kathode veränderlichem Wert läßt sich z. B. dadurch erzielen, daß das Magnetfeld gegenüber dem Röhrensystem schief gestellt wird; besonders zweckmäßige Verhältnisse erzielt man hierbei mit einem Achsenwinkel von etwa 3 bis 8'.
  • Eine andere Möglichkeit bietet die räum-@iche Formgestaltung des Gitters: Man kann bei einem wendelförmigen Gitter entweder die Steigung oder den Durchmesser ändern; in ähnlicher `''eise lassen sich auch bei einem reusenförmigen Gitter die beiden Halteringe der Längsdrähte in ihrer Ebene gegeneinander verdrehen oder verschieden groß machen. Beispiele hierfür sind in den Abb.2 und dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetfeldröhre, welche durch ein die Kathode umgebendes Gitter moduliert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung von Unstetigkeiten in der Modulationskennlinie die Raumladungim Wirkungsgebiet des Gitters längs der Kathode stetig veränderlich ist. ... Magnetfeldröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Magnetfeldes einen Winkel von etwa 3 bis S@ mit der Röhrenachse einschließt. 3. Magnetfeldröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das wendelförmige Gitter eine über seine Länge stetig veränderliche Steigung aufweist. 4. Magnetfeldröhre nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das wendelförmige Gitter einen über seine Länge stetig veränderlichen Durchmesser aufweist. Magnetfeldröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Endringe des reusenförmigen Gitters in ihrer Ebene gegeneinander verdreht sind. 6. :\,lagnetfeldröhre nach Anspruch i oder 5, gekennzeichnet durch in ihren Durchmessern verschieden große Endringe des reusenförinigen Gitters. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vorn Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Hollmann »Physik und Technik der ultrakurzen Wellen« -(1936), i. Bd., S.267 (Abb.329) u. S.293 u. folg.; französische Zusätzpatentschrift Nr. 4$ 174 zum Patent 79:a.540; österreichische Patentschrift Nr. 102 494; USA.- _ - 1542386.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1542386A (en) * 1920-12-14 1925-06-16 Western Electric Co Vacuum-tube design
AT102494B (de) * 1924-12-15 1926-02-10 Radiowerk E Schrack Gitterelektrode für Elektronenröhren.
FR794540A (fr) * 1934-09-04 1936-02-19 Telefunken Gmbh Montage d'un magnétron à contrôle extérieur

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FR48174E (fr) * 1934-09-04 1937-11-03 Telefunken Gmbh Montage d'un magnétron à contrôle extérieur

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